ich geh auf 17, sagen Mitarbeiter im Kaufhaus

Von: , Frage gestellt am Mi, 5. Mai 2010

hallo, in Kaufhäusern sagen seit 50 Jahren alle Kollegen die auf die Toilette gehen, daß sie auf 17 gehen. woher kommt dieser Ausdruck?
mfg
g.h.

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 12 Minuten 0 hilfreich
    Re: ich geh auf 17, sagen Mitarbeiter im Kaufhaus

    hallo gh
    "Frau könig, bitte 23!"
    ist doch eine übliche Ansage im Kaufhaus und Frau König eilt in die Spielzeugabteilung. Es sind bestimmte Positionen mit Nummern belegt und das Klo hat eben die 17.

    Grund dafür ist, dass die verehrte Kundschaft eben nicht zu interessieren hat, wo wer ist.

    Gruß
    Eckard

    • Antwort von nach 9 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: ich geh auf 17, sagen Mitarbeiter im Kaufhau

      Das mit der "17" hab ich noch nie gehört,und andere auch nicht.Und ich arbeite nun schon seit 1991 in der Gastronomie..

      Gruß,David

      • Antwort von nach 11 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: ich geh auf 17, sagen Mitarbeiter im Kaufhau

        Hi David Das mit der "17" hab ich noch nie gehört,und andere auch
        nicht.Und ich arbeite nun schon seit 1991 in der Gastronomie..
        Das mit der "17" bezog sich auch auf Kaufhäuser und nicht auf die Gastronomie.

        Gruß
        schatten

        • Antwort von nach 11 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: ich geh auf 17, sagen Mitarbeiter im Kaufhau

          Hi,

          die 17 gibt es aber nicht nur in Kaufhäusern. Bei uns in der Personalabt. wird die 17 auch benutzt. Hab das auch schon oft sonstwo gehört - halt überall wo Publikumsverkehr / Kundenverkehr ist.

          Gruß

  2. Antwort von nach 9 Stunden 0 hilfreich
    nicht nur in Kaufhäusern

    Hallo g.h.

    Diese "Codes" werden in einigen gastronomischen Betrieben auch benutzt. Allerdings etwas subtiler. Während sich in Kaufhäusern jeder fragt, was denn die 12 oder die 17 bedeuten, bekommen die Gäste in Restaurants diese Aktion gar nicht mit, bzw. bringen sie mit einem Toilettenbesuch nicht in Verbindung.

    Beispiel:
    Kellner melden sich üblicherweise bei einem ihrer Kollegen ab, wenn sie ihren Arbeitsbereich verlassen. Aber einem Kollegen, welcher gerade Essen serviert, zu sagen, dass man mal eben kacken geht, könnte bei den Gästen zu einer Beeinträchtigung ihres Wohlgefühls führen. Geflüstert (getuschelt) wird vor Gästen grundsätzlich auch nicht, da dieses vom Gast negativ aufgenommen werden könnte.

    Also verwendet man diverse Codes. In einem Hotel war es das Schlagwort „Weinkeller“. Wenn ein Kellner also sagte „Bin mal eben im Weinkeller“, dann war er in Wirklichkeit auf dem Topf. Einen Weinkeller gab es in dem Hotel nämlich gar nicht.
    In einem anderen, etwas vornehmeren Restaurant, war es nur eine bestimmte Handbewegung. Dazu muss das Team aber sehr gut aufeinander eingespielt sein, sonst funktioniert das nicht.

    Gruß
    schatten,
    der sich manchmal bei Supermarkteinkäufen denkt, einigen Kassiererinnen würde in diesem Bereich so eine Schulung auch nicht schaden.

    • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
      Re: nicht nur in Kaufhäusern

      Hallo,
      herzlichen Dank für die umfassende Antwort.
      Was mich jetzt noch interessieren würde: Warum gerade 17? Irgendwoher muß das doch kommen. Warum nicht 10 oder 5 oder 40? Hat es vieleicht mit "Trick 17" zu tun? Egal ob in München, Berlin oder Hamburg. Immer ist es die 17!!!
      mfg
      g.h.

  3. Antwort von nach 11 Tagen 0 hilfreich
    Re: ich geh auf 17, sagen Mitarbeiter im Kaufhaus

    vielleicht...? Also nicht wirklich gewußt aber mit etwas Phantasie:

    siebzehn
    siezehn
    sitzehn
    sitzen

    und damit auch für die männlichen Kollegen schon ein ...


    LG

    CEM

Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!