Antwort von
nach 14 Stunden
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Re^2: Es geht sicher weiter....
Hallo Steffen,
Ich stimme Dir da prinzipiell zu.
Es spricht zwar meiner Meinung nichts dagegen, die Filter
einzubauen und die Luft sauber(er)zuhalten, ist ja schon genug
mit Abgasen verpestet.
Da spricht eine Menge dagegen. Allein mit dem Geld koennten in
Deutschland an anderer Stelle viel mehr Menschenlebensjahre
gerettet werden. Der Feinstaubhype beruht weiter auf
fragwuerdigen Erhebungen von vor einigen Jahrzehnten aus den
USA, die eins zu eins auf die EU uebertragen wurden und aus
denen eine sich verselbstaendigte Buerokratie in Bruesseln
diesen Unsinn erhoben hat. Nun wird eine Sau durch das Dorf
gejagt und auf Nachfrage bei Politikern heisst es: "Wir
muessen dringend etwas tun", aber eben auf Grund der Saujagd,
nicht aufgrund von Gefaehrdungspotential, Wissen und
abschaetzenden Ueberlegungen. Nicht, das Feinstaub nicht
gesundheitsschaedlich waere. Aber da hat es woanders noch mehr
als genug Potentiale und warum muss Deutschland immer ein
wenig mehr als andere Laender tun, um seine Wirtschaft zu
schwaechen?
Ja hast dus denn immer noch nicht begriffen ?
dosen jürgen arbeitet seiunen frust über das esteblischment ab.
nach dem krieg sollte deutschland ein agrarland werden. das hat nicht geklappt. warum auch immer.
und das ist jetzt der versuch mit anderen mitteln.
und toscana joschka hilft dabei. mit allen mitteln. oder wie sonst ist es zu erklären das die ehem. aussenminiszterin der USA ihn als "dat is ne leve jong" bezeichnet hat.
die bedeutung dieses satzes kannste ja mal in "man spricht kölsch" nachlesen.
t.
Mit dem Geld fuer hoehere Spritkosten aufgrund von
Filtern, den Kosten fuer Filtern und und und koennte man
allein die Sterblichkeitsrate von Kindern unter
Mangelernaehrung und Mangel an medizinischer Versorgung in
Entwicklungslaendern drastisch aendern und darueber hinaus
noch einen eigensinnigen wirtschaftlichen Nutzen fuer
Deutschland ziehen. Oder eben in Deutschland mehr Leben
retten, wenn man das Geld an anderer Stelle einsetzt.
Platinstaub aus den Katalysatoren, hab schon mal was darüber
gelesen.
Soll auch sehr giftig sein.
Achnaja, wenn Feinstaubfilter wenigstens jedweden Feinstaub
filtern wuerden. Aber der Wirkungsgrad ist erschreckend klein.
Da wuerde ich gar nicht erst nach Platin fragen, denn:
(ich sage schon einmal: viele gruesse, peter)
http://www.umweltbundesamt.de/verkehr/emissionen/sch...
"... Wirkungen auf den Menschen
Bei den Wirkungen muss klar zwischen metallischem Platin und
Platinsalzen unterschieden werden. Über toxische Wirkungen von
metallischem Platin gibt es praktisch keine Daten. Mit
feinstverteiltem Platinstaub (Korngröße 1-5 µm) wurden in
Versuchen an Ratten keine letalen Dosen erreicht. Die orale
Dosis, bei der 50 % der Tiere sterben (LD50), liegt bei der
Ratte für Platinoxid (PtO2) bei > 3400 mg/kg, für Platin
(II)-Chlorid (PtCl2) über 1300 mg/kg, für Platin (IV)-Chlorid
(PtCl4) bei 26 mg/kg und für das in der Krebstherapie
eingesetzte cis-Diamino-Dichloroplatin (II), das sogenannte
„Cisplatin“, bei 7 mg/kg.
Beim Menschen steht die sensibilisierende Wirkung von
Platinsalzen, gerade von Hexa- und Tetrachloroplatinaten, im
Vordergrund. Als „Platinose“ werden Schleimhautreizungen durch
Platinsalze beschrieben, die sich als Konjunktivitis,
Rhinitis, Reizung der oberen Atemwege und Bronchialasthma
äußern. In früheren Studien an platinsalzbelasteten
Arbeitsplätzen wurden Sensibilisierungsraten bis über 70 %
berichtet. Neuere Untersuchungen zeigen zwar einen deutlichen
Rückgang durch verbesserte Arbeitsschutzmaßnahmen, aber das
Sensibilisierungsrisiko ist weiterhin hoch.
Beim Einsatz von Cisplatin in der Krebstherapie können
toxische Wirkungen an der Niere und am Knochenmark auftreten.
Da sich die genannten Wirkungen auf bestimmte
Platinverbindungen beziehen, die in den Primäremissionen von
Katalysator-Fahrzeugen nicht vorkommen, können daraus keine
Schlüsse auf die Wirkungen von Edelmetall-Emissionen durch den
Einsatz von Abgas-Katalysatoren gezogen werden. In der Luft
sind Umwandlungen von metallischem Platin oder Platinoxiden in
Platinsalze kaum anzunehmen. Für die inhalatorische Aufnahme
dürfte daher diese theoretische Möglichkeit nicht relevant
sein. Ob möglichen Umsetzungen im Boden eine praktische
Bedeutung zukommt, ist unklar.
Andererseits ist zu erwarten, dass metallisches Platin in
feinstverteilter Form bei inhalativer Zufuhr wenigstens zum
Teil bioverfügbar ist, da sich kleinste Partikel im
Korngrößenbereich von einigen Nanometern weitgehend gasähnlich
verhalten und deshalb in der Lunge vermutlich resorbiert
werden können. Derzeit ist allerdings unklar, ob unter diesen
Umständen intrazellulär aufgenommenes Platin Enzyme
beeinflussen oder katalytische Effekte hervorrufen und damit
Stoffwechselveränderungen auslösen kann, und falls ja, mit
welchen Folgen dies verbunden sein könnte. ..."