Frauen und Sport?

Von: , Frage gestellt am Do, 31. Aug 2000

Es gibt viele Sportarten, bei denen - meiner Meinung nach - Frauen sehr wenig vertreten sind.
Beispielsweise beim Squash, Joggen, Wassersport, Tischtennis etc.
Andererseits sind Fitness-Studios mit Gymnastik fast nur für Frauen geschaffen.
Etwas ausgeglichener ist es beim Fahrradfahren oder Rollerskaten.

Kann es sein, dass Sportarten, die etwas mehr Einsatz, Kampfgeist und Ehrgeiz erfordern für viele Frauen unangenehm sind, weil dabei ihr Aussehen in Mitleidenschaft gezogen wird?

Nur mal so eine Überlegung ...

Andrea

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Frauen und Sport?

    Hi Andrea,

    ich war mal in einem Fitness-Studio, dort habe ich Frauen gesehen, die gedacht haben, sie würden gleich zum Star entdeckt werden oder so. Sie sind total geschminkt (u. das in einem Studio, wo man sowiso schwitzt und trieft) und aufgedonnert, selbst die Auswahl der Bekleidung ist nur vom Allerfeinsten.
    Ich denke schon, dass manche Frauen nicht wollen, dass man sie ungeschminkt sieht, oder dass ihre Haarfrisur verrutscht. Total abartig.
    Ich werde meist im Gesicht puterrot, was mir super peinlich ist, aber ich kann es leider nicht ändern. Schließlich betreibe ich Sport, um mich fit zu halten und Spass zu haben!
    Also nehme ich das in Kauf.
    Aber ich denke nicht, dass alle Frauem so drauf sind, um Gottes willen! Jeder geht seinen Interessen nach, oder nicht?

    Gruß Swony

  2. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Kampf

    Kann es sein, dass Sportarten, die etwas mehr Einsatz,
    Kampfgeist und Ehrgeiz erfordern für viele Frauen unangenehm
    sind, weil dabei ihr Aussehen in Mitleidenschaft gezogen wird?

    Nur mal so eine Überlegung ...

    Andrea
    Nein, vermutlich eher, weil Frauen dazu erzogen werden, innerhalb einer Gruppe andere nicht offensichtlich zu besiegen, an den Rand zu drängen usw., sondern Harmonie zu bewahren.

    Kann man schon bei Kindern beobachten:

    Kleine Jungen spielen häufiger Spiele mit Wettkampfcharakter ("Wer ist Erster?", Mädchen eher Spiele mit integrativen Charakter ("Was können wir gemeinsam machen?").

    Das prägt auch das Verhalten Erwachsener in erheblichen Umfang - was nicht heißt, daß Frauen andere nicht auszustechen versuchen - aber eben nicht unbedingt so offensichtlich, wie daß bei Wettkampfsportarten der Fall ist.

  3. Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
    Re: Frauen und Sport?

    Hallo andrea,

    ich habe gestern erst in einem schlauen Buch (über Humor) gelesen, daß Frauen genetisch nicht auf "Kampf" aus sind, sondern mehr auf Leben erhalten, schützen.
    Kampf setzt immer einen Gewinner und Verlierer voraus.
    Frauen sind von Natur her (genetisch) dazu da harmonisierend, ausgleichend zu sein, nicht um zu kämpfen und jemanden niederzumachen.
    Vielleicht liegt es daran, daß Frauen nicht so sehr an siegen und/oder verlieren gefallen finden sondern mehr daran etwas gemeinsam zu unternehmen.

    Wen interessiert schon wirklich das Aussehen? Das ist doch nur für die Männer... *gg*

    Gruss Zauberm@us [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
      und was ist mit Verteidung der Brut? *gg* (oT)

      .

      • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
        Re: und was ist mit Verteidung der Brut? *gg* (oT)

        Das ist ja Notwehr - also etwas ganz anderes und hat nichts mit dem Kampf als Spiel zu tun - denke ich...

        Gruss Zauberm@us

        • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
          Re^2: und was ist mit Verteidung der Brut? *gg* (o

          Das ist ja Notwehr - also etwas ganz anderes und hat nichts
          mit dem Kampf als Spiel zu tun - denke ich...
          Hi Zaubermaus,

          da hast du ja Recht. Ich wunderte mich nur über die Aussage, daß frauen nicht kämpfen wollen oder so ähnlich (ich hab's so aufgefaßt).

          Ich mache zwar jetzt weder Judo oder so, aber beim Badminton will ich auch gewinnen. Und ich kann die Leute jagen, wenn ich es will und freu mich an Taktik und Erfolg - also von wegen Kampf im Spiel.

          Daß man keine Spaßkämpfchen macht (weil die Erwachsenen es oft als Prügel mißverstehen, da eine Bande drumrum steht und anfeuert) , wird den Kindern sowieso meist eingetrichtert oder daß einen die Jungen dann eher als Kumpel sehen und nicht als Mädchen. Spaßkämpfchen habe ich früher nämlich meist gewonnen (Spaßkämpfechen= Armdrücken bis auf Schwitzkasten winden und den anderen am Boden "festnageln", damals mit 8/9)

          Ansonsten interisiert mich ehrlich keine Kampfsportart, da das gegen mein Naturell geht, kontinuierlich Schritte zu lernen und Prüfungen abzulegen, einfach nichts Spontanes, viel zu langweilig und vereinshaft. Aber der Kampfgeist ist schon vorhanden - wenn der richtige Reiz/Herausforderung da ist!

          Gruß, Faten

          • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
            Re^3: und was ist mit Verteidung der Brut? *gg* (o

            Hallo Faten, da hast du ja Recht. Ich wunderte mich nur über die Aussage,
            daß frauen nicht kämpfen wollen oder so ähnlich (ich hab's so
            aufgefaßt).
            ich schrieb, daß Frauen genetisch mehr zum Lebenserhalt neigen als zum Kampf...
            Und wenn man sich mal in der Tierwelt umschaut... kämpfen (Krieg führen) tut eigentlich nur der Mensch... und in den Paarungszeiten kämpfen halt nur die männlichen Exemplare... überall... Die Frauen wählen sich den schönsten und stärksten aus *gg*, nur bei uns Menschen ist die Welt verkehrt und die Weiber meinen sie müssten sich rausputzen um den "Herren der Schöfpung" zu gefallen....
            Da war früher doch alles besser, als die Frauen noch das Sagen hatten und die große Göttin ihren Segen gab...

            Zauberm@us *dieauchbeimBadmintongewinnenwill*aberhauptsächlichSpaßdabeihat*
            Ich mache zwar jetzt weder Judo oder so, aber beim Badminton
            will ich auch gewinnen. Und ich kann die Leute jagen, wenn ich
            es will und freu mich an Taktik und Erfolg - also von wegen
            Kampf im Spiel.

            Daß man keine Spaßkämpfchen macht (weil die Erwachsenen es oft
            als Prügel mißverstehen, da eine Bande drumrum steht und
            anfeuert) , wird den Kindern sowieso meist eingetrichtert oder
            daß einen die Jungen dann eher als Kumpel sehen und nicht als
            Mädchen. Spaßkämpfchen habe ich früher nämlich meist gewonnen
            (Spaßkämpfechen= Armdrücken bis auf Schwitzkasten winden und
            den anderen am Boden "festnageln", damals mit 8/9)

            Ansonsten interisiert mich ehrlich keine Kampfsportart, da das
            gegen mein Naturell geht, kontinuierlich Schritte zu lernen
            und Prüfungen abzulegen, einfach nichts Spontanes, viel zu
            langweilig und vereinshaft. Aber der Kampfgeist ist schon
            vorhanden - wenn der richtige Reiz/Herausforderung da ist!

            Gruß, Faten

    • Antwort von nach 11 Tagen hilfreich
      Re^2: Frauen und Sport?

      Hallo Zaubermaus, ich habe gestern erst in einem schlauen Buch (über Humor)
      gelesen, daß Frauen genetisch nicht auf "Kampf" aus sind,
      sondern mehr auf Leben erhalten, schützen.
      da bin ich absolut nicht der Meinung!
      Solch ausweichender Rückzug wird den Frauen / Mädchen absolut anerzogen. Vielleicht ist das eher eine Entscheidung von "Die Klügere gibt nach" weil sie in manchen Fällen doch das "schwache Geschlecht ist"

      Meine Frage nach fehlendem Kampfgeist oder Energieeinsatz ist aufgetaucht, weil ich leidenschaftlich gerne Windsurfe. Wenn ich da am See oder Strand mich umsehe betreiben ca. 90% Männer diesen Sport, während die Frauen nur DEKORATION spielen.
      Gleiches beobachte ich im Fitness-Studio, wo die meisten Frauen ohne wirklichen Energieeinsatz die Übungen mehr als Tortour vollziehen (wahrscheinlich nur wegen der Figur, die ja wie im Modejournal aussehen muss).
      Es sieht immer irgendwie steif und freudlos aus.
      Ich sehe keinen "Kampfgeist", der auch Anforderung an den eigenen Körper stellen würde um danach sich an der Ausschüttung der Glückshormone zu erfreuen ... ;-)
      Warum ist das so?

      Gruß,
      Andrea Kampf setzt immer einen Gewinner und Verlierer voraus.
      Frauen sind von Natur her (genetisch) dazu da harmonisierend,
      ausgleichend zu sein, nicht um zu kämpfen und jemanden
      niederzumachen.
      Vielleicht liegt es daran, daß Frauen nicht so sehr an siegen
      und/oder verlieren gefallen finden sondern mehr daran etwas
      gemeinsam zu unternehmen.

      Wen interessiert schon wirklich das Aussehen? Das ist doch nur
      für die Männer... *gg*

      Gruss Zauberm@us Es gibt viele Sportarten, bei denen - meiner Meinung nach -
      Frauen sehr wenig vertreten sind.
      Beispielsweise beim Squash, Joggen, Wassersport, Tischtennis
      etc.
      Andererseits sind Fitness-Studios mit Gymnastik fast nur für
      Frauen geschaffen.
      Etwas ausgeglichener ist es beim Fahrradfahren oder
      Rollerskaten.

      Kann es sein, dass Sportarten, die etwas mehr Einsatz,
      Kampfgeist und Ehrgeiz erfordern für viele Frauen unangenehm
      sind, weil dabei ihr Aussehen in Mitleidenschaft gezogen wird?

      Nur mal so eine Überlegung ...

      Andrea

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