Giftiges Geld?

Von: , Frage gestellt am Mo, 28. Jan 2002

Hi!

Bekanntlich enthalten die 1- und 2-Euro-Münzen einen so hohen Nickel-Anteil, daß Allergiker bei Kontakt mit Juckreiz, Hautrötung und Bläschenbildung reagieren (etwa ein Drittel der Frauen unter 30 sind Nickel-Allergikerinnen - ich habe bereits mehrfach Kassiererinnen mit dünnen Handschuhen gesehen).

Nun hat man im 10-Euro-Schein Giftstoffe gefunden (Meldung aus der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Yacht"). Damit der Schein nicht ausbleicht, ist er mit Tributylzinn (TBT) behandelt worden. Bereits geringe Mengen von TBT schwächen das Immun- und Hormonsystem beim Menschen.

Wer im Wassersport zuhause ist, der kennt TBT. Dieser Stoff war jahrelang in Anti-Fouling-Mitteln enthalten, der das Unterwasserschiff von Segel- oder Motortbooten gegen Bewuchs schützen sollte. Bereits vor Jahren ist TBT in Anti-Fouling-Mitteln verboten worden. Nun ist das Zeug wieder da, und jeder hat es an den Händen. Merkwürdige Form der Gesundheitspolitik.

Grüße
Heinrich

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
    Re: Giftiges Geld?

    Bereits vor Jahren ist TBT in
    Anti-Fouling-Mitteln verboten worden. Nun ist das Zeug wieder
    da, und jeder hat es an den Händen. Merkwürdige Form der
    Gesundheitspolitik.
    Hallo Heinrich,

    meines Wissens hatte MONITOR (http://www.monitor.de) auch einmal einen Test bei Sportbekleidung durchgeführt und erhöhte Mengen TBT in den Stoffen festgestellt. Ich suchte eben mal bei Gesundheits-, Verbraucher- und Umweltschutzministerium mit den Suchbegriffen "euro" und "tbt". Resultat: bei den ersten beiden null Treffer, bei letzterem ein Link auf eine Ratssitzung vom 07.11.2000: http://www.bmu.de/sachthemen/euumwelt/ratstag_2_2000...

    Wie schon bei BSE müssen wir warten, bis die Mainstream-Medien das Thema für sich entdeckt haben. Erst ab diesem Zeitpunkt wird Geld giftig.

  2. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Giftiges Geld?

    Hi!

    Bekanntlich enthalten die 1- und 2-Euro-Münzen einen so hohen
    Nickel-Anteil, daß Allergiker bei Kontakt mit Juckreiz,
    Hautrötung und Bläschenbildung reagieren (etwa ein Drittel der
    Frauen unter 30 sind Nickel-Allergikerinnen - ich habe bereits
    mehrfach Kassiererinnen mit dünnen Handschuhen gesehen).
    Das bestreite ich jetzt einfach mal. Hierzu habe ich meine 25 Klassenkamerádinnen gefragt (alle Frauen unter 30) .
    Das Ergebnis ist 0 (in Worten null) Nickelallergikerinnen.
    Die Wahrscheinlichkeit dass unter 25 Getesteten bei einer Wahrscheinlichkeit von 1/3 0 Treffer herauskommen ist 0,004% wodurch deine Zahl sehr unglaubwürdig wirkt

    SAN

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Lob und doch falsch

      Das bestreite ich jetzt einfach mal. Hierzu habe ich meine 25
      Klassenkamerádinnen gefragt (alle Frauen unter 30) .
      Das Ergebnis ist 0 (in Worten null) Nickelallergikerinnen.
      Die Wahrscheinlichkeit dass unter 25 Getesteten bei einer
      Wahrscheinlichkeit von 1/3 0 Treffer herauskommen ist 0,004%
      wodurch deine Zahl sehr unglaubwürdig wirkt
      Lob zu dieser Rechnung. Auch wenn ich sie nicht nachgerechnet habe, hört sie sich richtig an. Nur dennoch hatte Heinrich recht.

      Hättest es Dir einfacher machen können: Bei Google Nickelallergie und "Frauen unter 30" eingeben, dann bekommst Du mehrere Links, u.a.
      http://www.gesundheit.de/static/themen/erkrankungen/...

      Da ist zwar nicht von 33% sondern von 30% die Rede, aber immerhin.

      Allerdings gebe ich zu, dass die Umfrage bei 25 Klassenkameradinnen interessanter ist. *g*

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Lob und doch falsch

        Das bestreite ich jetzt einfach mal. Hierzu habe ich meine 25
        Klassenkamerádinnen gefragt (alle Frauen unter 30) .
        Das Ergebnis ist 0 (in Worten null) Nickelallergikerinnen.
        Die Wahrscheinlichkeit dass unter 25 Getesteten bei einer
        Wahrscheinlichkeit von 1/3 0 Treffer herauskommen ist 0,004%
        wodurch deine Zahl sehr unglaubwürdig wirkt
        Lob zu dieser Rechnung. Auch wenn ich sie nicht nachgerechnet
        habe, hört sie sich richtig an. Nur dennoch hatte Heinrich
        recht.

        Hättest es Dir einfacher machen können: Bei Google
        Nickelallergie und "Frauen unter 30" eingeben, dann bekommst
        Du mehrere Links, u.a.
        http://www.gesundheit.de/static/themen/erkrankungen/...

        Da ist zwar nicht von 33% sondern von 30% die Rede, aber
        immerhin.
        Da wird aber auch bloss die Zahl gegeben ohne die Herkunft dieser hübschen Statistik zu nennen.
        Allerdings gebe ich zu, dass die Umfrage bei 25
        Klassenkameradinnen interessanter ist. *g*
        Das ist sie ohne Zweifel

        SAN

  3. Antwort von nach 15 Tagen hilfreich
    Man sollte die Dimensionen nicht übersehen ...

    Huhu :o)

    Meines Wissens wurde bei den 10 Euro Scheinen eine TBT Menge von 740 Mikrogramm pro kg festgestellt.

    Als kleines Beispiel: Der 10 Euro Schein wiegt nicht ganz ein Gramm, genauer etwa 0,8 g. Soll heissen, ein 10-Euro Schein enthält etwa 0,6 Mikrogramm TBT.

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat einen Wert von 0,25 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht als tägliche tolerierbare Aufnahme von TBT veröffentlicht.

    Ich (80 kg) dürfte daher laut WHO täglich 33 10 Euro Scheine ESSEN ohne Gesundheitsschäden befürchten zu müssen.

    Irgendwelche Fragen hiezu ?????

    Tiger °demdiePanikmachederMedienziemlichaufdenKeksgeht°

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