Taschengeld

Von: , Frage gestellt am Di, 8. Jan 2008

Hallo,
wann habt ihr angefangen, euren Kindern Taschengeld zu geben? Und wieviel habt ihr gegeben?
Meine Große wird bald fünf und redet schon seit vor Weihnachten davon, dass sie gerne Taschengeld hätte. Wie sie darauf kommt, weiß ich auch nicht so genau, aber es ist mindestens einmal die Woche Thema bei uns.
Gruß, Miriam

37 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 23 Minuten 1 hilfreich
    Re: Taschengeld

    Hallo Miriam,

    der Große war sieben und der Kleine fünf.

    Es gab (und gibt) pro Lebensjahr einen Euro pro Monat in wöchentlichen Raten. Effektiv ist es also mehr, weil wir mit vier Wochen pro Monat rechnen.

    Davon müssen die Jungs aber nichts 'richtiges' kaufen, also keine Schulsachen etc., es ist nur für ihr eigene Verwenden. Und da reden wir denen auch nicht rein.
    Der kleine haut das Geld regelmäßig auf den Kopp, der große spart eisen und kauft sich dann etwas größeres, wie vor kurzem ein echtes schweizer Taschenmesser mit lederner Gürteltasche. Da das rund 40,- € waren, bin ich mitgegangen, weil viele Händler so was mit einem Zehnjährigen nicht machen wollen (ein Messer zudem).

    Anfangs war es schwer die Klappe zu halten, wenn irgendwelcher Tinnef gekauft wurde, aber nur so lernen Kinder, daß das Geld nur einmal ausgegeben werden kann; und Kredit gibt es keinen.

    Gandalf

    • Antwort von nach 45 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Taschengeld

      So würden wir es dann demnächst auch machen und zusätzlich noch Punktesystem für irgendwelche Arbeiten am und im Haus, welches natürlich auf das Alter abgestimmt sein muss... ;o)damit auch mal größere Wünsche in Erfüllung gehen.

      • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
        Re^3: Taschengeld

        Das Punktesystem will ich garantiertnicht machen. Sie sollen im Haushalt helfen, weil das halt so ist und die Arbeit gemacht werden muss. Bei uns daheim gab es für alltägliche Arbeiten auch nix. Auch für gute NOten nicht, das will ich auch beibehalten. Außerdem kann ich gerade noch ausnutzen, dass sich die Große geradezu darum reißt, mitzuhelfen. Dafür helfe ich ihr dann auch gerne mal, was zu kaufen, was sonst nicht drin ist. Aber nicht als Belohnung oder sozusagen Bezahlung für Hilfe im Alltag.

      • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
        Re^3: Taschengeld

        So würden wir es dann demnächst auch machen und zusätzlich
        noch Punktesystem für irgendwelche Arbeiten am und im Haus,
        welches natürlich auf das Alter abgestimmt sein muss...
        Wie viel kriegt denn dann jeweils die Mutter? ;o)damit auch mal größere Wünsche in Erfüllung gehen.
        Genau!

        • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Taschengeld

          Hast Du schlecht verhandelt???? Payback gibts auch bei uns in der Beziehung - Es gibt Dinge die sind selbstverständlich, dass man diese macht, bei anderen Sachen finde ich ist die Schmerzgrenze stark überschritten, wie z.B. die Steuererklärung meines Partners zu machen, weil er keine Lust hat zum Steuerberater zu gehen - habe nur eine komplette Woche mit kleineren Unterbrechungen gebraucht bis ich alles durchgerechnet hatt, dann noch mal 3 Stunden Termin beim Finanzamt, Hausbesuch des FA bei uns, diverse Schriftwechsel - würde sagen in Summe vieeeeeeeeeeeeeeeel Stress und Ärger und zusammen gerechnet bestimmt 80 Stunden und das wegen seinem Arbeitszimmer. Da muss er sich schon mal was als Ausgleich einfallen lassen - meistens wird bei so was dann im Vorfeld ausgehandelt was der "Ausgleich" ist.

      • Antwort von nach einer Stunde 5 hilfreich
        Re^3: Taschengeld

        Hi Alexandra, und zusätzlich
        noch Punktesystem für irgendwelche Arbeiten am und im Haus,
        welches natürlich auf das Alter abgestimmt sein muss...
        ;o)damit auch mal größere Wünsche in Erfüllung gehen.
        nenene, das besser nicht.
        Die Jungs müssen im Haus helfen, weil es dazu gehört.
        Sonst ziehe ich denen demnächst was vom Taschengeld ab, weil ich denen das Essen koche?
        Es gibt gerne gemachte Sachen (z.B. im Dorf einkaufen gehen) und weniger geliebte (z.B. SpüMa ausräumen oder Wäsche in die Waschküche bringen), aber auch das muß getan werden und dafür gibt es nichts extra.
        Das mit den größeren Geldbeträgen machen meist die lieben Verwandten, Du mußt dann nur aufpassen, daß das Geld dann auch extra bleibt, also für größere Wünsche gespart und nicht zur Lückenfüllung der 'normalen Haushaltführung' der Jungs missbraucht wird.

        Aber das ist mein System und jeder so wie er/sie meint.

        Gandalf

        • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Taschengeld

          Hallo Gandalf, da gehen wir konform, dass die normale Hausarbeit unter allen Familienmitgliedern aufgeteilt wird und dass es wohl selbstverständlich ist, dass jeder den Tisch deckt oder abräumt und mal die Spülmaschine ausräumt oder Wäsche aufhängt wenn es notwendig ist- Bonuspunkte gibts dann nur für wirkliche Arbeiten die hier dank Sanierung die nächsten Jahre anfallen werden, nicht zu den alltäglichen Dingen gehören und deren Übernahme eben wirklich für nen Pimpf oder auch Jugendlichen eine kleine Herausforderung ist. Hatte da an so Sachen gedacht wie z.B. Tür mit abschleifen, Fundament mit frei buddeln, Garten anlegen, Bäume aussägen, Terrassenboden ölen, Dielenboden wachsen, .... da gibts dann ja auch altersgerechte Abstufungen der Arbeiten bzw. Teamwork - alleine hat da keiner Lust drauf - noch nicht mal wir Erwachsenen. ;o)

          • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Wat ein Glück!

            Hallo Alexandra, Bonuspunkte gibts dann
            nur für wirkliche Arbeiten die hier dank Sanierung die
            nächsten Jahre anfallen werden,
            das haben meine Jungs mit Feuereifer völlig für lau gemacht ;-)
            Fällt das jetzt unter Sklavenarbeit?!

            Gandalf

            • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: Wat ein Glück!

              Fällt das jetzt unter Sklavenarbeit?!
              Kommt drauf an wie Dein nachbarschaftliches Umfeld gestrickt ist - für manche Eltern scheint es ja schon undenkbar, dass ihre kleinen süßen Engelchen mal ihre schmutzigen Socken in die Wäschetonne werfen ;o)
              Ich hab so Arbieten zum Teil auch freiwillig erledigt - mein Papa hats aber dennoch gewürdigt und dafür mal ein tolles WE oder so spendiert.

              Manche Kinder scheinen aber so ein System zu brauchen. Ein Freund von uns hats für seine Kinder eingeführt - mit dem Ergebnis die halbe Nachbarschaft hat bei ihm Bonuspunkte gesammelt ;o)



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