Rollenverhalten.

Von: , Frage gestellt am Do, 2. Mär 2000

Ein wunderwunderschoenes Beispiel
fuer Rollenverhalten hat mir eine
Religionslehrerin gezeigt:

Sie hat die Geschichte von David
erzaehlt, und als Hausaufgabe sollten
die Schueler David malen.

Die Maedchen haben mal die Bundeslade,
mal David mit Harfe, immer schoen
huebsche Bilder gemalt, die Jungs
ausschliesslich den Kampf zwischen
David und Goliath :)


Marco

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
    Re: Rollenverhalten.

    Hi Marco,

    da bin ich wohl damals die Ausnahme der Regel gewesen *schmunzel* Ich fand die Dramatik der Bibel damals immer super spannend, wenn wir im Religionsunterricht gemalt haben. Ich z.B. habe David und Goliath gemalt. Spannender fand ich aber die Geschichte mit der Opferung des Sohnes oder die ganzen Katastrophen ;-) Das ist wohl bei jedem anders.

    Gruß, Faten

  2. Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
    Re: Rollenverhalten.

    HAllo GMarco,

    ich kann dazu nur von meinen frustrierenden Erfahrungen als Mutter berichten. Ich habe mir damals geschworen (ich habe ein Mädchen und einen Jungen), keine geschlechterspezifische Erziehung zu praktizieren. Also wenn Fionna eine Puppe bekam, bekam Jason sie auch, bekam er ein Auto, bekam sie auch eines. Zunächst sah es so aus, als hätten die Beiden nix mit "du bist ein Mädchen, Du spielst mit Puppen und so" am Hut. Dann kam der Kindergarten. Aus, peng, vorbei. Seither (die Zwei sind mittlerweile in der Schule) gehen die Interessen auseinander, Jason macht alles, was er findet, früher oder später zu einer Waffe, Fionna klettert zwar wie ein Affe und rauft sich, aber sie ist durch und durch ein Weibchen.....

    ich kann nix dafür, aber ich muß akzeptieren, daß rollenspezifisches Verhalten nicht zu vermeiden ist...

    Gruß
    Jutta

    • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
      'Typisch Mädchen'

      Genau, die Einflüsse von aussen kannst du nicht vermeiden. Mit Veranlagung haben sie allerdings recht wenig zu tun. Ein ganz tolles Taschenbuch dazu: "Typisch Mädchen..." von Marianne Grabrucker. Tagebuch einer Mutter (der Autorin selbst), liest sich schnell und spannend.
      Viele Gruesse,
      Andrea

    • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
      und?

      moin jutta,
      ist das denn so schlimm, wenn es zwei verschiedene arten von menschen gibt? ich finde, die Hauptsache ist, daß man versucht, die rolle für m und w zu finden, in der man sich wohlfühlen kann. diese rollendiskussion ist doch nur dadurch zustande gekommen, weil das niht geklappt hat, ich denke daran muß gearbeitet werden.

      chris [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 11 Tagen hilfreich
        Re: und?

        moin jutta,
        ist das denn so schlimm, wenn es zwei
        verschiedene arten von menschen gibt? ich
        finde, die Hauptsache ist, daß man
        versucht, die rolle für m und w zu
        finden, in der man sich wohlfühlen kann.
        diese rollendiskussion ist doch nur
        dadurch zustande gekommen, weil das niht
        geklappt hat, ich denke daran muß
        gearbeitet werden.

        chris
        Hmm, ich glaube sogar, dass sich
        auch Emanzen ziemlich wohl in ihrer
        Haut fuehlten. Die konnten mal so
        richtig ausleben, was sie schon als
        kleine Maedchen gern mit den boesen
        Jungs machen wollten. :)

        Marco

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