Re^9: Telefon-Benimm-Regeln
Uuuund ich wieder,
Die exakt gleiche Frage könnte ich an dich zurückgeben. Im
exakt gleichen Wortlaut! Da muss nicht einmal ein einziges
Satzzeichen geändert werden, damit dein Unverständnis wieder
bei dir landet zur Beantwortung!
Als Anrufer kann ich nunmal nicht wissen wer am Rohr ist, wenn abgehoben wird. Das ist der entscheidende Punkt. Als Erster spricht der Angerufene. Und der kann dann doch wohl seinen Namen sagen, oder nicht?
Ergänzend kann man sagen:
-> Wer will was von einem? Du oder der Angerufene?
In meinem Fall meistens der Angerufene - der will von mir eine Antwort auf eine früher gestellte Frage.
-> Wer muss das Wohlgefallen des anderen haben? Du oder der
Angerufene?
Keiner von Beiden. Wir sind erwachsene Menschen die gleichberechtigt miteinander umgehen sollten.
-> Wer will was verdienen? Du oder der Angerufene?
Ich, so what?
-> Wer dringt in die Privatsphäre ein? Du oder der
Angerufene?
Keiner. Der Angerufene möchte ja von mir angerufen werden.
Nochmal: Wenn Du nicht willst, dass man in Deine "Privatsphäre eindringt" (wobei ich weiterhin darauf bestehe dass ich das überhaupt nicht als solches empfinde), dann brauchst Du doch eigentlich kein Telefon bzw. kannst Dich mit Hilfe eines Anrufbeantworters "schützen". Wenn mich dieses Eindringen so stören würde, würde ich jedenfalls nicht direkt ans Telefon gehen. Das "Ja" oder das "Peter Müller hier" macht da m.E. jedenfalls keinen Unterschied.
Aber da du ja als professioneller Telefonverkäufer immer schön
höflich mit "Einen schönen guten Tag! Mein Name ist XXX YYY
von ZZZZ" anfängst, hast du obiges Grundproblem ja erst nie!
;-)
Nochmal. Ich rufe an, der Angerufene meldet sich (wie auch immer) und ich melde mich auch, mit meinem- und mit dem Firmennamen. Was aber spricht dagegen, dass es der Angerufene, auch als Privatperson, auch tut. Und sei es nur, um seinem Gegenüber ein kleines Bischen Respekt zu erweisen. Das geht mir einfach nicht in den Kopf.
Naja, wird wohl auch nix werden.
bye
Rolf