Eine Frage der Etikette

Von: , Frage gestellt am So, 21. Mär 2004

Liebe Eltern!

Eine generelle Frage:
Junges Paar - Eltern sollten sich kennenlernen - wer lädt ein?
Eltern des Mädchens oder Eltern des jungen Mannes?
Gibt es hier eine "Etikette"?

Falls Ihr hier etwas wisst, ... danke schon mal
Grüße
Irene

7 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden 1 hilfreich
    Re: Eine Frage der Etikette

    Hallo! Junges Paar - Eltern sollten sich kennenlernen - wer lädt ein?
    Eltern des Mädchens oder Eltern des jungen Mannes?
    Zur Vermeidung diverser Unbehaglichkeiten, die Kinder.

    Ansonsten (aus G-t-sei-dank lange vergangenen Zeiten): Die Eltern der Tochter. Diese geben schließlich ihre Tochter weg in die andere Familie. (wie gesagt: lange her!)

    Gegenfrage: Wir haben insegesamt 3 Elternpaare, also 1x Geschiedene mit jeweils neuen Partnern. Wohnen schon lange zusammen, aber Eltern gegenseitig kennen sich noch nicht alle. Also was tun? Alle sechs auf einmal? Ph...

    Es grüßt:
    Norah

    • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Eine Frage der Etikette

      Hallo Norah, Zur Vermeidung diverser Unbehaglichkeiten, die Kinder.
      Das klingt gut! Gefällt mir, die Idee.
      Ansonsten (aus G-t-sei-dank lange vergangenen Zeiten): Die
      Eltern der Tochter. Diese geben schließlich ihre Tochter weg
      in die andere Familie. (wie gesagt: lange her!)
      Danke, genau darum ging es mir. Ob es so eine althergebrachte Regel gibt.
      Gegenfrage: Wir haben insegesamt 3 Elternpaare, also 1x
      Geschiedene mit jeweils neuen Partnern. Wohnen schon lange
      zusammen, aber Eltern gegenseitig kennen sich noch nicht alle.
      Also was tun? Alle sechs auf einmal? Ph...
      Kommt drauf an, ob sie sich verstehen (die Geschiedenen mit den Neuen). Wenn ja, fände ich es in Ordnung. Natürlich ist auch zu bedenken, ob sich das "Kind" mit dem jeweils neuen Partner versteht.
      Es grüßt:
      Norah
      Danke, war sehr hilfreich!
      Grüße
      Irene

  2. Antwort von nach 16 Stunden 2 hilfreich
    Re: Eine Frage der Etikette

    Hallo,

    wenn die jungen Leute eine eigene Wohnung haben oder zumindest einer von beiden eine Wohnung hat, die sich hierfür eignet, sollten die beiden auf jeden Fall die Einladung an die Eltern aussprechen. Und ansonsten sollte man die Sache auch eher an praktischen Dinge aufhängen. Ist das eine Elternpaar ein erfahrender, guter Gastgeber? Wird dort besonders gut gekocht, wo sind die besseren Räumlichkeiten, ...

    Oft ist es ja so, dass auf der einen Seite eine größere Offenheit/Natürlichkeit herrscht als auf der anderen Seite und dann sollte man dies berücksichtigen. Hat man bei beiden Seiten ein schlechtes Gefühl, kann man ja auch auf neutralen Boden ausweichen (Restaurant). Reißen sich beide Seiten um die Einladung, kann man ja auch losen.

    Wie schon geschrieben: Ganz klassisch geht es natürlich auch.

    BTW: Ich frage mich immer wieder, wie es in heutiger Zeit überhaupt noch zu solchen Fragestellungen kommen kann. Ich kenne es eigentlich so, dass die Freunde/Freundinnen immer recht schnell in die andere Familie integriert waren und sich solche Dinge dann ganz schnell von selbst ergeben haben. Diese Situation, dass man sich sechs Wochen vor der Hochzeit gegenseitig die Eltern vorstellt und die sich dann zwei Wochen vor der Hochzeit auch endlich mal kennen lernen, habe ich im Freundeskreis nie erlebt und schon den Gedanken daran finde ich sehr sonderbar.

    Gruß vom Wiz [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Eine Frage der Etikette

      Hallo Wiz,
      wenn die jungen Leute eine eigene Wohnung haben oder zumindest
      einer von beiden eine Wohnung hat, die sich hierfür eignet,
      sollten die beiden auf jeden Fall die Einladung an die Eltern
      aussprechen.
      Ist leider nicht so. Und ansonsten sollte man die Sache auch eher an
      praktischen Dinge aufhängen. Ist das eine Elternpaar ein
      erfahrender, guter Gastgeber? Wird dort besonders gut gekocht,
      wo sind die besseren Räumlichkeiten, ...
      Daran kann man es leider nicht aufhängen. Ist sehr kompliziert ;-)
      Oft ist es ja so, dass auf der einen Seite eine größere
      Offenheit/Natürlichkeit herrscht als auf der anderen Seite und
      dann sollte man dies berücksichtigen.
      Ja genau, aber wenn Offenheit/Natürlichkeit auf Verkrampftheit und Ablehnung stößt, überlegt man es sich, weil man sich den Frust ersparen will. Hat man bei beiden
      Seiten ein schlechtes Gefühl, kann man ja auch auf neutralen
      Boden ausweichen (Restaurant). Reißen sich beide Seiten um die
      Einladung, kann man ja auch losen.
      Restaurant ist gut. Wäre zu überlegen.
      Wie schon geschrieben: Ganz klassisch geht es natürlich auch.

      BTW: Ich frage mich immer wieder, wie es in heutiger Zeit
      überhaupt noch zu solchen Fragestellungen kommen kann. Ich
      kenne es eigentlich so, dass die Freunde/Freundinnen immer
      recht schnell in die andere Familie integriert waren und sich
      solche Dinge dann ganz schnell von selbst ergeben haben. Diese
      Situation, dass man sich sechs Wochen vor der Hochzeit
      gegenseitig die Eltern vorstellt und die sich dann zwei Wochen
      vor der Hochzeit auch endlich mal kennen lernen, habe ich im
      Freundeskreis nie erlebt und schon den Gedanken daran finde
      ich sehr sonderbar.
      BTW zurück: so empfinde ich es auch, aber manchmal kommt es einfach zu Konstellationen, die nicht von der "heutigen Zeit" sind.

      Ach,es ist ein Jammer, aber ich glaube, da mache ich eine neue Frage draus.

      Danke und Grüße
      Irene

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Eine Frage der Etikette

      Hi Wiz, Ich frage mich immer wieder, wie es in heutiger Zeit
      überhaupt noch zu solchen Fragestellungen kommen kann. Ich
      kenne es eigentlich so, dass die Freunde/Freundinnen immer
      recht schnell in die andere Familie integriert waren und sich
      solche Dinge dann ganz schnell von selbst ergeben haben. Diese
      Situation, dass man sich sechs Wochen vor der Hochzeit
      gegenseitig die Eltern vorstellt und die sich dann zwei Wochen
      vor der Hochzeit auch endlich mal kennen lernen, habe ich im
      Freundeskreis nie erlebt und schon den Gedanken daran finde
      ich sehr sonderbar.
      naja, z.B. wenn die Eltern jeweils weit wegwohnen, und das noch in verschiedene Richtungen. Da sieht man die eigenen Eltern ja schon selten, geschweige denn, dass man mal alle zusammen bekommt!
      Nicht jeder wächst auf dem Dorf auf, heiratet da und wird irgendwann auch da verscharrt... ;-)

      LG,

      Cess

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Eine Frage der Etikette

        naja, z.B. wenn die Eltern jeweils weit wegwohnen, und das
        noch in verschiedene Richtungen. Da sieht man die eigenen
        Eltern ja schon selten, geschweige denn, dass man mal alle
        zusammen bekommt!
        Nicht jeder wächst auf dem Dorf auf, heiratet da und wird
        irgendwann auch da verscharrt... ;-)
        Stimmt schon, Cess, aber deshalb so althergebrachte Regeln
        bemuehen?
        Hat man frueher nicht nach "Bildung" und "Herzensbildung"
        unterschieden? Solche Fragen wuerde ich sicher mit "Herzens-
        etikette" entscheiden: ein bissel gesunden Menschenverstand und
        dann arrangiert man sowas.

        Gruesse, Elke

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Eine Frage der Etikette

        Nicht jeder wächst auf dem Dorf auf, heiratet da und wird
        irgendwann auch da verscharrt... ;-)
        Na, nun nichts gegen meine neue dörfliche Heimat in der ich tatsächlich alt werden möchte, auch wenn ich eigentlich ein echtes Stadtkind bin. Aber gerade ich bin eigentlich ein wunderbares Gegenbeispiel. Habe jetzt sechs Umzüge und mehrere längere Auswärtstätigkeiten hinter mir und unsere Familie hat es trotzdem immer geschafft regelmäßig in Kontakt zu bleiben. Und da war es ganz selbstverständlich, dass meine heutige Frau von Anfang an immer mit dabei war. Und da Schwiegermutter schon lange Witwe ist und schon nicht mehr so gut auf den Beinen war, als ich meine Frau kennenlernte, wurde sie auch recht schnell dann mitgenommen.

        Gruß vom Wiz

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