Immerhin verdienen Frauen - laut Statistik - noch immer um ein
Drittel weniger als Männer, dafür haben wir uns die aber die
Schreibweise mit "Innen" angewöhnt. In vierzig Jahren
Feminismus ist das IMHO sehr wenig, was die Frauenbewegung
zustandegebracht hat.
Naja, ich glaube schon, daß sich das Frauenbild breiter Bevölkerungsteile in den letzten Jahren entscheidend gewandelt hat, und daran hat die Frauenbewegung großen Anteil. Daß es noch immer genug zu tun gibt, heiß nicht, daß bis jetzt nichts getan wurde. Die politisch korrekten Sprachregelungen halte ich hingegen für verzichtbar, hin und wieder erinnern sie mich gar an die Sprchregelungen in totalitären Systemen.
Das aber gerade Alice Schwarzer zum Vorwurf zu machen halte ich für ungerecht. Ich habe gestern Abend im Radio einen halbstündigen Bericht mit Interviewausschnitten von ihr gehört, in dem sie als reflektierte Intellektuelle erschien und nicht als "Sprachpolizistin" oder gar "Männerhasserin", wie Du weiter unten meinst. Die Übertreibungen wachsen wahrscheinlich - wie so oft bei großen VordenkerInnen ;-), auf dem Mist weniger intelligenter, aber dafür umso ideologisierter NachfolgerInnen.
Alles Gute auch von mir.
LG
Stuffi
Sie entspricht dem Exemplar Mensch, der, was er nicht bekommen
kann, bekämpft. Sie hat die Art von Feminismus angenommen, die
nicht die Gleichberechtigung, sondern die Unterdrückung der
Männer zum Ziel hat, was logischerweise auf Ablehnung
unsererseits stößt.