Mütter und Töchter: ein schwieriges Verhältnis

Von: , Frage gestellt am Mo, 17. Jun 2002

Hallo,

beim Schmökern bin ich auf diese Seite gestoßen:
http://www.psyheu.de/foren/text0207.htm aus der aktuellen Psychologie heute.
Eine Frau Dr. M. Krüll hat ein Buch über das Thema Mütter und Töchter - Verhältnis geschrieben.
Zitat aus dem Interview siehe link:
"Ich bin überzeugt davon, dass die Versöhnung mit den Müttern die Grundlage bildet für eine Solidarität unter Frauen. Nur wenn wir aufhören, nach den Fehlern unserer weiblichen Vorfahren zu suchen und stattdessen begreifen, welche Kraft sie entwickeln mussten, um in noch viel frauenfeindlicheren Zeiten als heute ihr Leben zu meistern, können wir freundliche Bilder von den Frauen in unserem Leben entwickeln...."

Also ich kann von mir erzählen, dass ich mich bis vor zwei Jahren ziemlich mit meiner Mutter herumgeplagt habe, mit all den dazu gehörigen gegenseitigen Vorwürfen und Erwartungen. Dann gab es endlich den erlösenden Krach, noch ein paar verbale Kleinkriege, und nun haben wir (meine Mutter und ich) das für mich richtige Maß zwischen gesunder Distanz und wohltuender Nähe geschafft. Ein erlösendes Gefühl, in der Tat.
Aber ich bin selber Mutter von 2 Töchtern. Ich hoffe sehr, dass ich diese Auseinandersetzungen mit ihnen nicht haben werde.

Wie findet Ihr den Artikel? Wieder so einer mit populistischem Strickmuster oder sind Körnchen mit Wahrheiten zu finden? Und ich frage mich, ob der Grund für das oben zitierte schwierige Verhältnis in der Gleichgeschlechtlichkeit zu finden ist, oder ob das Einzelschicksale sind, die gerne zum Allgemeinproblem von psychologisch oder soziologisch Interessierten gemacht werden.

viele Grüße
Claudia

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Mütter und Töchter: ein schwieriges Verhältnis

    Hallo grilla,
    Also ich kann von mir erzählen, dass ich mich bis vor zwei
    Jahren ziemlich mit meiner Mutter herumgeplagt habe, mit all
    den dazu gehörigen gegenseitigen Vorwürfen und Erwartungen.
    Dann gab es endlich den erlösenden Krach, noch ein paar
    verbale Kleinkriege, und nun haben wir (meine Mutter und ich)
    das für mich richtige Maß zwischen gesunder Distanz und
    wohltuender Nähe geschafft. Ein erlösendes Gefühl, in der Tat.
    Aber ich bin selber Mutter von 2 Töchtern. Ich hoffe sehr,
    dass ich diese Auseinandersetzungen mit ihnen nicht haben
    werde.
    Schön für jede, die es geschafft hat. Ich habe den Umgang mit meiner Mutter nicht mehr auf die Reihe gekriegt, evtl auch wegen des Altersunterschiedes. Aber ich habe mir daraus gemerkt, wie weh es eínem Kind tut, wenn die Mutter darauf beharrt, dass sie es war, die alles richtig gemacht hat.

    Und es scheint um Umgang mit meiner Tochter Früchte getragen zu haben. Unser Verhältnis kommt mir echt gut vor. Und erst kürzlich ließ meine Tochter den Stoßseufzer hören: "Bin ich froh, dass du meine Mutter bist!" Wie findet Ihr den Artikel? Wieder so einer mit populistischem
    Strickmuster oder sind Körnchen mit Wahrheiten zu finden? Und
    ich frage mich, ob der Grund für das oben zitierte schwierige
    Verhältnis in der Gleichgeschlechtlichkeit zu finden ist,
    Ja und Nein, es gibt ja auch das Muttersöhnchen, das dann aber einfach dazu neigt, einen Mutterersatz zu suchen. Zumindestens in meiner Generation.

    Gruß, Karin
    Gruß, Karin

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      die Mutter als Lebensbasis für die Tochter?

      Hallo Karin, Schön für jede, die es geschafft hat. Ich habe den Umgang mit
      meiner Mutter nicht mehr auf die Reihe gekriegt, evtl auch
      wegen des Altersunterschiedes. Aber ich habe mir daraus
      gemerkt, wie weh es eínem Kind tut, wenn die Mutter darauf
      beharrt, dass sie es war, die alles richtig gemacht hat.
      Und wie denkst Du nun über Deine Mutter? Im Guten oder im Bösen?
      Die Mutter ist ja auch sowas wie die eigene Basis, oder Wurzel oder wie auch immer. Fehler der Mutter erkennen ist die eine, mit ihnen fertig werden ist die andere Kunst.
      Die ganze Palette an Macken meiner Mutter habe ich schon lange erkannt, und ausgiebig darüber nachgedacht, was nicht heisst, dass ich damit klar komme. Und es scheint um Umgang mit meiner Tochter Früchte getragen
      zu haben. Unser Verhältnis kommt mir echt gut vor. Und erst
      kürzlich ließ meine Tochter den Stoßseufzer hören: "Bin ich
      froh, dass du meine Mutter bist!"
      super :) Verhältnis in der Gleichgeschlechtlichkeit zu finden ist...
      Ja und Nein, es gibt ja auch das Muttersöhnchen, das dann aber
      einfach dazu neigt, einen Mutterersatz zu suchen. Zumindestens
      in meiner Generation.
      das Thema ist ein besonderes und deshalb anders gelagert. Ob das als eigenen Thread was hergeben würde...?;-)

      liebe Grüße
      Claudia

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re: die Mutter als Lebensbasis für die Tochter?

        Hallo Karin,
        Hallo Claudia, Schön für jede, die es geschafft hat. Ich habe den Umgang mit
        meiner Mutter nicht mehr auf die Reihe gekriegt, evtl auch
        wegen des Altersunterschiedes. Aber ich habe mir daraus
        gemerkt, wie weh es eínem Kind tut, wenn die Mutter darauf
        beharrt, dass sie es war, die alles richtig gemacht hat.
        Und wie denkst Du nun über Deine Mutter? Im Guten oder im
        Bösen?
        In gewisser Weise hat sich das Thema neutralisiert, seit meine Mutter tot ist. Mehr möchte ich dazu nicht sagen, da ich öglicherweise die "Kinder haben Eltern immer dankbar zu sein"-Fraktion auf den Plan rufen würde. Die Mutter ist ja auch sowas wie die eigene Basis, oder Wurzel
        oder wie auch immer. Fehler der Mutter erkennen ist die eine,
        mit ihnen fertig werden ist die andere Kunst.
        Dies habe ich, glaube ich,so halbwegs geschafft. aber wie gesagt, wer nicht mehr mit den ärgsten Reizthemen konfrontiert wird, hat es einfach leichter. Und es scheint um Umgang mit meiner Tochter Früchte getragen
        zu haben. Unser Verhältnis kommt mir echt gut vor. Und erst
        kürzlich ließ meine Tochter den Stoßseufzer hören: "Bin ich
        froh, dass du meine Mutter bist!"
        super :) Verhältnis in der Gleichgeschlechtlichkeit zu finden ist...
        Ja und Nein, es gibt ja auch das Muttersöhnchen, das dann aber
        einfach dazu neigt, einen Mutterersatz zu suchen. Zumindestens
        in meiner Generation.
        das Thema ist ein besonderes und deshalb anders gelagert. Ob
        das als eigenen Thread was hergeben würde...?;-)
        Thread? Das wird eine unendliche Geschichte...

        Gruß, Karin

  2. Antwort von nach 2 Stunden 1 hilfreich
    Re: Mütter und Töchter: ein schwieriges Verhältnis

    Hallo Claudia,

    ich denke ein ganz großes Problem ist die Anspruchshaltung. Man hat so Vorstellungen davon, wie eine ideale Mutter-Tochter-Beziehung aussehen sollte (beste Freundinnen etc.). Wenn die Realität dann nicht den Erwartungen entspricht, ist man enttäuscht und wütend und es kracht mal wieder. Und diese Ansprüche haben Mütter und Töchter gleichermassen. Ich glaube, dass ist so ähnlich wie in einer Mann-Frau-Beziehung oder sonstigen engen zwischenmenschlichen Beziehung auch, nur dass die Ansprüche anders sind.

    Eine Lösung gibt es nur, wenn beide Seiten akzeptieren können, dass Meinungen, Lebenstile, Probleme etc. unterschiedlich sind und auch gar nicht unbedingt gleich sein müssen. Wieso sollten sie auch?? Mütter erwarten von ihren Töchtern doch oft, dass sie den gleichen Lebensstiel pflegen wie sie selbst oder eben, dass sie alles besser machen. Töchter erwarten ein Vorbild, das den eigenen Vorstellungen entspricht etc. Aber Menschen sind nun mal verschieden, auch wenn sie sich in manchen Punkten dann doch wieder ähnlich sind. Aber für eine positive Beziehung müssen das eben beide akzeptieren und das macht es oft so schwer.

    Viele Grüsse,
    Lisa

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      zwei verschiedene Menschen

      hallo Lisa, ich denke ein ganz großes Problem ist die Anspruchshaltung.
      Man hat so Vorstellungen davon, wie eine ideale
      Mutter-Tochter-Beziehung aussehen sollte (beste Freundinnen
      etc.). Wenn die Realität dann nicht den Erwartungen
      entspricht, ist man enttäuscht und wütend und es kracht mal
      wieder. Und diese Ansprüche haben Mütter und Töchter
      gleichermassen. Ich glaube, dass ist so ähnlich wie in einer
      Mann-Frau-Beziehung oder sonstigen engen zwischenmenschlichen
      Beziehung auch, nur dass die Ansprüche anders sind.
      ja, so sehe ich das auch. Das Mutter-Tochter-Verhältnis ist wahrscheinlich auch deshalb so schwierig, weil es näher ist als zum Partner. Mütter sehen sich in ihren Töchtern wieder, Töchter wollen wie ihre Mütter sein (bis zu einem best. Alter ;-)zumindest - also gut genug sein und gefallen.
      Wie soll eine Mutter für sie fremde Entscheidungen ihrer Tochter verstehen und akzeptieren, wenn die Tochter ihr eigentlich so nahe ist. Da spielen auch noch Sorgen und Vertrauen eine Rolle, das platt gesprochene Wort "loslassen" passt in dem Zusammenhang.
      Naja, Du hast es ja im folgendem Abschnitt beschrieben: Eine Lösung gibt es nur, wenn beide Seiten akzeptieren können,
      dass Meinungen, Lebenstile, Probleme etc. unterschiedlich sind
      und auch gar nicht unbedingt gleich sein müssen. Wieso sollten
      sie auch?? Mütter erwarten von ihren Töchtern doch oft, dass
      sie den gleichen Lebensstiel pflegen wie sie selbst oder eben,
      dass sie alles besser machen. Töchter erwarten ein Vorbild,
      das den eigenen Vorstellungen entspricht etc. Aber Menschen
      sind nun mal verschieden, auch wenn sie sich in manchen
      Punkten dann doch wieder ähnlich sind. Aber für eine positive
      Beziehung müssen das eben beide akzeptieren und das macht es
      oft so schwer.
      liebe Grüße
      Claudia

  3. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Mütter und Töchter: ein schwieriges Verhältnis

    Hallo Claudia, Wie findet Ihr den Artikel? Wieder so einer mit populistischem
    Strickmuster oder sind Körnchen mit Wahrheiten zu finden? Und
    ich frage mich, ob der Grund für das oben zitierte schwierige
    Verhältnis in der Gleichgeschlechtlichkeit zu finden ist, oder
    ob das Einzelschicksale sind, die gerne zum Allgemeinproblem
    von psychologisch oder soziologisch Interessierten gemacht
    werden.
    Ich fand den Artikel ganz gut und bin auch neugierig geworden auf das Buch. Sicherlich wird es ein "populistisches Strickmuster" haben; denn was ist persönlicher als so eine Thematik? Deshalb täte ich das nicht negativieren...

    Gleichgeschlechtliche Probleme machen sich in meinen Augen die Menschen vor allem deshalb, weil der direkte Vergleich so leicht fällt. Und sind wir nicht ständig damit beschäftigt, uns mit unserer Umwelt zu vergleichen, um unsere eigene Position in ihr herauszufinden? Ob man sich als Teenager sagt, so wie meine Mutter will ich mal niemals werden oder später, dass man die eigene Tochter ganz anders erziehen will - das sind doch alles Ausläufer dieser Selbstfindung, das ständige, nie aufhörende Suchen nach der eigenen Identität. Eigentlich ist die Rolle der Mutter dabei sogar nur ein sekundärer Aspekt, finde ich.

    Ich habe mich schon als Kind (selbst sehr rebellisch) mit meiner Mutter angelegt, wo es nur ging. Es wurde mit Abstand und für mich ertragbaren Grenzen mit den Jahren besser. Ein Tief kam dann mit der Geburt meines Kindes... Doch so traurig es klingt, erst mit dem Tod meines Vaters ist unsere Familie enger zusammengerückt...

    Ich denke, es kommt nicht darauf an, was man vom Anderen verlangt, das macht es im Gegenteil nur noch komplizierter. Vielmehr muss man es anstreben, ein Maß zu finden, mit dem alle Beteiligten gut leben können. Dazu gehören auch Themen, die nicht angesprochen werden sollten. Mir fällt da das Beispiel aus dem Artikel mit dem Schlagen ein: Beide wissen ganz genau, was passiert ist, müssen diese Wunden immer wieder aufgerissen werden? Sind da tatsächlich Antworten zu finden? Ging es nicht eher um Genugtuung? Um ein Rechthaben?

    Auch eine Mutter ist ein eigenständiger Mensch, ihr vorzuwerfen, sie hätte in der Erziehung versagt: Das ist ein herber Nackenschlag. Wir sollten genau überlegen, ob der tatsächlich nötig ist.

    Viele Grüße
    Jana

    • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Mütter und Töchter: ein schwieriges Verhältn

      Hallo Jana, Ich habe mich schon als Kind (selbst sehr rebellisch) mit
      meiner Mutter angelegt, wo es nur ging. Es wurde mit Abstand
      und für mich ertragbaren Grenzen mit den Jahren besser. Ein
      Tief kam dann mit der Geburt meines Kindes... Doch so traurig
      es klingt, erst mit dem Tod meines Vaters ist unsere Familie
      enger zusammengerückt...
      Fast so ähnlich ist es bei mir auch gewesen. Allerdings bin ich nicht rebellisch gewesen (jedenfalls nicht als Kind). Ich war sehr angepasst und habe alles gemacht, was meine Mutter von mir erwartete. Irgendwann habe ich festgestellt, dass ihre Ideen mir nicht immer gut taten, und fing an eigenwillig zu werden. Das war meine Chance der Abnabelung, aber auch die Gelegenheit mich bewußt auf mich zu besinnen. Keine Mama soll mir mehr sagen, was ich tun soll, selber entscheiden war angesagt. Gar nicht so einfach.
      Als mein Vater sich von ihr trennte, war sie nicht nur physisch sondern auch psychisch sehr alleine, und suchte Halt bei mir. Da hatte ich das Gefühl, dass ich wieder in ihren Klammergriff gerate. Ich habe sie teilweise regelrecht von mir geschupst - verbal, versteht sich. Ein "nein, ich will nicht" wurde nötig. Auch so eine Kunst, die man wohl als Tochter, mit all den Pflicht- und Schuldgefühlen lernen muss. Die Chance für mein Mutter: sie hat so nach und nach Freundinnen kennengelernt - gleichaltrige Frauen - die ihr wesentlich besser raten können als ich.

      Alles in allem bin ich davon überzeugt, dass Mutter und Tochter keine Freundinnen sein können, wenn die emotionelle Bindung besonders intensiv ist. Auch eine Mutter ist ein eigenständiger Mensch, ihr
      vorzuwerfen, sie hätte in der Erziehung versagt: Das ist ein
      herber Nackenschlag. Wir sollten genau überlegen, ob der
      tatsächlich nötig ist.
      So sehe ich das auch.
      Manchmal habe ich den Eindruck, dass es besonders heutzutag hipp ist Erziehung detailiert zu werten. Das sollte man eigentlich nur bei ausgebildeten Pädagogen machen.
      Ich würde mir eine gewisse Entkrampfung für Mütter in ihren erzieherischen Tätigkeiten wünschen, weil Fehler sowieso nicht vermieden werden können, weil das vielleicht das Verhältnis zu den Frauen untereinander verbessert (ich könnte mir vorstellen, dass das Schimpfen Einzelner auf ihre Mütter für ein generell distanziertes Verhältnis zur älteren Generation verantwortlich ist - nur eine Idee von mir!), weil das eventuell eine Ursache für Unterlassungsfehler in der heutigen Erziehung sein könnte (die Angst vor gravierenden Erziehungsfehlern lähmt junge Mütter)...
      Naja, ich habe schon viel darüber nachgedacht, und freue mich über jeden neuen Aspekt, der hier dazukommt.

      in dem Sinne
      liebe Grüße
      Claudia

  4. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: Signe Hammer

    "Töchter und Mütter"
    ISBN 3-596-23705-X [Buch anschauen]
    Fischer Verlag

    kannst Du dazu auch lesen...

    Gruesse
    hd

    • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
      danke für den tipp

      Hallo Dilarah,

      den Buchvorschlag habe ich mir "gemerkt", mal schauen, vielleicht hat unsere Bücherei dasselbe und gucke es mir mal kurz an.
      Vor nicht allzulanger Zeit habe ich mir ein Buch mit dieser Thematik ausgeliehen, aber es nicht zuende gelesen. Mit der Zeit hatte ich das Gefühl, dass die Seiten unnötig gefüllt wurden, es gab eigentlich nichts mehr zu sagen. Manche Autorinnen - so habe ich den Eindruck - ergehen sich geradezu in ihren Gefühlen, bedingt durch ihre Erlebnisse und Befangenheit. Aber ich will Informationen, Hintergründe - mit meinen Gefühlen habe ich da genug zu tun.
      Kennst Du das auch bei solchen Themen?
      Am besten man liest mehrere Bücher über ein Thema, und merkt sich die Aussagen, die einem am besten weiterhelfen.

      liebe Grüße
      Claudia



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