In Sachern: 'Währungsreform in D am 15./16. Mai?'

Von: , Frage gestellt am Mo, 17. Mai 2010

So, jetzt wissen wir es mal wieder:

Die Panikmache war unnötig - der Euro steht noch ...

Es ist schon beruhigend, dass nicht jede Verschwörungstheorie stimmt :-)

Viele Grüße, Bombadil2

19 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
    lieber Monate zu früh als eine Stunde zu spät

    Hallo Bombadil2,

    ich hatte die Möglichkeit der Währungsreform in dieses Forum gestellt, und bin jetzt auch froh, dass es nicht schon dieses Wochenende passiert ist. Allerdings geht die Talfahrt des EUR und der EU höchstwahrscheinlich weiter und wir sollten uns daher nach wie vor auf den kompletten Zerfall des EUR und der EU vorbereiten.

    Der Goldpreis, der nun seit 10 Jahren im Mittel nahezu exponentiell steigt (siehe eine schöne Grafik unter https://www.dresdner-privat.de/mis/pkportal/pk/kmpor...

    zeigt die immer schneller vor sich gehende Flucht aus dem System in bleibende Werte an. Wer also noch Vermögen hat, tut gut daran, es in Edelmetalle (Au, Ag) umzuwandeln, solange noch was da ist, denn seit einigen Wochen scheint die Nachfrage nach Au und Ag zu explodieren.
    Wenn erst die Masse auf den Trichter kommt, dass die Entwertung des Papiergeldes und der Sparvermögen unausweichlich ist, ist es wahrscheinlich schon zu spät.

    Gruß, Hilarion

    • Antwort von nach 9 Stunden hilfreich
      Re: lieber Monate zu früh als eine Stunde zu spät

      Hallo, zeigt die immer schneller vor sich gehende Flucht aus dem
      System in bleibende Werte an. Wer also noch Vermögen hat, tut
      gut daran, es in Edelmetalle (Au, Ag) umzuwandeln, solange
      noch was da ist, denn seit einigen Wochen scheint die
      Nachfrage nach Au und Ag zu explodieren.
      das war vor einem guten Jahr auch schon einmal so. Inzwischen spiegeln die Marktpreise die Lage im Handel schon nicht mehr wieder, d.h. die Aufschläge zum reinen Materialwert sind deutlich angestiegen.

      Ein Artikel zum Thema frisch von heute:
      http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:run-auf-muenzen-...

      Gruß
      Christian

    • Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
      Re: lieber Monate zu früh als eine Stunde zu spät

      Kleine Bemerkung am Rande: Der Goldpreis, der nun seit 10 Jahren im Mittel nahezu
      exponentiell steigt (siehe eine schöne Grafik unter
      https://www.dresdner-privat.de/mis/pkportal/pk/kmpor...

      Wer also noch Vermögen hat, tut
      gut daran, es in Edelmetalle (Au, Ag) umzuwandeln, solange
      noch was da ist, denn seit einigen Wochen scheint die
      Nachfrage nach Au und Ag zu explodieren.
      Dein Tip läuft auf ein zyklisches Kaufverhalten hinaus. Das zu kaufen, was gerade alle gekauft haben und dessen Preis deswegen gerade schön hoch ist, ist so ziemlich das Dümmste was ein Anleger machen kann.

      Für Edelmetalle gilt zudem die alte Weisheit: "Gold kriegt keine Kinder" - Gold ist ein reines Spekualtionsobjekt. Und das zu kaufen wenn der Preis hoch ist absoluter Schwachsinn - aber das sagte ich schon.

      Fürchte nur das diese Warnung mal wieder keiner beachtet. Irgendwie schaffen es die Verkäufer immer wieder die Leute entweder mit Gier oder mit Panik dazu zu bringen Ihr Geld zum Fenster raus zu werfen.

      Ne stimmt nicht vor ein paar Wochen konnte ich eine Frau davon abbringen, es sich mit allen Freunden und Verwandten zu verderben, indem Sie Goldanteile für einen obskuren Strukturvertrieb verkauft, der mit eben dieser Panikmache Anteile an einem Gold-Fonds verkauft (Gold-Fonds = Ganz tolle Idee. Da hat man nicht nur die Chance(!) viel durch eine falsche Anlagestrategie zu verlieren. Man hat schon mal die Garantie(!) viel Geld durch total überzogene Gebühren zu verlieren. Und dann gibt's noch die ganz große Chance, daß das Gold des Fonds, das irgendwo auf den den Antillen oder Madagaskar oder sonstwo liegt ganz weg ist ... Das heißt mit Gold ist es wie mit Geld, das ist nie weg - das hat dann nur ein anderer.


      Sigh!
      Conrad

      • Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
        Re^2: lieber Monate zu früh als eine Stunde zu spä

        Dein Tip läuft auf ein zyklisches Kaufverhalten hinaus. Das zu
        kaufen, was gerade alle gekauft haben und dessen Preis
        deswegen gerade schön hoch ist, ist so ziemlich das Dümmste
        was ein Anleger machen kann.
        Hab ich das nicht bei 800 $/Unze nicht schon einmal irgendwo gehört? Für Edelmetalle gilt zudem die alte Weisheit: "Gold kriegt
        keine Kinder" - Gold ist ein reines Spekualtionsobjekt. Und
        das zu kaufen wenn der Preis hoch ist absoluter Schwachsinn -
        aber das sagte ich schon.
        "Hoch" ist relativ.

        Gruß
        C.

        • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
          Re^3: lieber Monate zu früh als eine Stunde zu spä

          Hab ich das nicht bei 800 $/Unze nicht schon einmal irgendwo
          gehört?
          Nicht von mir. Aber interessehalber: Wann war das und wo lag der Dollarkurs damals.

          Aber ich schätze wer da eingestiegen ist kann jetzt trotz Kursverlusten (?Vermutung: right me if i'm wrong) ganz schön Kasse machen.

          Aber das war glaube ich nicht die Intention des Artikels ;-))


          Gruß Auch C.

          • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
            Re^4: lieber Monate zu früh als eine Stunde zu spä

            Hab ich das nicht bei 800 $/Unze nicht schon einmal irgendwo
            gehört?
            Nicht von mir. Aber interessehalber: Wann war das und wo lag
            der Dollarkurs damals.
            Mein Fehler: ich meinte 800 Euro/Unze.

            Gruß
            C.

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re: lieber Monate zu früh als eine Stunde zu spät

      Guten Morgen,Hilarion,

      es stimmt schon was die Vorschreiber so alles zum Besten geben:
      Das gemeine Volk verhält sich halt so wie die Lemminge oder die Windhunde:immer mit irgendeinem mit einer Angel vor die Schnauze gehaltenem Leckerbissen - und schon rennt es.

      Ich denke, die Finanzkrise wurde mindestens zur Hälfte vom Volk verursacht.Die zweite Hälfte hat nachgeholfen, mit der beschriebenen Angel.

      Aber gierig (oder unwissend?) sind sie beide.



      muslima



      PS: An die Spezialisten/Innen hier:Ist es nicht interessant, dass Geldhäuser Silber horten und/oder sagen wir "leerhandeln"(auch ein Wortspiel)?

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re: lieber Monate zu früh als eine Stunde zu spät

      Hallo Hilarion (danke für die persönliche Anrede!), Allerdings geht die Talfahrt des EUR
      und der EU höchstwahrscheinlich weiter und wir sollten uns
      daher nach wie vor auf den kompletten Zerfall des EUR und der
      EU vorbereiten.
      Der Tiefststand des Euros lag bei ca. 78 US-Cent, insofern von einer Talfahrt zu reden, ist zwar relativ (im Vergleich zum letzten Jahr) korrekt, absolut aber nicht.
      Eine Talfahrt der EU sehe ich gar nicht. Ich wüsste allerdings auch nicht, wie eine Talfahrt einer supranationalen Institution aussehen sollte. Die Wirtschaft ist ganz klar in einer Krise, aber daraus eine institutionelle Krise abzuleiten, halte ich für gewagt - zu gewagt. Im Gegenteil, ich denke, dass erstens die Krise irgendwie überwunden werden wird (wenn auch ggf. mit Kollateralschäden, über die man trefflich spekulieren kann) und dann (zumindestens meine Hoffnung) ein Lerneffekt eintritt, sodass die EU als Institution im Ganzen gestärkt aus der Krise hervorgehen kann.
      Der Goldpreis, der nun seit 10 Jahren im Mittel nahezu
      Da der Euro seit seiner Schaffung 1999 diverse Phasen durchschritt (mal war er stark, mal schwach), kann eine exponenzielle Steigerung des Goldpreises nicht mit dem Euro zusammenhängen. exponentiell steigt (siehe eine schöne Grafik unter
      https://www.dresdner-privat.de/mis/pkportal/pk/kmpor...

      Wer also noch Vermögen hat, tut
      gut daran, es in Edelmetalle (Au, Ag) umzuwandeln,
      Die Märkte basieren zum großen Teil auf Psychologie. Sprich: Krisen werden herbeigeredet. Dann aber sind die Krisen real. Aber darum sollte man es vermeiden, Panik zu machen - denn oftmals entsteht die Begründung der Panik erst durch die ursprünglich unbegründete Panik selber. Wenn erst die Masse auf den Trichter kommt, dass die
      Entwertung des Papiergeldes und der Sparvermögen
      unausweichlich ist, ist es wahrscheinlich schon zu spät.
      Ich halte sie erstens nicht für unausweichlich und zweitens für relativ unrealistisch. In der Wirtschaftskrise 1929 gab es zwar eine Depression, aber meines Wissens nach keine Hyperinflation. 1923 gab es die Hyperinflation, diese hatte aber keine Wirtschaftskrise als Ursache.

      Gruß Bombadil2

  2. Antwort von nach 12 Minuten hilfreich
    Re: In Sachern: 'Währungsreform in D am 15./16. Ma

    Prognosen sind halt immer schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen...



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