Mädchennamen behalten?

Von: , Frage gestellt am So, 16. Jan 2000

Hallo,
ich hätte gerne Erfahrungsaustausch mit
Frauen,die ihren Mädchennamen bei der Heirat behalten haben.
Welchen Familiennamen haben die Kinder?
Wie kommen die Kinder damit klar, wenn die Eltern unterschiedliche Familiennamen haben?
Danke für Eure Antworten.
Ilona

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
    Re: Mädchennamen behalten?

    Hallo Ilona, ich hätte gerne Erfahrungsaustausch mit
    Frauen,die ihren Mädchennamen bei der
    Heirat behalten haben.
    Welchen Familiennamen haben die Kinder?
    Wie kommen die Kinder damit klar, wenn
    die Eltern unterschiedliche Familiennamen
    haben?
    Danke für Eure Antworten.
    Ilona
    Auf die Gefahr hin, erschlagen zu werden, weil ich keine Frau bin...in diesem Fall würde ich empfehlen, daß der Mann auch den Namen der Frau annimmt. Welchen Namen die Familie hat, ist ziemlich eins (außer bei einigen sehr merkwürdigen Namen), aber ich kenne einige, wo die Eltern unterschiedliche Namen haben, und das erzeugt nur Irritation und Durcheinander. Wenn man soweit ist, daß man heiraten will, sollte man wohl doch in der lage sein, sich auf einen gemeinsamen Familiennamen zu einigen, oder?

    Gruß, Kubi

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      Re^2: Mädchennamen behalten?

      Meine Eltern sind weder verheiratet, noch haben sie den gleichen Familiennamen. Ich trag seit meiner Geburt den Nachnamen meiner Mutter.
      Aus meiner Sicht ist es überhaupt kein Problem, wenn Elternteile verschiedene Nachnamen haben.
      In meiner Kindheit hatte ich, wie ich mich heute erinnern kann, höchstens zwei Erlebnisse, bei denen es zu Missverständnisssen geführt hat, wenn z.B. eine Freundin anrief und sich mein Vater mit anderem Namen meldete.

      Namen sind doch eine solche Nebensache... solange alles andere in einer Familie stimmt, sind sie wohl das Letzte, worüber man sich Sorgen machen sollte..

      Bine :-)

      • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
        Re^3: Mädchennamen behalten?

        Namen sind doch eine solche Nebensache...
        Wenn Namen eine solche Nebensache sind, sollte einer von beiden Ehepartnern aber auch in der Lage sein, seinen Namen "abzulegen".
        Die dritte oder vierte Generation interessiert sich sowieso nicht mehr fuer die Vorfahren, egal ob sie den gleichen Namen hat, oder nicht.

  2. Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
    Re: Mädchennamen behalten?

    Ich hab auch meinen Mädchennamen behalten. Jedoch hat mein Mann meinen Namen angenommen, weil wir auf keinen Fall unterschiedliche Namen haben wollten. Denn das gibt ja wieder Stress, wenn das erste Kind kommt. Da muss man sich nämlich auf einen Namen einigen.

    Gruß,
    Elke

  3. Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
    Re: Mädchennamen behalten?

    Hallo Illona ich hätte gerne Erfahrungsaustausch mit
    Frauen,die ihren Mädchennamen bei der
    Heirat behalten haben.
    Wir haben gar nicht erst geheiratet und somit jeder noch seinen eigenen Namen. Aber auch wenn wir mal heiraten würden, kann ich mir einfach nicht vorstellen, plötzlich einen anderen Namen zu haben als den, mit dem ich nun schon seit einigen Jahrzehnten auf der Erde rumwandel. Warum auch... Welchen Familiennamen haben die Kinder?
    Wie kommen die Kinder damit klar, wenn
    die Eltern unterschiedliche Familiennamen
    haben?
    Danke für Eure Antworten.
    Unsere Tochter hat meinen Nachnamen. Das einzige, was dadurch mal passieren kann ist, dass ihr Vater mit ihrem Nachnamen angesprochen wird, aber das ist wohl kaum ein Problem.

    Also wenn du deinen Namen behalten möchtest, tus einfach. Ihr müsst euch nur drauf einigen, welchen Namen das Kind tragen soll. Und angesichts der Scheidungsraten heutzutage würd ich den Namen der Mutter empfehlen, sonst kann es dir nämlich passieren, dass du als alleinerziehende Mutter plötzlich einen anderen Nachnamen als dein Kind hast.

    Gruss
    Marion

  4. Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
    Wie ist das mit den Doppelnamen ?

    Hi !

    Ich frage mich schon seit längerem, wie es passieren klann, daß ein Mann einen Doppelnamen trägt.
    Wenn man heiratet, behält der Mann seinen Namen und die Frau wählt zwischen den drei Möglichkeiten
    -Name des Mannes
    -Beibehaltung ihres Nachnamens
    -Doppelname.

    Bei letzterem erhält aber doch das Kind der beiden trotzdem den Nachnamen des Vaters, oder?
    Wer klärt mich auf ?

    Ferner finde ich die ganze Diskussion um die Namenswahl der Frauen nach der Hochzeit recht egoistisch.
    Mag sein, daß manche der Damen hier keine Probleme während ihrer Kindheit aufgrund der verschiedenen Nachnamen von Vater und Mutter hatten. Ich kenne das allerdings ganz anders. Als ich in der 5. Klasse war, hatte ich eine Klassenkameradin, bei der das der Fall war. Was allein schon die Lehrer für Kommentare parat hatten, war schon scharf. Das ist ca. 16 Jahre her, also noch nicht allzu lange...
    Die Leute kommen ja noch nicht mal mit Scheidungen klar.
    Als meine Eltern sich trennten, war meine Schwester 6 jahre alt.
    Damals durfte sie eine freundin nicht mehr besuchen, weil deren Mutter meinte, das Kind hätte ja keinen Vater.
    Ein paar Jahre später wurde die alte Ziocke auch geschieden.

    Man sollte also bei der Namenswahl primär an das Kind denken. Persönlicher Egoismus ist hier absolut fehl am Platze.

    Gruß,

    Mathias [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
      Re: Wie ist das mit den Doppelnamen ?

      Hallo Mathias Ich frage mich schon seit längerem, wie
      es passieren klann, daß ein Mann einen
      Doppelnamen trägt.
      Wenn man heiratet, behält der Mann seinen
      Namen und die Frau wählt zwischen den
      drei Möglichkeiten
      -Name des Mannes
      -Beibehaltung ihres Nachnamens
      -Doppelname.

      Nein, das Namensrecht ist völlig symmetrisch geworden. Entweder behält jede(r) seinen/ihren eigenen Namen, oder das Paar entscheidet sich für einen der beiden Namen als Familiennamen. Im letzten Fall kann jederjenige, dessen Namen nicht Familiennamen wird, seinen eigenen früheren Namen als Doppelnamen beibehalten.
      Nachzulesen z. B.
      http://www.unsertag.de/tip/namensrecht/namensrecht_i...

      Welchen Namen das Kind bekommt wird von den Eltern frei entschieden: Familiennamen, Mutter- oder Vatername.
      Ferner finde ich die ganze Diskussion um
      die Namenswahl der Frauen nach der
      Hochzeit recht egoistisch.
      Sehe ich nicht so. Das Namensrecht ist eine rein praktische Frage, die davon abhängt, wie wichtig Dir Dein vorheriger Name ist. Vielleicht hat Du damit schon eine eigene Firma gegründet, Artikel und Bücher veröffentlicht. Vielleicht willst Du, daß alte Bekannte Dich noch im Telefonbuch finden können (schon mal versucht, ein Klassentreffen einer ehemaligen Mädchenklasse nach 10-20 Jahren zu organisieren?)

      Zum Egoismusvorwurf siehe unten im Posting über Sorgerecht und Kindesentführung. Damit argumentieren meistens die, deren Interessen gerdae nicht zur Disposition stehen.

      Daß es Kindern etwas ausmacht, wenn die Eltern verschiedene Namen haben halte ich für Unsinn, oder zumindest für ein Relikt aus Zeiten, als dies auf uneheliche Kinder hindeutete und als dies noch anstößig war. Die Reform des Familienrechts war u.a. zum Wohl dieser Kinder und wenn es normal wird, daß in ganz "normalen" Familien die Elern verschiedene Namen haben - umso besser.

      Viele Grüße, Stefanie

      • Antwort von nach 11 Tagen hilfreich
        Re^2: Wie ist das mit den Doppelnamen ?

        Hi Stefanie ! Ich frage mich schon seit längerem, wie
        es passieren klann, daß ein Mann einen
        Doppelnamen trägt.
        Wenn man heiratet, behält der Mann seinen
        Namen und die Frau wählt zwischen den
        drei Möglichkeiten
        -Name des Mannes
        -Beibehaltung ihres Nachnamens
        -Doppelname.

        Nein, das Namensrecht ist völlig
        symmetrisch geworden. Entweder behält
        jede(r) seinen/ihren eigenen Namen, oder
        das Paar entscheidet sich für einen der
        beiden Namen als Familiennamen. Im
        letzten Fall kann jederjenige, dessen
        Namen nicht Familiennamen wird, seinen
        eigenen früheren Namen als Doppelnamen
        beibehalten.
        Nachzulesen z. B.
        http://www.unsertag.de/tip/namensrecht/namensrecht_i...

        Welchen Namen das Kind bekommt wird von
        den Eltern frei entschieden:
        Familiennamen, Mutter- oder Vatername.
        Danke, nun sehe ich klarer.
        Ferner finde ich die ganze Diskussion um
        die Namenswahl der Frauen nach der
        Hochzeit recht egoistisch.
        Sehe ich nicht so. Das Namensrecht ist
        eine rein praktische Frage, die davon
        abhängt, wie wichtig Dir Dein vorheriger
        Name ist. Vielleicht hat Du damit schon
        eine eigene Firma gegründet, Artikel und
        Bücher veröffentlicht. Vielleicht willst
        Du, daß alte Bekannte Dich noch im
        Telefonbuch finden können (schon mal
        versucht, ein Klassentreffen einer
        ehemaligen Mädchenklasse nach 10-20
        Jahren zu organisieren?)

        Zum Egoismusvorwurf siehe unten im
        Posting über Sorgerecht und
        Kindesentführung. Damit argumentieren
        meistens die, deren Interessen gerdae
        nicht zur Disposition stehen.
        In diesem Fall sieht das wohl anders aus. Hier stehen, wie Du ja oben selber sagtest, die Interessen beider Partner und vor allem die der Kinder zur Disposition.
        Daß es Kindern etwas ausmacht, wenn die
        Eltern verschiedene Namen haben halte ich
        für Unsinn, oder zumindest für ein Relikt
        aus Zeiten, als dies auf uneheliche
        Kinder hindeutete und als dies noch
        anstößig war. Die Reform des
        Familienrechts war u.a. zum Wohl dieser
        Kinder und wenn es normal wird, daß in
        ganz "normalen" Familien die Elern
        verschiedene Namen haben - umso besser.
        Da bist Du elegant über meine Beispiele hinweggegengen und bezeichnest die Problematik schlicht als Unsinn, weil es eben nach Deiner persönlichen Meinung Unsinn ist.
        Meine Beispiele beweisen allerdings, daß manche Leute das auch heutzutage noch anders sehen.
        Ich persönlich bin auch der Meinung, daß das jeder so machen soll, wie er will. Nur interessiert das die breite Masse, unter der einige Kinder definitiv auch heute noch zu leiden haben, relativ wenig.

        Gruß,

        Mathias

        • Antwort von nach 14 Tagen hilfreich
          Re^3: Wie ist das mit den Doppelnamen ?

          Hallo Mathias!
          Ferner finde ich die ganze Diskussion
          um
          die Namenswahl der Frauen nach der
          Hochzeit recht egoistisch.
          Zum Egoismusvorwurf siehe unten im
          Posting über Sorgerecht und
          Kindesentführung. Damit argumentieren
          meistens die, deren Interessen gerdae
          nicht zur Disposition stehen.
          In diesem Fall sieht das wohl anders aus.
          Hier stehen, wie Du ja oben selber
          sagtest, die Interessen beider Partner
          und vor allem die der Kinder zur
          Disposition.
          Bitte sehr - Du hast deutlich geschrieben, Du fändest die Diskussion über die Namenswahl der Frauen egoistisch. Und Du trittst hier unter Männernamen auf. Folglich klingt das so, als ob hier ein Mann voraussetzt, daß er seinen Namen behält und die Frau sich zum Wohl der Kinder anpaßt. In dem Fall ist es aber deutlich, daß derjenige, der seine Interessen schon gewahrt hat, den Frauen Egoismus vorwirft.
          Da bist Du elegant über meine Beispiele
          hinweggegengen und bezeichnest die
          Problematik schlicht als Unsinn, weil es
          eben nach Deiner persönlichen Meinung
          Unsinn ist.
          Ich denke, ich bin auf Deine Beispiele eingegangen und habe erklärt, warum ich die Vorstellung für Unsinn (oder zumindest für ein Relikt aus alter Zeit) halte, daß es Kindern etwas ausmachen könnte, wenn ihre Eltern verschiedene Namen haben. Deine Beispiele waren auch vermischt mit den Hinweisen auf Scheidungskinder, was ja nichts mit dem Namensrecht zu tun hat.
          Ich finde übrigens generell, je mehr sich die traditionellen Familienverhältnisse lockern, desto leichter ist es für alle Kinder, die gerade nicht aus einer Durchschnitts-Vater-Mutter-Kind - Familie kommen. Alle Bestrebungen, die eine größere Vielfalt im Blick haben, finde ich gut.

          Mit vielen Grüßen, Stefanie



Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!