Lieber Prof. Klugschiss,
Ich würde eher sagen dass jemand der einen Storchenschnabel
für Übertragung nutzen muss oder nur an solche Hilfsmittel
denkt, jeglichen Auges und der Fähigkeit gesehenes umzusetzen
entbehrt.
Ich selbst bin durchaus in der Lage, ohne Storchenschnabel zu arbeiten. Du verkennst aber, dass hier jemand einfach das Foto an einen Handwerker (oder gar Grafiker?) weiterreichen wollte, um daraus eine Zeichnung zu zaubern, die dann eben keine persönliche Note des "Künstlers" enthält.
Der Vorschlag ist lächerlich, bestenfalls zur
Markierung einiger Eckpunkte als Anhalt für
Grössenverhältnisse sinnvoll, und selbst dafür unnötig wenn
man es kann, zumindest in Formaten die man auf Armlänge
Distanz überblicken kann. So eine Idee kann nur von einem
Nicht-Zeichner kommen der nebenbei noch Billigheimer ist.
Und was hast Du Schlauberger für einen Vorschlag als über meinen zu meckern? Wir haben früher in der Schule alle mal mit dem Storchenschnabel experimentiert, und manch einer kam dadurch zum Freihandzeichen, was ich durchaus beherrsche, meine Grafiken hingen häufig in unserer Schule aus, Aktzeichen habe ich auch als Student dann gemacht. Nur, welche Idee hättest Du denn, jemanden wie den Fragesteller zum Zeichnen zu führen? Keine, weil das Dein Job ist vermutlich.
Na, dann mach ihm halt ein Angebot! Vielleicht verdienste ja nen Teuro.
Gruß Richard
Gruss, Helge
12 Stunden Aktzeichnen/Woche 6 Jahre lang.... was war das
entspannend.
Die armen Modelle ;-)