Re^2: Eine Frage der Etikette
Hallo Wiz,
wenn die jungen Leute eine eigene Wohnung haben oder zumindest
einer von beiden eine Wohnung hat, die sich hierfür eignet,
sollten die beiden auf jeden Fall die Einladung an die Eltern
aussprechen.
Ist leider nicht so.
Und ansonsten sollte man die Sache auch eher an
praktischen Dinge aufhängen. Ist das eine Elternpaar ein
erfahrender, guter Gastgeber? Wird dort besonders gut gekocht,
wo sind die besseren Räumlichkeiten, ...
Daran kann man es leider nicht aufhängen. Ist sehr kompliziert ;-)
Oft ist es ja so, dass auf der einen Seite eine größere
Offenheit/Natürlichkeit herrscht als auf der anderen Seite und
dann sollte man dies berücksichtigen.
Ja genau, aber wenn Offenheit/Natürlichkeit auf Verkrampftheit und Ablehnung stößt, überlegt man es sich, weil man sich den Frust ersparen will.
Hat man bei beiden
Seiten ein schlechtes Gefühl, kann man ja auch auf neutralen
Boden ausweichen (Restaurant). Reißen sich beide Seiten um die
Einladung, kann man ja auch losen.
Restaurant ist gut. Wäre zu überlegen.
Wie schon geschrieben: Ganz klassisch geht es natürlich auch.
BTW: Ich frage mich immer wieder, wie es in heutiger Zeit
überhaupt noch zu solchen Fragestellungen kommen kann. Ich
kenne es eigentlich so, dass die Freunde/Freundinnen immer
recht schnell in die andere Familie integriert waren und sich
solche Dinge dann ganz schnell von selbst ergeben haben. Diese
Situation, dass man sich sechs Wochen vor der Hochzeit
gegenseitig die Eltern vorstellt und die sich dann zwei Wochen
vor der Hochzeit auch endlich mal kennen lernen, habe ich im
Freundeskreis nie erlebt und schon den Gedanken daran finde
ich sehr sonderbar.
BTW zurück: so empfinde ich es auch, aber manchmal kommt es einfach zu Konstellationen, die nicht von der "heutigen Zeit" sind.
Ach,es ist ein Jammer, aber ich glaube, da mache ich eine neue Frage draus.
Danke und Grüße
Irene