leitungswasser gegen mineralwasser

Von: , Frage gestellt am Di, 12. Aug 2003

hallo

ich habe mal im internet geschaut wie der vergleich ist. mineralwasserkonsumenten sei ökologischer unsinn.
mineralien soll sogar mehr im leitungswasser sein als bei den meisten mineralwassern.
zusätzlich soll leitungswasser in allen belangen bessere qualität haben.

wie seht ihr das?

18 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Minuten 0 hilfreich
    Re: leitungswasser gegen mineralwasser

    Hallo !

    Mineralwasser in Flaschen wird nur selten überprüft. Das Datum auf den Flaschen sagt alles.
    Leitungswasser wird permanent überprüft.

    Wenn man es genau nimmt, ist Flaschenwasser Leitungswasser plus Kohlensäure.

    Gruß max

  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: leitungswasser gegen mineralwasser

    Hallo Kevin,

    fraglos ist Leitungswasser unbedenklich, aber ob es deshalb die gleichen Komponenten wie Mineralwasser hat, wage ich sehr zu bezweifeln. zusätzlich soll leitungswasser in allen belangen bessere
    qualität haben.
    Welche Belange genau? Sicher gehört es zu den am häufigsten untersuchten Lebensmitteln, doch auch die Mineralquellen unterliegen stengen Untersuchungen. Es kommt hin und wieder auch vor, dass Dinge nur sehr schlampig zitiert werden und dabei etwa folgender Rückschluss entsteht:
    In Mineralwasser A ist beispielsweise eine höhere Magnesiumkonzentration als für das Trinkwasser zulässig. Mineralwasser A dürfte daher niemals die Deklaration Trinkwasser führen. Folglich ist A nicht lebensmittelgerecht... mineralwasserkonsumenten sei ökologischer unsinn.
    Könnte eher für die Bezeichnung Tafelwasser zutreffend sein.
    Hierzu das Zitat von Max (weiter unten)
    "Wenn man es genau nimmt, ist Flaschenwasser Leitungswasser plus Kohlensäure"
    Das betrifft nur das Produkt, das unter der Bezeichnung Tafelwasser im Handel ist!
    Mineralwasser kommt aus Quellen, durchfließt vor dem Abfüllen kein Leitungsnetz und wird daher auch nicht von einem Wasserversorgungsunternehmen aufbereitet. Ein gravierender Unterschied.

    Über die unterschiedlichsten Inhaltsstoffe in Mineralwässern kannst du dich hier informieren
    http://www.mineralwaters.org/

    Grüße
    Heidi

    • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
      leiser Widerspruch

      Hi Heidi, doch auch die Mineralquellen unterliegen stengen Untersuchungen.
      bei der Abfüllung von Mineralwasser wird die hygienische Unbedenklichkeit gewährleistet, das macht McWürg auch nicht anders. Die Messung der Inhaltsstoffe erfolgt einmal und dann nie wieder; auf der Flasche, die vor mir steht, lese ich
      Analysen-Auszug: Institut für Wasserchemie, TU München vom 01.10.1996, bestätigt durch laufende Kontrollen. Was "laufende Kontrollen" bedeutet - frag mal einen Lebensmittelchemiker.

      Ach so - ich bin auf Arbeit in einem Büro-Hochhaus, und hier schmeckt das Leitungswasser tatsächlich wie Laterne ganz unten, deshalb steht Mineralwasser auf dem Tisch. Mir würde nie einfallen, das Zeug nach Hause zu schleppen.

      Gruß Ralf

      • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
        Re: Nachfrage Kontrollintervalle

        Hallo Ralf,

        ich glaube der Analysen-Auszug dient ausschließlich der Bestimmung der Mineralischen Inhaltsstoffe, das müsste ja dann nicht so häufig geprüft werden, da sich die Quelle in ihrer mineralischen Zusammensetzung kaum verändert.
        Interessant wäre aber der tatsächliche Intervall der Lebensmittelrechtlichen (hygienischen) Kontrolle.
        In Trinkwasserspeichern wird so weit ich es weiß von wöchentlichen Intervallen bis einmal täglich, bei Bedenklichkeiten wie starken Regenfällen auch mehrmals täglich gemessen, kommt darauf an, wie tief der Brunnen und wie groß die Schüttung ist, etc. Ich dachte dass Quellen, die abfüllen im Grunde ähnliche Vorschriften hätten.
        Weisst du mehr darüber?

        Gruß
        Heidi

        • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
          Re^2: Nachfrage Kontrollintervalle

          Hi Heidi,

          in welchen Intervallen die lebensmittelrechtlichen Prüfungen laufen, weiß ich nicht, kann mich aber am Wochenende aufschlauen. Das wird wohl nicht anders sein als bei jedem Abfüller, ob Wasser, Saft, Wurst oder Suppe.

          Nebenbei: Trotz der Hygiene beim Abfüller, die ich keineswegs bezweifle, graust mir vor dem Wasser ohne Kohlensäure wie Volvic. Wasser lebt nun mal, und in ihm viele Tierchen...

          Gruß Ralf

        • Antwort von nach 5 Tagen 1 hilfreich
          Re^2: Nachfrage Kontrollintervalle

          Hi Heidi,

          meine Nachforschungen waren nicht so ergiebig wie erhofft. Für Bier und Saft gilt die Messung nach Chargen, damit jede belastete Charge ausgesteuert werden kann. Das Mineralwasser läuft jedoch stetig, und den Fall hatte mein Braumeister noch nie bedenken müssen. Er vermutet aber, dass da willkürlich Chargen aufgebaut werden, um belastetes Wasser noch vor der Auslieferung aus dem Verkehr ziehen zu können. Auf Mineralwasserflachen ist neben dem Verfallsdatum noch eine Nummer aufgedruckt (zB L1403), das sieht sehr nach Chargennummer aus.

          Gruß Ralf

          • Antwort von nach 5 Tagen 0 hilfreich
            Re^3: Nachfrage Kontrollintervalle

            Hi Ralf,

            vielen Dank für die Recherche!
            Klingt doch eigentlich nach einer sauberen und (relativ, wie alles halt ..)sicheren Geschichte.
            Ich hab mal etwas gegoogelt, nach Chargen (vielen Dank für den Begriff ;-)!) und Mineralwasser, war ganz interessant.
            Übrigens, Volvic kann man echt nicht trinken, da geb ich dir ganz recht! Mein Favortit ist derzeit Mattoni, vorhers wars lange Zeit Bad Brambacher, beides Top-Wässer aus meiner Region.

            Liebe Grüße
            Heidi

  3. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: leitungswasser gegen mineralwasser

    Hi Kevin,

    das lässt sich nicht so pauschal beantworten. Natürlich kAnn es sein, dass
    einzelne Leitungswässer mit einzelnen Mineralien die Mineralwässer übertreffen.
    Aber eine Stadt wäre blöd, wenn sie so gutes Wasser hat und das dann nicht als
    Mineralwasser deklariert, sich Bad nennt und das Wasser teuer in Flaschen
    verkauft (davon lässt sich dann leicht Leitungswasser aus Nachbargemeinden
    bezahlen).
    Dass Leitungswasser besser kontrolliert ist und in der Regel hygienischer als
    Flaschenwasser, ist bekannt, das kommt bei Untersuchungen immer wieder heraus.
    Laitungswasser hat auch den Vorteil, dass es immer fließt, in der regel erst am
    Wasserhahn des Verbrauchers mit Luft und Licht zusammenkommt, und es ist von der
    Quelle nicht so lange unterwegs wie Flaschenwasser.
    Unser Münchener Wasser zum Beispiel ist von hoher Qualität; es kommt zu 80% aus
    vielen Quellen und Brunnen im Mangfalltal, zu 20% aus dem Loisachtal. Es hat
    schon fast sowas wie Mineralwasser-Qualität. Dagegen ist das Wiesbadener Wasser
    zu großen Teilen Rheinufer-Filtrat (und schmewckt und kostet auch entsprechend)
    Gruß
    Bolo2L

    • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: leitungswasser gegen mineralwasser

      Hallo,
      Wir hier in München haben das beste und gesündeste Leitungswasser in europa (und die Leute in Wien)
      In den " Zulaufzentren" werden Fische gehalten die bei der geringsten Abweichung Bauch nach oben schwimmen würden.
      Genaue Nachfragen 6 ct pro Anruf 01802796796 (servicecenter der Stadtw.München
      Bei uns macht es noch Spass Durst zu haben Uwe [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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