Rot/Grün doch nicht so gut wie Hans immer schreibt

Von: , Frage gestellt am Do, 16. Nov 2000

ja das wird dem hans sein rosa weltbild zerstören.


Die fünf Wirtschaftsweisen haben die Bundesregierung aufgefordert, die hohe Arbeitslosigkeit offensiver und mit einer “konsistenten Konzeption” zu bekämpfen. In ihrem am Mittwoch veröffentlichten Jahresgutachten 2000/2001 nennen sie die Arbeitslosigkeit die “gravierendste Zielverfehlung der Wirtschaftspolitik”.

Dringend notwendig seien Reformen zur Verbesserung der Unternehmensbedingungen am Arbeitsmarkt, schrieb der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Quote der offenen und verdeckten Arbeitslosigkeit gehe zwar im nächsten Jahr weiter von 13,2 auf 12,5 Prozent zurück.
Diese Entlastung sei aber im wesentlichen nur demographisch bedingt, weil mehr ältere Menschen aus dem Erwerbsprozess ausschieden als junge Menschen dort einträten. Dagegen lobten die Professoren unter Leitung des Kölner Ökonomen Juergen Donges die Steuer- und Konsolidierungspolitik von Finanzminister Hans Eichel (SPD).

nach zulesen unter
http://www.zdf.msnbc.de/news/65636.asp

cu

42 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Minuten hilfreich
    Fortführend:

    Eine Umfrage unter 8000 Handwerksbetrieben in Nordrhein-Westfalen ergab eine Stagnation des Geschäfts und einen Abbau von Arbeitsplätzen. Der Grossteil der zumeist Mittelständler geben hierfür als Grund die hohen Lohnnebenkosten, die Steuerpolitik und den schwachen Euro an. ein Teil der Befrgaten fürchten ob der schlechten Wirtschaftslage um ihre Existenz.

    Nicht nachzulesen, gesehen die Nacht von Di auf Mi im WDR-Lokalzeit.

    Ich frage micht, wie da mancher an die hier immer wieder zu lesenden Zahlen kommt......

    Schönes WE

    CIAo

  2. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    wie jetzt?!

    Hi,

    komisch. Dabei hat uns Hans doch gerade eben noch erklärt, wie toll die 5 Weisen die "bunte" Politik finden. Sollte er da ausnahmsweise mal was falsch verstanden haben? Und zum Thema "demographische Entwicklung als Ursache der Entspannung am Arbeitsmarkt" hat er mir doch unten über Seiten hinweg schlüssig erklärt, daß ich alles nur falsch verstanden habe. Oder was?

    Christian,

    der sich gerade mal den Sarkasmus von der Tastatur wischt. [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Re: wie jetzt?!

      hi christian man soll halt nich ales glauben was einer erzählt
      cu [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
        Re^2: wie jetzt?!man sollte mal genauer lesen...

        hi christian man soll halt nich ales glauben was einer erzählt
        cu
        ....und nicht so lapidare Einwuerfe glauben, die alles enstellen:

        typisch fiese politik, das Wort im Munde rumdrehen.

        ciao Hi,

        komisch. Dabei hat uns Hans doch gerade eben noch erklärt, wie
        toll die 5 Weisen die "bunte" Politik finden. Sollte er da
        ausnahmsweise mal was falsch verstanden haben? Und zum Thema
        "demographische Entwicklung als Ursache der Entspannung am
        Arbeitsmarkt" hat er mir doch unten über Seiten hinweg
        schlüssig erklärt, daß ich alles nur falsch verstanden habe.
        Oder was?

        Christian,

        der sich gerade mal den Sarkasmus von der Tastatur wischt.



        ja das wird dem hans sein rosa weltbild zerstören.


        Die fünf Wirtschaftsweisen haben die Bundesregierung
        aufgefordert, die hohe Arbeitslosigkeit offensiver und mit
        einer “konsistenten Konzeption” zu bekämpfen. In ihrem am
        Mittwoch veröffentlichten Jahresgutachten 2000/2001 nennen sie
        die Arbeitslosigkeit die “gravierendste Zielverfehlung der
        Wirtschaftspolitik”.

        Dringend notwendig seien Reformen zur Verbesserung der
        Unternehmensbedingungen am Arbeitsmarkt, schrieb der
        Sachverständigenrat zur Begutachtung der
        gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Quote der offenen und
        verdeckten Arbeitslosigkeit gehe zwar im nächsten Jahr weiter
        von 13,2 auf 12,5 Prozent zurück.
        Diese Entlastung sei aber im wesentlichen nur demographisch
        bedingt, weil mehr ältere Menschen aus dem Erwerbsprozess
        ausschieden als junge Menschen dort einträten. Dagegen lobten
        die Professoren unter Leitung des Kölner Ökonomen Juergen
        Donges die Steuer- und Konsolidierungspolitik von
        Finanzminister Hans Eichel (SPD).

        nach zulesen unter
        http://www.zdf.msnbc.de/news/65636.asp

        cu

      • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
        So halt.

        hi christian man soll halt nich ales glauben was einer erzählt
        cu
        Sowieso nicht. Das Problem ist, daß Hansilein nun wirklich gar nichts glauben will, was man ihm erzählt.

        Ich hatte es ja eigentlich aufgegeben, aber wenn Du so nett die Vorlage lieferst... Da mußte ich einfach mitmachen.

        Gruß
        C Hi,

        komisch. Dabei hat uns Hans doch gerade eben noch erklärt, wie
        toll die 5 Weisen die "bunte" Politik finden. Sollte er da
        ausnahmsweise mal was falsch verstanden haben? Und zum Thema
        "demographische Entwicklung als Ursache der Entspannung am
        Arbeitsmarkt" hat er mir doch unten über Seiten hinweg
        schlüssig erklärt, daß ich alles nur falsch verstanden habe.
        Oder was?

        Christian,

        der sich gerade mal den Sarkasmus von der Tastatur wischt.



        ja das wird dem hans sein rosa weltbild zerstören.


        Die fünf Wirtschaftsweisen haben die Bundesregierung
        aufgefordert, die hohe Arbeitslosigkeit offensiver und mit
        einer “konsistenten Konzeption” zu bekämpfen. In ihrem am
        Mittwoch veröffentlichten Jahresgutachten 2000/2001 nennen sie
        die Arbeitslosigkeit die “gravierendste Zielverfehlung der
        Wirtschaftspolitik”.

        Dringend notwendig seien Reformen zur Verbesserung der
        Unternehmensbedingungen am Arbeitsmarkt, schrieb der
        Sachverständigenrat zur Begutachtung der
        gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Quote der offenen und
        verdeckten Arbeitslosigkeit gehe zwar im nächsten Jahr weiter
        von 13,2 auf 12,5 Prozent zurück.
        Diese Entlastung sei aber im wesentlichen nur demographisch
        bedingt, weil mehr ältere Menschen aus dem Erwerbsprozess
        ausschieden als junge Menschen dort einträten. Dagegen lobten
        die Professoren unter Leitung des Kölner Ökonomen Juergen
        Donges die Steuer- und Konsolidierungspolitik von
        Finanzminister Hans Eichel (SPD).

        nach zulesen unter
        http://www.zdf.msnbc.de/news/65636.asp

        cu

  3. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    Wunschbilder

    Hallo,

    ...scheinbar aber auch nicht soo schlecht, wie es manch andere gerne hätten.

    Richtig ist, dass der Sachverständigenrat mehr Anstrengungen in der Arbeitsmarktpolitik fordert, allerdings nicht nur von der Regierung - auch die Unternehmen seien gefordert.

    Richtig ist auch, dass man das derzeitige Konzept der Ökosteuer nicht unbedingt für der Weisheit letzten Schluss hält.

    Die Angaben von Hans (Lob für Steuerreform, Rentenreform, Lohnpolitik etc.) sind auch richtig.

    Wer sich ein eigenes Bild machen möchte: das ganze 571-seitige Machwerk kann man hier als PDF haben:
    http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/

    Warum wird eigentlich immer auf dem demographischen Faktor herumgeritten? Die Altersstruktur ist ja wohl keine von irgendeiner Bundesregierung zu vertretende Angelegenheit, oder?

    In dem Zusammenhang stellt sich mir eigentlich immer wieder die Frage, ob die Probleme auf dem Arbeitsmarkt überhaupt politisch lösbar sind oder ob nicht die technische und gesellschaftliche Entwicklung eine so starke Eigendynamik besitzen, dass staatliche Eingriffe kaum noch Veränderungen bewirken können.

    Wie müsste eine vernünftige Arbeitsmarktpolitik aussehen?
    Ist das Beispiel Niederlande mit massiver Ausweitung von Teilzeit und Vorruhestand wirklich so seeligmachend? Immerhin ging laut OECD Survey der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt zu Lasten der Produktivität.

    Gruss
    Peter

    • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
      Re: Wunschbilder

      Warum wird eigentlich immer auf dem demographischen Faktor
      herumgeritten? Die Altersstruktur ist ja wohl keine von
      irgendeiner Bundesregierung zu vertretende Angelegenheit,
      oder?
      Genau darum geht es ja! Was hier als Riesenaufschwung verkauft wird, ist zu einem insgesamt großen Teil auf den Euro, Veränderungen in der Berechnung und eben auch auf die demographische Komponente zurückzuführen. Darauf ist schon vor einiger Zeit hingewiesen worden.

      Übrigens auch auf die Tatsache, daß Onkel Eichel durch die niedrigen Zinsen in diesem und im vergangenen Jahr massiv entlastet wurde. Die Zinssituation hat er dann klugerweise dazu genutzt, sich kurzfristig zu refinanzieren (wegen niederiger Zinsen). Das wird im Zweifel dazu führen, daß ihn die Zinsen nächstes Jahr wieder einholen. Aber das nur nebenbei.

      Entscheidend ist, daß durch die umgekehrte Bevölkerungpyramide eine Entlastung auf Arbeitsmarkt entsteht, die schon vorher angekündigt wurde und eben NICHT der "bunten" Bundesregierung zuzurechnen ist, was sich Hans weigert zu glauben.

      Ich habe fertig.
      Gruß
      Christian In dem Zusammenhang stellt sich mir eigentlich immer wieder
      die Frage, ob die Probleme auf dem Arbeitsmarkt überhaupt
      politisch lösbar sind oder ob nicht die technische und
      gesellschaftliche Entwicklung eine so starke Eigendynamik
      besitzen, dass staatliche Eingriffe kaum noch Veränderungen
      bewirken können.

      Wie müsste eine vernünftige Arbeitsmarktpolitik aussehen?
      Ist das Beispiel Niederlande mit massiver Ausweitung von
      Teilzeit und Vorruhestand wirklich so seeligmachend? Immerhin
      ging laut OECD Survey der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt zu
      Lasten der Produktivität.

      Gruss
      Peter

      • Antwort von nach 5 Stunden hilfreich
        Re^2: Wunschbilder /Fakten

        Warum wird eigentlich immer auf dem demographischen Faktor
        herumgeritten? Die Altersstruktur ist ja wohl keine von
        irgendeiner Bundesregierung zu vertretende Angelegenheit,
        oder?
        Genau darum geht es ja! Was hier als Riesenaufschwung verkauft
        wird, ist zu einem insgesamt großen Teil auf den Euro,
        Veränderungen in der Berechnung und eben auch auf die
        demographische Komponente zurückzuführen. Darauf ist schon vor
        einiger Zeit hingewiesen worden.

        Übrigens auch auf die Tatsache, daß Onkel Eichel durch die
        niedrigen Zinsen in diesem und im vergangenen Jahr massiv
        entlastet wurde. Die Zinssituation hat er dann klugerweise
        dazu genutzt, sich kurzfristig zu refinanzieren (wegen
        niederiger Zinsen). Das wird im Zweifel dazu führen, daß ihn
        die Zinsen nächstes Jahr wieder einholen. Aber das nur
        nebenbei.

        Entscheidend ist, daß durch die umgekehrte Bevölkerungpyramide
        eine Entlastung auf Arbeitsmarkt entsteht, die schon vorher
        angekündigt wurde und eben NICHT der "bunten" Bundesregierung
        zuzurechnen ist, was sich Hans weigert zu glauben.
        Fakten : Die Bevoelkerungspyramide IST defakto DAS Hauptproblem:

        daher Zuwanderung noetig- siehe auch die fuenf Weisen- wg. der hoeher Qualifizierten dto.

        DAS muesste, sollte und wird diese Regierung ja anpacken, man sieht ja die massiven Bemuehungen beim Rententhema und Anreizen der Familien , bzw.Entlastungen, die natuerlich noch weiter fuehrend sein sollten. Ich habe fertig.
        Gruß
        Christian

        In dem Zusammenhang stellt sich mir eigentlich immer wieder
        die Frage, ob die Probleme auf dem Arbeitsmarkt überhaupt
        politisch lösbar sind oder ob nicht die technische und
        gesellschaftliche Entwicklung eine so starke Eigendynamik
        besitzen, dass staatliche Eingriffe kaum noch Veränderungen
        bewirken können.

        Wie müsste eine vernünftige Arbeitsmarktpolitik aussehen?
        Ist das Beispiel Niederlande mit massiver Ausweitung von
        Teilzeit und Vorruhestand wirklich so seeligmachend? Immerhin
        ging laut OECD Survey der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt zu
        Lasten der Produktivität.

        Gruss
        Peter
        Richtig ! NL zeigt mE nur kurzfristige Loesungen, mag ja politisch zunaechst hilfreich sein, aber als Konzept wohl kaum.

        ciao

        • Antwort von nach 10 Stunden hilfreich
          Re^3: Wunschbilder /Fakten


          daher Zuwanderung noetig- siehe auch die fuenf Weisen- wg. der
          hoeher Qualifizierten dto.
          Aber doch bitte keine Hilfsarbeiter aus Afropolien! Hochqualifizierte, die auch mit größter Wahrscheinlichkeit Deutschland was bringen und nicht arbeitlos werden. Die wenigsten werden etwas dagegen haben, dass ein Arzt aus Persien oder ein Computerspezialist aus Asien hierher kommt. Gut, ein paar gibts immer. Aber was sollen die Bauhilfsarbeiter in Deutschalnd? Die auch ´noch masiv ausgebeutet werden. Wenn die genauso bezahlt würden, wie ein Deutscher, wäre das Problem gelöst: es würden keine mehr importiert.
          Grüße
          Raimund



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