PC für 13-jährigen

Von: , Frage gestellt am Do, 24. Aug 2000

Hallo,

das "Problem" werden fast alle Eltern kennen oder irgendwann bekommen: Der Filius wünscht sich einen PC. Klar, für die Schule. Und weil alle anderen auch einen besitzen. Natürlich sollen auch Spiele darauf laufen.
Wenn ich einfach einen Büro-PC ausmustere, wird mein Sohn daran wohl nicht viel Freude haben können, weil die Dinger für die Textverarbeitung immer schnell genug waren- aber für Spiele?
Auch wenn das (angeblich) nicht im Vordergrund steht, werde ich ein neues Gerät kaufen müssen. Eine grundsätzliche Anleitung kann ich meinem Sohn sicherlich zukommen lassen, wenn auch nicht mit Spielen.
Gibt es Anleitungen auf CD-Rom, die auch Kinder und Jugendliche benutzen mögen? Gibt es sinnvolle Programme und Anwendungen für die Schule? Wäre auch gleichzeitig ein Internet-Zugang sinnvoll?
Was ist überhaupt Eurer Erfahrung nach eine brauchbare Grundausstattung? Nimmt man einen gewöhnlichen Büro-PC mit Monitor, Tastatur und Mouse, eventuell noch einen Tintenstrahldrucker oder gibt es besser geeignete, spezielle Angebote und Konfigurationen?
Für entsprechende Hinweise bin ich dankbar, aber auch für Erfahrungen, wofür nach einiger Zeit der PC hauptsächlich verwendet wird.

Gruß
Wolfgang

7 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 15 Stunden hilfreich
    Re: PC für 13-jährigen

    Hallo,
    Hallo! das "Problem" werden fast alle Eltern kennen oder irgendwann
    bekommen: Der Filius wünscht sich einen PC. Klar, für die
    Schule. Und weil alle anderen auch einen besitzen. Natürlich
    sollen auch Spiele darauf laufen.
    Wenn ich einfach einen Büro-PC ausmustere, wird mein Sohn
    daran wohl nicht viel Freude haben können, weil die Dinger für
    die Textverarbeitung immer schnell genug waren- aber für
    Spiele?
    Also der Fachhändler hat zu uns gemeint, wenn das Kind spielen will, kaufen Sie keinen PC, sondern eine Konsole, weil die Technik ändert sich nicht so schnell. (Ca. 400,- für das Gerät und ca. 100,- für jedes Spiel) Wer Up to Date im Spielebereich sein will, muß sich eigentlich alle 6 Monate einen neuen PC kaufen, weil die Software regelmäßig erweitert wird und immer mehr Hardware-Power erfordert. Und welche Familie kann das schon?

    Leider kann man auf einer Konsole (Nintendo u.Co.) nur spielen und wir wollen weder Gameboy noch Nintendo u. Co. in unserem Hause haben, deshalb haben wir uns mit unserem Sohn (knapp 9) beraten und uns darauf geeinigt, daß wir doch lieber einen PC anschaffen. (Unser jetziger "Standard" ist ein 133-Pentium Rechner mit 32 MB RAM, den mein Mann mit Sound und Grafikkarte und einer zusätzlichen Festplatte ausgerüstet hat. Dieser PC ist aber (obwohl erst 2 Jahre alt) nicht (mehr) aufrüstbar, weil seit dessen Kauf sich ein Technikwandel vollzogen hat. Es gibt jetzt nicht mehr PCI-Steckkarten, sondern Standard sind AGP-Karten, die Netzteile heißen jetzt ATX (glaube ich), so daß die Computer, die vor Juli 2000 auf dem Markt waren, sozusagen vor der Stunde X liegen. Diese technischen Änderungen sagen übrigens nichts über ihre Leistungsfähigkeit aus, sondern eigentlich nur über ihre Aufrüstbarkeit.

    Vorteile: seit wir unseren ersten PC angeschafft haben, hat sich die Technik extrem vereinfacht. Oft klappt es wirklich: auspacken, anschließen und spielen.

    Als Quintessenz unserer Recherchen haben wir folgende Erkenntnisse gewonnen.

    1. Es bringt im privaten Bereich (uns) nichts einen PC zu kaufen, der mehr als 2000,- kostet, damit dieser dann aufrüstbar sein soll. Bis wir den PC aufrüsten (so ca. nach 2-3 Jahren), ist er nicht mehr aufrüstbar und gehört längst zum alten Eisen im Vergleich zum Marktstandard.

    2. Besser ist einen PC um die 2000,- (incl. Monitor und Drucker dann wohl doch eher so um die 3000,-, aber Monitor und Drucker wechseln wir halt nicht so oft) zu kaufen.

    3. Für Internet (das weiß ich aus dem Büro) würde ein 133-Pentium ausreichen (mind. 64 MB sind da aber zu empfehlen). Hinzu kommt die ISDN-Anlage (auf Dauer preiswerter und vor allem schneller (und damit wieder preiswerter) als Modem, nach dem, was uns gesagt wurde).

    4. Zum Spielen reicht der PC im Zweifel nie aus. Anders herum, die Spiele, die jetzt auf dem Markt sind, verlangen um die 200 Mhz (außer ganz abgefahrene, aber ich glaube verstanden zu haben, daß euer Sohn bisher noch keinen PC und keine PC-Spiele hatte, also wird er ja nicht gleich das neueste vom neuesten brauchen) - vor allem gute PC-Spiele mit pädagogischem Nutzwert (Ravensburger, Cornelsen u.Co) eher weniger als mehr. Vorteil: da sie sozusagen schon Schnee von gestern sind, werden sie inzwischen mehr und mehr verramscht und geraten damit in die Taschengeldzone.

    Ich habe unserem Sohn letztens ein Programm gekauft (ab 10), daß Physikkenntnisse in die STAR WARS-Geschichte einbettet, das Spiel finde ich toll, unser Sohn findet es megacool und es hat 17,- (ursprünglich 89,95 - dafür ist es auch noch zu haben) gekostet.

    5. Für Spiele wichtig ist eine gute (3D-)Grafikkarte und Sound (der kostet ab 30,- DM (Soundkarte) und ab 50,- DM (Boxen)) und - gut für die Augen des Kindes - ein Monitor nicht unter 17 Zoll. Oh, und natürlich Gamepad oder Joystick. Die sind von Preis und Ausstattung her ganz unterschiedlich.

    6. Außerdem sollte man eine grooooße Festplatte haben, wenn man nicht ständig Spiele runterwerfen will, um ein neues installieren zu können. Jedes Spiel für sich hat inzwischen etliche MB. Dazu mindestens 64 MB RAM (ab 500 Mhz sind 128 eher Standard).

    7. Wir haben (vor zwei Jahren) einem Tintenstrahldrucker den Vorzug gegeben vor einem Laserdrucker, da wir (auch wegen Spiele und so) in Farbe drucken können wollten.

    8. Wenn ihr kaufen wollt, wartet bis nach Weihnachten. Mehrere Händler haben uns das geraten, da im Herbst neue Techniken auf den Markt kommen sollen, so daß "Auslaufmodelle" rapide im Preis sinken werden.

    Noch so nebenbei bemerkt:

    Unser Sohn geht seit neuestem in der Schule in die ComputerAG und ist restlos begeistert. Kurse werden aber z.B. auch an der VHS oder KEB speziell für Jugendliche angeboten. Man könnte sich aber sicher auch als Eltern zusammentun und einen pädagogisch orientierten Studenten (manchmal gehen Informatik-Studenten, aber sie sollten definitiv auch pädagogisches Geschick haben) mit guten Software-Kenntnissen engagieren.

    Und vor zwei Wochen hat mein Schwager einen PC im Büro ausgemustert (133-Pentium, 15 Zoll Monitor), seitdem ist bei uns von Gameboy eigentlich nicht mehr die Rede und unser Sohn ist wunschlos glücklich. Wir haben im SecondHand eine weitere Festplatte erstanden, sowie Boxen und Soundkarte zusätzlich gekauft. (Kostenpunkt ca. 250,- DM)

    Wir waren übrigens froh, HeimarbeitsPC und SpielePC trennen zu können. Weil bei den ständigen rauf auf den PC, runter vom PC-Aktionen (was die Spiele betraf), haben wir Eltern doch etliche Zeit vor dem PC gehockt, weil er immer öfter abgestürzt ist. Fluch!

    Natürlich wird dieser PC auch irgendwann zu klein sein (wir haben einige wenige Spiele, die darauf warten, in Aktion zu treten, wenn mein Mann und ich uns auch noch einmal einen neuen zulegen für Internet und Heimarbeit), aber wir haben ihm ein PC-Sparkonto eingerichtet, wo er Taschengeld, Geburtstag, Weihnachten etc. parken kann und sich davon Neues oder Ergänzungen oder Software kaufen kann. Oder eben eventuell in ein, zwei Jahren einen Tower (ohne Monitor und weiteres Zubehör) mit mehr Hardwarepower ... und dann einen größeren Monitor und und ... Auch wenn das (angeblich) nicht im Vordergrund steht, werde
    ich ein neues Gerät kaufen müssen. Eine grundsätzliche
    Anleitung kann ich meinem Sohn sicherlich zukommen lassen,
    wenn auch nicht mit Spielen.
    s.o. Gibt es Anleitungen auf CD-Rom, die auch Kinder und
    Jugendliche benutzen mögen?
    Ja, gibt es. Schau mal die Harry Hops-Spiele von Ubi Soft(?). Ob die Spiele noch was für deinen Sohn sind, bezweifle ich, aber es gibt aus der Reihe auch eine CD über PC und Funktionsweise. Und es gibt sicher noch mehr.

    Und geh´ mal in den Buchhandel. Dort ist die Auswahl an guten PC-Spielen nämlich oft größer als im PC-Laden. Oft kann man im Buchhandel auch in die Spiele reinschnuppern, bevor man sich entschließt, sie zu kaufen.

    Außerdem lernen die Kiddis das schneller als unsereiner. Zumal, falls wirklich alle Kollegen schon einen haben sollten! Bei unserem Sohn (eigene Aussage) in der Klasse (4. Klasse Grundschule, dörflicher Charakter) ist er momentan der bestausgerüstete. Es gibt noch ca. 5 oder 6 andere mit eigenem PC in der Klasse (zwischen 60 und 90 Mhz).

    Gibt es sinnvolle Programme und Anwendungen für die Schule?
    Ja, schaut im Buchhandel! Inzwischen gehen viele Schulbuchverlage dazu über, CD Roms mit Spielen zu ihren Schulbüchern zu veröffentlichen. (Vokabeltrainer etc.) Dann bräuchtet ihr noch Kopfhörer und Micro. Eine Freundin von mir hat das jetzt gekauft für Englisch 6. Klasse und sagt, das Programm sei zwar nicht billig (150 DM), aber wirklich gut gemacht. Sie selbst habe auch schon mal versucht, ihr Englisch aufzufrischen.

    Wäre auch gleichzeitig ein Internet-Zugang sinnvoll?
    Ich würde Familienrat halten und fragen, wer Interesse daran hat. Wir sind bisher ohne ausgekommen, aber ich arbeite inzwischen beruflich soviel mit INTERNET, daß ich inzwischen ganz heiß darauf bin, demnächst auch zu Hause surfen zu können. (Mit etwas sorgenvollem Blick auf unsere Telefonrechnung, aber mal sehen.)

    Und aus meiner beruflichen Sicht (ich bin Studienberaterin) erscheint mir die frühe (maßvolle!) Gewöhnung an PC, Internet und Co. für unsere Kiddis extrem wichtig. Was ist überhaupt Eurer Erfahrung nach eine brauchbare
    Grundausstattung? Nimmt man einen gewöhnlichen Büro-PC mit
    Monitor, Tastatur und Mouse, eventuell noch einen
    Tintenstrahldrucker oder gibt es besser geeignete, spezielle
    Angebote und Konfigurationen?
    Sogenannte Multimedia-PCs. Das ist im Grunde nichts anderes als euer Büro-PC, bloß daß er über Grafik- und Soundkarte (oft Onboard, also nicht wählbar, weil fest installiert und im Komplettpreis bereits enthalten und damit nicht hinausdividierbar) verfügt, oft ein eingebautes (Schrott?)modem hat und eventuell Boxen gleich mitverkauft werden. Ergo, man nehme einen guten (Büro)PC und statte ihn lieber einzeln mit dem aus, was man für nötig, sinnvoll und bezahlbar hält. Für entsprechende Hinweise bin ich dankbar, aber auch für
    Erfahrungen, wofür nach einiger Zeit der PC hauptsächlich
    verwendet wird.
    Bei uns nach wie vor erst mal noch für das Spielen. Bei meiner Freundin (vier Kinder zwischen 7 und 17) inzwischen bei den größeren auch für Schule, Hausaufgaben, emails verschicken, Internet-Surfen etc. Aber unser Sohn lernt jetzt, seit er seinen eigenen PC hat, bereits, Spiele selbst zu (de)installieren und sich Gedanken zu machen, wenn der Rechner abstürzt, woran das liegen könnte. Ergo: auch Spielen bildet und Kinder lernen ja sowieso spielend, gelle.
    Gruß
    Wolfgang
    Viel Spaß mit eurem PC (wie klar geworden sein dürfte, sind wir eine Familie, in der alle Spaß und Interesse (beruflich wie privat) am PC haben)

    Susanne

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Re^2: PC für 13-jährigen

      Also das wird jetzt ein bisschen mehr Arbeit...

      Hallo ers'mal, Also der Fachhändler hat zu uns gemeint, wenn das Kind spielen
      will, kaufen Sie keinen PC, sondern eine Konsole, weil die
      Technik ändert sich nicht so schnell. (Ca. 400,- für das Gerät
      und ca. 100,- für jedes Spiel) Wer Up to Date im Spielebereich
      sein will, muß sich eigentlich alle 6 Monate einen neuen PC
      kaufen, weil die Software regelmäßig erweitert wird und immer
      mehr Hardware-Power erfordert. Und welche Familie kann das
      schon?
      Also ich studier Informatik und arbeite/spiele schon seit ich 6 Jahre alt bin mit Computern(C64, Amiga, PC). Teilweise muss ich obigem Recht geben: zum spielen allein tut's 'ne Konsole, ABER da kommt's schon wieder auf die Spiele an. Mir sind keine besonders pädagogisch wertvollen Spiele oder Lernprogramme bekannt, die auf Konsole laufen. Und Echtzeitspiele (z.B Command&Conquer) lassen sich am PC viel besser spielen.
      Dass man alle 6 Monate einen neuen PC kaufen muss ist Blödsinn *sorry*. Maximal (also wenn jemand wirklich ein Freak ist) muss man alle 6 Monate aufrüsten. Meistens kommen neue Generationen von Grafikkarten alle 6 Monate 'raus, aber normalerweise werden sie dann noch gar nicht unterstützt. Im Normalfall reicht eine 1-2 Jahre alte Grafikkarte für fast alle Spiele. Kostenpunkt: unter 200-400 DM. (Unser jetziger "Standard" ist ein 133-Pentium
      Rechner mit 32 MB RAM, den mein Mann mit Sound und Grafikkarte
      und einer zusätzlichen Festplatte ausgerüstet hat. Dieser PC
      ist aber (obwohl erst 2 Jahre alt) nicht (mehr) aufrüstbar,
      weil seit dessen Kauf sich ein Technikwandel vollzogen hat. Es
      gibt jetzt nicht mehr PCI-Steckkarten, sondern Standard sind
      AGP-Karten, die Netzteile heißen jetzt ATX (glaube ich), so
      daß die Computer, die vor Juli 2000 auf dem Markt waren,
      sozusagen vor der Stunde X liegen. Diese technischen
      Änderungen sagen übrigens nichts über ihre Leistungsfähigkeit
      aus, sondern eigentlich nur über ihre Aufrüstbarkeit.
      NICHT aufrüstbar gibt's nicht. Neues Gehäuse (ATX) für 100 DM, Motherboard für 300 DM, und CPU (z.B. AMD Duron) für 300-400 DM. und die Kiste sollte eigentlich schon wieder laufen. Klar, ob's sich lohnt ist eine andere Sache. Für Technikbegeisterte ist es nicht billiger, aber es macht mehr Spaß und man lernt sehr viel. Übrigens muss man kein Fachmann sein um so 'nen PC aufzurüsten, das kann inzwischen fast jedes Kind (und das mein ich wörtlich).
      Was ich eigentlich sagen will: Wenn das Kind sich ein bisschen mit dem Computer beschäftigt, und das sollte es, dann wird das aufrüsten zu einer Art Sport, und es macht viel Spass. Ich weiss, dass es praktisch immer probleme gibt, aber die machen den Reiz aus ;-) Vorteile: seit wir unseren ersten PC angeschafft haben, hat
      sich die Technik extrem vereinfacht. Oft klappt es wirklich:
      auspacken, anschließen und spielen.
      Einfacher ja, aber dass es nach 2 Wochen noch stabil läuft, dafür würd' ich nicht meine Hand ins Feuer legen ;-) 1. Es bringt im privaten Bereich (uns) nichts einen PC zu
      kaufen, der mehr als 2000,- kostet, damit dieser dann
      aufrüstbar sein soll. Bis wir den PC aufrüsten (so ca. nach
      2-3 Jahren), ist er nicht mehr aufrüstbar und gehört längst
      zum alten Eisen im Vergleich zum Marktstandard.
      Anmerkung: Wenn man einen PC hat, den man intensiver nutzt, dann wird man den sowieso "ständig" aufrüsten. Kosten: 200-400 Dm pro Halbjahr. Man gibt zwar dann genauso viel in 3 Jahren aus, als wenn man einen Komplett-PC kauft, aber man hat den Erfahrungsgewinn und während des Zeitraumes eine möglichst aktuelle Maschine. Ausserdem ist es angenehmer nicht mit einem Schlag 2000-3000 DM ausgeben zu müssen! 2. Besser ist einen PC um die 2000,- (incl. Monitor und
      Drucker dann wohl doch eher so um die 3000,-, aber Monitor und
      Drucker wechseln wir halt nicht so oft) zu kaufen.
      Stimme ich zu. Kleiner Tipp: neue AMD-CPUs sind im Preis/Leistungsvergleich billiger als Intel-CPUs. Mein Vorschlag: AMD DURON mit einer Taktfrequenz von über 600 MHz. 3. Für Internet (das weiß ich aus dem Büro) würde ein
      133-Pentium ausreichen (mind. 64 MB sind da aber zu
      empfehlen). Hinzu kommt die ISDN-Anlage (auf Dauer preiswerter
      und vor allem schneller (und damit wieder preiswerter) als
      Modem, nach dem, was uns gesagt wurde).
      Mit Internet würd' ich vorsichtig sein bei Kindern. Meist vergessen sie die Zeit und die Online-Gebüren steigen und steigen und steigen. Wenn ihr ca. 80DM für eine Flatrate ausgeben wollt, dann sucht euch BITTE nicht die Telekom aus. Viele andere Anbieter (z.B. Mobilcom) sind genausogut und haben eine kürzere Vertragslaufzeit. Während die Telekom ihre Kunden 1 Jahr lang bindet, kann man bei Mobilcom monatlich kündigen, falls es zu teuer wird, oder ein Anderer Anbieter billiger ist. 4. Zum Spielen reicht der PC im Zweifel nie aus. Anders herum,
      die Spiele, die jetzt auf dem Markt sind, verlangen um die 200
      Mhz (außer ganz abgefahrene, aber ich glaube verstanden zu
      haben, daß euer Sohn bisher noch keinen PC und keine PC-Spiele
      hatte, also wird er ja nicht gleich das neueste vom neuesten
      brauchen) - vor allem gute PC-Spiele mit pädagogischem
      Nutzwert (Ravensburger, Cornelsen u.Co) eher weniger als mehr.
      Vorteil: da sie sozusagen schon Schnee von gestern sind,
      werden sie inzwischen mehr und mehr verramscht und geraten
      damit in die Taschengeldzone.
      Ich selbst habe mit der Lernsoftware von Cornelsen (englisch, Französisch) sehr gern gelernt, aber das ist Geschmackssache. Und es stimmt, dass Spiele einer der Hauptursachen für neue Hardware sind. Denn fast keine andere Software nützt den Computer so aus. (Ausser vielleicht Bildbearbeitungen und Filme)

      ... 5. Für Spiele wichtig ist eine gute (3D-)Grafikkarte und Sound
      (der kostet ab 30,- DM (Soundkarte) und ab 50,- DM (Boxen))
      und - gut für die Augen des Kindes - ein Monitor nicht unter
      17 Zoll. Oh, und natürlich Gamepad oder Joystick. Die sind von
      Preis und Ausstattung her ganz unterschiedlich.
      Die Soundkarte darf für einen Spieler ruhig auch mal 100 DM kosten, muss aber nicht. Grafikkarten sind das teuerste am Computer. Alle 6 Monate kommt eine neue Generation 'raus, und die Karten kosten dann auch noch bis zu 1000 DM! Soviel wie der Rest vom Computer! Normalerweise reicht eine Grafikkarte der letzten oder vorletzten Generation, die kosten dann etwa 400-500 DM. Beim Monitor nicht unter 17 Zoll anfangen! TFT Bildschirme (die flachen :-) sind zwar schön, aber zu teuer (ab 2000DM) und für Spiele nicht geeignet, weil zu langsam. 6. Außerdem sollte man eine grooooße Festplatte haben, wenn
      man nicht ständig Spiele runterwerfen will, um ein neues
      installieren zu können.
      Festplatten gehören zum Günstigstem am Computer. 20-30 GB sollten es sein, dafür werden bis zu 400 DM fällig. Ihr braucht KEINE SCSI Festplatte, falls euch irgendjemand das aufschwatzen will! EIDE-Festplatten sind um die Hälfte billiger und inzwischen fast genauso schnell. (Hersteller-Tipp: Maxtor oder IBM) Dazu mindestens 64 MB RAM (ab 500 Mhz sind 128
      eher Standard).
      Für Spiele sollten es schon 128 MB SDRAM Arbeitsspeicher sein(ist zur Zeit verdammt teuer). 7. Wir haben (vor zwei Jahren) einem Tintenstrahldrucker den
      Vorzug gegeben vor einem Laserdrucker, da wir (auch wegen
      Spiele und so) in Farbe drucken können wollten.
      Würde ich auch, solange nicht sehr viel Text gedruckt wird. Kostenpunkt: 400-600 DM 8. Wenn ihr kaufen wollt, wartet bis nach Weihnachten. Mehrere
      Händler haben uns das geraten, da im Herbst neue Techniken auf
      den Markt kommen sollen, so daß "Auslaufmodelle" rapide im
      Preis sinken werden.
      Kauft bloss kein Auslaufmodell! Hightower mit AMD-DURON Chip sollte es sein. Bei solch einem Angebot kann man eigentlich nicht mehr viel Falsch machen. Natürlich lohnt es sich zu vergleichen, z.B. im Internet. Noch so nebenbei bemerkt:

      Unser Sohn geht seit neuestem in der Schule in die ComputerAG
      und ist restlos begeistert. Kurse werden aber z.B. auch an der
      VHS oder KEB speziell für Jugendliche angeboten. Man könnte
      sich aber sicher auch als Eltern zusammentun und einen
      pädagogisch orientierten Studenten (manchmal gehen
      Informatik-Studenten, aber sie sollten definitiv auch
      pädagogisches Geschick haben) mit guten Software-Kenntnissen
      engagieren.
      was heisst hier manchmal? Informatik-Studenten sind die Soz-Päds von Morgen ! *g* Und vor zwei Wochen hat mein Schwager einen PC im Büro
      ausgemustert (133-Pentium, 15 Zoll Monitor), seitdem ist bei
      uns von Gameboy eigentlich nicht mehr die Rede und unser Sohn
      ist wunschlos glücklich. Wir haben im SecondHand eine weitere
      Festplatte erstanden, sowie Boxen und Soundkarte zusätzlich
      gekauft. (Kostenpunkt ca. 250,- DM)
      Also nochmal: Wenn ihr 2000-3000 DM habt, dann investiert die! Wenn euer Sprössling sich mit weniger zufrieden gibt, auch gut. Aber wenn er Gefallen daran finden den Compi aufzurüsten (und ich kenne niemanden, der das nicht gerne macht), dann sorgt dafür, dass er seinen Computer von seinem eigenem Taschengeld aufrüstet. Das fördert den richtigen Umgang mit Geld und er wird sich intensiver mit der Materie beschäftigen (müssen). Natürlich sind Zuwendungen von der elterlichen Seite dann immer willkommen ;-)
      Wichtig ist jedoch immer eine gute Basis. Ein PC mit 133 MHz ist wirklich nur noch eine bessere Schreibmaschine bzw. ein besserer Gameboy, die meisten Konsolen haben schon 400 MHz. Wir waren übrigens froh, HeimarbeitsPC und SpielePC trennen zu
      können. Weil bei den ständigen rauf auf den PC, runter vom
      PC-Aktionen (was die Spiele betraf), haben wir Eltern doch
      etliche Zeit vor dem PC gehockt, weil er immer öfter
      abgestürzt ist. Fluch!
      Nicht für den Schützling arbeiten, den Jungen (oder das Mädel) selber machen lassen. Vielleicht mit Hilfe. Die Kids die ich kenne sind sowieso meistens fitter als ihre Eltern, was das betrifft. Natürlich wird dieser PC auch irgendwann zu klein sein (wir
      haben einige wenige Spiele, die darauf warten, in Aktion zu
      treten, wenn mein Mann und ich uns auch noch einmal einen
      neuen zulegen für Internet und Heimarbeit), aber wir haben ihm
      ein PC-Sparkonto eingerichtet, wo er Taschengeld, Geburtstag,
      Weihnachten etc. parken kann und sich davon Neues oder
      Ergänzungen oder Software kaufen kann. Oder eben eventuell in
      ein, zwei Jahren einen Tower (ohne Monitor und weiteres
      Zubehör) mit mehr Hardwarepower ... und dann einen größeren
      Monitor und und ...
      So isses richtig! Was ist überhaupt Eurer Erfahrung nach eine brauchbare
      Grundausstattung? Nimmt man einen gewöhnlichen Büro-PC mit
      Monitor, Tastatur und Mouse, eventuell noch einen
      Tintenstrahldrucker oder gibt es besser geeignete, spezielle
      Angebote und Konfigurationen?
      Sogenannte Multimedia-PCs. Das ist im Grunde nichts anderes
      als euer Büro-PC, bloß daß er über Grafik- und Soundkarte (oft
      Onboard, also nicht wählbar, weil fest installiert und im
      Komplettpreis bereits enthalten und damit nicht
      hinausdividierbar) verfügt, oft ein eingebautes
      (Schrott?)modem hat und eventuell Boxen gleich mitverkauft
      werden. Ergo, man nehme einen guten (Büro)PC und statte ihn
      lieber einzeln mit dem aus, was man für nötig, sinnvoll und
      bezahlbar hält.
      Würd ich auch sagen. Und wenn man dann merkt, das die Ambitionen des Kleinen größer werden: dann aufrüsten lassen.



      Den PC wird man wohl als Kind immer Hauptsächlich für Spiele benutzen. Aber auch Hausaufgaben lassen sich gut bewältigen, und Sprachenlernen machte mir persönlich am meisten Spass am PC.


      In diesem Sinne: Viel Spass und viel Glück.

      MfG Maxxx

      PS: Wenn ihr keinen Bekannten habt, der sich mit Computern auskennt (besonders was den Kauf betrifft), dann stehe ich immer zur Verfügung. Einfach 'ne Mail schreiben.

      • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
        Re^3: PC für 13-jährigen

        Also das wird jetzt ein bisschen mehr Arbeit...
        Sorry, aber wenn ich mal loslege, kann´s schon etwas länger werden. Hallo ers'mal,
        Hi! Also ich studier Informatik und arbeite/spiele schon seit ich
        6 Jahre alt bin mit Computern(C64, Amiga, PC). Teilweise muss
        ich obigem Recht geben: zum spielen allein tut's 'ne Konsole,
        ABER da kommt's schon wieder auf die Spiele an. Mir sind keine
        besonders pädagogisch wertvollen Spiele oder Lernprogramme
        bekannt, die auf Konsole laufen.
        Das ist der Punkt, warum wir keine Konsole wollen, erstens können wir den Umgang damit nicht so gut begleiten (immerhin ist unser Sohn erst 8!), weil wir keine Ahnung davon haben und der Gameboy auch unter die Bettdecke passt, und zweitens legen wir keinen Wert auf Command and Conquer (das mag für Erwachsene ein tolles Spiel sein, aber ich ziehe Spiele vor, wo Kommunikation und Kooperation bevorzugt eingesetzt werden), Ballerspiele und so.

        Und Echtzeitspiele (z.B Command&Conquer) lassen sich am PC viel besser spielen.
        Dass man alle 6 Monate einen neuen PC kaufen muss ist Blödsinn
        *sorry*. Maximal (also wenn jemand wirklich ein Freak ist)
        muss man alle 6 Monate aufrüsten. Meistens kommen neue
        Generationen von Grafikkarten alle 6 Monate 'raus, aber
        normalerweise werden sie dann noch gar nicht unterstützt. Im
        Normalfall reicht eine 1-2 Jahre alte Grafikkarte für fast
        alle Spiele. Kostenpunkt: unter 200-400 DM.
        Okay, mein Mann ist Ingenieur und trotz der Flüche hat er sicher seinen Spaß beim Basteln am Compi gehabt (und so manche Nacht damit verbracht) und auch schon so manches erweitert und dabei wesentliches gelernt. Aber es ist doch wohl Tatsache, wenn man mal von Spaß und Wissenserweiterungen abstrahiert, daß Erweiterungen unterm Strich teurer sind, als alle paar Jahre einen neuen PC zu kaufen.

        Unser Sohn ist für Hardwarebasteleien - bitte korrigieren - noch etwas jung (jedenfalls ist sein Interesse für Software im Moment noch größer als für Hardware) - und sorry, aber wir haben das Geld so nicht in der Ecke stehen. Was das Taschengeld betrifft (seine Erweiterungen hat er vom Ersparten selbst bezahlen müssen und wird das auch weiterhin tun), er würde mehr als ein paar Monate brauchen, um sich - selbst bei unserer, wie ich finde, nicht knauserigen Vereinbarung (einem eigenen PC-Sparbuch, das großzügig bezuschußt wird) - größere Erweiterungen leisten zu können. (Unser jetziger "Standard" ist ein 133-Pentium
        Rechner mit 32 MB RAM, den mein Mann mit Sound und Grafikkarte
        und einer zusätzlichen Festplatte ausgerüstet hat. Dieser PC
        ist aber (obwohl erst 2 Jahre alt) nicht (mehr) aufrüstbar,
        weil seit dessen Kauf sich ein Technikwandel vollzogen hat. Es
        gibt jetzt nicht mehr PCI-Steckkarten, sondern Standard sind
        AGP-Karten, die Netzteile heißen jetzt ATX (glaube ich), so
        daß die Computer, die vor Juli 2000 auf dem Markt waren,
        sozusagen vor der Stunde X liegen. Diese technischen
        Änderungen sagen übrigens nichts über ihre Leistungsfähigkeit
        aus, sondern eigentlich nur über ihre Aufrüstbarkeit.
        NICHT aufrüstbar gibt's nicht. Neues Gehäuse (ATX) für 100 DM,
        Motherboard für 300 DM, und CPU (z.B. AMD Duron) für 300-400
        DM. und die Kiste sollte eigentlich schon wieder laufen. Klar,
        ob's sich lohnt ist eine andere Sache.
        Das ist der Punkt. Ich glaube, wir sind mit unserem PC an einem Punkt angelangt, wo es für uns mehr Sinn macht, über einen Neukauf nachzudenken, als noch mehr Geld zu investieren, um den alten aufzurüsten. So wie ich meinen Mann kenne, wird der alte dann auseinandergenommen und erforscht - gegebenenfalls zusammen mit unserem Sohn.

        Für Technikbegeisterte ist es nicht billiger, aber es macht mehr Spaß und man lernt
        sehr viel.
        Das ist Tatsache.

        Übrigens muss man kein Fachmann sein um so 'nen PC aufzurüsten, das kann inzwischen fast jedes Kind (und das mein
        ich wörtlich).
        Stimmt, obwohl in Mathe eine Null und am Informatik-Studium gescheitert, kann ich das Teil inzwischen auch aufschrauben und das eine oder andere daran tun. Learning by doing. Sowieso das einzig richtige beim Computer. Je mehr ich allerdings über den Compi weiß, desto mehr werde ich in meiner Meinung bestätigt, daß ich noch gar nichts weiß ... Was ich eigentlich sagen will: Wenn das Kind sich ein bisschen
        mit dem Computer beschäftigt, und das sollte es, dann wird das
        aufrüsten zu einer Art Sport, und es macht viel Spass. Ich
        weiss, dass es praktisch immer probleme gibt, aber die machen
        den Reiz aus ;-)
        Sollte unser Sohn den Wunsch verspüren, diesem Sport nachgehen zu wollen, gerne. Vorteile: seit wir unseren ersten PC angeschafft haben, hat
        sich die Technik extrem vereinfacht. Oft klappt es wirklich:
        auspacken, anschließen und spielen.
        Einfacher ja, aber dass es nach 2 Wochen noch stabil läuft,
        dafür würd' ich nicht meine Hand ins Feuer legen ;-)
        Das ist der Grund, warum wir Spiele und Arbeits-Computer gerne getrennt haben. Mein Mann wollte auch mal an dem PC arbeiten, ohne vorher drei Nächte lang ihn erst mal wieder zum laufen bringen zu müssen. 1. Es bringt im privaten Bereich (uns) nichts einen PC zu
        kaufen, der mehr als 2000,- kostet, damit dieser dann
        aufrüstbar sein soll. Bis wir den PC aufrüsten (so ca. nach
        2-3 Jahren), ist er nicht mehr aufrüstbar und gehört längst
        zum alten Eisen im Vergleich zum Marktstandard.
        Anmerkung: Wenn man einen PC hat, den man intensiver nutzt,
        dann wird man den sowieso "ständig" aufrüsten.
        Da ist was dran, aber ein neues Grundmodell von Zeit zu Zeit kann nicht schaden, denke ich.

        Kosten: 200-400 Dm pro Halbjahr. Man gibt zwar dann genauso viel in 3 Jahren
        aus, als wenn man einen Komplett-PC kauft,
        von dem Komplett-PC sind wir inzwischen völlig ab. Wenn wir einen PC kaufen, dann nur einen selbst zusammengestellten - auch wenn das zunächst mal teurer zu sein scheint.

        aber man hat den Erfahrungsgewinn und während des Zeitraumes eine möglichst
        aktuelle Maschine. Ausserdem ist es angenehmer nicht mit einem
        Schlag 2000-3000 DM ausgeben zu müssen!
        Wohl wahr! 2. Besser ist einen PC um die 2000,- (incl. Monitor und
        Drucker dann wohl doch eher so um die 3000,-, aber Monitor und
        Drucker wechseln wir halt nicht so oft) zu kaufen.
        Stimme ich zu. Kleiner Tipp: neue AMD-CPUs sind im
        Preis/Leistungsvergleich billiger als Intel-CPUs. Mein
        Vorschlag: AMD DURON mit einer Taktfrequenz von über 600 MHz.
        Soweit waren wir inzwischen auch. Mein Mann dachte bisher nur immer, es müsste ein Pentium sein, inzwischen haben wir uns sagen lassen, AMD sei besser - und preiswerter. 3. Für Internet (das weiß ich aus dem Büro) würde ein
        133-Pentium ausreichen (mind. 64 MB sind da aber zu
        empfehlen). Hinzu kommt die ISDN-Anlage (auf Dauer preiswerter
        und vor allem schneller (und damit wieder preiswerter) als
        Modem, nach dem, was uns gesagt wurde).
        Mit Internet würd' ich vorsichtig sein bei Kindern. Meist
        vergessen sie die Zeit und die Online-Gebüren steigen und
        steigen und steigen.
        Ja, das hat uns bisher daran gehindert, weil Muttern ist sich nicht sicher, ob ihr das nicht auch so gehen könnte.

        Wenn ihr ca. 80DM für eine Flatrate

        Ne, ne, erst mal kleine Brötchen! ausgeben wollt, dann sucht euch BITTE nicht die Telekom aus.
        Viele andere Anbieter (z.B. Mobilcom) sind genausogut und
        haben eine kürzere Vertragslaufzeit. Während die Telekom ihre
        Kunden 1 Jahr lang bindet, kann man bei Mobilcom monatlich
        kündigen, falls es zu teuer wird, oder ein Anderer Anbieter
        billiger ist.
        Besten Dank für den Tip! 5. Für Spiele wichtig ist eine gute (3D-)Grafikkarte und Sound
        (der kostet ab 30,- DM (Soundkarte) und ab 50,- DM (Boxen))
        und - gut für die Augen des Kindes - ein Monitor nicht unter
        17 Zoll. Oh, und natürlich Gamepad oder Joystick. Die sind von
        Preis und Ausstattung her ganz unterschiedlich.
        Die Soundkarte darf für einen Spieler ruhig auch mal 100 DM
        kosten, muss aber nicht. Grafikkarten sind das teuerste am
        Computer. Alle 6 Monate kommt eine neue Generation 'raus, und
        die Karten kosten dann auch noch bis zu 1000 DM! Soviel wie
        der Rest vom Computer! Normalerweise reicht eine Grafikkarte
        der letzten oder vorletzten Generation, die kosten dann etwa
        400-500 DM. Beim Monitor nicht unter 17 Zoll anfangen! TFT
        Bildschirme (die flachen :-) sind zwar schön, aber zu teuer
        (ab 2000DM) und für Spiele nicht geeignet, weil zu langsam.
        Das mit dem Flatscreen war mir neu. Besten Dank für die Info. Wir sprechen hier übrigens von einem achtjährigen und seiner Familie, nicht von einem Spielsüchtigen. In unserer Familie ist es übrigens Usus, gewisse Kompromisse zu schließen und die oben genannte Ausstattung übersteigt, wenn nicht unsere Wünsche, dann aber auf jeden Fall den Inhalt unserer Börse. 6. Außerdem sollte man eine grooooße Festplatte haben, wenn
        man nicht ständig Spiele runterwerfen will, um ein neues
        installieren zu können.
        Festplatten gehören zum Günstigstem am Computer. 20-30 GB
        sollten es sein, dafür werden bis zu 400 DM fällig. Ihr
        braucht KEINE SCSI Festplatte, falls euch irgendjemand das
        aufschwatzen will! EIDE-Festplatten sind um die Hälfte
        billiger und inzwischen fast genauso schnell.
        (Hersteller-Tipp: Maxtor oder IBM)
        Danke! Dazu mindestens 64 MB RAM (ab 500 Mhz sind 128
        eher Standard).
        Für Spiele sollten es schon 128 MB SDRAM Arbeitsspeicher
        sein(ist zur Zeit verdammt teuer).
        Genau, im Moment kommen wir mit den 64 MB (allerdings EDO) ganz gut klar. (Selbst FIFA, Grand Prix, Flugsimulator 98 etc. laufen damit einwandfrei.) 8. Wenn ihr kaufen wollt, wartet bis nach Weihnachten. Mehrere
        Händler haben uns das geraten, da im Herbst neue Techniken auf
        den Markt kommen sollen, so daß "Auslaufmodelle" rapide im
        Preis sinken werden.
        Kauft bloss kein Auslaufmodell! Hightower mit AMD-DURON Chip
        sollte es sein.
        Vielleicht haben wir da beim Händler was mißverstanden, aber ein AMD-Duron war für ihn ein Auslaufmodell. Noch so nebenbei bemerkt:

        Unser Sohn geht seit neuestem in der Schule in die ComputerAG
        und ist restlos begeistert. Kurse werden aber z.B. auch an der
        VHS oder KEB speziell für Jugendliche angeboten. Man könnte
        sich aber sicher auch als Eltern zusammentun und einen
        pädagogisch orientierten Studenten (manchmal gehen
        Informatik-Studenten, aber sie sollten definitiv auch
        pädagogisches Geschick haben) mit guten Software-Kenntnissen
        engagieren.
        was heisst hier manchmal? Informatik-Studenten sind die
        Soz-Päds von Morgen ! *g*
        Ich wollte dir persönlich nicht zu nahe treten, aber ich habe schon mit einigen Informatikern zu tun gehabt und es waren einige (beileibe nicht alle), die fachlich sehr versiert sein mögen, aber leider überhaupt kein Geschick hatten, ihr Wissen anderen zu vermitteln. Das soll kein grundsätzlicher Verriß von Informatikern sein, es gibt da wie anderswo mit Sicherheit solche und solche. Bei so einer Kinderlerngruppe wäre aber eben die pädagogisch versierte von Vorteil. Und vor zwei Wochen hat mein Schwager einen PC im Büro
        ausgemustert (133-Pentium, 15 Zoll Monitor), seitdem ist bei
        uns von Gameboy eigentlich nicht mehr die Rede und unser Sohn
        ist wunschlos glücklich. Wir haben im SecondHand eine weitere
        Festplatte erstanden, sowie Boxen und Soundkarte zusätzlich
        gekauft. (Kostenpunkt ca. 250,- DM)
        Also nochmal: Wenn ihr 2000-3000 DM habt, dann investiert die!
        Wenn euer Sprössling sich mit weniger zufrieden gibt, auch
        gut.
        Im Moment tut er es - und wir haben das Geld nicht.

        Aber wenn er Gefallen daran finden den Compi aufzurüsten (und ich kenne niemanden, der das nicht gerne macht), dann
        sorgt dafür, dass er seinen Computer von seinem eigenem
        Taschengeld aufrüstet.
        Ja sowieso, aber siehe oben.

        Das fördert den richtigen Umgang mit Geld und er wird sich intensiver mit der Materie beschäftigen
        (müssen). Natürlich sind Zuwendungen von der elterlichen Seite
        dann immer willkommen ;-)
        wie gesagt, siehe oben. Wichtig ist jedoch immer eine gute Basis. Ein PC mit 133 MHz
        ist wirklich nur noch eine bessere Schreibmaschine bzw. ein
        besserer Gameboy, die meisten Konsolen haben schon 400 MHz.
        Das ist der Punkt. Gute Basis! Die wollen wir uns dann demnächst als Familiy-PC zulegen und Sohnemann kann auf seinem PC-Sparkonto sammeln (Großeltern, Tanten und Onkel sind in dem Fall gerne bereit mitzuhelfen.), bis er sich was vernünftiges Eigenes kaufen kann. Solange tut es aber offensichtlich der geschenkte Gaul. Wir waren übrigens froh, HeimarbeitsPC und SpielePC trennen zu
        können. Weil bei den ständigen rauf auf den PC, runter vom
        PC-Aktionen (was die Spiele betraf), haben wir Eltern doch
        etliche Zeit vor dem PC gehockt, weil er immer öfter
        abgestürzt ist. Fluch!
        Nicht für den Schützling arbeiten, den Jungen (oder das Mädel)
        selber machen lassen. Vielleicht mit Hilfe. Die Kids die ich
        kenne sind sowieso meistens fitter als ihre Eltern, was das
        betrifft.
        Gerne, aber nicht an meinem Arbeits-PC, auf dem auch wichtige Unterlagen liegen. Jetzt kann er - und darf er, mit oder ohne Unterstützung, seinen PC auseinandernehmen. Den PC wird man wohl als Kind immer Hauptsächlich für Spiele
        benutzen. Aber auch Hausaufgaben lassen sich gut bewältigen,
        und Sprachenlernen machte mir persönlich am meisten Spass am
        PC.
        Interessant, kannst du mal einige gute PC-Programme für Französisch benennen? Unsere Kinder werden ja zweisprachig aufgezogen und ich bin immer auf der Suche nach "Spielmaterial" in dem Bereich. In diesem Sinne: Viel Spass und viel Glück.

        MfG Maxxx

        PS: Wenn ihr keinen Bekannten habt, der sich mit Computern
        auskennt (besonders was den Kauf betrifft), dann stehe ich
        immer zur Verfügung. Einfach 'ne Mail schreiben.
        Das ist aber nett, sobald unser Sparkonto was hergibt, melden wir uns, okay?

        Susanne

        • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
          Re^4: PC für 13-jährigen

          Kauft bloss kein Auslaufmodell! Hightower mit AMD-DURON Chip
          sollte es sein.
          Vielleicht haben wir da beim Händler was mißverstanden, aber
          ein AMD-Duron war für ihn ein Auslaufmodell.
          Duron gibt's erst seit wenigen Monaten und kam etwa gleichzeitig mit dem AMD ATHLON Thunderbird (nicht verwechseln mit dem alten ATHLON). Also Auslaufmodell würd' ich den nicht nennen, hat etwa das Potential vom Intel CELERON. was heisst hier manchmal? Informatik-Studenten sind die
          Soz-Päds von Morgen ! *g*
          Ich wollte dir persönlich nicht zu nahe treten, aber ich habe
          schon mit einigen Informatikern zu tun gehabt und es waren
          einige (beileibe nicht alle), die fachlich sehr versiert sein
          mögen, aber leider überhaupt kein Geschick hatten, ihr Wissen
          anderen zu vermitteln. Das soll kein grundsätzlicher Verriß
          von Informatikern sein, es gibt da wie anderswo mit Sicherheit
          solche und solche. Bei so einer Kinderlerngruppe wäre aber
          eben die pädagogisch versierte von Vorteil.
          Hast ja recht...*g* Interessant, kannst du mal einige gute PC-Programme für
          Französisch benennen? Unsere Kinder werden ja zweisprachig
          aufgezogen und ich bin immer auf der Suche nach
          "Spielmaterial" in dem Bereich.
          Also vom KLETT-Verlag gab's Lernsoftware zu den Schulbüchern, aber erst ab der Mittelstufe...also da habt ihr glaub ich noch Zeit :-) Das ist aber nett, sobald unser Sparkonto was hergibt, melden
          wir uns, okay?
          Nur um sicherzugehen: Ihr wollt mich doch hoffentlich nich' bezahlen *BG* ...

          MfG Maxxx

          • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
            Re^5: PC für 13-jährigen

            Kauft bloss kein Auslaufmodell! Hightower mit AMD-DURON Chip
            sollte es sein.
            Vielleicht haben wir da beim Händler was mißverstanden, aber
            ein AMD-Duron war für ihn ein Auslaufmodell.
            Duron gibt's erst seit wenigen Monaten und kam etwa
            gleichzeitig mit dem AMD ATHLON Thunderbird (nicht verwechseln
            mit dem alten ATHLON). Also Auslaufmodell würd' ich den nicht
            nennen, hat etwa das Potential vom Intel CELERON.
            Mmh, da haben wir wohl etwas mißverstanden oder bei all den Namen und so irgendwann was durcheinandergewirbelt. Interessant, kannst du mal einige gute PC-Programme für
            Französisch benennen? Unsere Kinder werden ja zweisprachig
            aufgezogen und ich bin immer auf der Suche nach
            "Spielmaterial" in dem Bereich.
            Also vom KLETT-Verlag gab's Lernsoftware zu den Schulbüchern,
            aber erst ab der Mittelstufe...also da habt ihr glaub ich noch
            Zeit :-)
            Ja, von der habe ich auch schon gehört, aber ich vermute, daß das für unseren großen Sohn noch zu schwer ist, weil er Französisch schriftlich eigentlich gar nicht beherrscht. Das ist aber nett, sobald unser Sparkonto was hergibt, melden
            wir uns, okay?
            Nur um sicherzugehen: Ihr wollt mich doch hoffentlich nich'
            bezahlen *BG* ...
            Oh Gott, nein, nie würde ich es wagen! Ich meinte, unser Sparschweinderl muß den PC erst hergeben. Gerade weil nicht, fand ich die Geste nett.
            MfG Maxxx
            Dito
            Susanne

  2. Antwort von nach 15 Stunden hilfreich
    Re: PC für 13-jährigen

    ich weiss nicht was ein büro pc ist.. aber sagen wir mal ein k6-2/300 oder ein 300er celeron wäre so was, sollte wenn dein sohn kein hardcore-gamer ist mit der investition von unter 200 dm für ne tnt2 64bit noname karte doch die meisten gängigen spiele beherrschen.
    und wennes sockel sieben hat, kannst du ihn bis 550 mhz aufpumpen für nochmal 200 +/- n bisschen.

    davon abgesehn, warum immer komplettkisten kaufen, wenn sich die berge von pc gehäusen türmen, board, proz, ram reicht doch fürne aufrüstung so einer bürogurke

    hh

  3. Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
    Re: PC für 13-jährigen

    Hallo Wolfgang!
    Ist ja alles schön und gut was da unten steht, aber ein 13-jähriger wird dir spätestens in 1/2 Jahr sagen was er will. Mein Sohn hat einen alten Büro-PC, den haben wir zusammen aufgeschraubt und CD-ROM-Laufwerk und Soundkarte eingebaut. Die ganzen "alten" Spiele bis 1993 laufen auf 486gern sowiwso viel besser, und "solide" Lernsoftware läuft ohne 3D-Karte und ab Windows 3.1. (Klasseker sind ADDY und MultiMedia/MultiLingua)
    Wir lassen unseren Sohn alles selbst ausprobieren und betonen, dass die Kiste geschenkt wurde (grossraumbüro). Kann er ruhig crashen!
    Er darf an unserem grossen ins Internet, und zum Drucken speichert er die Sachen auf Diskette, ich denke so lernt er mehr.
    Wenn er ernsthaft am PC arbeitet und die Kapazität nicht mehr ausreicht bekommt er unseren und wir leisten uns was neues.
    Das wird aber noch dauern, denn die alte Kiste ist grundsolide. Nächsten Monat bauen wir eine gebrauchte Festplatte ein und beschäftigen uns mit dem Bootmanager...
    Will euer Sohn allerdings was zum Angeben, so seid ihr mit dem jeweils neuesten ALDI-PC auf dem aktuellen Stand.
    Gruß
    Claudia

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