Gotthold Ephraim (Gedicht über Leibzig)

Von: , Frage gestellt am Sa, 11. Okt 2003

Hallo, kann mir jemand von Euch die beiden Fragen beantworten?

„Ich komme nach Leipzig, an einen Ort, wo man die ganze Welt im Kleinen sehen kann.“

von Gotthold Ephraim Lessing




Worauf begründete der Dichter seinerzeit die Beschreibung der Stadt Leipzig?
Trifft diese Aussage auch auf das Leipzig des 21. Jahrhunderts zu?

(brauche ich für ein Referat, bitte viel Informationen zusenden)

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 58 Minuten 0 hilfreich
    Re: Gotthold Ephraim (Gedicht über Leibzig)

    Hallo, „Ich komme nach Leipzig, an einen Ort, wo man die ganze Welt
    im Kleinen sehen kann.“ von Gotthold Ephraim Lessing
    Worauf begründete der Dichter seinerzeit die Beschreibung der
    Stadt Leipzig?
    Leipzig war immer schon ein Bildungszentrum, hat eine der ältesten Universitäten (1409), und auch die Buchmesse ist hier schon sehr lange beheimatet. Da Leipzig an einer wichtigen Handelsstraße liegt, hat Multikulti hier Tradition (erstes Kaffeehaus schon zu Zeiten Bachs!), daher die "ganze Welt im Kleinen", wobei man hier auch an "Auerbachs Keller" in Leipzig und die entsprechende Szene in Goethes Faust ("Wir sehen die kleine, dann die große Welt") denken sollte (obwohl ich nicht genau weiß, ob Lessing diese Stelle kannte, als er dein Zitat aussprach). Zur Geschichte Leipzigs: http://www.leipzig-info.net/Info/chronik.html Trifft diese Aussage auch auf das Leipzig des 21. Jahrhunderts zu?
    Das Problem ist, dass Leipzig nach 1945 nicht mehr an seine alten Traditionen, die noch in den 20er Jahren lebendig waren, richtig anknüpfen konnte. So langsam beginnt Leipzig wieder, sich aufzurappeln.

    Herzliche Grüße

    Thomas Miller

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!