Schwellenprobs sind keine

Von: , Frage gestellt am Mi, 18. Dez 2002

Sollte die Türkei, jener Staat, welcher nach
Atatürk nie weiter von Atatürk entfernt war
als heute, je einer wie auch immer gearteten
EuropaUnion Bestandteil werden...ist absehbar,
daß die USA als nächsten Schritt Russland in
die EU drängen werden, wie die Türkei...
(Dammbruchproblem)

Die Türkei und Russland einigt eines: Sie sind
kulturelle Grenzregionen:

(1)
Die Türkei kann von ihrer historischen Rolle
nicht lassen, ist aber in europäischen Maß-
stäben ein unfähiger Suppenkasper. Ohne Geo-
politische Bedeutungszuweisung durch den größ-
ten Ölverbraucher der Welt bzw. bessere Strate-
gien desselben in der selben Region, blieben
die Türken auch das landwirtschaftlich domi-
nierte Bauernvolk, welches von bäurischen Mi-
litärs geführt wird.
Atatürk ist eine Legende auf die sich alle be-
rufen. Begriffen hat niemand nix (im wesentli-
chen): Justitz (billigschmieren Kaufe, statt
europäisch verstandenes Recht; ---Sharia?).
Man sollte vielleichjt eine Lehre daraus ziehen,
daß keine 30% der in Deutschland lebenden Tür-
ken die deutsche (europäische) Staatsbürgerschaft
angenommen haben...aha!!!

(2)
Russland gibt sich so gern als Großmacht, wie
es Looser an der Heimatfront ist.
Regiert von einer peinlichen Ex-KGB-Front ist
Russland in seinen Größenfantasien und USA-Arsch-
kriechereien ein wahrer Bruder der Türkei...
Mit den Problemen, die ein Tolstoi-Dostojewskij-
Russland aufgegeben hätte, könnte Europa leben.
Mit Tschetschenien (Türkei: Kurdistan) und den
Vorstellungen von individuellem Recht vs. staat-
lichem sicher nicht.

(3)
Die Türkei und Russland sind nicht durch Zufall
"Übergangskulturen": Die Expansionsgier verhin-
derte schon die zeitlich angemessene Assimilation
von anderen Kulturen (1). Sowohl die Türkei als
auch Russland diskutieren viel über Europa prakti-
zieren aber im Zweifelsfall nicht Europa, sondern
den je vorderen Orient!! (Vgl. Justitz, Presse-
freiheit, Menschenrechte, Bürgerrechte...)...


m/s

10 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 11 Stunden hilfreich
    Re: Was ist eigentlich das Problem?

    Wovor haben alle Angt? Die Türkei wird der EU nicht die Butter vom Brot nehmen. Bisher wird nur in Erwägung gezogen, die Türkei aufzunehmen und das nur mit einem riesigem Anforderungskatalog. Also mal langsam. Und die Schwellenangst kann so langsam mal über Bord geworfen werden, schließlich leben nun seit mehr als 35 Jahren Türken in diesem Land. Das schon 30% aller der hier lebenden Türken die deutsche Staatsbürgerschaft haben, ist doch erfreulich. Schließlich bezahlen sie ja auch Steuern, somit sollen sie auch die Bürgerrechte und -pflichten haben.

    Erschreckender finde ich eher den Beitritt Polens. Begründung: Es lässt sich erahnen, das mit Öffnen der Grenzen, nur noch sporadische Kontrollen stattfinden werden. Das ist doch eine super Plattform für jedwede krimenelle Energie. Aber das wird den Türken auch nachgesagt.

    G

    • Antwort von nach 11 Stunden hilfreich
      Re^2: Was ist eigentlich das Problem?

      Hallo, Wovor haben alle Angt? Die Türkei wird der EU nicht die Butter
      vom Brot nehmen. Bisher wird nur in Erwägung gezogen, die
      Türkei aufzunehmen und das nur mit einem riesigem
      Anforderungskatalog. Also mal langsam. Und die Schwellenangst
      kann so langsam mal über Bord geworfen werden, schließlich
      leben nun seit mehr als 35 Jahren Türken in diesem Land. Das
      schon 30% aller der hier lebenden Türken die deutsche
      Staatsbürgerschaft haben, ist doch erfreulich. Schließlich
      bezahlen sie ja auch Steuern, somit sollen sie auch die
      Bürgerrechte und -pflichten haben.
      Das Problem liegt nicht bei uns. Das Problem ist tiefgründiger. Auf deutschen Boden gibt es keine Nationalität, die sich so gegen eine Eingliederung sträubt als die türkische. Dieses Problem der Integration muss vor einem Beitritt der Türkei gelöst sein. Aus beruflichen Gründen bin ich in vielen türkischen Familien. Die in DE geborenen Kinder, wenn sie denn in DE überhaupt in die Schule dürfen und nicht für die Schule von den Eltern in die Türkei zurück müssen und erst wieder nach der Schule kommen, sprechen wie wir bestes Deutsch - oder den Duialekt -. Die Eltern, die Mütter können sich teilweise verständigen, die Väter oftmals kaum. Und die, die nach der Schule wieder nach DE kommen, sprechen kein Deutsch mehr. In jeder Gesellschaft muss man aber die Sprache des Landes sprechen können, will man nicht isoliert sein. Bevor wir also wieder die Tore öffnen, sollten zuerst einmal die, die bei uns sind, eien Chance der Eingliederung erhalten. Erschreckender finde ich eher den Beitritt Polens. Begründung:
      Es lässt sich erahnen, das mit Öffnen der Grenzen, nur noch
      sporadische Kontrollen stattfinden werden. Das ist doch eine
      super Plattform für jedwede krimenelle Energie. Aber das wird
      den Türken auch nachgesagt.
      Dies ist ein wahrlich grobes Vorurteil.

      Gruss Günter

      • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
        Re^3: Was ist eigentlich das Problem?

        Schröder wiederholte, dass die Türkei nur dann Mitglied der EU werden könne, wenn die Staatspraxis den demokratischen Kriterien der EU entspreche. Darüber soll nach dem Beschluss von Kopenhagen im Dezember 2004 entschieden wird.

        Nach Ansicht Angela Merkels ist die Integration von Moslems in Europa "unvollständig gelungen". Hauptaufgabe der nächsten Jahre werde daher sein, die Integration voranzutreiben. Wer die erheblichen Probleme nicht sehe, "redet an den Menschen einfach vorbei", sagte sie.

        Na dann mal los ... Und was die Intigration konkret mit dem Beitritt zutun hat, erzähl mir mal? Hat Frau Merkel Angst vor der Andersartigkeit einer Kultur?

        Schröder fügte hinzu: "Wer am Thema des Beitritts der Türkei einen neuen Kulturkampf - nach dem Motto: christliches Abendland gegen Islam - anzetteln will, der will den Menschen vormachen, Muslime ließen sich aus unseren Kulturen und Gesellschaften heraushalten." Dies sei "falsch und gefährlich". Denn Muslime gehörten in allen europäischen Gesellschaften "zum selbstverständlichen Alltag".

        Das hoffe ich doch sehr, denn, sonst wäre ich hier fehl am Platz.

        www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/0,1367,POL-0-2027759,00.html

        Es gibt aber auch andere Beispiele. Sehr viele Türken sprechen besser Deutsch als so mancher Abiturient. Ein Großteil der Türken -unter anderem ich auch- wollen gar keine deutsche Staatsbürgerschaft. Ich sehe keine Vorteil darin. .

        Hier werden Fronten geschaffen, wo keine sind. Meinte ich bis heute zumindest.

        G

        • Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
          Re^4: Problem? 'Fünf Finger des Teufels'

          Hallo, Schröder wiederholte, dass die Türkei nur dann Mitglied der EU
          werden könne, wenn die Staatspraxis den demokratischen
          Kriterien der EU entspreche. Darüber soll nach dem Beschluss
          von Kopenhagen im Dezember 2004 entschieden wird.
          Wir diskutieren seit 1963 das Thema Türkei. Wenn es bei Schröder nur um die Staatspraxis gehen würde, müsste er jetzt sogar für den Ausschluss Italiens reden, denn unter Berlusconi ist einer der größten Rechtsbrecher Europas am Ruder. Nach Ansicht Angela Merkels ist die Integration von Moslems in
          Europa "unvollständig gelungen".
          Dies trifft doch auch zu.

          Hauptaufgabe der nächsten Jahre werde daher sein, die Integration voranzutreiben. Wer
          die erheblichen Probleme nicht sehe, "redet an den Menschen
          einfach vorbei", sagte sie.
          Dies ist auch aus meiner Sicht erforderlich. Kinder müssen die Chance haben, im Vorschulalter, vor allem wenn sie in die Schule kommen, dass sie die deutsche Sprache sprechen und sowohl schulisch als auch später beruflich erfolgreich sein zu können. Na dann mal los ... Und was die Intigration konkret mit dem
          Beitritt zutun hat, erzähl mir mal? Hat Frau Merkel Angst vor
          der Andersartigkeit einer Kultur?
          Diese polemischen, aus dem sozialistischen Lager stammenden Hinweise verstehe ich nun wirklich nicht. Merkel verlangt, dass wir zuerst einmal dafür sorgen, dass jeder aus der Türkei in unserem Land "ankommt" und nicht hier lebt, aber die Türkei nicht verlässt. Ich will hier keine Vorurteile unterstützen, da ich jedoch in meinem Freundes - und Bekanntenkreis türkische Mitbürger habe - andererseits beruflich türkische Familien aufzusuchen habe - bin ich durchaus in der Lage, diverse und teilweise für mich brutale Differenzen zu erkennen, wie die einzelnen Gruppen hier leben. Näheres möchte ich im Internet einfach nicht darstellen. Schröder fügte hinzu: "Wer am Thema des Beitritts der Türkei
          einen neuen Kulturkampf - nach dem Motto: christliches
          Abendland gegen Islam - anzetteln will, der will den Menschen
          vormachen, Muslime ließen sich aus unseren Kulturen und
          Gesellschaften heraushalten."
          Das ist übliches dummes Schröder-Gequatsche.

          Dies sei "falsch und gefährlich".
          Wer so die Stimmung wie Schröder für Parteipolitik missbraucht handelt sicher so.

          Denn Muslime gehörten in allen europäischen Gesellschaften "zum selbstverständlichen Alltag".
          Richtig, aber gerade die Bundesregierung setzt doch seit dem 11.9. Moslems=Islam=Terror uns vor. Man muss keine Moscheen stürmen und mit Stiefgeln entweihen, um angebliche Terroristen zu suchen. Das hoffe ich doch sehr, denn, sonst wäre ich hier fehl am
          Platz.

          www.heute.t-online.de/ZDFheute/artikel/0,1367,POL-0-2027759,00.html

          Es gibt aber auch andere Beispiele. Sehr viele Türken sprechen
          besser Deutsch als so mancher Abiturient.
          Dies halte ich für ein Gerücht. Kann aber sicher in Einzelfällen auch sein. Wobei diese Türken wohl auch in DE aufgewachsen sind und auch nicht die Schulzeit in der Türkei verbracht haben.

          Ein Großteil der Türken -unter anderem ich auch- wollen gar keine deutsche
          Staatsbürgerschaft. Ich sehe keine Vorteil darin. .
          Dies soll jeder für sich entscheiden. Zu bedenken gebe ich jedoch, dass man sich mal überlegen sollte, ob man jene Ansprüche, die man in einem anderen Land stellt, im der eigenen Heimat Ausländern zugesteht. Wer keinen Pass des Aufenthaltslandes hat, ist Ausländer. Hier werden Fronten geschaffen, wo keine sind. Meinte ich bis
          heute zumindest.
          Ich sehe keine Fronten. Dies ist politisches Geplänkel zwischen rot/grün und schwarz. Wobei der linskradikale Ausländerflügel der Grünen hier wesentlichen Anteil hat, dass in unserem Land beleidigt und verleumdet wird. Hilft uns als Bürger wenig, hilft uns noch weniger, wenn wir, im Gegensatz zu den bundesdeutschen Parlamentsabsahnern, vor Ort mit den ausländischen Bürgern umzugehen haben.

          Ganz abgesehen davon, dass die größten Feinde der Türken ihre türkische "gehobene Klasse" in DE ist. Dasselbe gilt für die Polen und noch stärker für die Spätaussiedler aus Russland. was sich in unserem Land als Subkultur hier teilweise durch diese sogenannten "Neuunternehmer, Hausbesitzer und Selbstständige" entwickelt hat gegenüber ihren Landsleuten ist nach unserer Verfassung und der Rechtsordnung verboten.

          Noch ein Hinweis. Bis 2004 sieht alles anderst aus. Und je mehr die USA versuchen die Deutschen zu zwingen, den Beitritt der Türkei voranzutreiben, desto länger wird es gehen, solange Bush und die Clique Rumsfeld, Rice, Perle und Cheeny regiert. Aber auch ohne die "Fünf Finger des Teufels" (Bush,Rumsfeld, Perle, Rice, Cheeny) wird es noch mindestens 8-10 Jahre gehen.

          Gruss Günter

          • Antwort von nach 16 Stunden hilfreich
            Re^5: Problem? 'Fünf Finger des Teufels'

            Hallo Günther,

            Wer keinen Pass des Aufenthaltslandes hat, ist Ausländer.

            Da gebe ich dir ausnahmslos Recht. Blos große Nachteile habe ich nicht hier, außer das ich alle 2-5 Jahre meinen Pass verlängern lassen muss. Die deutsche Bürokratie ist da zwar nicht so harmlos aber mit denen einigt man sich auch recht schnell. Zum Glück werde ich nicht wie mancher Ausländer behandelt ;-) Ganz abgesehen davon, dass die größten Feinde der Türken ihre
            türkische "gehobene Klasse" in DE ist.
            Naja auf den Einen o. Anderen trifft dies wieder zu, aber halt nicht auf alle. Nicht viele in Deutschland lebenden Türken besitzen hier Eigenheime und ähnliches. Das die Daheim-gebliebenden neidisch sind, weil sich die Rückkehrer hier ihre türkischen Eigenheime vom Mund abgespart haben ist traurig aber nicht zu ändern. Es wird einem immer unterstellt, das es einem in Deutschland so super geht. Aber die lieben Verwandten haben ja auch keine Vergleichmöglichkeiten. Noch ein Hinweis. Bis 2004 sieht alles anders aus. Und je
            mehr die USA versuchen die Deutschen zu zwingen, den Beitritt
            der Türkei voranzutreiben, desto länger wird es gehen -solange
            Bush und die Clique Rumsfeld, Rice, Perle und Cheeny regiert.
            Aber auch ohne die "Fünf Finger des Teufels" (Bush,Rumsfeld,
            Perle, Rice, Cheeny) wird es noch mindestens 8-10 Jahre gehen.
            Und da gebe ich dir wieder zu 100% Recht. Kein Veto. Gruss G

          • Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
            Re^5: Problem? '666 Finger des Teufels'

            Lieber Günter,

            ich mag ihre trockene Gewitztheit.
            Im wesentlichen (und vielen Details) wundere ich mich
            über die Masse an Identifikationsmerkmalen...


            x-m/s

          • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
            Zur Ergänzung:

            Lieber Günter,

            anders als Du identifiziere ich "Schröder" als
            Funktionsträger einer politischen Klasse, die
            lechts und rinks ebenso belanglos benutzt, wie
            ihre geographische und astrologische Herkunft =
            allenfalls medienrelevant.
            Deshalb auch ist Deine Wahrnehmung einer sozialis-
            tisachen Argumentation durch die türkische "Geisha"
            ("Diese polemischen, aus dem sozialistischen Lager
            stammenden Hinweise verstehe ich nun wirklich nicht.")
            sehr rührend, weil der Türkin Rede nicht weniger ein-
            fältig ist, als Deine Antwort!

            Das von "Geisha" angesprochene Thema ist nämlich garnicht
            polemisch, sondern dumm, O-Ton: "Na dann mal los ... Und
            was die Intigration konkret mit dem Beitritt zutun hat,
            erzähl mir mal? Hat Frau Merkel Angst vor der Andersartig-
            keit einer Kultur?"

            Man könnte versuchen (!) ihr zu erklären: Integration hat
            mit Beitritt alles zu tun. Wenn die Türkei meint in wirtschaft-
            licher, in politischer und ethischer Hinsicht einen 3ten Weg
            gehen zu können, obwohl sie sich ihren Staatshaushalt zum
            Großteil durch die USA finanzieren läßt, dann muß sie auch
            bereit sein als solche Kurtisane der USA betrachtet zu werden.

            Man könnte zu erklären versuchen, daß Integration ein Angebot
            ist, welches Türken im allgemeinen als Recht mißverstehen.
            Das Angebot der Integration machen die Türken in der Türkei
            wie auch zu mehr als 70 Prozent in Deutschland den Deutschen
            und anderen Europäern nicht. Im Gegenteil. Das christliche
            Gebot der Toleranz gilt diesen sowohl in der Türkei, als auch
            in Wedding etc. als Nachweis der Schwäche, bestenfalls als
            Einladung zur billigen Ausnutze...

            Klischees sind das nicht. Und ich weiß nicht welche so-
            zialpädagogische Hirnrissigkeit Dich dazu treibt, die
            Realität mit Schönfärberei (und das ist die ganze ver-
            logene 68ger-Rhetorik) zu tünchen?!!

            Gerade hier sollte es doch angemessen sein zu fragen, wa-
            rum die Türken so ein 18tes-Jhd-Selbstbild haben? Warum
            die in Deutschland lebenden Türken keinen deutschen Pass
            haben, den sie neben ihrem türkischen haben könnten, ohne
            Probleme und damit ihr Wahlrecht in Deutschland aufgeben,
            jedoch in solchen Foren die "armen verfolgten/benachtei-
            ligten Seelchen" spielen??
            Da sie weder verfolgt, noch wirklich benachteiligt sind,
            sollte klar sein, daß sie ganz andere Interessen haben,
            als die, die Gesellschaft in der sie leben aufklärend
            zu verbessern...!!!

            Ich möchte auch der falsch verstandenen Logik, wider-
            sprechen, welcher "Geisha" und Du gleichermaßen zu fol-
            gen scheint, wenn ihr Merkels Satz interpretiert: Die
            Türken "gehörten zum Selbstverständlichen Alltag". Es
            wird damit kein Idealzustand geschildert, sondern al-
            lein der IST-Zustand! D.h.: Der Satz dokumentiert allein
            die Toleranzleistung Deutschlands und das Vorhandensein
            einer Anforderung an die Migranten, welche außer den
            Türken auch gewisse Albaner, Marokaner, Asiaten (bisher
            Vietnam), Afrikaner (zu stark alles um Nigeria - trotz-
            dem toleriert!) und Ex-Deutsche ("Wolga"!ex) betreffen.


            Die "Andersartigkeit einer Kultur" ist eine Sache. Die
            Angst von Frau Merkel sicherlich für "Geisha" lustig.
            Aber relevant ist doch nicht die Anders-ARTIGKEIT, sondern
            die Antichristlichkeit!
            "Geisha" wird keine christliche Kirche in Deutschland
            finden, in der gegen Moslems gehetzt wird, deren Tod und
            ausmerzung gefordert wird. Dies widerspricht der christli-
            chen Moral. Sie wird auch keine deutschen Christen finden
            die sich zur Vernichtung irgendeiner Menschengruppe zu-
            sammentut.
            Jedoch die türkischen Muslime auf deutschem Boden prakti-
            zieren dies. Sie pflegen Rassenhass mit deutschem Pass,
            Hass auf das Land ihrer Kindheit, ihrer Jugend, ihres
            Alters --- die deutschen Kinder gleichen Alters müssen
            das hinnehmen, auch wenn sie sozial wesentlich benach-
            teiligter sind?
            So gibt es mehr rechtsradikale Türken auf der Welt, als
            deren deutsche! Daß solche Türken schon Mal ne deutsche
            Oma unter Androhung von Schlägen um ihren Platz in der U-
            Bahn gebeten haben, habe ich erlebt. Geschichtlich Dumm
            ist das Volk sicher, doch auch logisch: Der Begriff "Groß-
            türkei" war schon vor dem bisher ungesühten (von der Tür-
            kei wie vom EU-Parlament nicht eingestandenen Menscheits-
            verbrechen) Armenier-Genozid ein Schlachtruf...

            Die Andersartigkeit der türkischen Kultur muß Angst
            machen und auch nicht: So lächerlich benimmt sich
            keine Kultur, sonder eine Religion, welche allein
            über jugendliches Potential verfügt.
            Ich als säkularisierter Christ kann sicher mehr Ver-
            ständnis bei einem 100jährigen Moslem finden, als
            bei einer 20jährigen Muselmaniacin, die Mohamed für
            Gott, nicht für den Propheten hält!


            Schlussendlich: Ich halte es mit Saladin (=EU):
            Wer sich meinen Gesetzen und Vorstellungen unterwirft,
            sei integriert...wer nicht...



            m/s

        • Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
          Das eigentliche Problem

          ----------------------

          Liebe G.,

          Politikerworte sind nicht verbindlich!
          Es ist spaßig, daß Du einen anderen Sinn aus Schröders
          oder Merkels Gebrabbel ziehst, als den faktischen: Die
          Türkei ist ein wichtiger Nato-Partner und die USA würden
          sie nicht gern als 52 Bundesstaat aufnehmen, weswegen
          Europa den wirtschaftlichen Krüppel Türkei mit pseudode-
          mokratischer Regierung von Militärgnaden aus rein ame-
          rikanischen Bedürfnissen in die EU zu integrieren habe.

          Daß ein Türke besser Deutsch spricht, als ein Abiturient
          ist klar, wenn der Türke ein besseres deutsches Abitur ge-
          macht hat. Daß dies aber die Ausnahme ist, weißt Du auch.
          In Berlin leben 40 % der arbeitsfähigen Türken zwischen
          16 - 30 Jahren von Sozialhilfe!!

          Wenn es bloß darum ginge persönliche Vorteile zu erlangen,
          wie Du es für wesentlich hälst, ist es klar, daß Türken
          in die EU wollen, weil ein Haufen Geld winkt, ohne daß ein
          Türke wissen muß, daß Polen länger Europa ist als es Frank-
          reich je sein kann...
          Nun ja...
          Wenn Du Dich mit der Gemeinschaft, in der Du lebst, nicht
          identifizierst - schön. But: Wenn Du Dich als rein kapita-
          listische Einheit verstehst, dann ist es besser, daß Du
          nicht mit Deiner türkischen Herkunft argumentierst, zumal
          die Türken in Deutschland, gemessen an ihrem Potential
          keine Größe darstellen (eher eine Enttäuschung).Die deut-
          tschen Türken konsumieren unwesentlich mehr als sie pro-
          duzieren und sie produzieren wesentlich mehr Probleme,
          als sie bereit sind zu lösen: Du und 70 % Deiner Lands-
          leute entziehen sich der Verantwortrung für das Land in
          dem sie leben/Du lebst!

          Ich finde es Verantworungslos (feige), den Ort, das Vier-
          tel, den Block aus dem man kommt nicht zum ersten Gegen-
          stand der Betrachtung zu machen, aber großspurig über Eu-
          ropa und die Welt zu brabbeln!
          Als ich nach Berlin kam stellte sich mir auch die Frage,
          ob ich mein Wahlrecht hier oder bei meinen Eltern wahr-
          nehme. Eigentlich aber auch nicht. Es war mir 1988 ein
          Bedürfnis per Wahlrecht mitbestimmen zu können, was in
          meiner Ecke der Welt abläuft.
          Daß Du dieses Bedürfnis nicht kennst,ist Bestandteil
          des Problems...


          m/s [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
        Re^3: Was ist eigentlich das Problem?

        --------------------------

        Hallo Günter,

        das von Dir angesprochene Problem der "Problem-Türken"
        hat seinen Ursprung in der unglücklichen Verschmelzung
        verschiedener Parameter:

        1. Bei den Land-Türken Anatoliens (und ihren Kindern)
        die überwiegend die türkischen Ghettos in Dland beherr-
        schen gibt es kein Geschichtsbewußtsein, daß den Aspekt
        der Toleranz als Ausprägung von Stärke wahrnehmen könnte.
        (Währe es anders, würden sich viele Türken weniger auf
        den abstrakten Islam der Araber berufen, als auf den zi-
        vilisierten Saladins - der überlebende Kriegsgegner
        nach der Hagxer Landkriegsrefom behandelte (1000 Jahre
        vor deren Verabschiedung) - oder den Atatürks...

        2. Bauern die in Städte siedeln haben immer das Problem
        der Assimilierung. Viele Bauern, die in eine Stadt ziehen
        haben das Problem per Quantität weniger...immer weniger...

        3.Werden die in Deutschland Nachgeborernen fit gemacht
        für ein Ghetto-Dasein durch Kritik an ihrem Getue oder
        durch nachsichtige Toleranzübertreibe a lá "Geisha"?
        Ein bisschen mehr Realitätssinn wäre kommunikabel...



        m/s [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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