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Re: Probleme mit Jugendlichen
hallo karin,
ja, da bin ich mal wieder mit meiner meinung, die irgendwie immer anders ist, als man es hören will, so gagt man mir oft, aber...
17, das ist noch verdammt jung, das leben so scheint es, geht an vielen kindern die den ernst des lebens schon begreifen, vorbei.
mit 17 sein ganzes leben schon vorzuplanen ist sehr hart und wiegt tonnenschwer, und doch haben wir es heute so einfach wie nie zuvor, wir haben selbst nach scheissabschlüssen wenn wir es wollen, die möglichkeit uns nochmals aufzuraffen und was zu tun, für uns, für unsere "karriere" für unser leben.
er will vielleicht jetzt nict, weil ihn vieles nicht so wichtig erscheint, und vielleicht haben sie recht, die kinder die das alles nicht so glatt können, vielleicht ist es ja so, das das sterben der knallharten wege mit den top abschlüssen und dem ehrgeiz bis zur selbstaufgabe gar nicht so erstrebenswert ist, für den moment...
vielleicht sind einfach eine zeit andere dinge in seinem leben mal für ihn selber und persönlich wichtiger-
und vielleicht fängt er sich und findet den weg den er gehen möchte wieder und geht ihn dann.
natürlich weiss man nie genau wie jemand sich weiterentwickeln wird, aber auch jeder schwarzseher weiss das nicht so genau, das bedeutet, das alles nur spekulationen sein können und vielleict mit der realität nichts zu tun haben wird.
die kinder heutezutage haben ein schulpensum, das echt hart ist, und mit sicherheit unserem arbeitsdasein in nichts hinterhersteht, nur das sie eben noch kinder sind, bei einem "normalem" elternhaus sollten sich auch kinder wieder fangen, die sich mal ein wenig eine auszeit nehmen, manchmal ist der kopf der kinder so voll mit dingen das einfach nichts mehr hineinpasst und wenn man noch so sehr versuchen würde das zeug reinzuhämmern-
ich denke das ihm bestimmt auch geholfen wird, wenn du viel mit ihm sprichst, aber ohne ihm das gefühl zu geben, das du nur forderungen stellst. was nun nicht bedeuten soll, das du nichts forden solltest. ich sehe im bekanntenkreis immer öfters, das die eltern die fast volljährigen kinder wie eben kleine kinder behandeln, und sie nicht richtig ernst nehmen, da manchen die kinder schon aus protest das gegenteil.
vielleicht sollte mal ein gespräch über die wünsche und bedürfnisse deines sohnes und deiner auch stattfinden, so von erwachsenem zu erwachsenem, schliesslich ist er ja schon fast volljährig also kein kind mehr...
lieben gruß
sonja
*die vom gymnasium zur realschule und von der reatschule auf die hauptschule kam und dann irgendwann die realschule nachgemacht hat*
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