GKV: wann werden endlich alle Leistungen...

Von: , Frage gestellt am Sa, 22. Feb 2003

gestrichen?

http://www.rp-online.de/news/politik/2003-0222/schmi...

Es geht doch nicht an, dass das sauer abgeknöpfte Geld der Kassen für die vom Geld erleichterten verwendet wird!
Ich fordere: Heraufsetzung der Kassenbeitrages auf 20 % ( + 5 % Pflegepflicht) und Streichung sämtlicher Leistungen.
Grüße
Raimund

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 24 Minuten hilfreich
    was ich noch nirgends gelesen habe

    hallo!

    was mir immer wieder auffällt: diese ganzen diskussionen beschäftigen sich nur mit zwei themen: entweder ausgaben runter oder einnahmen rauf.

    aber noch NIE (!!!!!) hat einer/eine den vorschlag gemacht mal die qualität des systems zu verbessern (thema doppel- und dreifachuntersuchungen, bessere kommunikation, unnötige operationen, ...).
    aber gerade dadurch würden die kosten von selbst ins bodenlose fallen.

    das kann einem richtig angst einjagen.

    tschüss

    matthias

    • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
      Re: was ich noch nirgends gelesen habe

      aber noch NIE (!!!!!) hat einer/eine den vorschlag gemacht mal
      die qualität des systems zu verbessern (thema doppel- und
      dreifachuntersuchungen, bessere kommunikation, unnötige
      operationen, ...).
      Doch doch, Matthias,

      nur dann kommen wieder unsere Datenschützer und sagen, daß wenn meine Protokolle auf dem Chip der Karte sind, könnte ja der Orthopäde erfahren, daß ich mal ne Grippe hatte. Und das geht doch nicht!



      gruss
      winkel

      • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
        Re^2: was ich noch nirgends gelesen habe

        hallo Winkel, wenn es das nur wäre, wäre das Ganze schon eingeführt.
        Doch was auf einer Chipkarte vom Arzt zu lesen ist, ist von allen anderen ebenfalls zu lesen.
        Was würdest Du machen, wenn Du arbeitslos wirst, seit 2 Jahren suchst und ein möglicher AG bei der Einstellung von Die die Chipkarte verlangt und sie ließt?
        Einstellung nur, wenn Du noch nie krank warst. Einstellung nur, wenn Deine Gene jede zukünftige Erkrankung ausschließen?
        Damit Du die Stelle erhältst, gibst Du sie ihm.
        Anzeige? Beweise es doch mal!
        Grüße
        Raimund

        • Antwort von nach 23 Stunden hilfreich
          Re^3: na klar

          hallo Winkel, wenn es das nur wäre, wäre das Ganze schon
          eingeführt.
          Doch was auf einer Chipkarte vom Arzt zu lesen ist, ist von
          allen anderen ebenfalls zu lesen.
          die es interssiert, aber was soll georg bush mit meiner krankengeschichte? Was würdest Du machen, wenn Du arbeitslos wirst, seit 2 Jahren
          suchst und ein möglicher AG bei der Einstellung von Die die
          Chipkarte verlangt und sie ließt?
          So ne blöde Frage: Was will der mit meiner Karte? Wenn für nen AG der Gesundheitsverlauf mehr zählt als die Qualifikation, dann geht der sowieso pleite, also brauch ich den Jaob auch nicht! Einstellung nur, wenn Du noch nie krank warst. Einstellung
          nur, wenn Deine Gene jede zukünftige Erkrankung ausschließen?
          Damit Du die Stelle erhältst, gibst Du sie ihm.
          Anzeige? Beweise es doch mal!
          So kann man natürlich verharmlosend seinen Verfolgungswahn umschreiben. Ich erzähle jedem AG alles was er wissen will, wenn er damit nicht klar kommt, sein Problem. Wenn ich nen Problem habe, daß mein Gen 7135 defekt ist und ich damit verbinde nie mehr Arbeit zu kriegen, dann bin doch ich doof und nicht das System.

          gruss
          winkel

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^4: na klar

            hallo Winkel,
            hast Du noch Illusionen!
            Die Welt ist nicht S/W.
            Warten wir mal ab, was andere zu der Aussicht sagen, dass der zukünftige AG Deine gesamte Krankengeschichte und die evtl. zukünftigen erfahren kann.
            Du wirst Dich wundern.
            Übrigens kann ich mich an einen Bericht (Stern?) erinnern. Da ging es um Einstellungsgespräche und Einstellungstests.
            u.a. wurde gefragt, ob und wie oft Du am Tag onanierst!
            Wenn Du jetzt an die Stirn klopfst oder sie gar anzeigst, dann ist´s mit dem Job essig. Der nächste fragt das gleiche, wieder Essig... usw. Wovon lebst Du? von der Stütze?
            Grüße
            Raikund

    • Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
      Re: was ich noch nirgends gelesen habe

      Hi! aber noch NIE (!!!!!) hat einer/eine den vorschlag gemacht mal
      die qualität des systems zu verbessern (thema doppel- und
      dreifachuntersuchungen, bessere kommunikation, unnötige
      operationen, ...).
      aber gerade dadurch würden die kosten von selbst ins bodenlose
      fallen.
      Wie wäre es denn mit einem Verursacher- und Verbrauchsprinzip:

      Senkung der Beiträge zu den GKV um die Gesamtsumme X bei gleichzeitiger Anhebung der Preise für Zigaretten, die in Summe wieder den Betrag X ausmacht. Das eingenommene Geld aus den Zigarettenverkäufen geht an die GKV.

      Gleiches gilt natürlich auch für andere Dinge, die Folgekosten inm Gesundheitswesen verursachen: Alkohol, bestimmte oder alle Sorten von Lebensmittel (inkl. Sonderabgabe Fast-Food u.ä.), Auto bzw. Treibstoff,

      Wer also gesundheitsgefährdend viel raucht und sich Raucherbein, chronische Bronchitis oder Lungenkrebs einfangen will, zahlt entsprechend.

      Wer Alkohol bechert und Schrumpfleber, Durchblutungsstörungen oder Verkehrsunfälle riskiert, zahlt entsprechend.

      Wer fünf mal die Woche sich einen Burger reinzieht und an Ateriosklerose, Herzverfettung oder Zucker erkranken will, zahlt entsprechend.

      Wer viel mit den Auto unterwegs ist und dadurch mit größerer Wahrscheinlichkeit das Risiko eines Unfalls auf sich nimmt bzw. Abgase in die Umwelt pustet oder gar einatmet, zahlt entsprechend.

      Wer gesund lebt, spart entsprechend.

      Ist im Endeffekt eine reine Definitionssache, was und mit wieviel man die einzelnen Komponenten belegt. Je nach Verursacher und Verbrauch eben.

      Grüße
      Heinrich

      • Antwort von nach 8 Stunden hilfreich
        Raucher sind gut!

        Wie man im Lexikon der populären Irrtümer nachlesen kann, sind Rauch ergut fürs System. Sie sterben nämlich früher und ersparen die ganzen Alterskosten. Das wiegt die paar Krebsbehandlungen locker auf.

        Ein volkswirtschaftliche Anmerkung von
        Andreas
        Wie wäre es denn mit einem Verursacher- und Verbrauchsprinzip:

        Senkung der Beiträge zu den GKV um die Gesamtsumme X bei
        gleichzeitiger Anhebung der Preise für Zigaretten, die in
        Summe wieder den Betrag X ausmacht. Das eingenommene Geld aus
        den Zigarettenverkäufen geht an die GKV.

        Gleiches gilt natürlich auch für andere Dinge, die Folgekosten
        inm Gesundheitswesen verursachen: Alkohol, bestimmte oder alle
        Sorten von Lebensmittel (inkl. Sonderabgabe Fast-Food u.ä.),
        Auto bzw. Treibstoff,

        Wer also gesundheitsgefährdend viel raucht und sich
        Raucherbein, chronische Bronchitis oder Lungenkrebs einfangen
        will, zahlt entsprechend.

        Wer Alkohol bechert und Schrumpfleber, Durchblutungsstörungen
        oder Verkehrsunfälle riskiert, zahlt entsprechend.

        Wer fünf mal die Woche sich einen Burger reinzieht und an
        Ateriosklerose, Herzverfettung oder Zucker erkranken will,
        zahlt entsprechend.

        Wer viel mit den Auto unterwegs ist und dadurch mit größerer
        Wahrscheinlichkeit das Risiko eines Unfalls auf sich nimmt
        bzw. Abgase in die Umwelt pustet oder gar einatmet, zahlt
        entsprechend.

        Wer gesund lebt, spart entsprechend.

        Ist im Endeffekt eine reine Definitionssache, was und mit
        wieviel man die einzelnen Komponenten belegt. Je nach
        Verursacher und Verbrauch eben.

        Grüße
        Heinrich

        • Antwort von nach 21 Stunden hilfreich
          Re: Raucher sind gut!

          Wie man im Lexikon der populären Irrtümer nachlesen kann, sind
          Rauch ergut fürs System. Sie sterben nämlich früher und
          ersparen die ganzen Alterskosten. Das wiegt die paar
          Krebsbehandlungen locker auf.
          Leider gefährden sie andere mit. Sprich wer sich die ganze Zeit mit Rauchern hat wohl bedingt durchs passivrauchen auch ein höheres Risiko. Angesichts dessen fällt eine Rentabilitätsberechnung imo sehr schwer.

          SAN

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            bleibt ja in der Logik

            Jetzt wird es zwar rabenschwarz, aber... da Passivrauchen ja noch gefährlicher sein soll, werden die Passivraucher auch relativ früh sterben und das Sozialsystem entsprechend entlasten.

            Klingt hart, ist hart und doch nur Statistik...

            Mit morbiden Grüßen,
            Andreas



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