Vorschule im Kindergarten
(Autor: S u е, Frage gestellt am Di, 31. Mai 2005)
Hi und hallo,
wieviele Stunden in der Woche haben denn eure Vorschulkinder speziellen
"Vorschulunterricht" in der KiTa?
Eine Freundin hat mich gefragt.....bei ihrem Sohn findet der Unterricht sehr unregelmäßig und höchstens einmal in der Woche für etwa 30 min statt.
Mir kommt das auch etwas wenig vor....oder liege ich da falsch?
Viele Grüße
Sue
wieviele Stunden in der Woche haben denn eure Vorschulkinder speziellen
"Vorschulunterricht" in der KiTa?
Eine Freundin hat mich gefragt.....bei ihrem Sohn findet der Unterricht sehr unregelmäßig und höchstens einmal in der Woche für etwa 30 min statt.
Mir kommt das auch etwas wenig vor....oder liege ich da falsch?
Viele Grüße
Sue
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Re: Vorschule im Kindergarten
(Autor: U t е, Antwort nach 31 Min)
hallo Sue!
ich antworte Dir hier weniger als Mutter, sondern als ausgebildete Erzieherin (im Moment aber leider nicht im Beruf).
Ein Kindergarten soll (trotz der erhöhten Anforderungen wegen der PISA-Pleiten) keine vorgezogene Schule sein. Selbst im letzten Jahr vor der Einschulung muss es keinen "Vorschulunterricht" geben.
In einem guten Kindergarten sollte von einem ganzheitlichen Ansatz ausgegangen werden, so dass im Tages-, Wochen- oder Jahreslauf umfassend und mit allen Sinnen ge- und erlebt wird.
Die Erzieher sollten Themenangebote bereithalten und so anbieten, dass die Kinder Spass daran haben und neugierig darauf werden. Dann ist erfolgreiches Lernen im wahrsten Sinn des Wortes spielend zu erreichen.
Zwang, Drill oder Lernstress haben in einem guten Kindergarten nichts zu suchen. (Es gibt in jeder Kiga-Gruppe Kinder, die schon ältere Geschwister haben und den "Zirkus" mit den Hausaufgaben und dem Lernen kennen, die sind in der Regel sehr "allergisch" gegen jedes Unterrichtsangebot)
Meine Lehrerin in der Fachakademie hat übrigens immer gesagt:
"Wenn die Kinder ihren Eltern auf die Frage "was habt ihr denn heute gemacht?" antworten: "gespielt", dann habt ihr das Bestmögliche erreicht."
Viele Grüsse
Ute
ich antworte Dir hier weniger als Mutter, sondern als ausgebildete Erzieherin (im Moment aber leider nicht im Beruf).
Ein Kindergarten soll (trotz der erhöhten Anforderungen wegen der PISA-Pleiten) keine vorgezogene Schule sein. Selbst im letzten Jahr vor der Einschulung muss es keinen "Vorschulunterricht" geben.
In einem guten Kindergarten sollte von einem ganzheitlichen Ansatz ausgegangen werden, so dass im Tages-, Wochen- oder Jahreslauf umfassend und mit allen Sinnen ge- und erlebt wird.
Die Erzieher sollten Themenangebote bereithalten und so anbieten, dass die Kinder Spass daran haben und neugierig darauf werden. Dann ist erfolgreiches Lernen im wahrsten Sinn des Wortes spielend zu erreichen.
Zwang, Drill oder Lernstress haben in einem guten Kindergarten nichts zu suchen. (Es gibt in jeder Kiga-Gruppe Kinder, die schon ältere Geschwister haben und den "Zirkus" mit den Hausaufgaben und dem Lernen kennen, die sind in der Regel sehr "allergisch" gegen jedes Unterrichtsangebot)
Meine Lehrerin in der Fachakademie hat übrigens immer gesagt:
"Wenn die Kinder ihren Eltern auf die Frage "was habt ihr denn heute gemacht?" antworten: "gespielt", dann habt ihr das Bestmögliche erreicht."
Viele Grüsse
Ute
Gar keinen!
(Autor: G u і d o ., Antwort nach 34 Min)
Hi!
Da ich den direkten Vergleich habe: In der Schule macht es letztendlich so gar einen Unterschied...
LG
Guido
wieviele Stunden in der Woche haben denn eure Vorschulkinder
speziellen
"Vorschulunterricht" in der KiTa?
Im Kindergarten meiner Frau (also: Sie arbeitet dort - aus dem Kindergartenalter ist sie mittlerweile dann doch raus (-:) gibt es den speziellen Vorschulunterricht gar nicht!speziellen
"Vorschulunterricht" in der KiTa?
Eine Freundin hat mich gefragt.....bei ihrem Sohn findet der
Unterricht sehr unregelmäßig und höchstens einmal in der Woche
für etwa 30 min statt.
Mir kommt das auch etwas wenig vor....oder liege ich da
falsch?
Ich denke, da sollte man sich mit dem Konzept des Kindergartens auseinandersetzen! Einige Kindergärten machen halt das Übliche, wie Schwungübungen, etc. speziell für die Vorschulkinder, einige haben (meiner Meinung nach sinnvollere) Dinge ins tägliche Geschäft integriert - mit ALLEN Kindern....Unterricht sehr unregelmäßig und höchstens einmal in der Woche
für etwa 30 min statt.
Mir kommt das auch etwas wenig vor....oder liege ich da
falsch?
Da ich den direkten Vergleich habe: In der Schule macht es letztendlich so gar einen Unterschied...
LG
Guido
Re: Vorschule im Kindergarten
(Autor: G a n d а l f, Antwort nach 2 h, 38 Min)
Hi Sue,
eine Pflicht gibt es für einen KiGa meines Wissens nicht.
Im Waldorfkindergarten, den mein ältester besuchte, gabs so was gar nicht, zumindestens nicht in der Form, die man 'üblicherweise' als Vorschule bezeichnen würde.
Der jüngere geht aus verschiedenen Gründen das letzte Jahr in einen kommunalen KiGa und dort gibt es alle zwei Wochen einen Nachmittag lang Vorschule.
Gandalf
eine Pflicht gibt es für einen KiGa meines Wissens nicht.
Im Waldorfkindergarten, den mein ältester besuchte, gabs so was gar nicht, zumindestens nicht in der Form, die man 'üblicherweise' als Vorschule bezeichnen würde.
Der jüngere geht aus verschiedenen Gründen das letzte Jahr in einen kommunalen KiGa und dort gibt es alle zwei Wochen einen Nachmittag lang Vorschule.
Gandalf
Re: Vorschule im Kindergarten
(Autor: е l k е, Antwort nach 4 Tagen, 5 h, 54 Min)
Hallo,
ich arbeite auch in einer Kita. Wir handhaben es so, dass es für die Kinder, die im nächsten Sommer in die Schule kommen könnten eine Vor-der-Schule-Gruppe gibt. Hier geht es nicht darum, schulischen Inhalten vorzugreifen, sondern die Kinder auf den Schulbeginn langsam vorzubereiten und sie auf den Abschied vom Kindergarten vorzubereiten. Es geht im Prinzip nicht um die Inhalte, sondern um den Zustand. Ein Vorschulkind zu sein bedeutet nämlich nur sich auf die Schule zu freuen, sondern auch Ängste zu haben (die oft auch von den Eltern geschürt werden).
Nach Aussage einer Grundschullehrerin ist eine solche Gruppe aber eigentlich gar nicht nötig, da Kitas die Kinder ja schon ab dem ersten Tag auf die Schule vorbereiten, ohne das diese sich in einer speziellen Gruppe befinden. Fähigkeiten, die von der Schule erwartet werden, seien z.B. Selbständigkeit (allein die Schuhe anziehen können), sich frei äußern zu können, auch vor anderen, Neugierde und natürlich und vor allem soziales Verhalten. Und dass sollten die Kinder schon im normalen Kindergartenalltag gelernt haben!
Schönen Gruß,
Elke
ich arbeite auch in einer Kita. Wir handhaben es so, dass es für die Kinder, die im nächsten Sommer in die Schule kommen könnten eine Vor-der-Schule-Gruppe gibt. Hier geht es nicht darum, schulischen Inhalten vorzugreifen, sondern die Kinder auf den Schulbeginn langsam vorzubereiten und sie auf den Abschied vom Kindergarten vorzubereiten. Es geht im Prinzip nicht um die Inhalte, sondern um den Zustand. Ein Vorschulkind zu sein bedeutet nämlich nur sich auf die Schule zu freuen, sondern auch Ängste zu haben (die oft auch von den Eltern geschürt werden).
Nach Aussage einer Grundschullehrerin ist eine solche Gruppe aber eigentlich gar nicht nötig, da Kitas die Kinder ja schon ab dem ersten Tag auf die Schule vorbereiten, ohne das diese sich in einer speziellen Gruppe befinden. Fähigkeiten, die von der Schule erwartet werden, seien z.B. Selbständigkeit (allein die Schuhe anziehen können), sich frei äußern zu können, auch vor anderen, Neugierde und natürlich und vor allem soziales Verhalten. Und dass sollten die Kinder schon im normalen Kindergartenalltag gelernt haben!
Schönen Gruß,
Elke
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