Organisierte Kriminalität

Von: , Frage gestellt am Do, 26. Okt 2000

... würde man das nennen was unsere Politiker betreiben wenn es nicht honorige Politiker wären die solche Ideen wie jetzt die Besteuerung der Spekulationsgewinne umsetzen.

Ich wette, erwischt werden keine Leute die Millionen anlegen oder ehrenwerte Herren die Ihr Geld für Politik bekommen (ich schreibe absichtlich nicht verdienen), sondern solche die statt 1000 DM vielleicht 1050 DM Gewinn einstreichen.

Und hier wird man durchgreifen.

Ich frage mich wo der Unterschied zu den Steuereintreibern des Mittelalters ist ? Na ja, die hatten noch keine EDV.

H.

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 26 Minuten hilfreich
    Re: Diebe..Mörder...Finanzbeamte...Politiker!


    Ich frage mich wo der Unterschied zu den Steuereintreibern des
    Mittelalters ist ? Na ja, die hatten noch keine EDV.
    Oh, doch! es gibt einen gewaltigen Unterschied: sie kassierten den Zehnten! Also 10% Steuer!!!!!!

    Es gab mal vor nicht allzu langer Zeit hier in Deutschland eine Behörde, die wollte tatsächlich die Regensteuer einführen! Eine der Begründungen war, dass jeder, der einen Garten hat, ja schließlich kostenlos Wasser erhält! Und durch das Versickern das Grundwasser wiederum belastet. Demnächst versteuern sie noch das atmen! Wie schreit "Dagobert Duck"? "Hilfe! Diebe... Mörder... Finanzbeamte...Politiker!" In dieser Reihenfolge!
    Grüße
    Raimund

    • Antwort von nach 18 Stunden hilfreich
      Re^2: Regensteuer?!


      Ich frage mich wo der Unterschied zu den Steuereintreibern des
      Mittelalters ist ? Na ja, die hatten noch keine EDV.
      Oh, doch! es gibt einen gewaltigen Unterschied: sie kassierten
      den Zehnten! Also 10% Steuer!!!!!!

      Es gab mal vor nicht allzu langer Zeit hier in Deutschland
      eine Behörde, die wollte tatsächlich die Regensteuer
      einführen! Eine der Begründungen war, dass jeder, der einen
      Garten hat, ja schließlich kostenlos Wasser erhält! Und durch
      das Versickern das Grundwasser wiederum belastet.
      In gewisser Hinsicht bezahle ich Regensteuer! Der Abwasserbescheid meiner Gemeinde setzt an zwei Punkten an. Zum Einen natürlich an dem Frischwasserbezug. Die allg. Rechtssprechung geht davon aus, daß jeder Liter Wasser, der über die Leitung kommt, auch über den Kanal wieder rausgeht. Man kann also als Freiluftbiesler einiges an Wasserkosten einsparen....

      Der zweite Punkt ist die Versieglung des Grundstückes. Bei mir leider ein Kostenfaktor, denn der ehem. Schulhof (ich habe eine alte Schule gekauft) ist geteert und auch die Wege zum Eingang sind gewisserweise amtlich bekannte Flächen. Die versiegelte Grundstücksfläche wird bei der Berechnung des Abwassers (geht theoretisch alles in den Kanal) in die Rechnung ein. Also eine Art Regensteuer. Deshalb habe ich einige größere Wasserbehälter aufgestellt, die Regenwasser sammeln. Damit spare ich einiges an Gießwasser für die Blumen ein. Bei den heutigen Wasserpreisen kommen da schon einige Geldscheine zusammen.

      Demnächst versteuern sie noch das atmen! Wie schreit "Dagobert Duck"?
      "Hilfe! Diebe... Mörder... Finanzbeamte...Politiker!" In
      dieser Reihenfolge!
      Grüße
      Raimund

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Das kann man keinem erzählen...

        Es gab mal vor nicht allzu langer Zeit hier in Deutschland
        eine Behörde, die wollte tatsächlich die Regensteuer
        einführen! Eine der Begründungen war, dass jeder, der einen
        Garten hat, ja schließlich kostenlos Wasser erhält! Und durch
        das Versickern das Grundwasser wiederum belastet.
        Ist das echt wahr, das kann ich gar nicht glauben, kann man das irgendwo nachlesen, hast Du Quellen? In gewisser Hinsicht bezahle ich Regensteuer!
        Der zweite Punkt ist die Versieglung des Grundstückes. Bei mir
        leider ein Kostenfaktor, denn der ehem. Schulhof (ich habe
        eine alte Schule gekauft) ist geteert und auch die Wege zum
        Eingang sind gewisserweise amtlich bekannte Flächen. Die
        versiegelte Grundstücksfläche wird bei der Berechnung des
        Abwassers (geht theoretisch alles in den Kanal) in die
        Rechnung ein. Also eine Art Regensteuer. Deshalb habe ich
        einige größere Wasserbehälter aufgestellt, die Regenwasser
        sammeln. Damit spare ich einiges an Gießwasser für die Blumen
        ein. Bei den heutigen Wasserpreisen kommen da schon einige
        Geldscheine zusammen.
        Ich lach mich schlapp, das gibt es doch alles nicht...! Demnächst versteuern sie noch das atmen! Wie schreit "Dagobert Duck"?
        "Hilfe! Diebe... Mörder... Finanzbeamte...Politiker!" In
        dieser Reihenfolge!
        Eigentlich sind die Deutschen doch ein dämliches Völkchen. Angesichts der maßlosen Abzockerei durch zahllose Steuern müßte man doch eigentlich mal schlauer werden und einen Volksaufstand machen. Wählen kann man ja was man will, ändern tut sich da nichts. Man müßte mal berechnen wieviele und welche Steuern man auf eine einzige hart erarbeitete Mark zahlt.

        Frank

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re: Das kann man keinem erzählen...

          Hi Frank,

          ich kann das bestätigen. Meine Abwassergebühren werden nach dem gleichen Prinzip errechnet. Allerdings rege ich mich über diese Art von Belastung nicht mal all zu sehr auf weil ich irgendwo noch ein Bezug zwischen Aufwand (hier Wasserentsorgung) und Kosten erkennbar ist.

          Spekulationsgewinne sind Einnahmen zu denen der Staat nichts beiträgt. Er trägt kein Risiko und übernimmt nicht meine Verluste, er kassiert nur ab wenn ich "Leistung bringe", d.h. wenn ich durch cleveres Handeln Geld verdiene.

          Der Steueranteil an einer verdienten Mark unter Berücksichtigung aller direkten und indirekten Steuern liegt nach meinen Informationen bei mindestens 50 %.

          Der Volksaufstand kommt auch, zum Teil ist das erkennbar an radikalen Reaktionen die gegen den Staat gerichtet sind, zum Teil an der Steuerflucht die natürlich meistens wiederum nur bei sehr wohlhabenden Leuten üblich ist. Warum haben Schuhmacher, Graf, Becker und Co. ihre Wohnsitze in Monaco.

          Die Allgemeinheit reagiert mit Lethargie die sich zum Beispiel in einer ständig fallenden Wahlbeteiligung ausdrückt. Es ist schon eine Anmassung wenn sich ein Politiker als von Volk gewählt fühlt wenn er 50 % Stimmen hat aber die Wahlbeteiligung ohne hin nur bei etwas über 50 % liegt. Genaugenommen heißt das, daß rund 70 % der Meinung sind, es ist egal wer gewählt wird weil im Sumpf der Korruption und des gegenseitigen Verdeckens sowieso das Wenigste im Sinne des Volkes geschieht.

          Ich erwarte mit Spannung ob unsere Politiker bei einer Wahlbeteiligung von 10 % auch noch an eine funktionierende Demokratie glauben.

          Ich jedenfalls meine es ist unser vordringlichstes Problem unsere Demokratie wieder funktionsfähig zu machen. Politiker müssen nach Leistung entlohnt werden und die ausgeprägte Eigenabsicherungstaktik in Form von Diäten, Abfindungsgeldern, Pensionsansprüchen usw. muß radikal gekürzt werden. Wir in der Wirtschaft Tätigen haben solche Sicherheiten auch nicht. Bei uns zählt Leistung, wenigstens zum größten Teil.

          Ciao

          Helmut [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
          Re: Das kann man keinem erzählen...

          Eigentlich sind die Deutschen doch ein dämliches Völkchen.
          Angesichts der maßlosen Abzockerei durch zahllose Steuern
          müßte man doch eigentlich mal schlauer werden und einen
          Volksaufstand machen. Wählen kann man ja was man will, ändern
          tut sich da nichts. Man müßte mal berechnen wieviele und
          welche Steuern man auf eine einzige hart erarbeitete Mark
          zahlt.

          Frank
          das kannst gleich nachlesen! http://www.steuerzahler.de

          Das ist der Bund der Steuerzahler. Da gibt es eine "Uhr", die sagt, ab wann man für den eigenen Geldbeutel arbeitet. Schau nach!

        • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
          Re: Das kann man keinem erzählen...

          Eigentlich sind die Deutschen doch ein dämliches Völkchen.
          Angesichts der maßlosen Abzockerei durch zahllose Steuern
          müßte man doch eigentlich mal schlauer werden und einen
          Volksaufstand machen.
          Dazu sind die Deutschen nicht mehr fähig! Die sind zu satt und fett geworden!
          Obwohl es noch keinem Staat geschadet hat, wenn er zwischendurch mal alle seine Politiker aufknüpfte!

          Grüße
          Raimund

          • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
            Re^2: Das kann man keinem erzählen...

            Obwohl es noch keinem Staat geschadet hat, wenn er
            zwischendurch mal alle seine Politiker aufknüpfte!
            Au ja. Ich spende mein altes Kletterseil. Mit wem fangen wir an?

            cu Hauser

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Diebe..Mörder...Finanzbeamte...Politiker!

      Oh, doch! es gibt einen gewaltigen Unterschied: sie kassierten
      den Zehnten! Also 10% Steuer!!!!!!
      Wünsche Dir das lieber nicht wieder zurück: Der "Zehnte" war noch das Wenigste! Daneben mussten die noch eine ganze Menge Extras bezahlen und ableisten/arbeiten! In der Summe wohl mehr als wir heute zahlen!
      Ist ja auch ganz einfach. Ging's denen damals besser als uns?
      Gruss, Stucki

      • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
        Re^3: Diebe..Mörder...Finanzbeamte...Politiker!

        Hallo, Stucki,

        die Frage ist rein rethorisch!
        Noch so eine Frage:
        ging´s denen, die gar keine Steuer (auch keinen Frondienst) zahlten besser als uns?
        Du kannst frühere Zeiten nicht mit heute vergleichen! Gernau das gleiche wird jemand in tausend Jahren sagen (so es die Menschen dann noch gibt!)
        Machen wir mal ein anderes Beispiel: es gab seit jeher Menschen, die besser gestellt waren als andere. Nehmen wir Rom. Die einfache Bevölkerung musste fast keine Steuern zahlen (hatten ja auch fast nichts), dafür waren sie verpflichtet, eine bestimmte Zeit für den Staat zu arbeiten. Dagegen die, die Steuer zahlen konnten: sie mussten keinen Frondienst leisten. Denen ihre Pflicht war das Soldatentum. Und da gingen sie gerne hin. Das war eine Möglichkeit, reich (durch Raub) und berühmt zu werden (für späteren plolitischen Aufstieg).
        Aber wir wollen nicht in Geschichte machen, sondern es ging um die Ausbeutung der Steuerzahler. Und hier sind alle Staaten gleich: wenn Geld benötigt wird, wird eine neue Steuer erfunden. Natürlich eine, die positiv ist: z.B. Ökosteuer! Ist doch eine sinnvolle Steuer! Dass sie nichts anderes ist, als die eigenen Fehler und die der Vorgänger auszubügeln, das sagen sie natürlich nicht! Ein Unternehmen, das so handeln würde wie der Staat, wäre schon lange bankrott und die Manager hinter Schloss und Riegel (betrügerischer Konkurs)
        Schweden war mal vor einigen Jahren (20?) bei ca. 110% Steuer! Was machten diejenigen, die dickes Geld verdienten? Sie gingen ins Ausland! Was hatte Schweden davon? Nichts! Sie machten dann einen Handel z.B. mit den ABBAS, so dass die weniger Steuern zahlen mussten als die anderen Staatbürger! "all animals are equal...."
        Dass ein Staat Aufgaben hat (Rente, Sicherheit, Straßenbau....) ist klar. Dass das Geld kostet wird niemand bezweifeln. Nur, dass das das x-fache von 1970 kosten muss, das kann mit keiner weismachen! München hatte mal einen Oberbürgermeister, Wimmer, der war verhasst bei den Beamten und Angestellten. Er hat überall seine Nase ´reingesteckt und nachgeprüft, wo noch was zu sparen war, wie man mit dem vorhandenen Mitteln seine Aufgabe erfüllen kann. In dieser Zeit war die Stadt in den schwarzen Zahlen! Seine "Enkel" haben es dann wieder verschleudert (z.B. für eine Olympiade, die so nötig war wir ein Kropf).
        Zu diesem Thema könnte man schreiben, bis der Computer platzt!
        Beispiel: wozu muss der Fuhrpark der Minister und deren Hilfen bei einem Wechsel sofort erneuert werden, auch noch eine Nummer dicker? Wozu braucht ein Minister überhaupt ein eigenes Auto mit Fahrer? Ich meine nicht den Kanzler. Kommt es nicht billiger, wenn sie mit dem Taxi fahren? Wozu muss ein Minister (es war Wörner) mit dem Bundeswehr-Jet von Bonn nach Stuttart fliegen und auf der Straße wird ihm sein "Dienstfahrzeug" nachgebracht? Inclusive einer Kohorte von Polizisten, die wohl wichtigere Aufgaben hätten! Und was machte er in Stuttgart? Er fuhr weiter in seinen Heimatort ins Wochenende! Und auf der Fahrt dahin mit beispielloser Brutalität! Ich kenne einen, der rücksichtslos zur Seite gedrängt wurde. Wenn der auf seine Vorfahrt bestanden hätte, hätte es Tote gegeben! Und wer wäre schuld gewesen? Der Unschuldige! "All animals are equal..."
        Grüße
        Raimund [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!