Telefon-Benimm-Regeln

Von: , Frage gestellt am Di, 6. Sep 2005

Hallo,

aus mehrfach gegebener Veranlassung möchte ich gerne mal die Meinung
anderer zum Thema Telefon-Benimm-Regeln erfahren.

Ich bin der Meinung, dass der Anrufer sich namentlich vorzustellen
hat. Immerhin dringt er in meine Privatsphäre ein.
Werde ich angerufen, melde ich mich meist mit "Hallo", "Guten
Morgen" oder ähnlichem. Meistens stellt sich der der Anrufer dann vor
und anschliessend sage ich meinen Namen.
Teilweise werde ich allerdings - ohne vorherige Vorstellung - auch
ganz frech gefragt "Mit wem spreche ich?". Frage ich dann zuerst nach
seinem Namen, werde ich - wie grade eben - ganz frech abgekanzelt.
In so einem Fall beende ich das Gespräch ohne weiteren Kommentar.

Was meint Ihr?
Gruß
T-Bird

46 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Tagen 1 hilfreich
    Re: Telefon-Benimm-Regeln

    Moin,

    in meinem Beruf rufe ich sehr oft bei Privatpersonen an. Nicht um Kaltaquise zu betreiben sondern weil ich einen Kunden, der mir vorher seine Wünsche kundgetan hat, zurückzurufen und ihm einen Vorschlag zu machen.

    Dabei ist es mir sehr hilfreich, wenn sich der Angerufene mit seinem Namen nennt. Dadurch erkenne ich ob ich die richtige Nummer gewählt habe, ob die richtige Person am Draht ist und an der Art der Meldung erkenne ich auch recht schnell, wie der Angerufene "drauf" ist und kann mich auf ihn einstellen.

    Das "Hallo" kenne ich gut und finde es schlichtweg unpraktisch da ich noch einmal nachfragen muss, ob ich denn den richtigen Ansprechpartner am Draht habe.

    Warum Du allerdings einen Anruf potentiell als Störung Deiner Privatsphäre empfindest ist mir nicht eingängig. Dann würde ich mir an Deiner Stelle einen Anrufbeantworter anschaffen auf dessen Ansage Du um Hinterlassung der Rückrufnummer bittest. Oder Du schaffst Dein Telefon ganz ab.

    Erwähnen möchte ich dabei noch, dass ich komischerweise äusserst selten von irgendwelchen Verkäufern am Privatanschluss belästigt werde. Eventuell hat das damit etwas zu tun dass ich nur wenig im Internet einkaufe, keine Rabattkarten besitze und nicht im Telefonbuch stehe. Das scheinen mir die wirksameren Mittel gegen diese unerwünschten Anrufe zu sein - und damit kann ich mich ruhigen Gewissens mit meinem Nachnamen melden, der Anrufer weiss woran er ist und alle sind glücklich :-)

    Bye
    Rolf

    • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Telefon-Benimm-Regeln

      in meinem Beruf rufe ich sehr oft bei Privatpersonen an. Nicht
      um Kaltaquise zu betreiben sondern weil ich einen Kunden, der
      mir vorher seine Wünsche kundgetan hat, zurückzurufen und ihm
      einen Vorschlag zu machen.
      Da du dies scheinbar beruflich machst, meldest du dich sicherlich anständig mit deinem vollständigen Namen und Unternehmensnamen. Korrekt?

      Gruß
      Falke

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Telefon-Benimm-Regeln

        Moin,

        logisch, aber als Erster meldet sich ja der Anrufabnehmer. Und wenn der sich mit dem richtigen Namen meldet, oder mich sogar mit einem freundlichen "Grüss Gott, hier ist der Herr Müller" begrüßt, dann ist das halt einfach praktisch und ich finds menschlich angenehmer als ein neutrales "Hallo".

        bye
        Rolf

        • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Telefon-Benimm-Regeln

          Moin auch! logisch, aber als Erster meldet sich ja der Anrufabnehmer.
          Dies ist eben die Frage ob er dies muss! Aus meiner Sicht eben nicht.

          Gruß
          Falke

          • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
            Re^5: Telefon-Benimm-Regeln

            Hiho,

            von Müssen ist ja auch nich die Rede. In einer Zeit in der wirklich JEDER einen Telefonanschluss hat, die Möglichkeit des Verwählens also durchaus gegeben ist, macht es aber durchaus Sinn, seinen Namen zu sagen.

            Wie gesagt sehe ich halt auch überhaupt keinen Sinn dahinter, seinen Namen NICHT zu nennen. Ich kann mir beim besten Willen keinen Nachteil vorstellen, der mir dadurch erwachsen sollte.

            Bye
            Rolf

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re^6: Telefon-Benimm-Regeln

              von Müssen ist ja auch nich die Rede. In einer Zeit in der
              wirklich JEDER einen Telefonanschluss hat, die Möglichkeit des
              Verwählens also durchaus gegeben ist, macht es aber durchaus
              Sinn, seinen Namen zu sagen.

              Wie gesagt sehe ich halt auch überhaupt keinen Sinn dahinter,
              seinen Namen NICHT zu nennen. Ich kann mir beim besten Willen
              keinen Nachteil vorstellen, der mir dadurch erwachsen sollte.
              Hi!

              Völlig korrekt! Und da ja du dich ggf. verwählt hast, du das primäre Interesse an einer Kommunikation hast, obliegt es auch an dir, diesen ersten Schritt zu tun.

              Gruß
              Falke

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re^7: Telefon-Benimm-Regeln

              Hiho, Völlig korrekt! Und da ja du dich ggf. verwählt hast,
              du das primäre Interesse an einer Kommunikation hast,
              obliegt es auch an dir, diesen ersten Schritt zu tun.
              Wo liegt Dein Problem? Warum willst Du Dich nicht melden?
              Ansonsten habe ich ja schon betont, dass es mir herzlich wurscht ist. Es erleichtert die Sache halt, aber ich komme auch anders klar. Mir ist nur nicht verständlich dass man sich so einiegeln (und damit Anderen das Leben schwer machen) muß, nur um irgendwelche, mir nicht verständliche, Prinzipien hochzuhalten.

              bye
              Rolf

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re^8: Telefon-Benimm-Regeln

              Hiho, Völlig korrekt! Und da ja du dich ggf. verwählt hast,
              du das primäre Interesse an einer Kommunikation hast,
              obliegt es auch an dir, diesen ersten Schritt zu tun.
              Wo liegt Dein Problem? Warum willst Du Dich nicht melden?
              Ansonsten habe ich ja schon betont, dass es mir herzlich
              wurscht ist. Es erleichtert die Sache halt, aber ich komme
              auch anders klar. Mir ist nur nicht verständlich dass man sich
              so einiegeln (und damit Anderen das Leben schwer machen) muß,
              nur um irgendwelche, mir nicht verständliche, Prinzipien
              hochzuhalten.
              Hi!

              Die exakt gleiche Frage könnte ich an dich zurückgeben. Im exakt gleichen Wortlaut! Da muss nicht einmal ein einziges Satzzeichen geändert werden, damit dein Unverständnis wieder bei dir landet zur Beantwortung!

              Ergänzend kann man sagen:
              -> Wer will was von einem? Du oder der Angerufene?
              -> Wer muss das Wohlgefallen des anderen haben? Du oder der Angerufene?
              -> Wer will was verdienen? Du oder der Angerufene?
              -> Wer dringt in die Privatsphäre ein? Du oder der Angerufene?

              Vielleicht helfen dir diese Punkte bei der Beantwortung obiger Frage! ;-)
              Aber da du ja als professioneller Telefonverkäufer immer schön höflich mit "Einen schönen guten Tag! Mein Name ist XXX YYY von ZZZZ" anfängst, hast du obiges Grundproblem ja erst nie! ;-)

              Gruß
              Falke

            • Antwort von nach 3 Tagen 1 hilfreich
              Re^9: Telefon-Benimm-Regeln

              Uuuund ich wieder, Die exakt gleiche Frage könnte ich an dich zurückgeben. Im
              exakt gleichen Wortlaut! Da muss nicht einmal ein einziges
              Satzzeichen geändert werden, damit dein Unverständnis wieder
              bei dir landet zur Beantwortung!
              Als Anrufer kann ich nunmal nicht wissen wer am Rohr ist, wenn abgehoben wird. Das ist der entscheidende Punkt. Als Erster spricht der Angerufene. Und der kann dann doch wohl seinen Namen sagen, oder nicht? Ergänzend kann man sagen:
              -> Wer will was von einem? Du oder der Angerufene?
              In meinem Fall meistens der Angerufene - der will von mir eine Antwort auf eine früher gestellte Frage. -> Wer muss das Wohlgefallen des anderen haben? Du oder der
              Angerufene?
              Keiner von Beiden. Wir sind erwachsene Menschen die gleichberechtigt miteinander umgehen sollten. -> Wer will was verdienen? Du oder der Angerufene?
              Ich, so what? -> Wer dringt in die Privatsphäre ein? Du oder der
              Angerufene?
              Keiner. Der Angerufene möchte ja von mir angerufen werden.

              Nochmal: Wenn Du nicht willst, dass man in Deine "Privatsphäre eindringt" (wobei ich weiterhin darauf bestehe dass ich das überhaupt nicht als solches empfinde), dann brauchst Du doch eigentlich kein Telefon bzw. kannst Dich mit Hilfe eines Anrufbeantworters "schützen". Wenn mich dieses Eindringen so stören würde, würde ich jedenfalls nicht direkt ans Telefon gehen. Das "Ja" oder das "Peter Müller hier" macht da m.E. jedenfalls keinen Unterschied. Aber da du ja als professioneller Telefonverkäufer immer schön
              höflich mit "Einen schönen guten Tag! Mein Name ist XXX YYY
              von ZZZZ" anfängst, hast du obiges Grundproblem ja erst nie!
              ;-)
              Nochmal. Ich rufe an, der Angerufene meldet sich (wie auch immer) und ich melde mich auch, mit meinem- und mit dem Firmennamen. Was aber spricht dagegen, dass es der Angerufene, auch als Privatperson, auch tut. Und sei es nur, um seinem Gegenüber ein kleines Bischen Respekt zu erweisen. Das geht mir einfach nicht in den Kopf.

              Naja, wird wohl auch nix werden.

              bye
              Rolf



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