Antwort von
nach 3 Tagen
hilfreich
Re^3: Freiheit und Wohlstand für alle Menschen
Hi Bernd !
Thema Logistik:
Logistik ist sicher ein sehr wichtiges
Thema, das wir in unseren Themenkatalog
aufnehmen werden.
Allerdings lies sich bis jetzt jedes
logistische Problem mit dem nötigen Geld
lösen: In den Industrienationen werden
alle nur erdenklichen Waren und
Dienstleistungen aus aller Welt
angeboten, und das im Überfluss. Ich
denke wenn wir jemanden dafür bezahlen
würden, die überschüssigen Nahrungsmittel
in bedürftige Länder zu bringen und dort
zu verteilen, würde das sehr bald
funktionieren. Logistik ist auf jeden
Fall ein Thema.
Nur wer bezahlt das ?
Soll denn Deine Lösung über Steuergelder finanziert werden oder soll sie sich selbst tragen können ?
Thema Politik:
Politische Tendenzen würde auch ich
zunächst ausklammern. Das sind zumeist
Querelen, die uns im Moment nicht
weiterbringen. Später wird die Politik
natürlich ein wichtiges Thema sein.
Das halte ich auch für vernünftig.
Thema Buchführung:
Ja ich führe eine Datenbank mit allen
Beiträgen, die wir später thematisch
aufbereiten können.
Daran würde ich mich auch später gerne beteiligen. Könnte sehr interessant werden, was Leute zu diesem Thema zu sagen haben, dioe normalerweise kein Forum haben.
Thema Sprüche:
"der mensch ist egoistisch, das kann ja
gar nicht funktionieren.."
In diesem Satz stecken drei fatale
Vorurteile, die bisher den globalen
Wohlstand wirkungsvoll verhindert haben:
1. der Mensch ist egoistisch:
Stellen wir doch mal die Frage so:
"Gesetzt den Fall, Sie müssten sich in
keiner Weise einschränken, wären Sie dann
dafür, dass es den anderen Menschen auch
gut geht?" Ich möchte den sehen, der
wirklich will, dass es den anderen
schlechter geht. Hinter dem Egoismus
steckt im allgemeinen die Angst zu kurz
zu kommen. In einigen Fällen auch
Geltungssucht oder Machtstreben.
Was wäre, wenn wir eine Lösung finden,
die alledem gerecht wird?
Das ist wohl eher Wunschdenken.
Beschränkt man sich allerdings zunächst auf das Verteilungsproblem überschüssiger Lebensmittel, sollte das wohl niemanden stören.
2. Es ist ein allgemein verbreitetes und
deshalb fatales Vorurteil, dass die einen
etwas abgeben müssen, damit die anderen
mehr Lebensqualität bekommen. Wir sollten
eine Lösung anstreben, die allen
Beteiligten Vorteile bringt. Und hier
kommt schon das dritte:
3. das kann nicht funktionieren, das ist
unmöglich etc... Ist das wirklich
unmöglich? Hat man es denn überhaupt
schon mal probiert? (Jetzt kommen die
Standard-Hinweise auf Kommunismus usw.)
Ja, wer sagt denn, dass, wenn ein oder
zwei Versuche nicht zum Ziel geführt
haben, dass es keine besseren Lösungen
gibt? Edison hat meines Wissens über
tausend Versuche gemacht, bis er die
Glühbirne endlich erfunden hatte.
Lasst uns also "Möglichkeitsdenker"
suchen!
Das ist mir nun schon viel zu politisch.
Das theoretische Streben nach der perfekten Gesellschaftsform für alle scheitert allein daran, daß man niemals alle Menschen "unter einen Hut bringen" kann.
Also vergiß es !
Kümmern wir uns lieber um das ursprünglich beschriebene, operative Problem der Nahrungsverteilung.
Thema Weltstaat:
Meines Wissens wird in Kreisen der
Politik und der Hochfinanz genau dieses
Ziel angestrebt. Die EU ist ein sicheres
Indiz hierfür. Ob ein Weltstaat Fluch
oder Segen für die Menschheit bringt,
hängt von den Menschen ab. Dieses Projekt
könnte dazu helfen, dass es ein Segen
wird.
das wäre ein neues Thema und ist wiederum politisch....
Bis dann,
Mathias