Antwort von
nach 4 Tagen
hilfreich
Re^6: Ausländer als Parteienmitglieder
Eigentlich bezog ich mich nur auf die NSDAP Nachfolgeparteien und Ihre Mitglieder (eben jene, die in Verdacht stehen oder standen, verfassungswidrig zu sein).
Die Vorbildpartei (die NSDAP) hat den damals arbeitslosen Österreicher Adolf Hitler beitreten und später sogar Spitzenkandidat werden lassen.
Die Mitglieder solcher Parteien und die Gesinnungsträger antisemitischer und anti-ausländischer Propaganda sind für mich überaus stumpf. Nicht selten ist solch Gesinnung durch ein Persönlichkeitsdefizit begründet.
Was es mit der Konsequenz solcher Persönlichkeiten auf sich hat, wollte ich durch meine Aussage eigentlich angreifen:
Zwar breiten die rechten Kameraden ellenlange Statuten über "Ariernacweise" aus, differenzieren dann aber doch zwischen "unterschiedlichen Sorten" an Ausländern.
Man könnte als Außenstehender den Eindruck gewinnen, daß diese Haltung generell nur gegen "Andersartige" geht - d.h. gegen solche Menschen, die sich durch Ihre äußerlichen Merkmale oder Ihre Heimatkultur allzu sehr von der eigenen Person unterscheiden.
Will sagen: Unter Umständen könnte ein "rechter" Amerikaner, Brite oder EU Bürger garantiert Mitglied einer solchen Partei werden, ein Deutscher, dessen Eltern beispielsweise aus der Türkei kommen, aber eher nicht (selbst wenn er wollen würde).
Ich finde auch, daß die Anhänger solcher Parteien in der Öffentlichkeit als "häßliche Deutsche" auftreten. Eine Korrelation solcher "Persönlichkeiten" zu Attributen wie "feist", "plump" o.ä. ist stark positiv.
Ein solcher Mensch fühlt sich auch in fremden Ländern stets zu Hause - und benimmt sich entsprechend. Ein Respekt vor der fremden Kultur fehlt meist ganz, geschweige denn irgendein Interesse. Man erwartet von den heimischen Menschen, daß sie sich den eigenen kulturellen Merkmalen anpassen - schließlich "frisst der Bauer nicht, was er nicht kennt".
Also Eisbein mit Sauerkraut unter noch so tropischer Sonne - und natürlich bei allen Mahlzeiten bitteschön mit kurzer Hose.
_
PS. Was die aktive Beteiligung von ausschließlich Deutschen im Parlament anbelangt, bin ich mir nicht sicher, ob dies in den heutigen Zeiten noch richtig ist. Schließlich dürfen Ausländer in Deutschland leben und arbeiten, aber nicht die politische Struktur unseres Landes aktiv oder passiv mitbestimmen?
Meiner Meinung nach sollte jeder, der langfristig in einem Land lebt, für die Zeit des Aufenthaltes die Rahmenbedingungen mitbestimmen.