Re^3: Widerspüchlich und schlecht durchdacht
Hallo Kay,
Hallo Roland
schoen dass Du diesen doch schon alten Artikel
noch gelesen und kommentiert hast. Ich finde es gut dass Du mir die Gelengenheit gibst, etwas klar zu stellen.
ich halte Dich für konservativ, weil Du in diesem Forum
Positionen zur Rolle der Frau in der Gesellschaft vertrittst,
die ziemlich alterthümlich sind und feministischen Positionen
ablehnend gegenüber stehst.
Das ist so nicht richtig.
Aber ich gebe zu, der Eindruck kann entstehen.
Ich bin nicht gegen die Gleichberechtigung und Verpflichtung der Frau, aber gegen die Diskriminierung des Mannes.
Ich find es nicht konservativ zu sagen, Frauen sollen wie Maenner dieselben Rechte und Pflichten beim Bund haben.
Ich finde es auch nicht konservativ zu sagen, wenn Frauen arbeiten und Maenner den Haushalt schmeissen und es kommt zur Scheidung, dass der Mann das Kind bekommt und die Frau unterhalt zahlt.
Ich finde es diskriminierend, wie Christian Pfeiffer in dem Zeit-Artikel die Maenner zu unrecht verurteilt.
Ich finde es diskriminierend, wenn eine SPD Politekrin sagt:
Gewalt ist Maennersache.
Das ist populistisch und schlicht falsch.
Das ist BILD Niveau.
Deine Antwort auf meine Frage ist in sich widersprüchlich und
ausweichend. Einerseits schreibst Du:
Das sehe ich eigentlich nicht so.
Aber jeder Artikel mit weniger als 20 Zeilen zum Thema Politik ist angreifbar. Daher habe ich jetzt ein wenig mehr geschrieben.
Ich gehe gar nicht von personen aus, sondern immer
vom programm.
Andererseits differenzierst Du in der CDU ganz klar nach
Personen:
Nein, das tue ich nicht so, wie Du es verstanden hast. Wie ich sagte, waere Petra Kelly meine Kandidatin, Jutta Ditfurth aber nicht, von dem was sie politisch repraesentieren.
Mich interessiert das Geschlecht nicht, wenn es um Politik oder Arbeit geht. Da zaehlt die Leistung
Ich hatte gehofft, ich habe mich klar ausgedrueckt
ich saehe lieber den Lothar Spaet, Biedenkopf oder eine andere
Persoenlichkeit, wenn es denn die CDU sein muss.
Da frage ich mich natürlich: Ja was denn nun, entweder
Programm oder Person, was ist denn nun maßgebend?
Der Schluesselbegriff hier war Persoenlichkeit.
Weil diese Herren fuer mich Persoenlichkeiten darstellen, die etwas repraesentieren. Nicht alle Politiker denken das gleiche oder handeln immer so, wie es im Parteibuch steht. Oder glaubst Du ein Kanzler Lafontaine haette genau dieselbe Politik gemacht wie ein Kanzler Schroeder?
Es ist das Programm zuerst. Innerhalb dieser Pateiprogramme gibt es aber immer noch Richtungen, ganz gravierend zu sehen bei den Gruenen. Diese Richtungen werden von Personen vertreten, Joschka der Realo, Tittin der Fundi und Fettnaepfchenauftreiber.
Mehr oder weniger, je nach Partei.
An zweiter Stelle steht diese Differenzierung des Programmes
An dritter Stelle steht für mich die Persoenlichkeit. Ein Kanzler (in) muss was verkoerpern, eine Persoenlichkeit sein. Das ist fuer mich Frau Merkel nicht, aber zum Beispiel Jutta Ditfurth, Annemarie Renger, um ein paar Frauen zu nennen. Im Falle Ditfurth stehe ich aber nicht zum Programm, daher waere sie fuer mich keine Wahl.
Ich stehe nicht zum Programm der CDU, aber wenn mich jemand zwingen wuerde, mir einen Kanzler aus der CDU zu suchen, waeren es die Richtungen, die ich bevorzuge, das sind Spaeth (den kenne ich noch aus Zeiten wo er Chef in Bietigheim bei der Wohnbau war als ich dort wohnte) oder Biedenkopf. Beide weil sie eben nicht einfach nur Parteisklaven sind sondern eine eigene Meinung haben die oftmals naeher an meiner ist. Ausserdem sind es Persoenlichkeiten mit Rueckgrad und Ausstrahlung. Das kommt, wie ich schon sagte, an dritter Stelle
Beispiel: Waere Petra Kelly in der CDU gewesen, haette ich sie zwar fuer eine Persoenlichkeit gehalten, vielleicht haette mir ihre Interpretation des Parteiprogrammes sogar besser gefallen, aber deswegen haette ich nicht CDU gewaehlt.
Du musst meinen Standpuntk gar nicht akzeptieren, aber wenn Du diese Aussagen jetzt nicht verstehst, dann weiss ich auch nicht mehr weiter.
Kay Schulz