So langsam halte ich die Mangaer in Deutschland...

Von: , Frage gestellt am So, 25. Aug 2002

wirklich für nicht lernfähig und betriebswirtschaftliche Nieten.

Aus dem Spiegel:

Der Kahlschlag geht weiter

Angesichts der Konsumflaute und fehlender Aufträge kürzen die Unternehmen weiter ihre Mitarbeiterzahl zusammen. Bei KarstadtQuelle sind offenbar weitere 2000 Arbeitsplätze bedroht, die Stahl-Arbeitgeber reden sogar von 200.000 Stellen.

Haben die denn beim Börsencrash durch die Stop-Loss-Computer nicht aufgepaßt:

Weniger Arbeitnehmer - Weniger Konsum - Weniger Arbetinehmer - Weniger Konsum - Weniger Arbeitnehmer - Weniger Konsum - keine Arbeitnehmer - keine Kosten - kein Konsum.

Also man sollte die alle entlassen und durch die Manager der alten Garde ersetzen, die noch wußten, daß Wandel im Handel(n) liegt und nicht im Kostensparen.

Man kann Ideenlosigkeit nicht mit Entlassungen der Kunden kompensieren.

gruss
winkel

59 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 16 Minuten hilfreich
    Re: So langsam halte ich die Mangaer in Deutschlan

    Moin Winkel,
    Angesichts der Konsumflaute und fehlender Aufträge kürzen die
    Unternehmen weiter ihre Mitarbeiterzahl zusammen. Bei
    KarstadtQuelle sind offenbar weitere 2000 Arbeitsplätze
    bedroht, die Stahl-Arbeitgeber reden sogar von 200.000
    Stellen.

    Haben die denn beim Börsencrash durch die Stop-Loss-Computer
    nicht aufgepaßt:
    Doch, offensichtlich haben sie das.
    Die Firmen machen nichts anderes, als was unter Gründen der Vorsicht geboten erscheint, nämlich zu versuchen, in schlechten Zeiten zu überleben. Firmen, die dazu nicht in der Lage sind, werde auf lange Sicht nicht nur 2000 Arbeitsplätze verlieren, sondern sämtliche Arbeitsplätze.

    Du kannst privatwirtschaftlichen Unternehmen nicht die Rolle einer ABM-Maßnahme zuschieben. Ein privatwirtschaftliches Unternehmen kann nur jemanden beschäftigen, wenn es sich Chancen ausrechnet, dass dieser Mensch mit seiner Arbeit zumindest langfristig zu einem positiven Betriebsergebnis beiträgt. Jeder Arbeitnehmer, der mehr kostet, als er erwirtschaftet, ist auf lange Sicht gesehen ein Sargnagel für die Privatwirtschaft. Oder was denkst du, woher sollte ein Unternehmen das Geld nehmen, um diese Differenz auszugleichen ?

    Gruss
    Marion

    • Antwort von nach einer Stunde hilfreich
      Re^2: So langsam halte ich die Mangaer in Deutschl

      Moin Winkel,
      Angesichts der Konsumflaute und fehlender Aufträge kürzen die
      Unternehmen weiter ihre Mitarbeiterzahl zusammen. Bei
      KarstadtQuelle sind offenbar weitere 2000 Arbeitsplätze
      bedroht, die Stahl-Arbeitgeber reden sogar von 200.000
      Stellen.

      Haben die denn beim Börsencrash durch die Stop-Loss-Computer
      nicht aufgepaßt:
      Doch, offensichtlich haben sie das.
      Die Firmen machen nichts anderes, als was unter Gründen der
      Vorsicht geboten erscheint, nämlich zu versuchen, in
      schlechten Zeiten zu überleben. Firmen, die dazu nicht in der
      Lage sind, werde auf lange Sicht nicht nur 2000 Arbeitsplätze
      verlieren, sondern sämtliche Arbeitsplätze.
      Also sägen wir solange den Ast ab auf dem wir sitzen, und warten, daß der liebe Gott (Die Regierung) derweil einen neuen wachsen läßt, auf den wir dann im letzten Moemnt springen können?
      Du kannst privatwirtschaftlichen Unternehmen nicht die Rolle
      einer ABM-Maßnahme zuschieben.
      Das tu ich nicht, ich will ja sagen: Nicht Entlassen, sondern neue Strategien nach Vorne helfen aus der Krise.

      Ein privatwirtschaftliches Unternehmen kann nur jemanden beschäftigen, wenn es sich
      Chancen ausrechnet, dass dieser Mensch mit seiner Arbeit
      zumindest langfristig zu einem positiven Betriebsergebnis
      beiträgt.
      Vielleicht bringt ja erst die Firmenpolitik, die Produktpolitik, die Zukunftsplanung, die gesamte Unternehmensstrategie, dieses Unternehmen erst dazu, daß der Arbeitnehmer nicht in der Lage ist mit seiner Arbeit Zitat: zumindest langfristig zu einem positiven Betriebsergebnis
      beiträgt. Zitat Ende
      Jeder Arbeitnehmer, der mehr kostet, als er erwirtschaftet, ist auf lange Sicht gesehen ein Sargnagel für
      die Privatwirtschaft.
      Also entlassen wir doch alle Arbeitnehmer, dann geht es den Firmen doch Gold? Nicht der Arbeitnehmer macht die Fehler, sondern das Unternehmen. UND NICHT DER Vorstandsvorsitzende verbraucht soviel, daß alle leben können, sondernd er Arbeitnehmer! Wann kapiert das endlich mal jemand.




      Oder was denkst du, woher sollte ein Unternehmen das Geld nehmen, um diese Differenz auszugleichen
      ?
      Aus dem Umsatz der aus neuen Ideen der Firmenleitung resultiert und dazu zwingt einzustellen, und damit neue potientielle Käuferschichten erschließt weil es plötzulich mehr Leute gibt, die freie Gelder zum Kauf zur Verfügung haben!


      gruss
      winkel

      • Antwort von nach einer Stunde hilfreich
        Systemfehler

        Moin Winkel,

        den obigen sehe ich darin. Er ist sehr komplex, bildet sich aber immer schneller aufgrund immer schnellerer Informierbarkeit (meine Meinung) heraus.
        In meinen augen muß sich in den Köpfen etwas bewegen und sich die Einstellung zum Geld ändern.

        Frank

      • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
        Re^3: So langsam halte ich die Mangaer in Deutschl

        Die Firmen machen nichts anderes, als was unter Gründen der
        Vorsicht geboten erscheint, nämlich zu versuchen, in
        schlechten Zeiten zu überleben. Firmen, die dazu nicht in der
        Lage sind, werde auf lange Sicht nicht nur 2000 Arbeitsplätze
        verlieren, sondern sämtliche Arbeitsplätze.
        Also sägen wir solange den Ast ab auf dem wir sitzen, und
        warten, daß der liebe Gott (Die Regierung) derweil einen neuen
        wachsen läßt, auf den wir dann im letzten Moemnt springen
        können?
        Nein, im Gegenteil. Die Unternehmen sägen einen Ast ab, um den Rest zu retten. Dass die Leute, die grade auf dem Ast sitzen, dann mit runterfallen, ist natürlich bedauerlich. Jedoch gibt es grade in großen Unternehmen in solchen Fällen Sozialpläne etc. um Entlassungen möglichst sozial verträglich zu gestalten. Du kannst privatwirtschaftlichen Unternehmen nicht die Rolle
        einer ABM-Maßnahme zuschieben.
        Das tu ich nicht, ich will ja sagen: Nicht Entlassen, sondern
        neue Strategien nach Vorne helfen aus der Krise.
        Eine Strategie bringt noch nicht automatisch neue Arbeitsplätze. Diese entstehen erst durch die Realisierung und kosten zunächst einmal Geld, also Investitionsmittel. Falls die Gewinnsituation eines Unternehmens es nicht zulässt, diese Investitionsmittel aus einger Kraft aufzunehmen, muss über den Kapitalmarkt fremdfinanziert werden. Hierzu müssen jedoch einerseits ausreichend Sicherheiten vorhanden sein, zum anderen muss es eine vorsichtige, strategische Planung geben, die realistisch den Umfang der Aufwendung mit den erhofften GEwinnen einschätzt. Falls dies nicht passiert, hast du eine Luftblase und langfristig eine Todgeburt, wie es bei vielen Unternehmen im Bereich Neue Medien passiert ist. Dort wurden innerhalb kürzester Zeit jede Menge Stellen geschaffen, die genau so schnell wieder verpufft sind, wie sie entstanden sind.

        Unternehmen im Neuen Markt, die ihre Investitionen nun nicht aus Gewinnen (welchen auch ?) getätigt haben, sondern Fremdkapital aufgenommen haben, reißen nun mit ihrer Pleite nicht nur die eigenen Arbeitnehmer vom Ast, sondern zusätzlich andere Bereiche, die hier Mitfinanziet haben (z.B. Kreditinstitute, Aktieninhaber etc.). So kommen andere Branchen mit ins Trudeln. Vielleicht bringt ja erst die Firmenpolitik, die
        Produktpolitik, die Zukunftsplanung, die gesamte
        Unternehmensstrategie, dieses Unternehmen erst dazu, daß der
        Arbeitnehmer nicht in der Lage ist mit seiner Arbeit Zitat: zumindest langfristig zu einem positiven Betriebsergebnis
        beiträgt. Zitat Ende
        Das kann sicherlich sein, nur kann man hier keine pauschalen Aussagen treffen, dazu müsste man sich jedes Unternehmen einzeln anschauen. In manchen Unternehmen kann der Managementfehler zum Beispiel grade darin liegen, dass eben nicht rechtzeitig entlassen und Unternehmensbereich nicht rechtzeitig abgestoßen oder verkleinert wurden. Jeder Arbeitnehmer, der mehr kostet, als er erwirtschaftet, ist auf lange Sicht gesehen ein Sargnagel für
        die Privatwirtschaft.
        Also entlassen wir doch alle Arbeitnehmer, dann geht es den
        Firmen doch Gold?
        Vielleicht liest du meinen obigen Satz nochmal, inklusiver meiner nachträglichen Hervorhebung.

        Nicht der Arbeitnehmer macht die Fehler, sondern das Unternehmen.
        Auch Arbeitnehmer machen Fehler, z.B. indem sie sich weigern, sich fortzubilden. So haben viele Arbeitnehmer sogar das gesetzliche Recht auf Fortbildungsmaßnahmen (Forbildungsurlaub). Was meinst du, wieviel diesen von sich aus in Anspruch nehmen ? Und was meinst du, wieviele begeistert "hier" schreien, wenn es heisst, wer fährt zur Schulung ? Wir leben nun mal nicht mehr in Zeiten, in denen das, was einer mal in seiner Ausbildung gelernt hat, ein leben Lang ausreicht, um einen Arbeitsplatz zu sichern.

        UND NICHT DER Vorstandsvorsitzende verbraucht soviel, daß alle leben können, sondernd er
        Arbeitnehmer! Wann kapiert das endlich mal jemand.
        Sicher gibt es Vorstandsvorsitzende, die zuviel verdienen. Nur, ich kenn auch nicht allzuviele Leute, die sich um diesen Job reißen würden, trotz der hohen Bezahlung.
        Viel fataler find ich in diesem Zusammenhang, dass Aufsichtsräte etc. häufig Politiker sind. Diese Verquickung von Wirtschft und Politik gehört meiner Meinung nach verboten. Oder was denkst du, woher sollte ein Unternehmen das Geld nehmen, um diese Differenz auszugleichen
        ?
        Aus dem Umsatz der aus neuen Ideen der Firmenleitung
        resultiert und dazu zwingt einzustellen, und damit neue
        potientielle Käuferschichten erschließt weil es plötzulich
        mehr Leute gibt, die freie Gelder zum Kauf zur Verfügung
        haben!
        Sie oben: Die Umsetzung neuer Ideen kostet in erster Linie mal Geld. Bis sich so ein neuer Unternehmenszweig amortisiert gehen häufig mehrere Jahre ins Land. Innovation muss in erster Linie einmal finanzierbar sein. Zudem ist es oftmals so, dass man Arbeitnehmer aus "alten" Bereichen, die im Niedergang begriffen sind, nicht atomatisch in "neuen" Bereichen einsetzen kann. So findet ein arbeitsloser Werft- oder Stahlarbeiter eben nicht automatisch einen neuen Job als Programmierer. Andere, zum Beispiel staatliche Bedingungen tragen ein weiteres dazu bei. Jemand der weiss, dass er einen Arbeitnehmer, wenn er ihn erstmal eingestellt hat, kaum je wieder los wird, wird mit Einstellung sehr zurückhaltend sein.

        Die Einstellung, die du hier vertrittst, ist zwar in der Durchschnittbevölkerung realtiv verbreitet und populär, allerdings ist dies IMHO nicht so, weil sie "Wahrheiten" in sich birgt, sondern weil sie schnell und ohne sich intensiver mit dieser komplexen Materie auseinandersetzen zu müssen, einen Sündenbock liefert, der auf jeden Fall schonmal weit von der eigenen Nase entfernt ist.

        Gruss
        Marion

        • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
          Re^4: Sehr interessant ...

          Hi Pendragon,

          nachdem wir jetzt ganz toll heruasgezogen haben, daß ich offensichtlich "Stammtisch" rede und du die betreibswirtschaftlich durchdachte Seite vertrittst, sehe ich mich eigentlich, und jetzt wunder dich, absolut bestätigt.
          Nein, im Gegenteil. Die Unternehmen sägen einen Ast ab, um den
          Rest zu retten. Dass die Leute, die grade auf dem Ast sitzen,
          dann mit runterfallen, ist natürlich bedauerlich. Jedoch gibt
          es grade in großen Unternehmen in solchen Fällen Sozialpläne
          etc. um Entlassungen möglichst sozial verträglich zu
          gestalten.
          Fang wir doch mal von vorne an: Warum funktionierte plötzlich die industrielle Revolution und warum hatten die englischen Sockenstricker und die schlesischen Tuchweber Unrecht?

          Ganz einfach: durch die Industrialisierung wurden die Produkte preiswerter, mehr Leute konnten sich die Produkte kaufen, die Anzahl der Arbeitsplätze stieg und und es fing eine Spirale an sich drehen!

          Dann wurde die Betreibswirtschaft erfunden und Studenten darin ausgebildet. Vormals waren Unternehmer da, die die Firmen aufgebaut hatten, eine persönliche Beziehung zu Produkt und Mitarbeiter und eine soziale Verantwortung hatten und wahrnahmen.

          Dann kamen die BWL-Studenten und sahen nicht mehr den Arbeiter, seine Kaufkraft und die Abhängigkeit des Unternehmens von ihm als Kapital, Ressource, Kunde, sondern nur noch den Kostenfaktor Lohn.

          Kleine Summen zu sparen ist eine Kunst, die kaum einer beherrscht und es dauert zugegebener Massen lange. Große Summen zusammenzustreichen ist leichter. In vielen Betrieben sind die Lohnkosten der größte Batzen und deshalb wird dort gern herumgekürzt.

          Folge:
          1. Jeder Arbeiter, der seinen Job verliert, kürzt seine Konsumausgaben
          2. Der rückläufige Konsum, verringert die Nachfrage nach Investitionsgütern.
          3. die sinkende Nachfrage nach Investitionsgütern führt zu Kostenersparnissen.
          4. Die Kostenersparnis die (nach deiner Meinung) schnellstens wirkt, ist die Entlassung.
          5. fahre fort bei 1.

          Gegenargument:
          1. Jeder Arbeiter, der seinen Job behält und dessen Firma sich seine Kompetenz und Loyalität sichert hat die besten Voraussetzzungen beim anziehen der Konjunktur flesibel, schnell und konkret am Aufschwung mitzuarbeiten und mitzuverdienen.
          2. Der Mitarbeiter, dem versichert wird, daß seine Firma ihn nicht als Kalkulationsmasse missbraucht, wird sein Konsumverhalten beibehalten und je größer die sicherheit ist, auch noch steigern (z.B. ein Haus bauen)
          3. Wie man sieht kurbelt letztlich der kleine Mitarbeiter den Konsum an, was wieder zu erhöhten Investitionen führt.
          4. dieses führt zu Nachfrage bei Investitionsgütern.
          5. dieses führt zu mehreinstellungen (auch unglernter Kräfte)
          6. dieses führt zu mehr Konsum
          7. fange bei 1. wieder an.

          Wenn die großen Firmen, anstatt sich mit der Konkurrenz auseinanderzusetzen und sie am Markt zu besiegen, diese einfach aufkaufen, dann vernichten sie einerseits Barkapitalreserve für schlechte Zeiten und desweiteren durch die Konsolidierung Arbeitsplätze.

          Bei Vernichtung von Ar4beitsplätzen siehe ganz oben 1. Eine Strategie bringt noch nicht automatisch neue
          Arbeitsplätze. Diese entstehen erst durch die Realisierung und
          kosten zunächst einmal Geld, also Investitionsmittel. Falls
          die Gewinnsituation eines Unternehmens es nicht zulässt, diese
          Investitionsmittel aus einger Kraft aufzunehmen, muss über den
          Kapitalmarkt fremdfinanziert werden. Hierzu müssen jedoch
          einerseits ausreichend Sicherheiten vorhanden sein, zum
          anderen muss es eine vorsichtige, strategische Planung geben,
          die realistisch den Umfang der Aufwendung mit den erhofften
          GEwinnen einschätzt. Falls dies nicht passiert, hast du eine
          Luftblase und langfristig eine Todgeburt, wie es bei vielen
          Unternehmen im Bereich Neue Medien passiert ist. Dort wurden
          innerhalb kürzester Zeit jede Menge Stellen geschaffen, die
          genau so schnell wieder verpufft sind, wie sie entstanden
          sind.
          Für eine Neugründung eines Unternehmens geb ich dir durchaus recht, aber nicht für eine jahrzehntealte Firma. denn diese sollte in einem permanenten Prozess der Fortentwicklung sein.

          Meinst du Dr. Oetker wäre heute das, wenn er dabeigeblieben wäre nur Backpulver zu machen?

          Glaubst du Bertelsmann wäre heute das Unternehmen, wenn es dabeigeblieben wäre, nur einen Buchclub zu betreiben?

          Und glaube mir in beiden Firmen sitzen hunderte von Leuten, die sich Gedanken machen, wie die Produkte und Produktpaletten weiterentwickeln lassen.

          Und wenn es nötig ist, die MA weiterzubilden, dann tun die firmen dies und hoffen nicht, daß die MA es selbst tun. Vielleicht bringt ja erst die Firmenpolitik, die
          Produktpolitik, die Zukunftsplanung, die gesamte
          Unternehmensstrategie, dieses Unternehmen erst dazu, daß der
          Arbeitnehmer nicht in der Lage ist mit seiner Arbeit Zitat: zumindest langfristig zu einem positiven Betriebsergebnis
          beiträgt. Zitat Ende
          Das kann sicherlich sein, nur kann man hier keine pauschalen
          Aussagen treffen, dazu müsste man sich jedes Unternehmen
          einzeln anschauen. In manchen Unternehmen kann der
          Managementfehler zum Beispiel grade darin liegen, dass eben
          nicht rechtzeitig entlassen und Unternehmensbereich
          nicht rechtzeitig abgestoßen oder verkleinert wurden.
          Wenn vorher am Produkt und am Konzept und an der Zukunft vernünftig gearbeitet worden wäre, wären diese Firmen doch garnicht erst in die Verlegenheit gekommen, daß die Kosten übermäßig steigen und Entlassungen als einzige Rettung der Firma zur Debatte standen. Jeder Arbeitnehmer, der mehr kostet, als er erwirtschaftet, ist auf lange Sicht gesehen ein Sargnagel für
          die Privatwirtschaft.
          Also entlassen wir doch alle Arbeitnehmer, dann geht es den
          Firmen doch Gold?
          Vielleicht liest du meinen obigen Satz nochmal, inklusiver
          meiner nachträglichen Hervorhebung.
          Schon verstanden! Verbirgt sich nicht dahinter das Argument:
          Runter mit den Löhnen? Der Effekt davon wäre? Klar siehe ganz oben 1.
          Auch Arbeitnehmer machen Fehler, z.B. indem sie sich weigern,
          sich fortzubilden. So haben viele Arbeitnehmer sogar das
          gesetzliche Recht auf Fortbildungsmaßnahmen
          (Forbildungsurlaub). Was meinst du, wieviel diesen von sich
          aus in Anspruch nehmen ? Und was meinst du, wieviele
          begeistert "hier" schreien, wenn es heisst, wer fährt zur
          Schulung ? Wir leben nun mal nicht mehr in Zeiten, in denen
          das, was einer mal in seiner Ausbildung gelernt hat, ein leben
          Lang ausreicht, um einen Arbeitsplatz zu sichern.
          Wenn denn Segelkurse zur betrieblichen Fortbildung gereichen?
          (Sorry, aber das Argument ist genauso wertvoll, wie deins) Denn wenn ein Arbeiter eine neue Maschine bedienen soll und dafür sogar einen Lohnzuschlag erhält, wird er gerne zur Schulung fahren. Aber was sollen Mehmet und Andi und die Clique mit nem Kursus von der Gewerkschaft anfangen?
          UND NICHT DER Vorstandsvorsitzende verbraucht soviel, daß alle leben können, sondernd er
          Arbeitnehmer! Wann kapiert das endlich mal jemand.
          Sicher gibt es Vorstandsvorsitzende, die zuviel verdienen.
          Nur, ich kenn auch nicht allzuviele Leute, die sich um diesen
          Job reißen würden, trotz der hohen Bezahlung.
          Viel fataler find ich in diesem Zusammenhang, dass
          Aufsichtsräte etc. häufig Politiker sind. Diese Verquickung
          von Wirtschft und Politik gehört meiner Meinung nach verboten.
          Ich hab nicht über den Verdienst gesprochen, sondern darüber, daß ein Vorstandsvorsitzender ohne Arbeitnehmer nicht den Konsum hervorbringt, den seine Arbeitnehmer hervorbringen, aber die hat er ja aus Kostengründen entlassen. Und jetzt wundert er sich, daß keiner mehr sein Zeugs kauft! Und der Berater rät zu Entlassungen. Upps, da sind ja keine Arbeiter mehr? Was nun Berater und Betreibswirt?




          Sie oben: Die Umsetzung neuer Ideen kostet in erster Linie mal
          Geld. Bis sich so ein neuer Unternehmenszweig amortisiert
          gehen häufig mehrere Jahre ins Land.
          Noch so ein betreibswirtschaftlich sinvoller Schluß:
          die Umsetzung von Ideen kostet Geld, also keine Ideen, also viel Geld gespart!


          Innovation muss in erster Linie einmal finanzierbar sein. Zudem ist es oftmals so, dass
          man Arbeitnehmer aus "alten" Bereichen, die im Niedergang
          begriffen sind, nicht atomatisch in "neuen" Bereichen
          einsetzen kann.
          Huch, da kam doch ne wirtschaftliche entwicklung plötzlich und unerwartet! Was hat die Firmenkleitung denn gemacht? Den markt beobachtet und vorausschauend gehandelt oder gepennt?


          So findet ein arbeitsloser Werft- oder Stahlarbeiter eben nicht automatisch einen neuen Job als
          Programmierer.
          Das Problem ergibt sich doch erst, wenn die Firmenleitung so doof war, die Werft nicht rechtzeitig dem Markt anzupassen!

          Andere, zum Beispiel staatliche Bedingungen tragen ein weiteres dazu bei.
          Aaahhh, da haben wir einen neuen Täter: der erste der Arbeiter kostet zuviel, und der zweite der Staat, macht die falschen Bedingungen!


          Jemand der weiss, dass er einen Arbeitnehmer, wenn er ihn erstmal eingestellt hat, kaum je
          wieder los wird, wird mit Einstellung sehr zurückhaltend sein.
          Jemand der einen Arbeiter als kurzfristiges Investment betrachtet handelt offensichtlich auch kurzfristig, wenn erlangfristig denken würde, dann könnte er auch langfristig mit dem Kostenfaktor Arbeiter rechnen und wüßte, daß die Investition in den neuen nicht rückgängig gemacht werden muss.
          Die Einstellung, die du hier vertrittst, ist zwar in der
          Durchschnittbevölkerung realtiv verbreitet und populär,
          allerdings ist dies IMHO nicht so, weil sie "Wahrheiten" in
          sich birgt, sondern weil sie schnell und ohne sich intensiver
          mit dieser komplexen Materie auseinandersetzen zu müssen,
          einen Sündenbock liefert, der auf jeden Fall schonmal weit von
          der eigenen Nase entfernt ist.
          Du lieferst ja 2 Sündenböcke den Arbeiter und den Staat. Ich schrieb hier schonmal: Unternehmer gibt es nicht mehr, sondern nur noch Kapitalverwalter.

          Ein aktuelles Beispiel: Bertelsmann. Warum ging Middelhoff und warum setzt sich plötzlich die alte Riege wieder in die Sessel?
          Weil es hier um einen Wert geht, den die Gründer Herr und Frau Mohn anders betrachten, als Herr Middelhoff. Und sie wollen das Wohl der Firma nicht abhängig machen von zockenden Fonds und spinnerten Kapitalmarktspekulanten. Das Geld was Bertelsmann braucht, wird verdient, wei eh und je und dort waren Arbeitnehmer immer Menschen und kein Verschiebebahnhof Kosten. Ebenso Oetker und Miele und Claas, alles Globalplayer die keine Aktienmärkte brauchen, weil sie traditionell Geld verdienen und ihre Mitarbeiter schätzen.

          gruss
          winkel

          • Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
            uninteressant

            moin winkel
            nachdem wir jetzt ganz toll heruasgezogen haben, daß ich
            offensichtlich "Stammtisch" rede und du die
            betreibswirtschaftlich durchdachte Seite vertrittst, sehe ich
            mich eigentlich, und jetzt wunder dich, absolut bestätigt.
            das sehe ich ein wenig anders, aber wenn du diese Version beibehalten willst, um dein Feindbild zu schüren, ist das deine Sache. Fang wir doch mal von vorne an: Warum funktionierte plötzlich
            die industrielle Revolution und warum hatten die englischen
            Sockenstricker und die schlesischen Tuchweber Unrecht?

            Ganz einfach: durch die Industrialisierung wurden die Produkte
            preiswerter, mehr Leute konnten sich die Produkte kaufen, die
            Anzahl der Arbeitsplätze stieg und und es fing eine Spirale an
            sich drehen!
            Dann wurde die Betreibswirtschaft erfunden und Studenten darin
            ausgebildet. Vormals waren Unternehmer da, die die Firmen
            aufgebaut hatten, eine persönliche Beziehung zu Produkt und
            Mitarbeiter und eine soziale Verantwortung hatten und
            wahrnahmen.
            Da braucht du gar nicht in der Zeit zurück gehen sondern es reicht völlig aus, wenn du dir die Zustände in Ländern anschaust, in denen heute noch ähnliche Verhältnisse herrschen, ich empfehle in diesem Zusammenhang einen Blick z.B. nach Indien, Marokko, Mexiko, Korea etc.

            Falls du diese Zustände für erstrebenswert ansiehst, bitte sehr...
            Zum Glück gibt es aber Gesetze in D, die dies verhindern. Dann kamen die BWL-Studenten und sahen nicht mehr den
            Arbeiter, seine Kaufkraft und die Abhängigkeit des
            Unternehmens von ihm als Kapital, Ressource, Kunde, sondern
            nur noch den Kostenfaktor Lohn.
            Wohl zuviel Marx und Engels gelesen, was ? *hmmpf* Kleine Summen zu sparen ist eine Kunst, die kaum einer
            beherrscht und es dauert zugegebener Massen lange. Große
            Summen zusammenzustreichen ist leichter. In vielen Betrieben
            sind die Lohnkosten der größte Batzen und deshalb wird dort
            gern herumgekürzt.
            Ich wäre dir wirklich sehr dankbar, wenn du eine pauschalen Rundumschläge etwas konkretisieren würdest, sonst haben wir nämlich keine Diskussionsgrundlage auf der es mir auch Spass macht zu diskutieren.

            Es gibt genug Bereiche in der Wirtschaft, die man sehr kontrovers diskutieren kann, um nach Verbesserungen zu suchen und die ich auch sehr gerne diskutiere, und zwar sowohl auf der betriebswirtschaftlichen Ebene, als auch auf der Volkswirtschaftlichen Ebene.

            Falls es dir hier jedoch lediglich darum geht, wirtschaftsfeindliche Stimmung zu verbreiten ohne wirtschaftliche Zusammenhänge zu kennen oder zu berücksichtigen, lass dich von mir nicht aufhalten. Aus der Diskussion bin ich jedenfalls draußen. Das ist mir zu flach.

            Gruss
            Marion

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re: nicht uninteressant

              moin winkel
              nachdem wir jetzt ganz toll heruasgezogen haben, daß ich
              offensichtlich "Stammtisch" rede und du die
              betreibswirtschaftlich durchdachte Seite vertrittst, sehe ich
              mich eigentlich, und jetzt wunder dich, absolut bestätigt.
              das sehe ich ein wenig anders, aber wenn du diese Version
              beibehalten willst, um dein Feindbild zu schüren, ist das
              deine Sache.
              Ich meinte eigentlich, daß je größer offensichtlich der Abstand, desto aufklärender ist die Diskussion. Wenn ich jemand anregen möchte umzudenken, hab ich dann ein Feindbild? Fang wir doch mal von vorne an: Warum funktionierte plötzlich
              die industrielle Revolution und warum hatten die englischen
              Sockenstricker und die schlesischen Tuchweber Unrecht?


              Da braucht du gar nicht in der Zeit zurück gehen sondern es
              reicht völlig aus, wenn du dir die Zustände in Ländern
              anschaust, in denen heute noch ähnliche Verhältnisse
              herrschen, ich empfehle in diesem Zusammenhang einen Blick
              z.B. nach Indien, Marokko, Mexiko, Korea etc.
              Versteh ich dich falsch? Als sich die Strumpfweber und Sockenstricker im England der gerade erfundenen Dampfmaschine gegen die Einführung der Strickmaschinen wehrten sahen sie nicht, daß sie 1. mehr verdienten, weil 2. sie sich auch selber jetzt die socken kaufen konnten.

              Würden in den von dir genannten Ländern, die Herren es zulassen, daß die breite Masse der Bevölkerung mehr Geld zur Verfügugn hat, würden sie den Konsum doch wohl enorm ankurbeln. Das war meine Idee, was du verstanden hast bleibt mir Rätsel.
              Falls du diese Zustände für erstrebenswert ansiehst, bitte
              sehr...
              Zum Glück gibt es aber Gesetze in D, die dies verhindern.
              ???????????? Dann kamen die BWL-Studenten und sahen nicht mehr den
              Arbeiter, seine Kaufkraft und die Abhängigkeit des
              Unternehmens von ihm als Kapital, Ressource, Kunde, sondern
              nur noch den Kostenfaktor Lohn.
              Wohl zuviel Marx und Engels gelesen, was ? *hmmpf*
              Ist es denn nicht so? Lest doch mal eure Verteidigung dieser Position, die so festgefahren ist, daß ihr nicht mal die Chance seht, die in meinen Denkansatz steckt. Kleine Summen zu sparen ist eine Kunst, die kaum einer
              beherrscht und es dauert zugegebener Massen lange. Große
              Summen zusammenzustreichen ist leichter. In vielen Betrieben
              sind die Lohnkosten der größte Batzen und deshalb wird dort
              gern herumgekürzt.
              Ich wäre dir wirklich sehr dankbar, wenn du eine pauschalen
              Rundumschläge etwas konkretisieren würdest, sonst haben wir
              nämlich keine Diskussionsgrundlage auf der es mir auch Spass
              macht zu diskutieren.
              Kann ich: Neulich war hier in www mal davon zu lesen, daß ein STB empfahl zu investieren auf Teufel komm raus, um somit die Steuerquote gerin zu halten. Effekt: keine Rücklagen, unnötiger Kauf von PC und Zubehörmaterial, von Büromöbeln, Maschinen und sonstigen Anlagegütern besondern im Bereich der Grenze von sofortabschreibung. Eine LV für den GF gabs nicht. Im Falle eines Umsatzrückganges wäre die Firma sofort den Bach runtergegangen bzw. hätte wieder Plan A eingesetzt: Kosten sparen, Entlassen!
              Es gibt genug Bereiche in der Wirtschaft, die man sehr
              kontrovers diskutieren kann, um nach Verbesserungen zu suchen
              und die ich auch sehr gerne diskutiere, und zwar sowohl auf
              der betriebswirtschaftlichen Ebene, als auch auf der
              Volkswirtschaftlichen Ebene.
              Das ist doch gerade mein Verknüpfungsversuch: Ist es nicht einäugig zu jubeln, daß ich die Kosten von 2000 Arbeitnehmern spare, und damit einen betriebswirtschaftlichen Prozess mit in gang halte, der den Konsum und damit die Umsatzchanchen meines eigenen Betriebes mindert?
              Falls es dir hier jedoch lediglich darum geht,
              wirtschaftsfeindliche Stimmung zu verbreiten ohne
              wirtschaftliche Zusammenhänge zu kennen oder zu
              berücksichtigen, lass dich von mir nicht aufhalten. Aus der
              Diskussion bin ich jedenfalls draußen. Das ist mir zu flach.
              Grundsatzdiskussionen sind flach?
              Denn ich plädiere hier für ein Umdenken. Und wie sagte neulich jemand: Das Pamphlet hat die Aufgabe aufzuwecken, damit neue Denkansätze sich placieren können.



              gruss
              winkel

      • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
        Re^3: So langsam halte ich die Mangaer in Deutschl

        Hallo Winkel,

        ich will nicht auf alles detailliert eingehen. Marion hat das schon gut gemacht.

        Okay.... meine Meinung zu deinem wirtschaftlichen Verständnis lassen wir mal außen vor. :-)

        Okay...

        nehmen wir mal an, du bist selbständig. Du stellst 5 Mitarbeiter ein. Alle wollen bezahlt werden. Damit sie bei dir arbeiten auch nicht zu knapp. Sagen wir mal 2.000 Euro im Monat sollten es schon sein. Hinzu kommen die internen Kosten, die etwa genauso hoch sind.

        Macht also 20.000 Euro Kosten im Monat. Dazu noch dein Unternehmerlohn. Dem gegenüber stehen anstehende Investitionen von 10.000 Euro, weil du eine Super-Idee hast und permanente Einnahmen von 20.000 Euro. Also sind die Personalkosten gedeckt (lässt man deinen Verdienst außer Acht). Die Idee musst du aber umsetzen, sonst gehst du Pleite.

        Am Kapitalmarkt bekommst du keine Kohle, schlechte Situation bzw. zu hohe Zinsen. Also musst du es von innen finanzieren oder deine Idee geht den Bach runter und du auch.

        Die Mitarbeiter könnten durch Überstunden auf 4 gekürzt werden. Sie würden den gleichen Output schaffen. Was hast du? Einsparungen von 4.000 Euro mtl. Dem gegenüber stehen Überstundenabgeltungen in einem Wert von 2.000 Euro. Also hast du immer noch 2.000 Euro von innen finanziert.

        Folglich machst du was?

        Sage mir bitte deine Lösung.

        Danke und Gruß
        Marco

        • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
          Re^4: So langsam halte ich die Mangaer in Deutschl

          Hi Marco,

          du sprichst von Neugründungen, ich von den bestehenden Großunternehmen! ich will nicht auf alles detailliert eingehen. Marion hat das
          schon gut gemacht.

          Okay.... meine Meinung zu deinem wirtschaftlichen Verständnis
          lassen wir mal außen vor. :-)

          Okay...

          nehmen wir mal an, du bist selbständig. Du stellst 5
          Mitarbeiter ein. Alle wollen bezahlt werden. Damit sie bei dir
          arbeiten auch nicht zu knapp. Sagen wir mal 2.000 Euro im
          Monat sollten es schon sein. Hinzu kommen die internen Kosten,
          die etwa genauso hoch sind.

          Macht also 20.000 Euro Kosten im Monat. Dazu noch dein
          Unternehmerlohn. Dem gegenüber stehen anstehende Investitionen
          von 10.000 Euro, weil du eine Super-Idee hast und permanente
          Einnahmen von 20.000 Euro. Also sind die Personalkosten
          gedeckt (lässt man deinen Verdienst außer Acht). Die Idee
          musst du aber umsetzen, sonst gehst du Pleite.

          Am Kapitalmarkt bekommst du keine Kohle, schlechte Situation
          bzw. zu hohe Zinsen. Also musst du es von innen finanzieren
          oder deine Idee geht den Bach runter und du auch.

          Die Mitarbeiter könnten durch Überstunden auf 4 gekürzt
          werden. Sie würden den gleichen Output schaffen. Was hast du?
          Einsparungen von 4.000 Euro mtl. Dem gegenüber stehen
          Überstundenabgeltungen in einem Wert von 2.000 Euro. Also hast
          du immer noch 2.000 Euro von innen finanziert.

          Folglich machst du was?

          Sage mir bitte deine Lösung.
          1. Wenn ich eine Firma betreibe, die +/- Null arbeitet, gehöre ich mit dem Klammerbeutel gepudert.

          2. Wenn ich eine Idee habe, die 20.000 kostet, dann mache ich nen vernünftiges Konzept und versuche dieses umzusetzen und die 20.000 aus dem Tagesgeschäft zu finanzieren.

          3. Wenn ich Fremdkapital brauche, dann nehm ich mein Konzept und füge einen Finanzierungsplan hinzu, um dem Kreditgeber zu erläutern, wie er Geld und Zinsen wiederbekommt.

          4. Bedenke ich, daß die umsetzung des Konzeptes zusätzliche Arbeitsplätze benötigt. diese mehrarbeit fange ich mit meinen 5 Leuten mit Überstunden auf, um nachher einen 6. und siebten einzustellen.

          Das ist unternehmrisches Handeln. Nicht Entlassen und dann nicht wissen wie die Arbeit geschafft werden soll!

          gruss
          winkel



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