Deutsche Urlauber im Ausland

Von: , Frage gestellt am Do, 12. Aug 1999

Hallo
Ich möchte an dieser Stelle einmal eine Diskussion zu dem obigen Thema anregen. Ich lebe jetzt seit 9 Jahren in der Schweiz und habe somit etwas Abstand zu den Sitten und Umgangsformen in Deutschland bekommen. Aber wenn sie sich tatsächlich so entwickeln, wie sich meine Landsleute im Ausland benehmen, dann kann ich nur sagen: "Gute Nacht Vaterland". Ich meine damit nicht Ballermann usw., sondern vielmehr das grosskotzige Auftreten im Ausland, welches den Eindruck erweckt, als ob alle Tourismusregionen schon wieder dt. Kolonialgebiete sind.
Beispiele gefällig:

Tatort Verona (I) Strassencafé vor der Arena: 2 Frauen stellen im Gespräch fest, dass die Pizza zuhause in Herne viel, viel besser schmeckt. Und erst der grauenvolle Kaffee!!

Tatort Mondsee (A) Landgasthof: Dt.Ehepaar beklagt sich beim Abendessen beim Wirt mit folgenden Worten darüber, dass eine ital. Familie mit zwei kl. Kindern nicht schweigend Ihr Mahl einnimmt: "Sagen Sie doch Mal den Ausländern(!!!), die sollen ruhig sein!"

Tatort Florenz (I) Strassencafé bei den Ufficien im März (Vorsaison): 2 ältere Frauen blaffen den ital. Kellner an, weil er kein Deutsch (!!!) spricht, er versucht es auf Englisch zu antworten, was beantwortet wird mit:"Lern erst Mal deutsch, Itaker."

Service-Personal, egal ob in Restaurants, Hotels, Banken, Post oder Geschäften wird grundsätzlich grusslos mit den folgenden Floskeln angesprochen: Ich will...; Hamm Se....; Bring Se......; Wat kost dat in Mark?; Warum nemm Se keine Mark? Machen Se mal....; Los, los ich brauch...., Dauert das immer so lange bis man dran kommt?. Gerne werden diese Phrasen, je nach Land mit einem Zack-Zack, Avanti; dalli-dalli oder auch hopp-hopp ergänzt.

Besonders schäme ich mich meiner dt. Herkunft, wenn ältere Leute in Österreich Begriffe wie Ostmark oder Kamerad Schnürschuh und Italien die Bezeichungen Spaghetti oder Mussolinis gebrauchen. Da denke ich immer, das der Onkel Franz aus der Lindenstrasse gar nicht überzeichnet, sondern vielmehr bittere Realität ist.

Anderes Beispiel: An einem Badestrand in Sri Lanka laufen von ca. 80 - 100 Leuten drei Frauen top-less herum, aus welchem Land stammen sie? Richtig aus D.

Aufgrund der Dialekte kann ich feststellen, dass alle Regionen Deutschlands von Nord bis Süd und von West bis Ost sich gleichermassen hervorheben.

Ich kann je länger, je mehr die Ängste, insbesondere der kleineren Nachbarn vor einem deutschen Vormachtsstreben nachvollziehen.

Bereits jetzt freue ich mich auf auch Kommentare.

Gruss Andreas

52 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
    Die Touris auch im Inland

    Hi,

    ich habe einige Zeit meinen Ferienjob am Quedlinburger Domschatz gemacht. Dort kommen die Touris am Wochenende in Scharen an. Leider müssen die Gruppen auf 30 Personen beschränkt werden, und der Abstand zwischen 2 Gruppen beträgt ca 10 Minuten. Karten werden vorher verkauft(unterschiedliche Farbe und Zeit notiert). Außerdem ist die Kirche noch Austragungsort des Quedlinburger Musiksommers und wird auch ab und zu als Tonstudio genutzt.
    Einige Dinge sind mir haften geblieben:
    Unangenehm fallen meist Wessis auf, die meinen, daß wir Ossis noch in der Steinzeit leben würden.
    Beispiele:
    Einige Touris lassen hören, daß wir noch nicht gelernt hätten, ER kommt, um sich herabzulassen, den Domschatz zu sehen (nur um protzen zu können, man war ja am Domschatz und in Quedlinburg) und die dummen Ossis sagen ihm, daß er warten müsse.
    In der Führung interessiert nur mal kurz gesehen zu haben, wie der Domschatz von fern aussieht, oder man stellt sich so, daß weniger Leute in den genuß kommen, die Exponate zu betrachten...
    Interessant ist, was an Konzertabenden passiert, wenn die Kirche eine Stunde eher schließt, damit für die Konzerte aufgebaut werden kann. An der Tür kommen die Leute, denen ja der Eingang verwehrt wird, die Musiker und Techniker schleppen Zeug durch die Tür und erstmal stellen sie sich in den Weg.
    Ich: Bitte gehen Sie aus dem Weg, der Domschatz ist geschlossen.
    Touri: Aber er ist doch bis 17:00 geöffnet.
    I: Heute ist Konzert, es steht unten groß dran, daß er um 16:00 schließt...(wirklich nie zu übersehen)
    T: Jaja, das ist die Mentalität der Ossis, die wissen nicht was für sie gut ist...
    Mein Chef hat dem Touri dann den Mund gestopft mit der Bem,erkung, daß die Wessis wohl meinen hier wenigstens den großen Maxen markieren können(ist ja deren Mentalität)
    Nächste Szene:
    Wieder wurde er darauf hingewiesen...
    Touri(ein anderer): Ich bin ... (irgendein Titel, aber fast nichtssagend) und deshalb müßt ihr mich einlassen.
    Mein Chef: Ich bin der hausherr und sage, daß sie NICHT reinkommen...

    Manche Ösis und Süddeutsche versuchen die Mitleidstour: "Jetzt sind wir so weit gefahren und jetzt machen Sie zu..."

    CD-Produktion Freitag Abend NACH 18:00 Uhr kommen welche: "Können wir trotzdem rein???"

    Die Tür kann nicht vollständig geschlossen werden wegen der Technik im Transporter, wenn nicht ein 2 meter hoher Bauzaun drumrumsteht, nutz es nichts, selbst das einfache Rot-Weiße Band interessierte nicht...

    In Quedlinburg sind viele verschiedene Touristen zu beobachten, auch die bekannten Japaner mit mindestens 2 Knipsen und einem Camcorder und innerhalb einer halben Stunde haben Die eine Führung von ca. 2 h abgelaufen...

    Jaja, ich meine, daß die Deutschen im Urlaub MR. Hyde spielen müssen, wenn sie sich währen der übrigen Zeit brav und bieder wie Dr. Jekyll (ist das so richtig?) geben müssen...

    Gruß

    Winni

    • Antwort von nach 17 Tagen hilfreich
      *hüstel*

      Hallo Winnie,
      ich oute mich hiermit als Nichts-weiß-wessi, wo ist Quendlinsburg?? Und was ist ein Domschatz?
      Worum geht es da überhaupt?
      Ich lerne gern dazu, wie wäre es mit einer Mail an meine Adresse?

      würde mich freuen,

      MW

      • Antwort von nach 19 Tagen hilfreich
        Re: *hüstel*

        Hallo Winnie,
        ich oute mich hiermit als
        Nichts-weiß-wessi, wo ist Quendlinsburg??
        Das mit Nicht-Weiß-Wessi ist nicht schlimm, ich kenne auch nicht alle Orte im Westen...
        Quedlinburg ist am Nordrand des Harzes, etwa 80 km südöstlich von Braunschweig und 80 km südwestlich von Magdeburg (recht ungenau, aber vielleicht findest Du es da) Und was ist ein Domschatz?
        Also in Quedlinburg gab es ein Freiweltliches Damenstift, welches nur dem Kaiser unterstellt war, und deren erste Äbtissinnen aus der Kaiserfamile stammten und bei Abwesenheit des Königs/Kaisers Reichsverweserin waren, also erste Frau im Staate. Da Heinrich I. hierherkam und auch hier begraben war, waren die Kaiser auch regelmäßig in diesem Stift und brachten viele Reliquien von den Kreuzzügen mit.
        Und diese Schätze werden ausgestellt.
        Die Stiftskirche heißt also nicht Dom wegen eines Bischofs, den es hier nie gab, sondern wegen der politischen Bedeutung. Worum geht es da überhaupt?
        Du siehst viel Kunstgewerbe, natürlich religiösen Ursprungs, eine einmalige Kirche, unbd eine einmalige Stadt, wenn Du viel Zeit hast gibt es noch einen Schwesternbau, das ist Wiperti, aber leider fasdt vergessen, trotzdem ein Kleinod. Ich lerne gern dazu, wie wäre es mit einer
        Mail an meine Adresse?

        würde mich freuen,

        MW
        Na dann tue ich das auch noch

        Winni

        PS: schaue doch auch mal unter
        http://www.quedlinburg.de

        • Antwort von nach 21 Tagen hilfreich
          Re^2: *hüstel*/Danke!/

          Hi Winni,
          danke für die Antwort, hört sich ja interessant an.
          In dieses Stift sind dann wohl alle Damen der gehobenen Gesellschaft gekommen, wenn sie unbequem, unverheiratet, in Ungnade gefallen, verwitwet und nicht wiederverheitratbar usw. waren.
          Oder liege ich da falsch?

          Schreiber, Kopisten da war ja richtig was los in Quedlinburg.

          MfG
          MW

    • Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
      Quedlinburg

      In der Führung interessiert nur mal kurz
      gesehen zu haben, wie der Domschatz von
      fern aussieht, oder man stellt sich so,
      daß weniger Leute in den genuß kommen, die
      Exponate zu betrachten...
      Sieht man denn da nur den Buchdeckel von dem Samuhel-Evangeliar, oder kann man da auch eine der Buchseiten betrachten? Sicher lasst ihr ja die Touristen nicht in dem Buch rumblättern.

      Die Organisation der Öffnungszeiten bei Tonaufnahmen ist wohl kaum anders zu machen als so, wie Du es beschrieben hast. Auch ein Ausweichen mit den Aufnahmen auf Zeiten mit weniger Tourismus im Winter ist kaum machbar. Die Kirche ist ja kaum heizbar und man kann nicht verlangen, dass einer beim Geigespielen Handschuhe trägt.

      Für mich wäre es durchaus interessant mal eine solche Aufnahme mitzuerleben, aber den Domschatz schau ich mir dann an, wenn ich nicht jedes Niesen unterdrücken muss und jeden Schritt geräuschlos setzen muss.

      Gruß

      Stefan

      • Antwort von nach 19 Tagen hilfreich
        Re: Quedlinburg

        In der Führung interessiert nur mal kurz
        gesehen zu haben, wie der Domschatz von
        fern aussieht, oder man stellt sich so,
        daß weniger Leute in den genuß kommen,
        die
        Exponate zu betrachten...

        Sieht man denn da nur den Buchdeckel von
        dem Samuhel-Evangeliar, oder kann man da
        auch eine der Buchseiten betrachten?
        Sicher lasst ihr ja die Touristen nicht in
        dem Buch rumblättern.
        Also es werden jeweils nur die Buchdeckel gezeigt (Samuhel-, Otto-Adelheid-Evangeliar, Wiperti-Evangelistar). Die Deckel sind ja auch eine Meisterleistung. Die Dinge stehen wohlklimatisiert in Vitrinen und es herrscht nur schwaches Lampenlicht. Anscheinend wegen Lichtempfindlichlkeit.
        Es gibt aber einen Katalog, in dem man dann die Seiten sich anschauen kann...
        Die Organisation der Öffnungszeiten bei
        Tonaufnahmen ist wohl kaum anders zu
        machen als so, wie Du es beschrieben hast.
        Auch ein Ausweichen mit den Aufnahmen auf
        Zeiten mit weniger Tourismus im Winter ist
        kaum machbar. Die Kirche ist ja kaum
        heizbar und man kann nicht verlangen, dass
        einer beim Geigespielen Handschuhe trägt.
        Es gibt feste Öffnungszeiten (täglich 10-17 Uhr, Sonntag ab 12 wegen Gottesdienst und Montag geschlossen) und außerhalb derer werden die Veranstaltungen gemacht, auch die Aufnahmen. Nur an Konzert-samstagen wird halt um 16:00 geschlossen.
        Für mich wäre es durchaus interessant mal
        eine solche Aufnahme mitzuerleben, aber
        den Domschatz schau ich mir dann an, wenn
        ich nicht jedes Niesen unterdrücken muss
        und jeden Schritt geräuschlos setzen
        muss.
        Wenn nicht offen ist, ist der ja nicht zu sehen, dann wird die Alarmanlage scharf gemacht...
        Gruß

        Stefan
        Gruß

        Winni

        PS: Komm doch mal hin, am 9.10. wird Arthur Honneggers König David da aufgeführt...

        • Antwort von nach 19 Tagen hilfreich
          Re^2: Quedlinburg

          Es gibt feste Öffnungszeiten (täglich
          10-17 Uhr, Sonntag ab 12 wegen
          Gottesdienst und Montag geschlossen)
          Wie kommen denn die Gottesdienstbesucher am Sonntag Vormittag da rein, wenn ihr erst um 12 aufmacht? :-)



          PS: Komm doch mal hin, am 9.10. wird
          Arthur Honneggers König David da
          aufgeführt...
          Das klingt interessant. Quedlinburg steht ziemlichweit oben auf meiner Liste.
          Wann ist denn da am Sonntag Gottesdienst?

          Gruß
          Stefan

          • Antwort von nach 19 Tagen hilfreich
            Re^3: Quedlinburg

            Es gibt feste Öffnungszeiten (täglich
            10-17 Uhr, Sonntag ab 12 wegen
            Gottesdienst und Montag geschlossen)

            Wie kommen denn die Gottesdienstbesucher
            am Sonntag Vormittag da rein, wenn ihr
            erst um 12 aufmacht? :-)

            Die kommen natürlich rein, wenn da um 10:30 evangelischer Gottesdienst ist.(jedenfalls war das immer so)
            PS: Komm doch mal hin, am 9.10. wird
            Arthur Honneggers König David da
            aufgeführt...

            Das klingt interessant. Quedlinburg steht
            ziemlichweit oben auf meiner Liste.
            Wann ist denn da am Sonntag Gottesdienst?

            Gruß
            Stefan
            Ne Pension kann ich Dir auch empfehlen, ist sogar genau auf dem Weg zwischem Markt und Schloß/Dom.

    • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
      Re: Die Touris auch im Inland

      Hi Winni !
      ich habe einige Zeit meinen Ferienjob am
      Quedlinburger Domschatz gemacht. Dort
      kommen die Touris am Wochenende in Scharen
      an. Leider müssen die Gruppen auf 30
      Personen beschränkt werden, und der
      Abstand zwischen 2 Gruppen beträgt ca 10
      Minuten. Karten werden vorher
      verkauft(unterschiedliche Farbe und Zeit
      notiert). Außerdem ist die Kirche noch
      Austragungsort des Quedlinburger
      Musiksommers und wird auch ab und zu als
      Tonstudio genutzt.
      Einige Dinge sind mir haften geblieben:
      Unangenehm fallen meist Wessis auf, die
      meinen, daß wir Ossis noch in der
      Steinzeit leben würden.
      Mit solch dämlichen Sprüchen vertiefst Du nur die Kluft. Ich bin "Wessi" und kenne die neuen Bundesländer besser als die meisten "Ossis".
      Ich habe mich noch nie wie von Dir beschrieben benommen, habe eher den typischen meckernden Ossi zu Hause in München erlebt.
      Wahrscheinlich sind die Leute zu Hause wirklich anders als im Urlaub; die sog. "Ossis" allerdings auch ! Beispiele:
      Einige Touris lassen hören, daß wir noch
      nicht gelernt hätten, ER kommt, um sich
      herabzulassen, den Domschatz zu sehen (nur
      um protzen zu können, man war ja am
      Domschatz und in Quedlinburg) und die
      dummen Ossis sagen ihm, daß er warten
      müsse.
      Dann verpass` dem Kerl einen Tritt vors Schienbein, aber pauschalisiere so etwas nicht ! In der Führung interessiert nur mal kurz
      gesehen zu haben, wie der Domschatz von
      fern aussieht, oder man stellt sich so,
      daß weniger Leute in den genuß kommen, die
      Exponate zu betrachten...
      Wie der Ossi am Buffet auf Mallorca.... Interessant ist, was an Konzertabenden
      passiert, wenn die Kirche eine Stunde eher
      schließt, damit für die Konzerte aufgebaut
      werden kann. An der Tür kommen die Leute,
      denen ja der Eingang verwehrt wird, die
      Musiker und Techniker schleppen Zeug durch
      die Tür und erstmal stellen sie sich in
      den Weg.
      Ich: Bitte gehen Sie aus dem Weg, der
      Domschatz ist geschlossen.
      Touri: Aber er ist doch bis 17:00
      geöffnet.
      I: Heute ist Konzert, es steht unten groß
      dran, daß er um 16:00 schließt...(wirklich
      nie zu übersehen)
      T: Jaja, das ist die Mentalität der Ossis,
      die wissen nicht was für sie gut ist...
      Mein Chef hat dem Touri dann den Mund
      gestopft mit der Bem,erkung, daß die
      Wessis wohl meinen hier wenigstens den
      großen Maxen markieren können(ist ja deren
      Mentalität)
      Genau,Alle Wessis sind dumme Angeber, die die armen Ossis ausbeuten und mißachten. Nächste Szene:
      Wieder wurde er darauf hingewiesen...
      Touri(ein anderer): Ich bin ... (irgendein
      Titel, aber fast nichtssagend) und deshalb
      müßt ihr mich einlassen.
      Mein Chef: Ich bin der hausherr und sage,
      daß sie NICHT reinkommen...

      Manche Ösis und Süddeutsche versuchen die
      Mitleidstour: "Jetzt sind wir so weit
      gefahren und jetzt machen Sie zu..."
      Und ihr seid dann so unflexibel und verbohrt, daß ihr die Weitgereisten noch nicht mal einen Blick hinein werfen lasst. Typisch Ossi eben. Nur nach Dienstplan.
      CD-Produktion Freitag Abend NACH 18:00 Uhr
      kommen welche: "Können wir trotzdem
      rein???"

      Die Tür kann nicht vollständig geschlossen
      werden wegen der Technik im Transporter,
      wenn nicht ein 2 meter hoher Bauzaun
      drumrumsteht, nutz es nichts, selbst das
      einfache Rot-Weiße Band interessierte
      nicht...
      Dann sucht Euch einen ruhigen Keller.
      Schließlich wird der Laden über die Eintrittsgelder finanziert, oder zahlt ihr Miete für die Produktionszeiten ?
      In Quedlinburg sind viele verschiedene
      Touristen zu beobachten, auch die
      bekannten Japaner mit mindestens 2 Knipsen
      und einem Camcorder und innerhalb einer
      halben Stunde haben Die eine Führung von
      ca. 2 h abgelaufen...
      Alles, was nicht gut (Ost-)deutsch ist, fällt schon mal durch.
      Weißt Du, was ein Japaner für die Europareise (die übrigens obligatorisch ist für die meisten Japaner nach der Oberschule) ausgeben muß ?
      Er macht das einmal im Leben und möchte dann natürlich möglichst viel sehen, da er den Rest seines Lebens noch 10 Tage Urlaub p.a. hat.
      Klar, in den neuen BL hat man natürlich mehr Zeit...
      Jaja, ich meine, daß die Deutschen im
      Urlaub MR. Hyde spielen müssen, wenn sie
      sich währen der übrigen Zeit brav und
      bieder wie Dr. Jekyll (ist das so
      richtig?) geben müssen...
      Das stimmt, und zwar für BEIDE Seiten !

      Nichts für Ungut,

      Mathias



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