leicht off topic (und ein bißchen provokant)
Hallo!
ich bekam diesen Satz von der Uni mit:"Kunst ist die
Fähigkeit einen inneren Erlebnis Ausdruck und Gestaltung zu
verleihen".
Da stellt sich nur mitunter die Frage, was für traumatische innere Erlebnisse so manch ein Künstler durchlebt haben mag...
Bei Beuys vermute ich mal, er hatte ständig den Alptraum, pleite zu sein und machte deswegen Schei**e zu Geld.
Picasso hat offensichtlich zeitweilig den falschen Dealer gehabt...
Aber was Salvador Dali geraucht hatte, das würde mich schon interessieren! Davon würd ich vielleicht auch gerne mal naschen... ;-) *scnr*
Die Bilder von Dali find ich einfach nur geil! (Davon habe ich auch zwei Drucke im Büro hängen...)
Schönen Gruß,
Robert
*nach einem Besuch in der Kunstgalerie Düsseldorf vor mehreren Jahren ein streng praktizierender Kunstbanause*
Für mich ist Kunst erst DANN eine Kunst, wenn zu ihrer Durchführung mehr gehört als der "Durchschnittsmensch" zu leisten imstande ist.
Ich kann beim besten Willen nicht malen oder zeichnen, aber ich habe Zeichnungen von "Künstlern" gesehen, die ich selber auch problemlos hinbekommen hätte.
Ich definiere Kunst (für mich ganz persönlich, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit) so:
sie ist etwas wollentlich und zielgerichtet von Menschenhand erschaffenes und ist AUSSERDEM entweder
1. schön anzusehen (dann muß sie nicht darstellend sein, von mir aus auch völlig abstrakt, aber zumindest HÜBSCH!)
oder
2. (nachvollziehbar) darstellend.
Dann muß sie nicht hübsch aussehen, aber einen für den durchschnittlichen Betrachter nachvollziehbaren Inhalt haben. ("Der Schrei" von Edvard Munch z.B. sieht wirklich scheußlich aus, hat aber durchaus eine inhaltliche Aussage.)
Aber wenn ich dann einen "Künstler" sehe, der mit einer Horde von "Jüngern" (warum drängt sich in mir nur immer der Ausdruck "Bekloppte" auf?) in den Düsseldorfer Stadtwald geht um dort ein Stück Waldboden leerzufegen(!), dann frage ich mich, ob man solche Leute nicht lieber in die Psychiatrie einweisen sollte...
Genausowenig wie mir in den Kopf wollte, daß dereinst im Hamburger Hafen ein sogenannter "Künstler" einen Oberklassewagen mit voller Fahrt zwischen zwei aufeinanderzulaufende Betonplatten gejagt hatte...
Ein anderer Künstler hatte vor Jahren mal einen nagelneuen BMW in eine Schrottpresse gesteckt und den herauskommenden Quader als "Kunst" tituliert...
Und im besagten Düsseldorfer Kunstmuseum habe ich auch mal ein tolles "Kunstwerk" gesehen: es war eine in Stücke geschlagene Geige, deren Überreste der "Künstler" auf eine Leinwand geklebt hatte.
Wenn ich mich richtig erinnere, lautete der Titel des Kunstwerks "zerstörte Geige"...
Wenn DAS Kunst ist, dann bin ich auch ein Künstler! Meine Kunstwerke sind dann betitelt "verbogener Kotflügel", "zersplitterter Scheinwerfer" "zerrissenes Sitzpolster" oder auch "verkratzter Kofferraumdeckel".
Na ja.
Ich LIEBE das Buch "Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht" von Ephraim Kishon... http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/378442080X/qid...
Er bringt das Thema meiner Meinung nach absolut treffend auf den Punkt!