Antwort von
nach 8 Minuten
hilfreich
Re: Die ersten Tage nach der Geburt. Was tun?
in den ersten tagen und wochen ist frau ziemlich durch den wind.
du bist müde und erschöpft, mehr oder weniger von der wochenbett-depression geplagt (in der regel am 3.-5. tag nach der entbindung, wenn der endorphinspiegel sinkt), dann ist einfach alles stressiger, nerviger, bis zu unerträglich - oder auch nicht.
gut ist, wenn du ein bisschen unterstützung hast, jemanden, den du fragen oder die ohren vollquatschen kannst.
du hast wochenfluss (6 wochen blutschwall) und schmerzen beim sitzen. milcheinschuss, heiße, schmerzende brüste, von den schmerzen der ersten stillaktionen ganz zu schweigen.
du bist total damit beschäftigt, zu wickeln, zu stillen, zu waschen, dein tolles baby beim schlafen zu bewundern, selbst zu schlafen, verzweifelt zu sein, wenn es einfach nicht aufhört zu weinen und du wirst zu nichts kommen und zerstreut sein.
es ist eine schöne, verwirrende, aufregende zeit, in der nicht nur ein kind, sondern auch eine mutter geboren wurde.
über den umgang mit dem kind kann ich nur aller wärmstens das buch: friedliche babies/kinder - zufriedene mütter von emmi pikler empfehlen.
dass am besten ist, schon vor der geburt das kinderzimmer/-bettchen, alle kleider, windeln, tücher, öl, usw usf bereit zu haben, ist natürlich auch klar, weil danach die große verwirrung kommt :-)
alles gute!!
cordula