Ein hoher Preis

Von: , Frage gestellt am Mo, 1. Mär 2004

Hi!

Bekanntermaßen haben sich Frauen führende Positionen in Wirtschaft und Gesellschaft erkämpft und erkämpfen sie noch. Das ist gut so.

Aber diese Erfolge sind offenbar mit Folgen verbunden, die weit weniger gut sind. Unter Frauen nehmen "typische Männer-Erkrankungen" deutlich zu. So ist es mittlerweile nichts seltenes mehr, wenn eine Frau im fünften oder sechsten Lebensjahrzehnt einen Herzinfarkt erleidet - was früher den Männern vorbehalten war.

Nun haben Mediziner der University Of London die Ergebnisse einer Untersuchung bezüglich Alkoholprobleme bei Frauen in Führungspositionen in der Verwaltung veröffentlicht. Untersucht wurden 8.000 Angestellte aus 20 Verwaltungsbereichen. Bei Frauen in niedrigen Laufbahnen lag die Quote der Alkoholprobleme bei 4 Prozent, in gehobenen Positionen hatten 14 Prozent Alkoholprobleme. Bei Männern stellten die Wissenschafftler eine Gleichverteilung fest. Unabhängig von ihrer Position waren 10 bis 12 Prozent mit Alkoholproblemen behaftet.

Frage: Wieso gibt es diese Diskrepanz bei Frauen zwischen niedrigen und höheren Laufbahnen? Ist das geschlechtsbedingt oder liegt die Schuld in der Männerdominanz der Arbeitswelt (soll heißen: wenn Frauen die Hälfte aller Führungspositionen bekleiden, dann würden sie weniger saufen)?

Grüße
Heinrich

24 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
    Quelle ?

    Moin, Aber diese Erfolge sind offenbar mit Folgen verbunden, die
    weit weniger gut sind. Unter Frauen nehmen "typische
    Männer-Erkrankungen" deutlich zu.
    Quelle ? So ist es mittlerweile
    nichts seltenes mehr, wenn eine Frau im fünften oder sechsten
    Lebensjahrzehnt einen Herzinfarkt erleidet - was früher den
    Männern vorbehalten war.
    Quelle ? Nun haben Mediziner der University Of London die Ergebnisse
    einer Untersuchung bezüglich Alkoholprobleme bei Frauen in
    Führungspositionen in der Verwaltung veröffentlicht.
    Untersucht wurden 8.000 Angestellte aus 20
    Verwaltungsbereichen. Bei Frauen in niedrigen Laufbahnen lag
    die Quote der Alkoholprobleme bei 4 Prozent, in gehobenen
    Positionen hatten 14 Prozent Alkoholprobleme. Bei Männern
    stellten die Wissenschafftler eine Gleichverteilung fest.
    Unabhängig von ihrer Position waren 10 bis 12 Prozent mit
    Alkoholproblemen behaftet.
    Quelle ? Frage: Wieso gibt es diese Diskrepanz bei Frauen zwischen
    niedrigen und höheren Laufbahnen?
    Gibt es diese ? Quelle ? Und was meinst du mit "Laufbahnen" ? Höhere Beamten ? Ist das geschlechtsbedingt
    oder liegt die Schuld in der Männerdominanz der Arbeitswelt
    (soll heißen: wenn Frauen die Hälfte aller Führungspositionen
    bekleiden, dann würden sie weniger saufen)?
    Mir ist lediglich bekannt, dass bereits Mädchen mit Lastern wie Saufen, Rauchen, wenig Bewegung, mit ihren gleichaltrigen Jungs gleichziehen. Einen Zusammenhang zur Arbeitswelt sehe ich nicht außer vielleicht dem, dass Mütter im allgemeinen allein wegen Schwangerschaften seltener Rauchen und saufen. Hat man hier mal Frauen mit Kindern Frauen ohne Kinder gegenüber gestellt ?

    Du siehst, ohne Quellen wer da eigentlich untersucht wurde, sind diese Thesen reine Spekulation.

    Schade eingentlich, die Entwicklung von Erkrankungen von Frauen im sozialen Umfeld im Zeitverlauf ist sicher ein interessantes Thema.

    Gruß
    Marion

    • Antwort von nach 16 Stunden 4 hilfreich
      Re: Quelle ?

      Hi! Aber diese Erfolge sind offenbar mit Folgen verbunden, die
      weit weniger gut sind. Unter Frauen nehmen "typische
      Männer-Erkrankungen" deutlich zu.
      Quelle ?
      Artikel "Power für Herz und Kreislauf" aus der Zeitschrift "Woman - Das Frauen- und Lifestyle-Magazin", Ausgabe 6/2004 vom 24.2.2004

      Zeitschrift "Cardiovasc", Ausgabe 1/2004, Seiten 15-17

      Informationsschrift "Ich höre auf zu rauchen" des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), Ausgabe 155

      Kanadische Studie "Erkennen und Vermeiden von Gender Bias in der Gesundheitsforschung", erschienen im Berliner Zentrum Public Health
      (http://www.ifg-gs.tu-berlin.de/handbuchGBA.pdf)

      "Berufskrankheiten bei Frauen", veröffentlicht vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für das Jahr 2000 So ist es mittlerweile
      nichts seltenes mehr, wenn eine Frau im fünften oder sechsten
      Lebensjahrzehnt einen Herzinfarkt erleidet - was früher den
      Männern vorbehalten war.
      Quelle ?
      Artikel "Power für Herz und Kreislauf" aus der Zeitschrift "Woman - Das Frauen- und Lifestyle-Magazin", Ausgabe 6/2004 vom 24.2.2004

      Zeitschrift "Cardiovasc", Ausgabe 1/2004, Seiten 15-17

      Informationsschrift "Ich höre auf zu rauchen" des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), Ausgabe 155

      Kanadische Studie "Erkennen und Vermeiden von Gender Bias in der Gesundheitsforschung", erschienen im Berliner Zentrum Public Health
      (http://www.ifg-gs.tu-berlin.de/handbuchGBA.pdf)

      "Berufskrankheiten bei Frauen", veröffentlicht vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für das Jahr 2000 Nun haben Mediziner der University Of London die Ergebnisse
      einer Untersuchung bezüglich Alkoholprobleme bei Frauen in
      Führungspositionen in der Verwaltung veröffentlicht.
      Untersucht wurden 8.000 Angestellte aus 20
      Verwaltungsbereichen. Bei Frauen in niedrigen Laufbahnen lag
      die Quote der Alkoholprobleme bei 4 Prozent, in gehobenen
      Positionen hatten 14 Prozent Alkoholprobleme. Bei Männern
      stellten die Wissenschafftler eine Gleichverteilung fest.
      Unabhängig von ihrer Position waren 10 bis 12 Prozent mit
      Alkoholproblemen behaftet.
      Quelle ?
      http://www.wissenschaft.de/wissen/news/238489.html
      http://de.news.yahoo.com/040227/336/3wl8z.html
      http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/w...

      basierend auf einer Veröffentlichung im britischen Fachmagazin "Occupational And Environmental Medicine" Ausgabe 61, Seite 219, was wiederum das Forschungsergebnis einer Studie der medizinischen Fakultät des University College Of London ist. Frage: Wieso gibt es diese Diskrepanz bei Frauen zwischen
      niedrigen und höheren Laufbahnen?
      Gibt es diese ?
      Ja. Quelle ?
      http://www.wissenschaft.de/wissen/news/238489.html
      http://de.news.yahoo.com/040227/336/3wl8z.html
      http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/w...

      basierend auf einer Veröffentlichung im britischen Fachmagazin "Occupational And Environmental Medicine" Ausgabe 61, Seite 219, was wiederum das Forschungsergebnis einer Studie der medizinischen Fakultät des University College Of London ist.

      Und was meinst du mit "Laufbahnen" ? Höhere Beamten ?
      Nein.
      Verwaltungstätigkeiten mit Führungsaufgaben (höhere Laufbahn) und ohne Führungsaufgaben (niedere Laufbahn) Ist das geschlechtsbedingt
      oder liegt die Schuld in der Männerdominanz der Arbeitswelt
      (soll heißen: wenn Frauen die Hälfte aller Führungspositionen
      bekleiden, dann würden sie weniger saufen)?
      Mir ist lediglich bekannt, dass bereits Mädchen mit Lastern
      wie Saufen, Rauchen, wenig Bewegung, mit ihren gleichaltrigen
      Jungs gleichziehen.
      Quelle? Einen Zusammenhang zur Arbeitswelt sehe
      ich nicht außer vielleicht dem, dass Mütter im allgemeinen
      allein wegen Schwangerschaften seltener Rauchen und saufen.
      Quelle? Du siehst, ohne Quellen wer da eigentlich untersucht wurde,
      sind diese Thesen reine Spekulation.

      Schade eingentlich, die Entwicklung von Erkrankungen von
      Frauen im sozialen Umfeld im Zeitverlauf ist sicher ein
      interessantes Thema.
      Genau. Schade eigentlich, wie hier Diskussionen, die nicht ins Weltbild passen, kategorisch unterdrückt werden.

      Daher EOD!

      Grüße
      Heinrich

      • Antwort von nach 17 Stunden 0 hilfreich
        Re^2: Quelle ?

        Moin, Aber diese Erfolge sind offenbar mit Folgen verbunden, die
        weit weniger gut sind. Unter Frauen nehmen "typische
        Männer-Erkrankungen" deutlich zu.
        Quelle ?
        Artikel "Power für Herz und Kreislauf" aus der Zeitschrift
        "Woman - Das Frauen- und Lifestyle-Magazin", Ausgabe 6/2004
        om 24.2.2004

        Zeitschrift "Cardiovasc", Ausgabe 1/2004, Seiten 15-17

        Informationsschrift "Ich höre auf zu rauchen" des
        Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), Ausgabe 155

        Kanadische Studie "Erkennen und Vermeiden von Gender Bias in
        der Gesundheitsforschung", erschienen im Berliner Zentrum
        Public Health
        (http://www.ifg-gs.tu-berlin.de/handbuchGBA.pdf)

        "Berufskrankheiten bei Frauen", veröffentlicht vom
        Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für das Jahr 2000
        Na komm Heinrich, sei nicht albern, du willst mir doch nicht ernsthaft erzählen, dass du all diese Primärquellen gelesen hast und dann quasi als eigene Schlussfolgerung daraus das hier stehende Posting verfasst hast. *lach* Also verrat schon, wo hast du abgeschrieben ? :-) So ist es mittlerweile
        nichts seltenes mehr, wenn eine Frau im fünften oder sechsten
        Lebensjahrzehnt einen Herzinfarkt erleidet - was früher den
        Männern vorbehalten war.
        Quelle ?
        Artikel "Power für Herz und Kreislauf" aus der Zeitschrift
        "Woman - Das Frauen- und Lifestyle-Magazin", Ausgabe 6/2004
        vom 24.2.2004
        aha, also ein "Lifeyle-Magazin" *gg*. Übrigens, was ist denn hier genau mit "nichts seltenes mehr" gemeint ? Wieviele Fälle werden denn da zugrunde gelegt und als "nicht selten" bezeichnet ? Würdest du das bitte für mich nachlesen ? Zeitschrift "Cardiovasc", Ausgabe 1/2004, Seiten 15-17

        Informationsschrift "Ich höre auf zu rauchen" des
        Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF), Ausgabe 155

        Kanadische Studie "Erkennen und Vermeiden von Gender Bias in
        der Gesundheitsforschung", erschienen im Berliner Zentrum
        Public Health
        (http://www.ifg-gs.tu-berlin.de/handbuchGBA.pdf)

        "Berufskrankheiten bei Frauen", veröffentlicht vom
        Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für das Jahr 2000
        WOW, in all diesen Quellen hat dieser eine Satz oben gestanden und wurde von dir nachgelesen ? Ich bin beeindruckt *lach*. Nun haben Mediziner der University Of London die Ergebnisse
        einer Untersuchung bezüglich Alkoholprobleme bei Frauen in
        Führungspositionen in der Verwaltung veröffentlicht.
        Untersucht wurden 8.000 Angestellte aus 20
        Verwaltungsbereichen. Bei Frauen in niedrigen Laufbahnen lag
        die Quote der Alkoholprobleme bei 4 Prozent, in gehobenen
        Positionen hatten 14 Prozent Alkoholprobleme. Bei Männern
        stellten die Wissenschafftler eine Gleichverteilung fest.
        Unabhängig von ihrer Position waren 10 bis 12 Prozent mit
        Alkoholproblemen behaftet.
        Quelle ?
        http://www.wissenschaft.de/wissen/news/238489.html
        http://de.news.yahoo.com/040227/336/3wl8z.html
        http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/w...

        basierend auf einer Veröffentlichung im britischen Fachmagazin
        "Occupational And Environmental Medicine" Ausgabe 61, Seite
        219, was wiederum das Forschungsergebnis einer Studie der
        medizinischen Fakultät des University College Of London ist.
        Nun, diese Quelle hatte ich bereits nach dem anderen Hinweis hier nachgelesen, und dort stand nichts von einem "Alkoholproblem". Da stand lediglich, dass Frauen im höheren Civil Service mehr trinken. Bei den Preisen für Alkohol in GB wundert mich das übrigens nicht *g*.



        Und was meinst du mit "Laufbahnen" ? Höhere Beamten ?
        Nein.
        Verwaltungstätigkeiten mit Führungsaufgaben (höhere Laufbahn)
        und ohne Führungsaufgaben (niedere Laufbahn)
        Es geht dabei um "Civil Service" Heinrich, das entspricht der Beamtenlaufbahn in D. Vielleicht hättest du wenigstens diese Primärquelle mal nachlesen sollen. Ist das geschlechtsbedingt
        oder liegt die Schuld in der Männerdominanz der Arbeitswelt
        (soll heißen: wenn Frauen die Hälfte aller Führungspositionen
        bekleiden, dann würden sie weniger saufen)?
        Mir ist lediglich bekannt, dass bereits Mädchen mit Lastern
        wie Saufen, Rauchen, wenig Bewegung, mit ihren gleichaltrigen
        Jungs gleichziehen.
        Quelle?
        http://www.sfa-ispa.ch/Recherche/allemand/aktuell/2_... Einen Zusammenhang zur Arbeitswelt sehe
        ich nicht außer vielleicht dem, dass Mütter im allgemeinen
        allein wegen Schwangerschaften seltener Rauchen und saufen.
        Quelle?
        DAs war ein Beispiel, um zu demonstrieren, die nichtssagend dein Posting ist. Genau so könnte es nämlich umgekehrt sein, dass Frauen die Kinder haben mehr rauchen und saufen, wegen der Doppelbelastung von Haushalt un Beruf.

        In den von dir genannten Studien wurde lediglich festgestellt, dass es so ist. Aber es wurden keine Gründe dafür genannt. Die Verbindungen, die du hier ziehen willst, sind reine Spekulation. Genau so können tausend andere Gründe eine Rolle spielen (Einkommen, Alter, Kinderlosigkeit, Kinder, sozialer Status, Familienstand etc.). Erst wenn man all diese Faktoren ausgeschlossen hat, kann man ursächlich irgend eine Erscheinung einem bestimmten Faktor zurechnen. Genau. Schade eigentlich, wie hier Diskussionen, die nicht ins
        Weltbild passen, kategorisch unterdrückt werden.
        Die Zusammenhänge zwischen Rauchen, Alkoholkonsum und Herzerkrankung sind lange bekannt und nun wirklich nichts neues. Ich wüsste wirklich nicht, was das mit einem "Weltbild" zutun haben sollte. Nur frage ich mich, warum du hier darüber hinaus Zusammenhänge konstruierst, um damit dein Weltbild zu basteln. Wenn das dein Weltbild ist, dann behalt es doch für dich, wenn du nicht abkannst, dass es kritisch hinterfragt wird. Wenn du dich durch kritisches Hinterfragen allerdings gleich "unterdrückt" fühlst, wird mir einiges klar *gg*.

        Viel Spaß mit deinem Weltbild und lass dich durch mich darin nicht weiter stören. :-)
        Gruß
        Marion

        • Antwort von nach 21 Stunden 4 hilfreich
          Re^3: Quelle ?

          Hi! WOW, in all diesen Quellen hat dieser eine Satz oben
          gestanden und wurde von dir nachgelesen ?
          Nein. Ich habe zu einem anderen Thema Recherche betrieben, wofür ich reichlich medizinische Fachartikel gewälzt habe. Dabei bin ich mehrfach über das Thema 'gesundheitliche Probleme von Frauen mit beruflichem Erfolg' gestolpert und habe daraus versucht, eine These zu bilden. Als dann die Meldung von den britischen Wissenschaftlern kam, habe ich noch das eine oder andere dazu gesucht. Nicht mehr und nicht weniger. Ich bin beeindruckt
          *lach*.
          Das hat durchauch Politikerniveau. Ich nehme es als die Lüge des Tages.

          Den Rest zu kommentieren, erübrigt sich. Ich lege - wie gewünscht - keinen weiteren Wert mehr auf Kontakt mit dir und halte ab sofort meine Klappe, hier, im Auslandspolitkforum und wo du noch so agitierst.

          EOD

          Heinrich

          • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
            Re^4: Quelle ?

            Moin, Dabei bin ich mehrfach über das Thema 'gesundheitliche
            Probleme von Frauen mit beruflichem Erfolg' gestolpert und
            habe daraus versucht, eine These zu bilden.
            Es war für mich aber nicht erkennbar, dass es sich bei deinem Ausgangsposting um eine "These" handeln sollte. So wie du es dargestellt hast, hatte es den Anschein eines Ergebnisses einer wissenschaftlichen Untersuchung, und das ist ja nun mitnichten zutreffend (und entsprechende Schlussfolgerungen geben auch die überprüfbaren Quellen, die du genannt hast nicht her). Als dann die
            Meldung von den britischen Wissenschaftlern kam, habe ich noch
            das eine oder andere dazu gesucht. Nicht mehr und nicht
            weniger.
            Wozu Heinrich ? Das Frauen in Führungspositionen in England soviel saufen wie Männer in entsprechenden Postitionen ? Das Menschen, die saufen und rauchen, eher Herzinfarktgefährdet sind ? Das im englischen gehobenen Staatsdienst vielleicht mehr gesoffen wird als anderswo ?

            Merkst du nicht, dass dein "Weltbild" längst fest gefügt ist und du Informationen zu dessen Stützung dort einsortierst, die das bei näherer Betrachtung aber gar nicht hergeben ?

            Nur zur Anmerkung: Die britische Studie sagt nur aus, dass Frauen in der gehobenen Beamtenlaufbahn offenbar mehr saufen, als Frauen in der niedrigeren Beamtenlaufbahn. Das sagt aber noch absolut nichts über die Gründe aus. Diese Tatsache verdrängst du krampfhaft und konstruierst dir deine eigenen Gründe. Merkst du das nicht ? Den Rest zu kommentieren, erübrigt sich. Ich lege - wie
            gewünscht - keinen weiteren Wert mehr auf Kontakt mit dir und
            halte ab sofort meine Klappe, hier, im Auslandspolitkforum und
            wo du noch so agitierst.
            Deine persönlichen Beleidigungen treffen mich nicht Heinrich. Ich denke wir beide kennen uns lange genug, um zu wissen, was wir hier im Forum voneinander zu halten haben. Ich weiß dich z.B. in den Politikbrettern als intelligenten und kompetenten Diskutanten immer zu schätzen. Ich weiss, dass du deine Behauptungen normalerweise völlig sachlich und fundiert belegen kannst. Nur im Brett Frauen und Feminismus hast du anscheinend diese Aussetzer und mir scheint, insbesondere deine hier gezeigte Verärgerung gibt mir insofern Recht, dass du dir dessen auch bewusst bist. Ich halte dich nämlich ansonsten für duchaus in der Lage, deine Behauptungen auch in diesem Brett zu belegen, wenn du es denn könntest.

            Gruß
            Marion

            • Antwort von nach einem Tag 5 hilfreich
              Re^5: Quelle ?

              Hallo Marion,

              hier möchte ich aber mal einhaken, denn so ganz kann ich deiner Argumentation auch nicht folgen. Es war für mich aber nicht erkennbar, dass es sich bei deinem
              Ausgangsposting um eine "These" handeln sollte. So wie du es
              dargestellt hast, hatte es den Anschein eines Ergebnisses
              einer wissenschaftlichen Untersuchung, und das ist ja nun
              mitnichten zutreffend (und entsprechende Schlussfolgerungen
              geben auch die überprüfbaren Quellen, die du genannt hast
              nicht her).
              Welche Schlussfolgerungen aus seiner These zu ziehen sein könnten, auf Grundlage der zitierten Artikel, war ja gerade die Frage an die w-w-w user. Wozu Heinrich ? Das Frauen in Führungspositionen in England
              soviel saufen wie Männer in entsprechenden Postitionen ? Das
              Menschen, die saufen und rauchen, eher Herzinfarktgefährdet
              sind ? Das im englischen gehobenen Staatsdienst vielleicht
              mehr gesoffen wird als anderswo ?
              Und doch würde es mich jetzt auch interessieren, wieso es so scheint, als wäre der saufende Anteil bei den Männern eher konstant und bei Frauen abhängig von der beruflichen Situation.
              Hast du eine Idee? Merkst du nicht, dass dein "Weltbild" längst fest gefügt ist
              und du Informationen zu dessen Stützung dort einsortierst, die
              das bei näherer Betrachtung aber gar nicht hergeben ?
              Betreiben wir nicht alle mehr oder weniger selektive Wahrnehmung? Muß deshalb unser aller Wahrnehmung gleich verkehrt sein? Nur zur Anmerkung: Die britische Studie sagt nur aus, dass
              Frauen in der gehobenen Beamtenlaufbahn offenbar mehr saufen,
              als Frauen in der niedrigeren Beamtenlaufbahn. Das sagt aber
              noch absolut nichts über die Gründe aus. Diese Tatsache
              verdrängst du krampfhaft und konstruierst dir deine eigenen
              Gründe. Merkst du das nicht ?
              Nach den Gründen hat er doch hier gefragt? Und wenn er die Frage hier nicht stellen darf, wozu brauchen wir dieses Brett dann noch?

              Zitat Heinrich:
              Frage: Wieso gibt es diese Diskrepanz bei Frauen zwischen niedrigen und höheren Laufbahnen? Ist das geschlechtsbedingt oder liegt die Schuld in der Männerdominanz der Arbeitswelt (soll heißen: wenn Frauen die Hälfte aller Führungspositionen bekleiden, dann würden sie weniger saufen)?

              Ich halte dich nämlich ansonsten für duchaus in der Lage, deine Behauptungen auch in
              diesem Brett zu belegen, wenn du es denn könntest.
              Welche Behauptung meinst du jetzt?

              Gruß
              Roland

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^6: Quelle ?

              Moin,

              In diesen Sätzen stellt Heinrich einen Zusammenhang her, ohne ihn zu beweisen. Zitat:

              "Bekanntermaßen haben sich Frauen führende Positionen in Wirtschaft und Gesellschaft erkämpft und erkämpfen sie noch. Das ist gut so.

              Aber diese Erfolge sind offenbar mit Folgen verbunden, die weit weniger gut sind. Unter Frauen nehmen "typische Männer-Erkrankungen" deutlich zu."


              Nach obiger Behauptung, haben Frauen, die beruflich erfolgreich sind, mit "typischen Männer-Erkrankungen" zu kämpfen, bzw. sind verantwortilch für deren Zunahme bei Frauen.

              Findest du in den Quellen, die Heinrich genannt hat, irgend einen Hinweis, der obige Behauptung bestärkt ? Also ich nicht.

              Gruß
              Marion

            • Antwort von nach einem Tag 3 hilfreich
              Re^7: Quelle ?

              Hallo Marion,

              ich weiß nun wirklich nicht wo eigentlich dein Problem ist.

              Während du jede Aussage von Heinrich zerrupfst, in jedem seiner Sätze Verschwörung vermutest, alles in Frage stellst, nach Quellen rufst und akribisch nach Ungereimtheiten in seinen Formulierungen oder Schlußfolgerungen suchst, hat Oliver Walter versucht auf die eigentliche Frage einzugehen, welche immer noch lautet wie folgt:

              Frage: Wieso gibt es diese Diskrepanz bei Frauen zwischen niedrigen und höheren Laufbahnen? Ist das geschlechtsbedingt oder liegt die Schuld in der Männerdominanz der Arbeitswelt (soll heißen: wenn Frauen die Hälfte aller Führungspositionen bekleiden, dann würden sie weniger saufen)?

              Und diese Frage leitet er ab (und ich inzwischen auch) aus den aufgeführten Artikeln (einschließlich Quellenangaben).

              Wieso du so spitzfindig reagierst, wissen wohl nur die Göttinnen ;-)

              Gruß
              Roland



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