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Re^4: Keynesianische Wirtschaftstheorie: Fiskalism
Hallo,
die Ziele Keynes sind durchaus nicht nur mit Vollbeschäftigung
zu erklären!
Es handelt sich hierbei um den Grundsatz:
Konjunkturpolitik ist Wachstumspolitik. Wachstumspolitik ist
Beschäftigungspolitik.
ergo es geht um die Gesamtwirtschaftliche Nachfrage und nicht
nur um Vollbeschäftigung, auch wenn Keyne die Marktwirtschaft
als instabil bezeichnet, die sich immer zur Vollbeschäftigung
ausgleicht.
eine gute gesamtwirtschaftliche Nachfrage an sich ist nicht das Ziel sondern das Mittel zum Zweck. Genau an diesem Punkt (und natürlich in den angenommenen Wirkungsmechnismen) unterscheidet sich ja bspw. angebots- von nachfrageorientierter Wirtschaftspolitik. Das Ziel ist jedoch das gleiche: Vollbeschäftigung.
Desweiteren beinhaltet das Stabilitätsgesetzt nur die
allgemeinen konjunkturpolitischen Maßnahmen, da darin etliche
festlegungen getroffen wurden um dem Staat einen Eingriff in
die Ziele der Preisniveaustabilität, des
Beschäftigungsstands, Wirtschaftswachstum und
außenwirtschaftliches Gleichgewicht usw. zu gewährleisten.
Aus dem Gesetz gehen auch weitere Erlässe ab, die sich auf den
Jahreswirtschaftsbericht und die "Mifrifi" (mittelfristige
Finanzplanung) im fünjährigen Turnus, beziehen!
Habe ich gar nicht bestritten, nur hast Du Deinen vorherigen Text so formuliert, als ob im StWG irgendwelche theoretischen Grundlagen des Keynesianismus im speziellen oder der VWL im allgemeinen entwickelt worden wären.
Gruß,
Christian