Hallo Eckard,
Ich lese in diesem Brett mit großem Interesse mit, halte mich
aber mit Kommentaren eher zurück, da ich anerkenne, dass ich
als Mann hier eher eine Gastrolle spielen kann.
Warum das denn? Ich halte mich eher zurück, weil ich zu den meisten Themen keine Meinung habe, weil sie mich nicht oder nur sehr wenig berühren. Aber ich bin doch deswegen kein Gast...
Zum Thema (damits nicht OT bleibt): Ich denke, es ist tatsächlich ein Prozess der schleichenden Angleichung der Geschlechter im Gange. Und zwar bewegen sich beide Geschlechter in ihrer Rolle aufeinander zu.
Männer werden durchaus langsam aber doch merklich "sozialer", Frauen werden ebenso langsam "asozialer" (Das war jetzt natürlich sehr plump pauschalisierend)
Was ich meine:
Die tradierten, recht gegensetzlichen Rollen des "durchsetzungsfähigen" und "selbstbewußten" Einzelkämpfers und des "braven" und "netten" Frauchens nähern sich an, Männer werden braver und netter, Frauen durchsetzungsfähiger und selbstbewußter. Dass einige junge Frauen mittlerweile Prügelgangs gründen, wie die Schlote rauchen und wie die Schluckspechte saufen (alles bisher eher Verhaltensmuster von jungen Männern) ist hierbei nur ein Indiz dieser Entwicklung.
Grüße
Jürgen