Hallo,
welche Geschichtsdaten gehören Eure Meinung nach zur Allgemeinbildung für deutsche Schüler (oder auch Eltern)?
Hallo,
welche Geschichtsdaten gehören Eure Meinung nach zur Allgemeinbildung für deutsche Schüler (oder auch Eltern)?
Hi!
welche Geschichtsdaten gehören Eure Meinung nach zur
Allgemeinbildung für deutsche Schüler (oder auch Eltern)?
Puh, das ist schwierig. Ich habe einfach mal einen Schnelldurchlauf durch die Geschichte gemacht (ich weiß: unvollständig und nicht ausreichend):
Deutsche (im weitesten Sinne) historische Ereignisse:
Internationale historische Ereignisse:
Beliebig zu ergänzen und zu erweitern… 
Grüße
Heinrich
Natürlich sollte man einige Daten kennen und einordnen können, aber wichtiger als die Daten ist, sich über die geschichtlichen Hintergründe klar zu sein (wie kam es dazu, welche Auswirkungen hatte es)?
Und wie exakt muß man die Daten überhaupt wissen? Ich greife mal willkürlich das erste von Heinrich ausgewählte Datum heraus:
- Schlacht im Teutoburger Wald (9 n.Chr.)
Du solltest wissen (übertrieben formuliert), dass die Schlacht nicht 376 vor Christus oder 1034 nach Christus war. Aber wenn Du die Schlacht irrtümlich auf 8 nach Christus oder 10 nach Christus verlegen würdest, würde ich persönlich dies nicht als schlimm empfinden.
Wie gesagt, zu wissen, welche Auswirkungen die Schlacht hatte, ist wichtiger als die exakte Zahl.
Hallo!
Die Geschichtsdaten in den beiden Bänden des dtv Weltaltlasses zur Weltgeschichte sind mehr als ausreichend. Individuelle Gewichtungen sind aber vorzunehmen.
O. Walter
- Schlacht im Teutoburger Wald (9 n.Chr.)
Du solltest wissen (übertrieben formuliert), dass die Schlacht
nicht 376 vor Christus oder 1034 nach Christus war. Aber wenn
Du die Schlacht irrtümlich auf 8 nach Christus oder 10 nach
Christus verlegen würdest, würde ich persönlich dies nicht als
schlimm empfinden.
Und dann sollte man wissen, daß die „Varusschlacht“ nicht im Teutoburgerwald stattfand, sondern am Rand des Wiehengebirges bei Kalkriese. Sehr weit entfernt vom Teut.wald!!
Das gehört auf jeden Fall zur Allgemeinbildung, nicht das Nachgeplappere von 300jährigem Falschwissen!
Gruß Max
Hallo !
Ebenso hat es wahrscheinlich nie einen Thesenanschlag M. Luthers gegeben.
Augenzeugen gibt es keine. Luther selbst hat niemals etwas derartiges behauptet und auch andere Zeitgenossen können sich an diesen Thesenanschlag nicht erinnern.
Einziges Zeugnis ist ein lateinisch abgefaßter, handschriftlicher Bericht von Luthers Famulus Agicola, der lange falsch übersetzt und mißverstanden wurde und korrekt so heißt :
„Im Jahre 1517 legte Luther in Wittenberg an der Elbe nach altem Universitätsbrauch gewisse Sätze zur Disputation vor, jedoch in bescheidener Weise und ohne damit jemanden beschimpfen oder beleidigen zu wollen“.
Von einem Anschlag an die Kirchentür ist weder hier noch in irgendeinem anderen zeitgenössischen Schriftstück die Rede. . Auch Luther selbst hat nie darauf Bezug genommen.
Daß er seine Thesen so dramatisch präsentierte, ist später erst aufgekommen. Weil es so schön aussah und irgendein dramatischer Effekt muß ja in jede Geschichte.
Urheber war wahrscheinlich der Humanist und Reformator Philipp Melanchthon. In der Vorrede zum zweiten Band von Luthers Werken schrieb er: " Luther, brennend von Eifer für die rechte Frömmigkeit gab Ablaßthesen heraus… Diese ht er öffentlich an der Kirche in der Nähe des Wittenberger Schlosses am Vortage des Festes Allerheiligen 1517 angeschlagen".
Auch das ist Allgemeinbildung!!
Gruß Max
Hi, alle Kritiker! :-/
Auch das ist Allgemeinbildung!!
Falsche Angaben zur Varusschlacht, falsche Angaben zu Luther - wie man’s macht, macht man’s verkehrt.
Aber wenn wir schon mal dabei sind, Erbsen zu zählen:
Amerika wurde nicht 1492 entdeckt, sondern 985 (in Wahrheit sogar noch früher: durch prä-steinzeitliche Einwanderer, die über die Beringstraße gezogen sind, vorher war Amerika unbesiedelt. Und die bislang geltende Clovis-Theoris, es waren Nomaden und Jäger, die gegen Ende des Pleistozäns - ca. 12.000 vor Chr. - über das Packeis der Bering von Sibirien nach Amerika zogen, wird mittlerweile als falsch angesehen. Knochenfunde der Monte Verde Siedlung lassen die Besiedlungszeit auf 30.000 vor Chr. springen).
Nicht ein Spanier hat 1492 Amerika „entdeckt“, sondern ein Genueser (also Italiener nach heutigen Maßstäben). Und der hieß auch nicht Christoph Kolumbus, sondern Cristofero Colombo.
Der normannische „Entdecker“ Amerikas im Jahr 985 war nicht, wie oft fälschlich behauptet wird, ein gewisser Leif Eriksson, Sohn von Grönlandentdecker Erik der Rote, sondern ein Bjarne Herjolfson. Eriksson kam erst sieben Jahre nach Herjolfson nach Amerika.
Der „Schwarze Freitag“ des Börsencrashs in New York City im Jahre 1929 war gar kein Freitag, sondern ein Montag.
Die Nazis haben 1933 nicht die „Macht ergriffen“, sondern sie wurden von Reichspräsident Hindenburg ins Amt bestellt.
Am 13.August 1961 wurde keine Berliner Mauer gebaut, sondern ein Berliner Stacheldrahtzaun. Der Umbau zur Mauer kam erst später.
usw. etc. pp.
Auch das alles gehört zur „Allgemeinbildung“.
Ansonsten: Schlagt doch mal selber vor, was zur „Allgemeinbildung“ gehört und was nicht. Nachträglich draufrumhacken ist ja soooo einfach.
Grüße
Heinrich
Hi!
Du solltest wissen (übertrieben formuliert), dass die Schlacht
nicht 376 vor Christus oder 1034 nach Christus war. Aber wenn
Du die Schlacht irrtümlich auf 8 nach Christus oder 10 nach
Christus verlegen würdest, würde ich persönlich dies nicht als
schlimm empfinden.Wie gesagt, zu wissen, welche Auswirkungen die Schlacht hatte,
ist wichtiger als die exakte Zahl.
Die genannten Zahlen sollten nur zur ungefähren Einordnung in die Geschichte überhaupt dienen. Eigentlich waren die genannten Ereignisse nur Stichworte, mit denen man sich dann auseinandersetzen sollte. Kein Mensch weiß z.B. ob Rom wirklich 753 v.Chr. gegründet wurde. Wichtig ist nur, daß aus einer kleinen Siedlung am Tiber ein Weltreich entstanden ist, das bis heute in unser Leben wirkt.
Ob - wie Kollege Max in seiner Kritik zum von mir so falsch kolportierten Namen sagt - die Varus-Schlacht überhaupt am Teutoburger Wald oder nahe Kalkriese stattfand oder ob es eine Reihe von „Abnutzungsgefechten“ warn beim Marsch der Legionen durch Ostwestfalen, dem Teutoburger Wald bis nach Kalkriese, ist eigentlich unerheblich. Wichtig ist, daß man diese Schlacht kennt und weiß, was für Folgen sie hatte (wäre die Schlacht verloren gegangen, würden wir hier vermutlich francophon sprechen).
Von daher habe ich meine Aufstellung nicht als historisch abgesicherte Fakten gesehen, sondern als Schwerpunktliste von Themata, mit denen man sich befassen sollte, will man ein sicheres Grundgerüst historischer Kenntnisse haben. Und das war ja wohl die Intention des Fragestellers.
Grüße
Heinrich
Hi!
Du solltest wissen (übertrieben formuliert), dass die Schlacht
nicht 376 vor Christus oder 1034 nach Christus war. Aber wenn
Du die Schlacht irrtümlich auf 8 nach Christus oder 10 nach
Christus verlegen würdest, würde ich persönlich dies nicht als
schlimm empfinden.Wie gesagt, zu wissen, welche Auswirkungen die Schlacht hatte,
ist wichtiger als die exakte Zahl.Die genannten Zahlen sollten nur zur ungefähren Einordnung in
die Geschichte überhaupt dienen. Eigentlich waren die
genannten Ereignisse nur Stichworte, mit denen man sich dann
auseinandersetzen sollte. Kein Mensch weiß z.B. ob Rom
wirklich 753 v.Chr. gegründet wurde. Wichtig ist nur, daß aus
einer kleinen Siedlung am Tiber ein Weltreich entstanden ist,
das bis heute in unser Leben wirkt.
Mein Posting sollte auch keine Kritik an Dich sein. Sondern nur eine Erklärung, welche Bedeutung exakte Geschichtsdaten für die Allgemeinbildung haben. Und das natürlich meiner Meinung nach.
Nicht ein Spanier hat 1492 Amerika „entdeckt“, sondern ein Genueser (also Italiener nach heutigen Maßstäben). Und der hieß auch nicht Christoph Kolumbus, sondern Cristofero Colombo
–> das ist doch Kleinschinderei!
Natürlich heisst es Christopher Columbus, deutsch ausgesprochen.
Das ist nunmal die Eigenschaft der deutschen Sprache.
Du sprichst ja auch nicht alle Länder mit deren original Namen aus, sondern benutzt den deutschen Namen!
Die kleinliche Bemerkung ist daher vollkommen unnötig!
Hallo an alle,
da macht sich einer die Muehe und listet wirklich Eckdaten auf und beantwortet somit die Frage, und dann hacken alle in Kleinlichtuerei draufrum. Hätte sich doch jemand anders auch die Mühe machen können! Heinrich hat weder den Anspruch erhoben, vollständiges Geschichtswissen zu vermitteln, noch neueste Forschungsergebnisse verwendet zu haben. Jeder, der isch aufgrund von Heinrichs Daten mit den Ereignissen beschäftigt, kann die genauen Erkenntnisse sich selbst heraussuchen. Aber war das gefragt?
Natürlich heisst es Christopher Columbus, deutsch
ausgesprochen.
Und wenn schon Gemecker
Christopher ist englisch und Christoph deutsch!
Schöne Grüße
Sabine
Hy,
auch auf die Gefahr hin, gleich auseinandergenommen zu werden, möchte auch ich einen Beitrag zur Frage leisten - oder zumindest die Meinung abzugeben.
Es stellt sich natürlich die Frage danach, was Allgemeinbildung denn eigentlich ist. So wage ich zu bezweifeln, ob es Allgemeinbildung ist, dass die Varus-Schlacht nicht im Teutenburger Wald stattfand. Wer ausser Militärhistorisch Interessierten weiss dies wohl noch?
Ein bestimmtes Datum genau zu kennen ist zwar interessant aber m.E. nicht so wichtig, wichtiger ist zu wissen, wann es ungefähr war. So ist übrigens m.E. der erste Kreuzzeugg (1095-1099) auch ein Datum, das zu wissen wichtig ist - aber wäre es schlimm, es nach 12xx zu datieren?
So, nun noch ein Seitenhieb: Ich habe erst in den letzen drei Jahren (auch dank wer-weiss-was) festgestellt, dass ich die deutsche bzw. europäische Geschichte kaum kenne. Ich habe dann mal in meinen Geschichtsbüchern nachgeschaut. Resultat:
Da ist es nicht verwunderlich, dass man ja froh sein muss, wenn man überhaupt weiss, wann ungefähr der siebenjährige Krieg war und zwischen wem er geführt wurde.
Nochmal zur Frage zurück, Geschichtsdaten sollten auch sein:
Viele Grüsse,
Michael
P.S.: Ich fand das allererste Posting zu dieser Rubrik (ich glaube von Heinricht) spitze: Wenn diese Liste schon jeder wüsste, dann wäre das wirklich ein Meilenstein im Bereich der Allgemeinbildung
Hi, Yosemite1!
–> das ist doch Kleinschinderei!
Natürlich heisst es Christopher Columbus, deutsch
ausgesprochen.
Das ist nunmal die Eigenschaft der deutschen Sprache.
Du sprichst ja auch nicht alle Länder mit deren original Namen
aus, sondern benutzt den deutschen Namen!Die kleinliche Bemerkung ist daher vollkommen unnötig!
Dazu nur zwei Anmerkungen:
1.
Wo war deine Kritik über „kleinlichen Bemerkungen“, als Max mir vorwarf, daß es nicht „die Schlacht am Teutoburger Wald“, sondern „Die Schlacht bei Kalkriese“ heißen müßte. Du mißt mit zweierlei Maß…
Ausländische Namen sollten ausländisch bleiben, sofern nicht ein dringender Grund vorliegt, ihn einzudeutschen. Ich weiß z.B. nicht, ob ein britischer Premierminister zu einem „Anton Blair“ mutiert, oder ein anderer unbedingt „Winston Kirchhügel“ heißen muß. Abgesehen davon: Christoph Kolumbus ist die lateinische, nicht die deutsche Version von Cristofero Colombo.
Grüße
Heinrich
Hi, Sabine!
da macht sich einer die Muehe und listet wirklich Eckdaten auf
und beantwortet somit die Frage, und dann hacken alle in
Kleinlichtuerei draufrum. Hätte sich doch jemand anders auch
die Mühe machen können! Heinrich hat weder den Anspruch
erhoben, vollständiges Geschichtswissen zu vermitteln, noch
neueste Forschungsergebnisse verwendet zu haben. Jeder, der
isch aufgrund von Heinrichs Daten mit den Ereignissen
beschäftigt, kann die genauen Erkenntnisse sich selbst
heraussuchen. Aber war das gefragt?
Danke für deinen Beistand - tut der gequälte Seele wirklich gut!
)
Mir scheint das eine Art von „Zeitgeist“ zu sein: selbst nichts sagen, dann aber schnell mit der Kritik zur Hand zu sein. :-/
Grüße
Heinrich
Hallo miteinander,
ich denke, daß es sehr schwer ist, eine allgemeingültige Liste aufzustellen. Wer sollte die Kriterien einer solchen Liste festlegen?
Ich habe Geschichte studiert, aber obwohl mir viele Stichwörter irgendetwas (sic!) sagen, weiß ich so gut wie nichts über: das Altertum, das europäische Frühmittelalter, die Geschichte Italiens, Asiens, Afrikas etc., Militärgeschichte, Technikgeschichte, Medizingeschichte, Kirchengeschichte usw. usf. Dafür habe ich vielleicht ein bißchen mehr über das 19. Jahrhundert in Deutschland, das europäische Hochmittelalter, Geschlechtergeschichte, der allgemeine Ereignisgeschichte Deutschlands und Englands, Sozial- und Alltagsgeschichte etc. gelernt.
Abgesehen von einigen wenigen wirklich erschütternden, herausragenden Ereignissen und Strukturveränderungen: Wer soll sagen, was man wissen „muß“? Und wes Geistes Kind wäre ein solches Diktat?
Dazu wird meines Erachtens an Heinrichs Liste auch eines deutlich: Welche Ereignisse und Eckdaten als wichtig erachtet werden, ist sehr vom eigenen kulturellen und geographischen Raum abhängig. Die als " Internationale historische Ereignisse" gelisteten Ereignisse sind samt und sonders eurozentriert (mit einem kleinen Ausflug ins Nordamerikanische) und nicht international. Eine von einem Chinesen, Gambier oder Chilenen aufgestellte Liste würde meiner Vermutung nach anders aussehen.
Schönen Gruß,
Christiane
Oops … und da fällt mir doch erst jetzt nach nochmaligem Lesen des Ausgangsbeitrags auf, daß dort nach der Wichtigkeit für einen deutschen Schüler gefragt wurde. Damit wird mein Beitrag irgendwie ein bißchen gegenstandslos… *pfeif* 
Hi!
Oops … und da fällt mir doch erst jetzt nach nochmaligem
Lesen des Ausgangsbeitrags auf, daß dort nach der Wichtigkeit
für einen deutschen Schüler gefragt wurde. Damit wird
mein Beitrag irgendwie ein bißchen gegenstandslos… *pfeif*)
Macht nichts! 
Dein Einwand ist durchaus berechtigt.
Ich frage mich auch gelegentlich, was passiert wäre, wenn Europa von den Azteken „entdeckt“ worden wäre, oder Amerika von den Chinesen oder Japanern.
Aber vermutlich hängt dieser „Europa-Zentralismus“ einfach damit zusammen, daß europäisch geprägte Staaten (und ich zähle jetzt einfach mal die USA dazu) seit etwa 500 Jahren das Sagen in der Welt haben. Die politische Außenwirkung von Ländern wie Japan (jahrhundertelang abgeschottet) oder China (immer wieder innenpolitisch höchst zerrissen) auf Europa und/oder den arabischen Raum seit etwa 1500 ist doch sehr gering
Grüße
Heinrich
Geschichte Europas
Hi Heinrich!
Ich würde gern eine Frage dranhängen. Wo kann ich am besten die wichtigsten Geschichtsdaten nachlesen? Oliver schlug den dtv Atlas vor, aber eine Lektüre ist das ja nicht gerade. Was hältst du von Bücher wie z. B. die Geschichte Europas von SChwanitz (heißt glaub ich so). Es ist eine Teilausgabe seines Bestsellers „Bildung - Alles was man wissen sollte“. Ist so ein Buch lesenswert oder ist das zu undetailliert? Fühlt man sich nach so einem Buch wirklich befriedigt, seinen WIssensdurst gesclöscht zu haben oder könntest du vielleicht ein anderes Buch empfelen.
Christian
Ort der Varusschlacht
Hallo Max
Im „Nachrichtendienst für Historiker“ gefunden:
„Die berühmte Varusschlacht zwischen Germanen und Römern dürfte
erneut für Diskussionen unter Historikern sorgen. Diese fand
nämlich laut einer neuen Arbeit weder im Teuteburger Wald
noch in Bramsche-Kalkriese bei Osnabrück sondern zwischen
Weser und Lippe in Ostwestfalen statt.“
Ich freue mich auf die nächste Variante…
Gruss
Mäni
Hi.
Der Schwanitz ist meiner Meinung nach halbwegs gut geeignet fuer diejenigen, die voellig unbedarft an geschichtlichem Wissen sind. Dort wird Geschichte leicht ironisch, wenig zusammenhaengend - halt nur den Fakten/Daten nach gut verdaulich dargestellt, allerdings nicht immer ganz korrekt, wie mir schien. Und nicht wirklich detailliert.
(Eine andere, kleine Rezension: http://www.literaturkritik.de/txt/2000-01-60.html)
Aber „Detail“ ist eine Frage der Definition, ebenso wie Allgemeinbildung. Ich wuerde dahingehend sagen, dass der gesamte geschichtliche Schulunterricht im allgemeinen eine grobe Richtung vorgibt, ansonsten zaehlen ausserdem dazu die Fakten, die zu wissen noetig sind, um gegenwaertige Situationen verstehen und nachvollziehen zu können, auf geschichlichem Gebiet jedenfalls.
Zeittafeln sind zu trocken und zusammenhangslos, der Propylaen zu komplex und fast unuebersichtlich.
Gruss, tafp