Baby isst schlecht...bin langsam am Ende

Von: , Frage gestellt am Fr, 9. Nov 2007

Hallo,
vielleicht wurde das hier schon unzählige Male besprochen, ich habe bisher nur die Haus- und Nutztierseite besucht, daher weiß ich das nicht. Ich möchte andere Eltern, meist Mütter wahrscheinlich, fragen, wie schnell sie es geschafft haben, ein halbwegs gleichbleibendes, verlässliches Hungergefühl/ Essverhalten (weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll) bei ihrem Zwerg nach dem Vollstillen zu erreichen. Vielleicht kurz zu meiner Situation:
Zwerg ist am 14.12. letztes Jahr geboren in der 33.SSW, also knapp 2Monate zu früh. Haben dann 8Wochen Neonatologie hinter uns gebracht und mit Pumpen und viel Geduld und Glück die Umstellung von Infusionsernährung zur Magensonde zur Flasche und dann zur Brust geschafft. Nun sind wir am Elterngeld knapp und sehr unerwartet vorbei gerauscht, so dass wir, solange ich voll stille, ohne Einkommen sind, da ich bei uns der Verdiehnende bin. Wir haben also einen Kredit für ein Jahr "Leben" aufgenommen und ich auf Anraten meiner Hebamme im September mit dem Zufüttern angefangen, weil ich ím Februar wieder arbeiten wollte. Nun hat unsere Maus nie gut gegessen und auch nie schnell oder "tabelltengerecht" zugenommen, sie wiegt jetzt mit fast 11Monaten (eigentlich also 9Monate) knapp 7Kilo. Aber da steht sie jetzt schon eine ganze Weile, was mir Sorgen macht. Und sie nimmt immer noch nur absolute Mäusehappen neben meiner Brust. Wir schaffen keinen ganzen Teelöffel Brei, keine Kartoffel, ca 2 Gnochi...usw. Sie will keine gemusten Sachen, will abbeißen und kauen, aber die Mengen sind eben mini. Sie isst eigentlich alles, manchmal sogar so viel, dass ich euphorisch werde, und dann will sie wieder nur die Brust. Sie stopft sich dann die Faust mit dem Lätzchen in den Mund oder spuckt alles wieder aus. Es sieht aus, als wäre das alles für sie ein Spiel, nur dass sie eben nicht zunimmt und ich eigentlich bald wieder arbeiten müsste und Papa sie dann ernähren können muss. Ich merke, dass ich allmählich richtig am Ende bin. Essen bedeutet nur noch Stress, nachts kommt sie bis zu 8mal, ich stille sie und eine Stunde später ist sie wieder wach. Daran ändert sisch auch nichts, wenn sie abends mal vernünftig isst. Ist das vielleicht einfach normal? Sie ist unsere erste Tochter, andere wissen vielleicht beim zweiten, dass sie diese Zeit schonmal hatten.Ich bekomme nur immer zu hören, wenn sie Hunger haben, melden sie sich schon. Das hilft mir aber gerade gar nicht, weil meine Tochter inzwischen sogar schon 100g abgenommen hat. Die sind 2Wochen später wieder drauf, aber dann hat sich drei Wochen eben nix getan. Puh, hoffe, die Situation gut geschildert zu haben. Bin ganz gespannt auf eure Erfahrungen, vielleicht gibt´s ja sogar andere Frühcheneltern, die mir ihre Erfahrungen schildern können.
Vielen Dank im Voraus!

13 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 39 Minuten 1 hilfreich
    Kopf hoch!

    Hallo auch!
    Und Kopf hoch. Ich möchte andere Eltern, meist Mütter
    wahrscheinlich, fragen, wie schnell sie es geschafft haben,
    ein halbwegs gleichbleibendes, verlässliches Hungergefühl/
    Essverhalten (weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll) bei
    ihrem Zwerg nach dem Vollstillen zu erreichen.
    Bis heute nicht, weder bei meinem Kind (er ist sieben), noch bei mir oder jedem anderen Menschen. Niemand hat ein gleichbleibendes Hungergefühl, das ist ganz normal.

    Das Problem ist: Wenn man anfängt, zu wiegen, Tabellen zu vergleichen etc. sprich dem Essen soviel Aufmerksamkeit zu schenken, fangen die Probleme erst richtig an. Das wird dann ein recht anstrengender Kreislauf in dem viele Faktoren mitwirken.
    Nicht zu vernachlässigen ist da z.B. auch, dass auch schon sehr kleine Kinder die Nahrungsaufnahme durchaus auch einsetzen, um ihre Eltern zu manipulieren. Hört sich sehr negativ oder böse an, so ist es nicht gemeint.

    Ich bin dem auch eine Weile aufgesessen und habe mich völlig verrückt gemacht, mein Kind ist bis heute ein (quietschfideler) Hungerhaken, er ist schon immer lang und dünn und jeder, der ihn sieht, denkt er bekäme nicht genug zu essen. Er ist ein echter "Quartalsfresser", er ist tagelang (ich glaube manchmal wochenlang) superwenig, dafür dann wieder Phasenweise uns schier die Haare vom Kopf.

    Gerne würde ich Dir helfen, Dein Vertrauen in das natürliche Hungergefühl deines Kindes wiederzufinden, aber wenn man in oben beschriebener Tretmühle steckt, ist genau das am schwersten: Fest darauf zu vertrauen, dass noch kein Kind am vollen Tisch verhungert ist. Wenn das Abendbrot nur aus ein paar Happen besteht, wird der Hunger morgens umso größer sein und selbst nach 2 Tagen geringer Nahrungszufuhr wird das Kind keinen Schaden nehmen.

    Die Umstellung von flüssiger auf feste Nahrung fällt außerdem manchen Kindern einfach sehr schwer. Vielleicht ist es einfach noch zu früh dafür?

    Zwei Regeln für's Essen habe ich mal gelesen und befolge sie weitgehend: Ich bestimme, was es wann zu essen gibt und mein Kind bestimmt, wieviel es von was ißt. Gilt natürlich nicht für Stillkinder.

    Ich nehme an, dass Deine Tochter ärztlich gut betreut wird, gerade weil sie ja ein Frühchen war. Meine Ratschläge gelten natürlich nur, solange kein wirklicher körperlicher Schaden vorliegt, aber das weiß der Arzt am besten. Ich merke, dass ich
    allmählich richtig am Ende bin. Essen bedeutet nur noch
    Stress, nachts kommt sie bis zu 8mal, ich stille sie und eine
    Stunde später ist sie wieder wach.
    Da ist auch viel Gewöhnung dabei, außerdem kann es sein, dass zu kurze Abstände zu Verdauungsproblemen führen. Das hilft mir aber gerade
    gar nicht, weil meine Tochter inzwischen sogar schon 100g
    abgenommen hat. Die sind 2Wochen später wieder drauf, aber
    dann hat sich drei Wochen eben nix getan.
    Schmeiß die Waage weg, ist meine erste (unvernünftige) Reaktion. Vielleicht reicht es ja schon, sie nur 1 mal pro Monat rauszuholen. Puh, hoffe, die
    Situation gut geschildert zu haben.
    Ja, Deine Beschreibung holt bei mir die Erinnerung an eine superstressige Zeit zurück, in der ich mit den Nerven völlig fertig war. Meine persönliche Lösung lautete damals: Die Flasche für mein Kind und baldige Umstellung auf feste Nahrung. Ich weiß um die prinzipiellen Vorteile des Stillens und bin auch grundsätzlich sehr dafür. Aber so einen Terror wie ich ihn durchgemacht habe, würde ich keiner Mutter aufzwingen wollen. Das gute Gefühl, dass ich hatte, als mein Kind sich an der Flasche definitiv und ganz sicher "satt" trinken konnte, kann ich kaum beschreiben. Da ist sicher viel schief gelaufen, meine persönliche Lösung muss auch nicht allgemeingültig sein, aber vielleicht ist es ja eine Überlegung wert. Der Streß, den Du beschreibst ist weder für Mutter noch für das Kind förderlich.

    Schöne Grüße
    kernig

  2. Antwort von nach 43 Minuten 2 hilfreich
    Re: Baby isst schlecht...bin langsam am Ende

    Hallo,

    ich gehe mal davon aus, dass eure Kleine aufgrund der Vorgeschichte ausreichend medizinisch betreut wird, und daher organische Ursachen auszuschließen sind.

    Daher kann man nur die so banale wie richtige Aussage treffen: Nicht ist normaler für Kinder in dem Alter als dass sie unregelmäßig essen. Wer dies akzeptiert und nicht in Kontrollitis verfällt, lebt als Eltern besser und gesünder, und dies überträgt sich auch auf die Kinder. Die von Dir bemerkten 100g Gewichtsabnahme hätten mir nie auffallen können, weil unser Kleiner nur beim Arzt zu den Vorsorgeuntersuchungen gewogen wurde, und wir auch angesichts vollkommen normaler Entwicklung keinen Anlass zu weiterer Kontrolle und Sorge hatten. Kinder sind auch kein Mastvieh, was gefälligst nach Tabelle zuzunehmen hat, und dem man sonst das ein oder andere Mittelchen spritzt.

    Gerade die Umstellungsphasen waren auch bei unserem Kleinen von besonders unregelmäßigen Essgewohnheiten geprägt, und insbesondere die von Dir beschriebene Ablehnung des Breis haben wir auch erlebt. Allerdings haben wir dies ganz gelassen akzeptiert, und die ganze Breigeschichte dauerte auch wirklich nur ein paar Wochen, weil dann "echte Ware" verlangt wurde, und wir uns den Brei dann auch gleich abgeschminkt haben. Joghurt, Risotto, Kartoffelgratin, Lasagne, Salzstangen und Chilischokolade schmeckten offenbar besser, und ehe wir uns versahen mussten wir regelmäßig eine Portion mehr kochen, weil da jemand richtig zulangte. Inzwischen sind wir bei 20 Monaten, dieser Jemand bekommt sein eigenes Steak gebraten, verdrückt gerne auch mal zwei Weißwürste nebst Brezn und einem Berg Radi, und wenn Mama nicht den größten Fisch auf den Teller bekommt, dann kann sie sehen wo sie bleibt. Vom Steinbutt im letzten Urlaub bekam sie jedenfalls nur Krümel ab. Dafür stand da jemand auf dem Nachbarstuhl, forderte ständig Nachschub und gab ein wohliges jam, jam, jam von sich.

    Also locker bleiben, und einfach mal ausprobieren, was denn ggf. genehm wäre. Unsere Kinderärztin erklärte übrigens offiziell bei knapp einem Jahr, dass der Kleine jetzt "alles essen könne". Wir schauten und an, und mussten lachen, weil zu dem Zeitpunkt schon längst einige Portionen Risotto und Lasagne ihren Weg gefunden hatten.

    BTW: Von mir geht die Geschichte, dass ich wochenlang den ganzen Tag mit einem Brötchen im Mund rumgelaufen sei und Oma sich regelmäßig beschwert habe, ihr Enkel sehe wie ein Biafra-Kind (damals große Hungersnot) aus. Kann man bei meinem heutigen Kampfgewicht auch kaum noch glauben.

    Gruß vom Wiz

  3. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Baby isst schlecht...bin langsam am Ende

    Hallo und guten Morgen,
    ich bin ganz neu hier und hab deinen artikel gelesen, hört sich nach viel streß an! ich habe selber eine tochter, die heute 7 jahre alt ist. trotzdem erinnere ich mich an die umstellung von stillen auf "feste" nahrung. vielleicht machst du dir selber zu viel druck weil du wieder arbeiten gehen mußt? ich kenn das weil mich damals just zu dem zeitpunkt der papa verlassen hat und ich auch möglichst rasch wieder arbeiten gehen mußte. probier mal, am morgen und am abend die brust durch eine milchflasche zu ersetzen, das hat bei mir nach ein paar versuchen geklappt weil ich das stillen ganz konsequent verweigert habe. ich erinnere mich auch noch, wie ich mit den anderen betroffenen müttern breimengen und mahlzeiten durchdiskutiert habe und ein paar monate später feststellen mußte, dass die ganze aufregung nicht nötig gewesen wäre.

    wenn deine tochter nachts so oft "kommt" hat das sicher nichts mehr mit hunger zu tun sondern mit dem bedürfnis nach nähe. meine sehr gute hebamme hat das damals bestätigt. hier hilft ganz schnell, wenn du nachts nicht mehr stillst sondern ans bett deiner kleinen gehst, ihr signalisierst daß du da bist aber das auch alles ist - also keine mahlzeit, kein spielen, kein rumtragen. hört sich hart an, hilft aber letztendlich auch deinem kind, durchzuschlafen.

    viele grüße und gute nerven, alles wird gut! HEIKE

  4. Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
    Re: Baby isst schlecht...bin langsam am Ende

    Hallo,

    es ist ein alter Spruch, aber er hat heute noch seine Gültigkeit: Ein gesundes Kind verhungert nicht vor einem vollen Teller. Zwerg ist am 14.12. letztes Jahr geboren in der 33.SSW, also
    knapp 2Monate zu früh.
    Nun hat unsere Maus nie gut gegessen
    und auch nie schnell oder "tabelltengerecht" zugenommen, sie
    wiegt jetzt mit fast 11Monaten (eigentlich also 9Monate) knapp
    7Kilo.
    Sie ist ja auch ein Frühchen, aber das fehlende Gewicht holt sie schon noch auf. Wie schauts denn mit der Größe aus? Gewicht alleine zählt nicht, du musst es im Zusammenhang mit ihrer Größe sehen. Sie will keine gemusten Sachen, will abbeißen und kauen, aber die
    Mengen sind eben mini.

    Sie ist ja auch noch klein, keine Panik wegen Miniportionen. Meine Kids haben beide keine Fertiggläschen gegessen, ich musste selbst kochen. Gläschen haben sie verweigert. Sie isst eigentlich alles, manchmal sogar so viel, dass ich euphorisch werde, und dann will sie wieder nur die Brust. Sie stopft sich dann die Faust mit dem Lätzchen in den Mund oder spuckt alles wieder aus.
    Hast du jeden Tag den gleichen Appetit? Oder gibt es Tage an denen du mehr und Tage an denen du weniger isst? Essen bedeutet nur noch Stress.
    Und hier liegt das eigentliche Problem. Du hast schon im Vorfeld Stress, bevor die Mahlzeit eigentlich beginnt. Diesen Stress gibst du an das Kind weiter, und das wars dann schon. Ruhige Mahlzeit geht nicht mehr, weil die Kleine nun auch Stress hat. Ein gestresstes Kind kann aber weder vernünftig, und schon gar nicht viel essen. Ich bekomme nur immer zu hören, wenn sie Hunger haben, melden sie sich schon.
    Stimmt. Das hilft mir aber gerade gar nicht, weil meine Tochter inzwischen sogar schon 100g abgenommen hat. Die sind 2Wochen später wieder drauf, aber dann hat sich drei Wochen eben nix getan.
    Ruhig bleiben. Siehe Stress weiter oben.
    Du schreibst doch selbst sie entwickelt sich, solange es nicht wirklich bergab geht mit dem Gewicht mach dir keinen Stress, denn damit erreichst du genau das Gegenteil.
    Fazit: auch wenn der Spruch einen ellenlangen Bart hat: ein gesundes Kind... naja steht ja schon oben.

    Gruß

    Katl

  5. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Baby isst schlecht...bin langsam am Ende

    Hallo, Motte,
    ich möchte Dir eigentlich nur Mut machen. Als unser Sohn 1984 zur Welt kam, war er ein paar Wochen zu früh dran. Stillen war leider nicht möglich, also gabs von Anfang an Fläschchen. 20g-weise haben wir dem Kerlchen die Milch geradezu hineingebettelt. Das wird nie was, dachten wir.
    Heute sehe ich da einen 195cm großen und 120kg schweren Brocken.
    Also - Kopf hoch! das wird schon.

    Besten Gruß
    Eckard

  6. Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
    Re: Baby isst schlecht...bin langsam am Ende

    Moin,

    mal dumm gefragt, warum ersetzt ihr das Stillen nicht erstmal durch Flaschenmilch und lasst euch mit der anderen Nahrung über Löffel etc. mehr Zeit?

    Gruß
    Marion

  7. Antwort von nach 5 Stunden 2 hilfreich
    Re: Baby isst schlecht...bin langsam am Ende

    Hallo,

    ich kenne das Thema. Meine Tochter hat auch keine Beikost akzeptiert, sie hat noch nicht mal den Mund aufgemacht und ich hab sie dadurch ein Jahr vollgestillt. Danach hat sie sofort am Tisch mitgegessen. Ich hab ein halbes Jahr lang Brei gekocht und ihn selbst gegessen.
    Daher kenne ich Deine Gedanken, hab mich auch immer gefragt, ob das jemals noch etwas wird.
    Was mir ziemlich weitergeholfen hat, war das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Gonzalez. Das kann ich Dir nur wärmstens empfehlen. Darin ist nicht beschrieben wie Dein Kind essen wird, sondern wie Du damit umgehst, damit Du Euch nicht den Weg versperrst zu einem normalen Essverhalten. Kaufe es Dir ziemlich schnell und lies es mal. Danach bist Du erstmal ruhiger.

    Dass ein Kind in diesem Alter noch keine Beikost akzeptiert, ist gar nicht so selten. Wenn Du jedoch arbeiten gehen musst, setze Dein Kind aber nicht unter Druck, dass es essen muss, sondern überlege Dir lieber, ob vielleicht die Flasche (entweder mit abgepumpter Milch oder Pulvermilch) nicht die bessere Variante ist. Ich halte zwar nix von der Pulvermilch, aber das gilt für mich. Wenn es bei Euch der beste Weg ist, weil Du nicht pumpen willst, dann paßt das doch für Euch auch super. Oder eben pumpen.

    Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen. Lies das Buch, es macht Dich erstmal ruhiger und verständnisvoller.

    Liebe Grüße, Salbei

  8. Antwort von nach 9 Stunden 1 hilfreich
    Re: Baby isst schlecht...bin langsam am Ende

    Hallo Nun sind wir am Elterngeld knapp
    und sehr unerwartet vorbei gerauscht, ....
    Ach, da hattet ihr fest mit gerechnet? Das war wegen der Frühgeburt? Das ist ja sehr schlimm. Erziehungsgeld bekommt ihr keins?


    so dass wir, solange ich
    voll stille, ohne Einkommen sind, da ich bei uns der
    Verdiehnende bin. Wir haben also einen Kredit für ein Jahr
    "Leben" aufgenommen ....
    Du musst also wieder arbeiten? Wäre es sonst eure finanzieller Ruin? - Kann der Vater nicht irgendeinen Job machen?

    Am besten wäre es ja wahrscheinlich, du könntest die Arbeitsaufnahme noch rausschieben, aber finanzieller Ruin ist eigentlich eine ziemlich doofe Perspektive. Nun hat unsere Maus nie gut gegessen
    und auch nie schnell oder "tabelltengerecht" zugenommen, sie
    wiegt jetzt mit fast 11Monaten (eigentlich also 9Monate) knapp
    7Kilo. Aber da steht sie jetzt schon eine ganze Weile, was mir
    Sorgen macht.
    Was sagt denn der Kinderarzt dazu? Ich weiß nicht, ob das schlimm ist.


    Ich merke, dass ich
    allmählich richtig am Ende bin. Essen bedeutet nur noch
    Stress, ...
    Das kann natürlich ein Grund dafür sein, dass sie nicht essen will. nachts kommt sie bis zu 8mal, ich stille sie und eine
    Stunde später ist sie wieder wach. Daran ändert sisch auch
    nichts, wenn sie abends mal vernünftig isst. Ist das
    vielleicht einfach normal?
    Extrem unnormal ist es jedenfalls nicht. Sie ist ja jetzt praktisch 9 Monate alt (2 Monate ziehe ich ab wegen Frühgeburt). Da ist es auch noch ziemlich normal, wenn das Kind hauptsächlich gestillt werden will. Aber wenn sie natürlich nachts 8mal kommt, dann scheint sie auch immer wieder Hunger zu haben. Oder sie findet es besonders nett, nachts im Bett gestillt zu werden, und es ist eine (für sie) schöne Angewohnheit geworden. Meine Kinder sind jedenfalls auch noch ganz lange nachts immer wachgeworden, und irgendwann war es klar, dass sie da keinen besonderen Hunger hatten.

    Mit dem Abnehmen und Nicht-Zunehmen würde ich einen Kinderarzt fragen.

    Dann würde ich entweder mit der Flasche zufüttern (bzw. der Papa macht das), oder ich würde mich entschließen, noch nicht arbeiten zu gehen.
    Damit hättet ihr wenigstens den Stress weg.


    Was wäre denn, wenn du noch nicht arbeiten gehen würdest?

    Viele Grüße
    Simsy

  9. Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
    Re: Baby isst schlecht...bin langsam am Ende

    Hallo nochmal,
    habt vielen, vielen Dank für viele wirklich Mut machende Zeilen!!!

    Per Mail bekam ich eine sehr verletzende Antwort, so dass ich auf die vielen Fragen nicht detailiert antworten möchte, um nicht noch mehr Angriffsfläche zu bieten. Sie ist hier nicht zu lesen, etweder, weil sie schon gelöscht wurde, oder weil der Herr sie nur mir geschickt hat. Aber die Antworte hier haben mir wirklich sehr Mut gemacht, ich werde mich bemühen, ruhiger zu werden :-))

    Kurz zu den wichtigsten Frage: ja, natürlich sind wir in ständigem Ärztekontakt, er wollte sich diese Woche wegen des GEwichts noch nicht festlegen, hat aber eine "Behandlung" begonnen.

    Wenn mein Mann die Möglichkeit hätte zu arbeiten, würde er es tun.

    Meine Motte nimmt keine Flasche, viele, viele Krankenschwestern haben es versucht mit der festen Überzeugung, ich würde es nur nicht richtig wollen, sie bekämen es schon hin. Keine hat es geschafft, daher ist die Flasche für uns leider keine Alternative. Das würde mich irre entlasten, keine Frage.

    Nochmal einen ganz lieben Gruß von hier!!



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