ein paar Gedanken dazu ....
Gibt es altersgerechte Gruppen? Ich fand es schon wichtig,
dass die Kinder in der Gruppe das gleiche Alter hatten, da so
die Erzieherin auch alle Kinder bei Spielen oder Ausflügen mit
einbeziehen konnte.
VIEL MEHR ALS VON ERWACHSENEN LERNEN KINDER VON KINDERN, UND DA IST EINE ALTERSGEMISCHTE GRUPPE IMMER VON VORTEIL. UND SIE LERNEN MIT DER GRUPPE UMZUGEHEN:ES GIBT GRÖSSERE; STÄRKERE; SOLCHE DIE SCHON MEHR WISSEN UND AUCH IN DER ANDEREN RICHTUNG _ JÜNGERE; KLEINERE; MAN MUSS MEHR RÜCKSICHT NEHMEN USW. ES IST AUCH EINE TOLLE ERFAHRUNG WENN SIE REINWACHSEN "JETZT AUCH BEI DEN GROSSEN ZU SEIN".
Die Öffnungszeiten waren für mich ebenfalls nicht
uninteressant, da ich voll berufstätig bin.
DAS DILEMMA IST LEIDER IMMER, DASS SICH ÖFFNUNGSZEITEN NACH DEN BEDÜRFNISSEN DER ERWACHSENEN RICHTEN UND NICHT NACH DEN KINDERN UND DEREN ENTWICKLUNG, WIEVIEL IHNEN ZUMUTBAR IST. STELLT EUCH MAL VOR, z.B. EIN DREIJÄHRIGER 8 STUNDEN IM "BÜRO" PLUS ANFAHRT...
Die Versorgung mit Essen erfolgte bei uns aus der eigenen
Küche. Oft ist es so, das die Erzieher sich um Frühstück und
Vesper kümmern müssen und das Essen angeliefert wird. Da aber
in den Gruppenräumen keine Küche eingebaut ist, gestaltet sich
das oft schwierig.
Sicherlich kommt es auch immer auf die Menschen an die dort
arbeiten. Wichtig ist auch, dass sich das Kind wohlfühlt. Aber
einen Erzieherin, die ihr selbst nicht mögt sollte es auch
nicht sein. UND OFT ÜBERNEHMEN KINDER DIE GEFÜHLE DER ERWACHSENEN UND DRÜCKEN SIE AUS, OBWOHL ES NICHT DIE IHREN SIND...
Leider ist bei meiner Tochter die Kita-Zeit schon vorbei und
die Schule konnten wir nicht aussuchen. JA, ABER JE JÜNGER DIE KINDER SIND, UMSO WENIGER KANN MAN IHNEN "ZUMUTEN" - ICH VERGLEICHE GERNE MIT DEM WACHSTUM DER PFLANZE: AUF EIN KLEINES PFLÄNZCHEN MUSS MAN GUT ACHTEN, ES PFLEGEN u. HEGEN - WEHE, ES TRITT EINER DRAUF, DANN KÖNNTE ES KAPPUTT SEIN. EINE GROSSE STARKE PFLANZE HINGEGEN KANN DANN SCHON SO MANCHEM STURM TROTZEN ...
Liebe Grüsse an alle hier, Daniela