Re^3: Feminismus versus Mutterolle ...
Hi,
auch provokativ gemeint *g*:
Gut so ;-))
2. Vorschlag (vor allem, wenn erster Vorschlag nicht
geht)
Tausch die Rolle mit ihr: Nimm Du den Erziehungsurlaub und
lass sie das Geld verdienen.
Und watt machen wir, wenn er dann keine Lust auf diese Rolle
hat? Familie auflösen?
Erst gar keine Familie gründen, würde ich vorschlagen! Wenn ich so ein Weichei Zuhause hätte, der der Meinung ist, das Leben ist ein einziges Wunschkonzert, dann wäre ich als Mutter und Ehefrau besser dran, mein Leben allein zu meistern. Dass das prima funktioniert, zeigen viele selbstbewusste junge Frauen, die es satt haben, noch ein erwachsenes Baby mit durchzuschleppen. Oder willst Du mir erzählen, das Gros der Männer heute wäre in der Lage, von deren lumpigen Klein-Angestellten-Gehalt eine Familie so durchzufüttern wie das noch vor zwanzig Jahren möglich war???
Der Haushalt von heute ist eine nicht zu unterschätzende
Herausforderung.
Wegen der vielen Elektrogeräte nehm ich an!
Mach mal die Augen auf, Süßer! Heutzutage hat man für jeden Tag (sowohl Mann als auch Frau) komplett neue Garderobe. In den Küchenschränken horten sich mehrere Essservices. Früher hatte man einen so genannten Sonntagsstaat und ein gutes Service, wenn Gäste kamen. Das nennt man Luxus. Schrecklich: Haste wohl wahr! Aber eben auch mehr Arbeit, wenn auch selbstverschuldet. Ist doch aber sekundär in diesem Augenblick.
Zum Beispiel hat man im Durchschnitt viel
mehr Wäsche als "früher". Ständig läuft die Waschmaschine, ist
Wäsche zu bügeln und zusammenzulegen.
Dann soll Frau doch einfach weniger jeans und T-Shirts kaufen
und weniger waschen! Auch umwelttechnisch eine tolle
Alternative.
Genau! Und der Mann wechselt seine Unterhose ja sowieso nur im Schnitt einmal im Monat. Und er zieht auch nicht jeden Tag ein frisches Hemd an, nicht wahr? Kann er sich auch gar nicht leisten, weil die Frau ja die ganze Kohle für unnötige Klamotten ausgibt und vor allem SCHUHHHEEE!!!!
Dadurch, dass man
Zuhause ist, macht man die Wohnung auch immer wieder
unordentlich, verursacht Schmutz, was wiederum bewirkt, dass
man putzen muss.
Geh zur Freundin Kaffee trinken!!!!!
Oder nach der Arbeit gleich mit den Kumpels in die Kneipe! Du bist ja ein richtiger Held...
Sind beide den ganzen Tag arbeiten, ist abends die Wohnung
noch genauso, wie man sie morgens verlassen hat... ;-)
Es sei denn der Einbrecher war da!
Find ich gar nicht lustig. Bei uns wurde schon sehr oft eingebrochen.
liegt es am Feminismus, dass so viele Frauen heutzutage Ihre
Rolle als Mutter nicht mehr erfüllen können oder wollen?
Schließe doch von Deiner Frau nicht auf alle.
Aber allen Männern kommt das so bekannt vor, wenn man sich mit
Ihnen unterhält. Also einigen wir uns darauf: frauen sind
anders, solange sie nicht verheiratet sind und Mutter.
(Vermutung: Wären sie vorher schon so, würd sie keiner
heiraten)
Ach weißt Du: Viele Frauen suchen sich auch ihre Männer selber aus. Sie müssen (und tun es auch) nicht, daheim brav warten, bis so ein Trottel endlich um ihre Hand anhält. Zum Glück sind diese Zeiten schon paar Tage vorbei. Nicht aufgepasst? Zug verpasst?
Ich habe immer voll gearbeitet, trotz Kind. Mein Haus (keine
kleine Wohnung, sondern was richtiges mit Garten, also
arbeitsintensiv) ist immer geputzt und aufgeräumt, wir
unternehmen viel am Wochenende, machen abends zusammen die
Hausaufgaben...
Allerdings: Mein Mann ist Manns genug, mit anzupacken, auch
mal zu bügeln und einzukaufen und so!
Na geht doch!!!!!!
Sogar prima. Neidisch? Weil Deine Frau nicht alles unter einen Hut bekommt?
Spreche ich mit älteren Frauen, so erzählen viele, dass sie
die jungen Frauen von heute nicht verstehen.
Nicht nur die älteren Frauen, auch die jungen Männer verstehen
sie nicht!
Klar, die sind ja auch die Söhne dieser "älteren Frauen". Das dauert noch ein bisschen...
Najaaaaa, aber ist es denn wirklich so, dass Deine Arbeit
nicht gewürdigt wird???
Siehe diese Aussage: Du kommst nach Hause und setzt dich
einfach hin. Tu doch auch mal was!
Was lässt er sich das gefallen? Ich sagte doch schon, dass da die Kommunikation nicht richtig zu klappen scheint!
Vielleicht liegt es daran, dass die Frauen geistig
unterfordert sind - nach dem Studium und ersten
Karriereschritten in die Abhängigkeit der Kinder, Heim & Herd.
Und warum sollte MANN verpflichtet sein, das zu ändern, warum
ändert Frau nicht selbst?
Genau! Warum-warum-warum! Immer sind die anderen schuld! Verständis? Einfühlungsvermögen? Nööö - ich bin doch der tolle Typ. Und zum Glück hat meine Olle ja keine Wahl, denn sie ist schließlich von meinem Gehalt abhängig. Puuuhhh....
Das wäre eine Möglichkeit. Auch das Fehlen gewisser sozialer
Kontakte mag da eine Rolle spielen.
Muss Mann seiner Frau die Freundin suchen?
Unterhalt Du Dich mal ständig nur mit Frauchen, die keine anderen Themen haben als Kindererziehung und Windelnwechseln.
Aber gerade gebildete Personen müssten doch erkennen, dass es
sich nur um eine bestimmte Zeitdauer handelt - Lehrjahre mit
dem Studium vergleichbar.
Ich glaube, mit dem Verstand ist ein Gefühl nicht fassbar.
Mit Intelligenz?
Auweia, jetzt ist Verstand schon was anderes als Intelligenz.
Auf jeden Fall ist die Situation schwer erträglich. Die Frauen
denken sie könnten alles alleine, aber brechen an der
alltäglichen Last zusammen. Dazu kommt eine gehörige Portion
Agressivität gegenüber dem männlichen Geschlecht und das
plumpe Nachlaufen von eingetreten Pfaden wie bspw. der Clinch
mit den Schwiegermüttern anstatt deren Hilfe anzunehmen.
Kann es sein, dass da Dein ganz persönlicher Frust in Dein
Allgemeinbild von "Frauen von heute" mit hineingreift?
Das mag sein, aber warum geht es anderen Männern genauso?
Weil sich viele immer noch einbilden, Frauen sind dazu da, ihnen das Leben zu erleichtern. Und dann stehen sie da wie die Kuh vorm neuen Tor und sind ganz platt, dass das Mäuschen auch noch reden kann und Ansprüche stellt. Ist dann natürlich schwer. Ich weiß ja nicht, wo Du so "verkehrst", aber in meinem Freundeskreis gibt es derlei Probleme nicht.
Getreu dem Motto: Mann kann sich das Leben auch schwer machen,
wenn's einfach geht.
Frau tut´s offensichtlich auch, oder?
Tja, seine Frau scheint da in der Tat den Ernst der Lage noch nicht ganz begriffen zu haben.
Mein provokatives Fazit: Viele Frauen erfüllen heute Ihre
gesellschaftliche Rolle als Mutter nur unzureichend. Wohin das
führt...?
Wo stehen die Anforderungen an diese Rolle geschrieben? Wer
hat sie festgelegt???
Die natürliche Arbeitsteilung seit Naturgedenken? Kommen wir
vielleicht doch nicht ohne sie aus?
Doch. Gibt genug gute Beispiele dafür. Sonst würden ja nicht so viele Männer entsetzt aufschreien und sich ihrer "Rechte" beraubt fühlen, wenn das alles nicht in Gefahr wäre. Und wäre das Leben der Frau wirklich das Angenehmere in dieser Konstellation, dann hätten die meisten Männer auch kein Problem damit, einfach mal die Rolle zu tauschen. Oder?
Habe mir wirklich Mühe gegeben, stimmt's??
*gg*
Ja, aber jetze gleich nochmal!!!!;-)
Ich immer! Übrigens: Du warst nicht einmal besonders witzig. Sorry, aber so mein Eindruck...
Jana