mehr Frauen in die Politik?!

Von: , Frage gestellt am Mi, 3. Jul 2002

Hallo,

zufällig bin ich auf folgenden Link gestoßen:
http://www.frauen-aktiv.de/nr4/akt_them.html

Solche Aufrufe kenne ich schon länger. Und mittlerweile kommt in mir der Verdacht hoch, dass wenn mehr Frauen in die Politik wollten, auch mehr dabei wären als jetzt.
Leider habe ich bisher nie vernünftige Erklärungen dafür gefunden, warum der Frauenanteil in politischen Gremien so gering ist. Oder ist es tatsächlich so, dass Frauen weniger als Männer Talent für politische Tätigkeiten haben, oder liegt es an der engere Bindung zu Kind und Familie, warum sie sich dazu nicht entschließen kann....So recht glauben kann ich das nicht.

viele Grüße
Claudia

67 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 2 hilfreich
    Re: mehr Frauen in die Politik?!

    Hallo Grilla, Solche Aufrufe kenne ich schon länger. Und mittlerweile kommt
    in mir der Verdacht hoch, dass wenn mehr Frauen in die Politik
    wollten, auch mehr dabei wären als jetzt.
    Genau jenes sage ich auch immer ;-)

    Warum Frauen das nicht wollen? Ich denke Frauen ziehen die Strippen lieber im Hintergrund anstatt sich machtbrünftig in der Öffentlichkeit zu inszenieren. Unter Umständen hat die Frau des Präsidenten durch geschickte Lenkung desselbigen im Endeffekt mehr Macht als der Präsident selbst. Bei den Clintons wurde ja immer in diese Richtung gemunkelt ;-)

    viele Grüße,

    Oliver

  2. Antwort von nach 17 Stunden 1 hilfreich
    Re: mehr Frauen in die Politik?!

    Hallo Claudia, Und mittlerweile kommt
    in mir der Verdacht hoch, dass wenn mehr Frauen in die Politik
    wollten, auch mehr dabei wären als jetzt.
    Ja, den Eindruck hatte ich auch schon manchmal. Aber vielleicht gibt es dafür auch noch eine etwas andere Erklärung. Deshalb schildere ich mal meine eigene Situation (auch wenn sie nicht unbedingt repräsentativ ist).

    In meinem Leben gibt es einige Dinge, die mir wichtig sind und die ich gerne verwirklichen möchte. Beispiele:

    1. Ein Job, der mir ein gutes Auskommen sichert und dabei möglichst nicht ganz langweilig ist.
    2. Familie und Kinder
    3. Soziales und politisches Engagement

    und zwar in dieser Reihenfolge! Das politische Engagement steht bei mir schon relativ weit oben, aber halt nicht an erster Stelle. Und mein Stand im Leben ist im Moment so, dass ich Punkt eins erreicht habe und nun versuche Punkt eins und zwei irgendwie miteinander zu vereinbaren. Ich bin jetzt 34 Jahre alt und da noch keine Lösung für Punkt zwei in Sicht ist, zweifle ich daran, dass ich Punkt drei in absehbarer Zeit umsetzen kann. Und wenn ich dann mal Zeit dafür habe, bin ich vermutlich schon viel zu alt, um noch eine entsprechende Karriere zu starten. Naja, vielleicht bringe ich es ja doch mal noch zur "Polit-Omi" *lach*

    Viele Grüsse,
    Lisa

  3. Antwort von nach 18 Stunden 4 hilfreich
    Re: mehr Frauen in die Politik?!

    Hallo Claudia,

    Lisa hat von den Prioritäten geschrieben, die eine Frau hat. Und da steht politisches Engagement eben weiter hinten. Das ist bei den meisten Männern ähnlich. Deshalb sieht man ja auch , außer bei Berufspolitikern, fast nur Leute, die jenseits der 50 sind. Auch die rüstigen 70jährigen sind stark vertreten. Es kostet einfach sehr viel Freizeit und man braucht einen guten Batzen Geduld. Viel Arbeit, viel "Geschnacke" mit relativ wenig greifbaren Ergebnissen.

    Ich glaube, es spielt noch etwas anderes mit hinein, wenn eine Frau zögert, sich politisch zu engagieren. Die Fähigkeiten, die man in der Politik gut gebrauchen kann, werden so unterschiedlich bewertet, je nach dem, ob es eine Frau oder ein Mann ist.
    Er ist konfliktfähig, sie ist zänkisch.
    Er hat eine Taktik, sie spinnt Intrigen.
    Er ist in den besten Jahren, sie ist im besten Falle gut erhalten.
    Er weiß die Worte zu setzen, sie hat eine spitze Zunge.
    Wenn er Visionen hat, trägt sie eine rosarote Brille.
    Er setzt sich durch, sie ist herrschsüchtig oder dominant.
    Er wird laut, sie fängt an zu keifen.

    Du weißt, was ich meine ?

    Diese Bewertung nehmen Frauen oft selber so vor. Und so wollen sie nicht sein. Warum soll man sich das antun ?
    Der Umgangston in der Politik ist vielerorts ziemlich gemein und vor allem persönlich beleidigend. Warum soll man sich dem freiwillig (!) und unentgeltich aussetzen ?

    Bei einzelnen, zeitlich begrenzten, politischen Aktionen wie Bürgerinitiativen, sind Frauen sehr wohl stark vertreten. Aber in stickigen Sitzungszimmern zwischen lauter Platzhirschen zu sitzen, die einem gar nicht oder nur gönnerhaft lächelnd zuhören ??? Wenig verlockend.

    nachdenkliche Grüsse

    Heike



  4. Antwort von nach 21 Stunden 2 hilfreich
    Re: mehr Frauen in die Politik?!

    liebe claudia,

    ich war mehr als 20 jahre aktiv und davon viele jahre ämterbeladen in der kommunalpolitik in NRW tätig.
    und ich spreche auch hier von der ehrenamts-ebene! aber da muß man normalerweise durch auf dem weg zum berufspolitiker. es sei denn, man/frau studiert politologie und bewirbt sich für ein - bezahltes - parteiamt wie für einen job in irgendeiner firma. die ideologie ist dann egal. es zählen nur die konditionen.

    meine erfahrung ist, daß die frauen, die sich trotz kind & kegel in die (lokal-)politik trauen, zu einem großen teil bei der herstellung von kartoffelsalat und/oder orga samt kinderbetreuung für die vereinsfeste aufreiben. keine frage, sie sind unverzichtbar für den er- und zusammenhalt der jeweiligen ortsgruppe, leisten unermüdlich arbeiten, die sonst keiner machen will - aber "richtige" politik machen sie dabei nicht. dazu kommen sie gar nicht mehr.

    auch den "kolleginnen", die sich in kaffeekränzchen namens "AsF" (arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer frauen) oder dem jeweilgen pendant anderer parteien hochmotiviert betätigen und frauenpolitik machen wollen, geht es kaum besser. sie schmoren dort im eigenen saft und beschließen auf den monatlichen treffen neben der anzahl der noch zu backenden apfelkuchen für das nächste kinderfest meist nur die tagesordnungspunkte für die nächste versammlung.

    der nächste schritt wäre die mitgliedschaft und mitarbeit in politischen gremien, parteiorganen u.a. der jeweiligen partei. da gibt es erst mal eine große zahl von "zählämtern", d.h. ämter die besetzt werden müssen - dahinein würde aber auch ein besenstiel gewählt werden, wenn er unter irgendeine quotenregelung fällt. klangvolle bezeichnungen für die inhaber(innen) solcher ämter sind z.b. "unterbezirksdeligierte" oder gar deren stellvertreter (muß sein!). einmal im jahr haben die sich zu versammeln und ihr votum abzugegeben zu fragen, die sie durch den bierzeltartigen tumult akustisch gar nicht verstehen können. aber keine angst, einfaches handzeichen reicht.

    dann gibt es natürlich auch ausschüsse, in denen "richtige" politik gemacht wird, aber zumeist erst nach dem ausschuß in der kneipe - was aber gar nicht abwertend gemeint ist. es lassen sich in entspannterer atmosphäre einfach effektiver beschlüsse fassen.

    bis hierhin kostet das alles schon viel viel zeit, die neben job und familie erübrigt werden muß! will man jetzt noch an stellen, wo man wirklich was bewirken kann, treten job und familie total in den hintergrund. jetzt muß man/frau jede kneipe in seinem wahlbezirk kennen (und nicht nur von außen), zur jahresfeier jedes dackelzüchtervereins, und immer vor ort sein, wenn die lokalpresse über eine wackelnde gehsteinplatte berichtet. kein selbstbestimmtes wochenende mehr! tante käthe wird 80? vergiß es - ohne dich! hochzeitstag, geburtstag? war da nicht ne ausschußsitzung?

    DAS KOSTET NICHT NUR ZEIT, SONDERN AUCH KRAFT! das macht auch nicht jeder partner mit, wie man sich denken kann. und jeder job verträgt das auch nicht - besonders nicht in der privatwirtschaft (die im öffentlichen dienst werden ja noch für einige politische aktivitäten freigestellt, ohne daß sie nachteile zu erwarten haben.)

    so. und jetzt muß man bei alledem noch wissen, daß politik ein fürchterlicvh langsames und zähes geschäft ist. bis ein mangel erkannt, behoben und gesetzlich manifestiert ist, vergehen oft jahrzehnte. wenns überhaupt soweit kommt.
    ein beispiel: anfang der 80er hab ich mich sehr engagiert für verlängerte kindergartenöffnungszeiten, ganztagsbetreuung usw. und wurde von den eigenen genossinnen deswegen angefeindet (denn eine richtige mutter geht nicht arbeiten und ist bei ihren kindern.) wenn ich mich recht erinnere, war es mitte der 90er, als CDU-frauen endlich den rechtsanspruch auf kindergartenplätze durchsetzten.
    auch hier gilt: soviel zeit hat frau normalerweise nicht.

    die politikerinnen, die ich persönlich kenne, haben entweder (noch) keine kinder und familie oder haben beides schon hinter sich gelassen. mir ist keine einzige bekannt, die job, familie UND politik zugleich dauerhaft auf die reihe gekriegt hat.

    ja, claudia, ich denke auch, männer sind da rigoroser. (die müssen auch nicht zum elternsprechtag.)

    gruß
    ann

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: mehr Frauen in die Politik?!

      Hallo Ann,

      also doch, die enge Bindung an Mann, Kinder und Kartoffelsalat verhindert es, dass ein angemessener Anteil der weiblichen Bevölkung auf demokratische Weise wählbar wird.

      Und darum geht es doch eigentlich. Sämtliche Geschicke des Volkes werden von einem großen Anteil mit Männern und einem wesentlich kleineren Anteil mit Frauen gelenkt und geleitet. Es ist nicht so, dass Männer nur ihre Interessen vertreten und entsprechend Politik machen. Manchen Anliegen der FRauen kommen sie gar nicht aus. Aber es ist verständlich, dass Politik in den Bereichen mit mehr Engagement gemacht wird, die Mann bzw. Frau selbst am besten nachvollziehen kann.
      und somit haben wir eine ungute Schleife: Zu wenig Frauen in der Politik, weil sie von ihrem Kinder- und Küchendienst nicht wegkommen - keine Lobby mit Vollzeitpolitikerinnen in der Regierung die Ihresgleichen ermutigen, und dafür auf politischer Ebenen Voraussetzungen schaffen.
      Und wir Frauen können nur hoffen, verstanden zu werden.

      Übrigens, solange ich mich immer irgendwo engagiert habe (Partei oder Schule) musste ich erleben, dass bei anstehenden Veranstaltungen ausschließlich Frauen für das leibliche Wohl der Teilnehmer zuständig erklärt wurden, und die Männer haben sich dem Rest der Organisation angenommen (Ablauforga. schaffen, Reden vorbereiten usw.). Boshafterweise könnte ich sagen: Frauen = (Fr)essen, Männer = Machen?;-)))
      Zur Zeit bin ich in unserer Schule im Elternbeirat eingespannt. Ich weigere mich standhaft Kuchen oder Salate für Feste zu machen. Gerne spende ich Kaffee oder Säfte für den Buffetverkauf. Denn zum einem habe ich festgestellt, dass einem mit dem Klischeebild einer Hausfrau nichts mehr zugetraut wird, und dass bei der Aufgabenverteilung frau selten Essen machen und organisatorische Aufgaben haben kann. Oder umgekehrt erlebt: die Elternbeirätinnen, die wirklich tolle Projekte auf die Beine stellten, beteiligen sich selten am Küchendienst. Ich koche nicht gerne, ich beschäftige mich lieber mit anderen Dingen, weswegen ich ja im Elternbeirat mitmischen wollte.
      Es mag kleinlich klingen, aber ich habe es lange genug und mit wachsamen Auge verfolgt.

      Resüme:
      Es gibt nichts dagegen zu sagen, wenn Mann sich politisch engagiert, und wenn Frau sich Daheim mit ihren Aufgaben wohlfühlt. Aber die Voraussetzungen sind für den umgekehrten Fall (Mann daheim, Frau in Vollzeitengagement) einfach nicht vorhanden und werden auf absehbarer Zeit auch nicht geschaffen. Darum ist der Aufruf nach mehr Frauen in der Politik überflüssig, weil der Weg dazu nicht vorhanden ist, weder in unserer aller Phantasie noch durch konkrete Gegebenheiten.

      herzliche Grüße
      Claudia
      PS ich persönlich bewundere Renate Schmidt.

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        klar! ABER...

        liebe claudia, also doch, die enge Bindung an Mann, Kinder und Kartoffelsalat
        verhindert es, dass ein angemessener Anteil der weiblichen
        Bevölkung auf demokratische Weise wählbar wird.
        ja sicher! aber eigentlich gilt das auch für jede andere bevölkerungsgruppe auch!
        überleg mal: unser parlament sollte eigentlich von seiner zusammensetzung ein spiegel des volkes sein.
        aber wo sind die fliesenleger, die löterinnen, die maurer (halt! einen maurer kenne ich, der im bundestag sitzt. *winkdieter*), die kindergärtnerinnen, floristinnen, die schichtarbeiter(innen) etc...? und wo sind all die, die in ihrem beruf auf abruf bereitstehen müssen? ärzte, servicetechniker und was weiß ich noch alles... Und darum geht es doch eigentlich. Sämtliche Geschicke des
        Volkes werden von einem großen Anteil mit Männern und einem
        wesentlich kleineren Anteil mit Frauen gelenkt und geleitet.
        mooooment!
        1.) haben frauen zu allen zeiten schon die geschicke der männer wesentlich mitbestimmt - nur meist auf eine art und weise, wie sie nur in ausnahmefällen geschichtlich dokumentiert ist ;-)

        2.) war es auch immer nur ein geringer anteil bei den männern, die an den schalthebeln der macht gesessen hat. ganze berufsgruppen sind nicht vereinbar mit aktiver politik. und neben den oben genannten, haben schon all die, die in der freien wirtschaft arbeiten, einen schweren stand. deren chef wird es sich nur begrenzte zeit mitansehen, wenn sein(e) mitarbeiter(in) während der arbeitszeit andauernd irgendwelche ausschuß- oder ortstermine wahrnehmen muß. politik - auch auf kommunaler ebene - findet nicht nur am feierabend statt!

        liebe grüße
        ann

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: mehr Frauen in die Politik?!

      Hallo, Ann. meine erfahrung ist, daß die frauen, die sich trotz kind &
      kegel in die (lokal-)politik trauen, zu einem großen teil bei
      der herstellung von kartoffelsalat und/oder orga samt
      kinderbetreuung für die vereinsfeste aufreiben. keine frage,
      Und das auch zum größten Teil bereitwillig mit sich machen lassen. Da kommt die Konditionierung durch ... sie sind unverzichtbar für den er- und zusammenhalt der
      jeweiligen ortsgruppe, leisten unermüdlich arbeiten, die sonst
      keiner machen will - aber "richtige" politik machen sie dabei
      nicht. dazu kommen sie gar nicht mehr.
      Emotionale Bindungen herstellen, soziale Kontakte pflegen etc. pp. - siehe oben.

      <offtopic> tante käthe wird 80?
      Tststs, das sag ich ihm! Nächstes Jahr 43, meines Wissens ...
      <ontopic> so. und jetzt muß man bei alledem noch wissen, daß politik ein
      fürchterlicvh langsames und zähes geschäft ist. bis ein mangel
      erkannt, behoben und gesetzlich manifestiert ist, vergehen oft
      jahrzehnte. wenns überhaupt soweit kommt.
      und wenn man das ursprüngliche Anliegen noch erkennt, ist es meist eine Ruine. ihren kindern.) wenn ich mich recht erinnere, war es mitte der
      90er, als CDU-frauen endlich den rechtsanspruch
      auf kindergartenplätze durchsetzten.
      *wer ist die BUCDUUB?* wie sieht es mit der praxisumsetzung aus? ja, claudia, ich denke auch, männer sind da rigoroser.
      So ist es wohl. (die müssen auch nicht zum elternsprechtag.)
      Und wenn sie hingehen, müssen sie Waffengewalt anwenden, um nicht irgendein "Ehrenamt" aufs Auge gedrückt zu bekommen. Als einziger anwesender Mann wird man aber auch sowas von automatisch vorgeschlagen ...

      Wir werden wohl alle so gepolt, früher oder später.

      Gruß kw

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        ergänzung (auch an claudia)

        hallo oki :-)

        ich gebe dir in allen punkten recht.

        aber wie dem auch sei - wem immer (egal ob männlein oder weiblein) es gelungen ist, in der politik bis an die schalthebel zu gelangen, ist zuvor durch die mühlen der partei gedreht und stromlinienförmig gemacht worden. nach "oben" kommt man selten, wenn man/frau gegen den strom schwimmt. ohne unterstützung der partei geht nix. man/frau ist dann inzwischen bewandert im faule-kompromisse-machen, in politikerterminologie, in die man/frau immer dann verfällt, wenn man nix zu sagen hat und man/frau weiß sehr wohl, wen von den lokalen wirtschafts- und sonstigen größen politisch angegriffen werden darf und wen nicht (die meisten nicht). dermaßen diszipliniert - der begriff des "parteisoldaten" findet hier anwendung - könnte man/frau sich nach einigen jahren unermüdlichen schaffens und außerachtlassung sämtlicher familiärer bindungen und/oder beruflicher verpflichtungen auf der ebene einer(s) ortsvereinsvorsitzenden wiederfinden.
        die meisten aber packt irgendwann der frust, weil ja auch die politik, der idealismus, mit dem man/frau einst losgelegt hat, vollkommen auf der strecke bleibt.

        und so wird es immer bleiben, solange sich so wenige aktiv politisch engagieren, einzelne, ehemals hochmotivierte aufgerieben werden und deshalb verkrustete parteistrukturen bestehen bleiben können.

        herzliche grüße
        ann

  5. Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
    Re: mehr Frauen in die Politik?!

    Hallo Claudia,

    mal ehrlich - welche Frau ist schon so bescheuert sich einen Job raus zu suchen, der weniger angesehen ist als der eines Staubsaugerverkäufers von Vorwerk?!

    Frauen legen eben mehr Wert auf andere Dinge im Leben.

    Dazu kommt noch, dass viele Frauen auch gar keine Frauen in der Politik wollen! Oder wie erklärst du dir, daß wir noch keine weibliche Kanzlerin haben... bei einer über 50% Mehrheit unter den Wahlberechtigten?

    Gruß ivo



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