Es gibt mehr wie eine Gesellschaft die sich auf so was spezialisiert hat.
Ich nenne nur mal einen Link von mehereren: http://www.rhoen-klinikum-ag.com/rka/
Es gibt mehr wie eine Gesellschaft die sich auf so was spezialisiert hat.
Ich nenne nur mal einen Link von mehereren: http://www.rhoen-klinikum-ag.com/rka/
Hai,
in Zwenkau und Borna haben die Krankenhäuser die Helios-Kliniken übernommen. Nur als Beispiel. Da gibt es einige Konzerne.
Gruß
Frank
Hallo, Robert
Informationen zum Thema:
http://www.finanzen.net/news/news_detail.asp?NewsNr=…
Gesunde Geschäfte mit kranken Häusern (EurAmS)
Gruß
karin
interessant
finde ich immer, die nebeneinandergestellten Behauptungen, dass
a) die Dienstlewistungen günstiger und
b) die Qualität angehoben wird
c) die Investoren von zweistelligen Renditen ausgehen.
Und das ganze alles mit Kliniken, die den Komunen/Landkreisen seit Jahren auf der Tasche liegen/Investitionsstau haben.
Gerade hier im Osten, wo die Kliniken nach der Wende restrukturiert wurden uind noch Ostlöhne gezahlt werden, bin ich bei den Aussagen ziemlich skeptisch.
Ciao maxet.
Hallo,
a) die Dienstlewistungen günstiger und
b) die Qualität angehoben wird
c) die Investoren von zweistelligen Renditen ausgehen.Und das ganze alles mit Kliniken, die den Komunen/Landkreisen
seit Jahren auf der Tasche liegen/Investitionsstau haben.
das Geheimnis liegt in der Struktur des Gesundheitssytems. Die Einnahmenseite ist relativ unflexibel, auf der Kostenseite gibt es jedoch erhebliches Einsparungspotential. Wenn man bspw. den Einkauf oder Dienstleistungen von 10 oder mehr Häusern zentralisiert, kann man durchaus Kostenvorteile erzielen, die einzelnen städtischen oder kirchlichen Häusern verschlossen bleiben.
Noch bizarrer sieht das bei Pflegeheimen aus, aber das war ja nicht das Thema.
Gruß,
Christian
Allgemein Investoren.
Mitunter gibts es Abschreibungsmöglichkeiten,
etwa 25% Steruersparnis vom (Quasi) Kaufpreis innerhalb
von 10 Jahren, sind schon 2.5 % Rendite.
Dazu kommen noch mal 5-8% (Quasi)Miete und Betriebs
einnahmen.
Das ist eine ausserst diffiziele Sache,
es muss sichergestellt sein, dass eventuelle Verluste
sozialisiert werden können, Gewinne aber steurfrei kapitalisiert werden, alle müssen mitspielen, falls sich ein solches Objekt
ergibt, ist es schon auf dem Golf/Tennis Platz
verkauft, teilweise an die, den letzendlichen
Entschluss fassen.
Hallo,
a) die Dienstlewistungen günstiger und
b) die Qualität angehoben wird
c) die Investoren von zweistelligen Renditen ausgehen.Und das ganze alles mit Kliniken, die den Komunen/Landkreisen
seit Jahren auf der Tasche liegen/Investitionsstau haben.das Geheimnis liegt in der Struktur des Gesundheitssytems. Die
Einnahmenseite ist relativ unflexibel,
ok
auf der Kostenseite gibt es jedoch erhebliches Einsparungspotential.
aha
Wenn man bspw. den Einkauf
ok, da kann ich nicht mitreden. ich weiss zwar, dass Gesundheitsprodukte ziemlich teuer sind. Allerdings war ich der Meinung, dass dies an dem Angebotsoligopol liegt. Wenn es nur zwei* Firmen gibt, die die ganze Palette von Herzmedikamenten (bezogen auf WIrkstoffe) anbietet…
oder Dienstleistungen
Woran denkst du da konkret ? Die Dienstleistungen, die ich im Auge habe (Catering, Putzdienst, Wachdienst) müssen regional erbracht werde, daher ist bei einber regionalen Beschaffung die zahl der Anbieter und damit der Wettbewerbn grösser, als wenn man die Bedingung stellt, dass der Anbieter in Zwickau, Erlangen, Stuttgart und Düsseldorf vertrteten sein muss…
Gut bei der Wäscherei sind Kostenvorteile plausibel.
von 10 oder mehr Häusern zentralisiert, kann man durchaus :Kostenvorteile erzielen, die einzelnen städtischen oder kirchlichen
Häusern verschlossen bleiben.
Ciao maxet.
*Beispiel völlig willkürlich gewählt, dient nur zur Veranschauung !
Hallo,
Wenn man bspw. den Einkauf
ok, da kann ich nicht mitreden. ich weiss zwar, dass
Gesundheitsprodukte ziemlich teuer sind. Allerdings war ich
der Meinung, dass dies an dem Angebotsoligopol liegt. Wenn es
nur zwei* Firmen gibt, die die ganze Palette von
Herzmedikamenten (bezogen auf WIrkstoffe) anbietet…
es müssen gar nicht mal unbedingt Medikamente sein, bei denen man sparen kann: (Zimmer)Einrichtungen, medizinisches Gerät, Verbandsstoffe usw.
oder Dienstleistungen
Woran denkst du da konkret ? Die Dienstleistungen, die ich im
Auge habe (Catering, Putzdienst, Wachdienst)
Genau diese Dinge meinte ich. Es müssen allerdings gar nicht mal externe Unternehmen sein, sondern es gibt durchaus Betreiber, die ihre eigenen Wäschereien, Küchen usw. betreiben. Hinzu kommt, daß man bei entsprechend nahe beieinanderliegenden Häusern bestimmte Leistungen zentral und damit günstiger erbringen kann. Außerdem läßt sich so Personal flexibler einsetzen, d.h. wer heute in Haus A nicht gebraucht wird, wird als Urlaubsvertretung in Haus B eingesetzt.
Gruß,
Christian
Hallo!
Mal noch eine interessante Sache dazu:
Hier bei uns in Zwickau war die Stadtverwaltung auch immer sehr grosszügig, wenn man mal paar Millionen verjubelt.
Als das Geld wieder mal alle war, war natürlich der Verkauf des städtischen Klinikums geplant, auch ein riesiger Komplex, so gross wie ein kleiner Stadtteil.
Das wurde durch einen Volksentscheid oder so etwas ähnliches (zumindest vorerst) verhindert.
oder Dienstleistungen
Woran denkst du da konkret ? Die Dienstleistungen, die ich im
Auge habe (Catering, Putzdienst, Wachdienst)Genau diese Dinge meinte ich. Es müssen allerdings gar nicht
mal externe Unternehmen sein, sondern es gibt durchaus
Betreiber, die ihre eigenen Wäschereien, Küchen usw.
betreiben. Hinzu kommt, daß man bei entsprechend nahe
beieinanderliegenden Häusern bestimmte Leistungen zentral und
damit günstiger erbringen kann. Außerdem läßt sich so Personal
flexibler einsetzen, d.h. wer heute in Haus A nicht gebraucht
wird, wird als Urlaubsvertretung in Haus B eingesetzt.
Nur wird gerade bei nahe beieinanderliegenden Häusern ein Zusammenschluss in der Hand eines umsatzstarken Unternehmens/Konzerns oft nicht gelingen. Denn die Märkte der Krankenhäuser sind kleinräumige Märkte, auf denen durch Zusammenschluss benachbarter Häuser schnell eine marktbeherrschende Stellung entsteht. Aus diesem Grund etwa ist die Rhön-Klinikum AG mit einem solchen Zusammenschluss gerade beim Bundeskartellamt gescheitert.
Betreiber, die ihre eigenen Wäschereien, Küchen usw.
betreiben. Hinzu kommt, daß man bei entsprechend nahe
beieinanderliegenden Häusern bestimmte Leistungen zentral und
damit günstiger erbringen kann. Außerdem läßt sich so Personal
flexibler einsetzen, d.h. wer heute in Haus A nicht gebraucht
wird, wird als Urlaubsvertretung in Haus B eingesetzt.
Denn die Märkte der
Krankenhäuser sind kleinräumige Märkte, auf denen durch
Zusammenschluss benachbarter Häuser schnell eine
marktbeherrschende Stellung entsteht.
Zwischen Bad Neustadt und Mellrichstadt liegen 15 Kilometer und die Zahl der sonstigen Krankenhäuser dürfte in der Gegend eher gering sein, insofern ist der Beschluß nachvollziehbar. Ob aber jemand nun ein Krankenhaus in Essen und in Düsseldorf übernimmt, dürfte keine Sau interessieren, wohl aber Einsparmöglichkeiten für den Betreiber bringen, denn in diesem Fall trifft genau das zu, was ich oben beschrieb. Die Verteilung der Häuser von Seniorenheimen und Krankenhäusern ist nicht durch Zufall so wie sie ist.
Gruß,
Christian