erste Wohnung

Von: , Frage gestellt am Fr, 6. Okt 2006

Guten Abend!

Vor kurzem habe ich hier das Problem geschildert, dass der Unterhalt meines Vater nun auf mein Konto überwiesen wird. Nebenbei ging es auch um's ausziehen von zu Hause. Ich habe jetzt eine Wohnung gefunden...Nun stellen sich mehrere Probleme und Fragen.
Wie bringe ich es meinen Eltern bei?
Ist die Entscheidung wirklich die Richtige oder jugendlicher Leichtsinn?
Wie viel Geld brauche ich zum Leben? Die Wohnung kostet mit Nebenkosten 235 Euro. Ich habe monatlich ca. 500 Euro (Kindergeld, Unterhalt, Taschengeld von Großeltern...wenn sie es mir denn noch geben wollen, wenn ich ausziehe, und Geld von kleinen Jobs, die aber recht unsicher sind).
Schaffe ich das überhaupt mit so einem kleinen Budget? Ich bin ein sehr sparsamer Mensch und brauche wirklich nicht viel. Muss ich mir noch einen Job suchen? Ich habe eine Grundlage von 1000 Euro für Notfälle, Kaution, etc. Ein großes Problem ist, dass mein Vater nicht regelmäßig Unterhalt bezahlt.

Was meint ihr dazu? Mir geht es eigentlich mehr um die Beziehung zu meinen Eltern als um das Finanzielle. Wenn ihr wollt, kann ich meine Situation noch einmal kurz schildern.

Gruß, Tamina

16 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
    Re: erste Wohnung

    Hallo Tamina,

    ich denke, wenn du sparsam lebst, kann das reichen. Bedenke aber,
    dass nichts "Aussergewöhnliches" dazu kommen darf und extra
    Anschaffungen erst mal angespart werden müssen - aber es geht und es
    gibt tatsächlich viele Menschen, die Möbel, Waschmaschinen uä
    verschenken. Einen Job zu haben wäre sicherlich optimal, pass nur
    auf, dass du nicht das Wesentliche aus dem Auge verlierst: die Schule
    beenden und anschliessende Ausbildung. Die Eltern sind verpflichtet
    dir die erste Ausbildung (dazu zählt zum gewissen Grad auch ein
    Studium) mit zu finanzieren.
    Aber dabei ging es dir ja, wenn ich dich richtig verstanden habe,
    nicht unbedingt.

    Wenn ihr wollt, kann ich meine Situation noch einmal kurz schildern.
    Ja, mach das doch bitte!

    Viele Grüße

    • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: erste Wohnung

      Hallo!

      Nein, natürlich habe ich noch keinen Vertrag unterschrieben. Ich habe die Wohnung noch nicht einmal gesehen. Diesbezüglich gibt es noch keine Vereinbarungen. Wohnungsausstattung ist kein Problem. Möbel habe ich, Küchenutensilien dürften auch genügend da sein.
      Mit meinen Großeltern zuerst zu reden ist glaube ich keine gute Idee. Sie sind die Eltern meines Stiefvaters und werden eine ähnliche Einstellung haben. Sie mögen mich zwar gern und ich sie auch aber sie sind für solche Dinge keine guten Gesprächspartner.
      Ich habe durchgerechnet und ich dachte schon, dass ich mit dem Geld hinkomme. Nur habe ich eben keine Erfahrung damit, deswegen wollte ich mal eine allgemeine Meinung hören, wie viel man so braucht.
      Dass ich mir nicht mehr viel leisten kann, ist mir bewusst.
      Ich weiß ja nicht ob das eine so gute Idee ist, vorher mit meinen Eltern zu reden...Wenn das mit der Wohnung nicht klappt oder ich erst nächsten Monat einziehen kann, wird das Leben zu Hause ein Höllentrip.
      Momentan schwanke ich auch von einem Extrem ins andere was die Entscheidung betrifft. Ich weiß einfach nicht ob es nötig ist...Ich verstehe mich mit meiner Mutter so super und eigentlich geht es mir gar nicht so schlecht zu Hause. Nicht so schlecht wie vielleicht anderen Kindern, die zu Hause bleiben. Ich habe nur das Gefühl, dass dieser Stress daheim langsam meine Psyche zerstört. Aber es ist ja nur noch ein Jahr...
      Ich schäme mich so dafür, dass ich so viele Menschen damit belästige, aber ich möchte mir so viele Meinungen wie möglich anhören. Dabei war mein Vorsatz es keinen wissen zu lassen. Ich komme mir vor, als würde ich meine Eltern verraten, sie wissen ja immernoch nichts davon.
      Wenn ich daran denke auszuziehen, dann fühle ich mich wie ein Monster...Ich will meiner Mutter nicht damit weh tun. Aber vielleicht würde es ihr ohne mich besser gehen, weil es dann keine Spannungen mehr zwischen mir und meinem Stiefvater mehr gibt.
      Habe ich das Recht, das zu tun???

      Ich bin einfach total verwirrt...

      T.

      • Antwort von nach 14 Stunden 3 hilfreich
        Re^3: erste Wohnung

        Hallo Tamina! Ich schäme mich so dafür, dass ich so viele Menschen damit
        belästige, ...
        Das ist überhaupt kein Problem. Niemand ist hier gezwungen, deine Beiträge zu lesen geschweige denn zu antworten. Geh ruhig davon aus, dass alle, die hier lesen und antworten, es deshalb tun, weil sie es tun wollen. Ich komme mir vor, als würde ich meine Eltern verraten, sie
        wissen ja immernoch nichts davon.
        Es kann gut sein, dass sie dieses Gefühl auch haben, aber ich finde, wenn du in eine solche Notlage gerätst, dann sollten sie sich auch fragen, inwiefern sie an der Situation verantwortlich oder zumindestens mitverantwortlich sind. Ich denke sogar, dass sie dir die Verantwortung dafür in die Schuhe schieben, denn sonst hättest du vielleicht gar nicht diese Gedanken, sondern wärst etwas unbelasteter.

        Ich habe eine jugendliche Tochter, habe lange Zeit Jugendliche unterrichtet und war selbst auch mal Jugendliche. Ich kann dir sagen, dass es oft sehr sehr einfach ist, jungen Mädchen irgendeine (auch die eigene) Verantwortung aufzupacken. Und als Erwachsener weiß man das, wenn man das tut. Wenn ich daran denke auszuziehen, dann fühle ich mich wie ein
        Monster...Ich will meiner Mutter nicht damit weh tun. Aber
        vielleicht würde es ihr ohne mich besser gehen, weil es dann
        keine Spannungen mehr zwischen mir und meinem Stiefvater mehr
        gibt.
        Habe ich das Recht, das zu tun???
        Du hast auf jeden Fall das Recht, für dein Leben zu sorgen und dich um dein Leben zu sorgen. Ich finde zwar, dass auch Jugendliche gerna mal Rücksicht üben dürfen, aber ich schätze, dass du ein Mensch bist, der eher zuviel als zuwenig Rücksicht nimmt.

        Wenn das Leben für dich im Moment unerträglich ist, dann darfst du meiner Meinung nach auf jeden Fall ausziehen, und wenn du Druck zu befürchten hast, darfst du auch heimlich ausziehen.

        Allerdings weiß ich im Moment nicht, ob es machbar ist. Ich habe im Moment auch keine Zeit mehr, ich antworte später nochmal.

        Viele Grüße
        Th.

        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          Vielen Dank!

          Halli Hallo!

          Ich wollte an dieser Stelle noch einmal Danke sagen für die vielen Erfahrungsberichte, Eindrücke und Tips. Hat mir echt geholfen, das Brainstorming hätte ich alleine nie hinbekommen. Ich habe mir die Wohnung angeschaut, kann am 15.10. einziehen und muss mich bis dahin entschieden haben. Die Vermieter sind sehr sehr nett und verständnisvoll.

          Danke!!!

          T.

          • Antwort von nach 9 Tagen 0 hilfreich
            Re: Bitte um Rückmeldung

            Hallo Tamina Ich habe mir die Wohnung angeschaut, kann am 15.10. einziehen
            und muss mich bis dahin entschieden haben.
            Kann man erfahren, wie du dich entschieden hast?

            Viele Grüße
            Th.

      • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
        Re^3: erste Wohnung

        Hallo!
        Hallo Tamina!
        Nein, natürlich habe ich noch keinen Vertrag unterschrieben.
        Ich habe die Wohnung noch nicht einmal gesehen. Diesbezüglich
        gibt es noch keine Vereinbarungen.
        Dann hast Du ja noch nichts gemacht, dass sich nicht rückgängig machen ließe.

        Wohnungsausstattung ist kein Problem. Möbel habe ich, Küchenutensilien dürften auch
        genügend da sein.
        Das hört sich doch schon gut an :-)

        Ich habe nur das Gefühl, dass dieser Stress daheim langsam meine Psyche zerstört. Aber es ist ja nur noch ein
        Jahr...
        Und genau das ist der Punkt. Du leidest unter Deiner Situation zu Hause. Und da kann ein Jahr kann verdammt lang werden! Ich schäme mich so dafür, dass ich so viele Menschen damit
        belästige, aber ich möchte mir so viele Meinungen wie möglich
        anhören.
        Warum denn schämen? Du belästigst doch niemanden! Hey! Dazu sind solche Foren doch da! :-)
        Das ist doch gerade das gute, dass Du die Meinung von aussenstehenden, unvoreingenommenen Menschen einholen kannst.

        Dabei war mein Vorsatz es keinen wissen zu lassen. Ich komme mir vor, als würde ich meine Eltern verraten, sie
        wissen ja immernoch nichts davon.
        Wenn ich daran denke auszuziehen, dann fühle ich mich wie ein
        Monster...Ich will meiner Mutter nicht damit weh tun. Aber
        vielleicht würde es ihr ohne mich besser gehen, weil es dann
        keine Spannungen mehr zwischen mir und meinem Stiefvater mehr
        gibt.
        Vor ziemlich genau 20 Jahren war ich in einer ähnlichen Situation. Glaube mir, ich kenne sehr gut das Gefühl, dass man sich den Eltern gegenüber gemein vorkommt, wenn man ausziehen möchte! Aber ich denke, in gewissen Situationen steht man vor der Wahl sich selbst weh zu tun oder seinen Mitmenschen. Habe ich das Recht, das zu tun???

        Du hast absolut das Recht, das zu tun! DU leidest unter der derzeitigen Situation. Das ist Grund genug, von zu Hause auszuziehen. Sehr oft entspannt sich auch das Verhältnis, wenn man auf Distanz geht. Erkläre Deiner Mutter, wie Du Dich fühlst und sag' ihr, dass Du sie durch Deinen Auszug nicht verletzen möchtest, aber dass Du die derzeitige Situation nicht mehr ertragen kannst. Ich bin sicher, dass sie Dich verstehen wird. Ich bin einfach total verwirrt...
        Ich kann Dich soooo gut vestehen! Ging mir damals nicht anders. Aber letztlich ist es Dein Leben und Du hast ein Recht darauf glücklich zu sein! Abgesehen davon ist der Auszug von zu Hause auch wichtig, um erwachsen, unabhängig und selbständig zu werden. Ich habe mich damals auch gefragt, ob das Geld reichen würde etc. Klar, man muss Probleme bewältigen, die das Alleine-Wohnen mit sich bringt, aber man bewältigt sie und das gibt einem auch wiederum größeres Selbstbewusstsein. Ich muss wirklich sagen, dass ich es nie bereut habe ausgezogen zu sein.
        T.
        Du packst das schon!
        Liebe Grüße
        Stoff-Ede

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: erste Wohnung

        Hallo Tamina,

        hast du auch an zusätzliche Kosten gedacht z.B.:

        Haftpflichtversicherung
        Telefongebühren
        Nebenkostenabrechnung
        GEZ
        Kabelgebühren

        Krankenversicherung - Bedenke, dass du noch über deine Eltern Familienversichert bist. Kann es da zu Reibereien kommen?

        Viele Grüße

        Phoebe

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: erste Wohnung

        Nochmal hallo Tamina, Nein, natürlich habe ich noch keinen Vertrag unterschrieben.
        das ist schonmal gut ;-) Dann warte damit vielleicht noch ein wenig ab *fg* Wohnungsausstattung ist
        kein Problem. Möbel habe ich, Küchenutensilien dürften auch
        genügend da sein.
        Okay, auch das klingt gut. Wobei Du bestimmt noch staunen wirst, was man so alles braucht bzw. wo man dann improvisieren muss ;-) Aber das ist kein Problem... Mit meinen Großeltern zuerst zu reden ist glaube ich keine
        gute Idee.
        Okay, das musst Du einschätzen. Mal blöd gefragt: gibt es noch ältere (Stief)geschwister? Oder bist Du die einzige? Falls es grössere Geschwister gibt, könnten die eventuell bei der Überzeugungsarbeit hilfreich sein *fg* Ich weiß ja nicht ob das eine so gute Idee ist, vorher mit
        meinen Eltern zu reden...Wenn das mit der Wohnung nicht klappt
        oder ich erst nächsten Monat einziehen kann, wird das Leben zu
        Hause ein Höllentrip.
        Auch das kannst nur Du einschätzen. Hättest Du denn jemanden, wo Du notfalls unterkommen könntest? Nur so für alle Fälle? Ich verstehe mich mit meiner Mutter so super
        hier ist glaube ich der Ansatzpunkt. Such Dir einen ruhigen Moment, wo Ihr "von Frau zu Frau" reden könnt. Bei uns war das immer beim Bügeln/Wäsche zusammenlegen. Wichtig ist, dass Dein Stiefvater in der Zeit definitiv nicht stören kommt - und auch sonst keine Familienmitglieder. Und dann redest Du mit ihr. Ganz offen, so wie Du's hier auch sagst: dass Du sie einerseits sehr lieb hast und ihr auf keinen Fall wehtun möchtest, dass Du aber andererseits eben auch Angst hast, auf Dauer kaputtzugehen. Vielleicht hast Du für letzteres auch Beispiele? Bitte sie vielleicht auch gleich zu Anfang, dass sie erstmal mit Deinem Stiefvater nicht über dieses Gespräch redet. Und dann sag ihr, wie Du Dir die ganze Sache vorstellst, was Du Dir wünscht, was Du anbietest.

        Wenn Du Sorgen hast, dass das Gespräch in Tränenfluten oder Wutausbrüchen endet wäre es auch eine Überlegung wert, ihr erstmal einen Brief zu schreiben. Wenn sie den bekommen, gelesen und verdaut hat (also so 2-3 Tage später) solltest Ihr aber auf jeden Fall nochmal drüber reden.

        Und von wegen "Verrat": ich finde es echt gut, wie Du mit dieser Sache umgehst. Wir hier lesen das nur weil wir das wollen. Und wenn wir Dir antworten dann nur, weil uns damals Leute in ganz ähnlichen Situationen in ähnlicher Art und Weise geholfen haben.

        Achja, wegen der finanziellen Sache: vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn Du Dir so schnell wie möglich einen Job suchen würdest. Dann siehst Du zum einen mal, ob Du was passendes findest (ist ja heutzutage auch nimmer so einfach) und zum anderen schaffst Du ein weiteres finanzielles Polster, falls mal Zahlungen von Deinem Vater ausfallen oder so.

        *wink*

        Petzi

  2. Antwort von nach 11 Stunden 3 hilfreich
    Re: erste Wohnung

    Hallo Tamina,

    oh-oh, das ging aber fix mit der Wohnung ;-)

    Aber erstmal zurück zu Deiner Ausgangssituation: Du warst doch diejenige, wo der leibliche Vater den Unterhalt auf Dein Konto überweist, und wo Deine leibliche Mutter sowie Stiefvater eine gewisse Summe von Dir haben wollten, weil das Haus abzuzahlen ist, richtig? Und ich meine mich an irgendwelche offenen Gespräche zu erinnern. Hattet Ihr so ein Gespräch denn geführt? Wenn ja, was kam denn dabei raus? (Und sei es auch nur, dass Ihr Euch am Schluss gegenseitig angebrüllt habt und eigentlich nix rauskam)

    Von wegen Wohnung gefunden: Hast Du da schon irgendwelche Mietverträge unterschrieben? Absichtserklärungen die Bude zu mieten? Irgendwas? Und bist Du denn schon 18? Oder gibt es irgendwelche Fristen - also etwa "Vertrag wird am Montag Abend um 18 Uhr unterschrieben"? Wie bringe ich es meinen Eltern bei?
    So schnell wie möglich ;-) Ist die Entscheidung wirklich die Richtige oder jugendlicher
    Leichtsinn?
    Das kann Dir keiner sagen, denn wir kennen ja weder Dich noch Deine Situation zu Hause. Und auch Du wirst das allenfalls in 1 - 2 Jahren beantworten können (und dann isses eh zu spät *fg*) Wie viel Geld brauche ich zum Leben?
    Das hatten wir doch schon bei Deiner letzten Anfrage aufgeschlüsselt. Hast Du mal mitprotokolliert, was Du so brauchst? Jetzt war ja gerade Schuljahresanfang, wo man eher hohe Ausgaben (Hefte, Bücher, Stifte etc.) hatte. Die Wohnung kostet mit
    Nebenkosten 235 Euro. Ich habe monatlich ca. 500 Euro
    (Kindergeld, Unterhalt,
    Taschengeld von Großeltern...wenn sie
    es mir denn noch geben wollen, wenn ich ausziehe, und Geld von
    kleinen Jobs, die aber recht unsicher sind).
    Gehen wir mal vom SuperGAU aus: Dein Vater vergisst die Zahlung mal für 2 Monate, Omma und Opa schalten auf stur und streichen das Taschengeld, der Aldi-Regalauffüller-Job wird gekündigt und es steht eine Klassenfahrt nach New York/Rom/Berlin an. Was tätest Du dann machen? Das musst Du jetzt hier nicht beantworten, es geht mehr drum, dass sowas passieren kann.

    Meines bescheidenen Wissens gibt Dir Vater Staat nicht wirklich viele Zuschüsse, weil Du unter 25 bist und (objektiv betrachtet) daheim wohnen könntest. Aber frag das im Zweifelsfall bitte nochmal nach - am besten gleich beim wissenden Amt ;-) Was meint ihr dazu? Mir geht es eigentlich mehr um die
    Beziehung zu meinen Eltern als um das Finanzielle.
    Hmmm, die dürfte eh nicht 100% perfekt sein, denn sonst wölltest Du ja nicht ausziehen ;-) Trotzdem wäre es vielleicht etwas "beziehungsschonender" gewesen, wenn Du Deine Absicht auszuziehen VOR Entdeckung der Wohnung kund getan hättest.

    Anyway, was ich jetzt täte:
    1) Keinen Mietvertrag unterschreiben, notfalls die Unterschrift noch ein wenig rauszögern. (Falls Du noch nicht 18 bist, muss eh einer von Deinen Eltern unterschreiben)
    2) Aufschreiben, was Du so monatlich an Budget brauchst.
    3) Nicht vergessen miteinzurechnen, was vielleicht an "Erstausstattung" für die Wohnung anfällt (Möbel, Töpfe, Besteck, Bügeleisen, Waschmaschine etc.)
    4) Mit der Summe, die Du zur Verfügung hast vergleichen. Die "eiserne Reserve" von 1000 Euro spielt keine Rolle bei dieser Rechnung!
    5) Bei Omma und Opa beichten gehen. Zu den beiden scheinst Du ja ein gutes Verhältnis zu haben. Erzähle ihnen von Deiner Misere, dem Wunsch nach einer eigenen Wohnung. Je nachdem kannst Du damit einen Teil vom SuperGAU ausschliessen: sprich, Du kannst ihre Zahlungen "sichern". Und vielleicht haben sie ja ein paar Töpfe/Pfannen/Besteck übrig, das sie Dir zu Weihnachten/zum Einzug schenken?
    6) Eventuell mit Unterstützung von Oma und Opa bei Deinen Eltern beichten gehen. Achtung, vorher Argumente bereit legen! Und am besten sind Deine Eltern am Ende des Gesprächs davon überzeugt, dass es eine gute Idee ist, wenn Du ausziehst und endlich selbstständig wirst ;-) Ein wenig Umzugshilfe wäre ja auch noch gerne genommen, gelle? *fg*

    Ganz persönlich aus meiner Erfahrung raus könnte ich Dir eher zu einer WG als zu einer kleinen Wohnung raten. Ist zum einen billiger, zum zweiten bist Du nicht allein, sondern hast "Leidensgenossen" um Dich rum und zum dritten sollte dort eine Basisausrüstung an Töpfen/Pfannen und Waschmaschinen vorhanden sein ;-)

    *wink* und viel Erfolg

    Petzi



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