Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?

Von: , Frage gestellt am Di, 21. Feb 2006

Hallo zusammen,

mittlerweile geht der Streik (von dem ich hier in der Schweiz indirekt betroffen bin) in die dritte Woche. Meine Frage: Wer bezahlt eigentlich diesen Streik? Was kostet dieser Streik - auch mal in Relation zum Streikpunkt (18min/Tag) gesehen?

Meine persönliche Meinung über diesen Streik:
Ich finde es eine Frechheit gegenüber dem Heer der Arbeitslosen, über 18 Minuten mehr Arbeit am Tag zu streiken. In Zeiten, in denen Arbeitsplätze rar sind, muss man als Arbeitnehmer froh sein, Arbeit zu haben - und auch bereit sein, mehr zu arbeiten für das gleiche Geld. Was ist schlimmer: arbeitslos zu sein und mehr zu arbeiten bei gleichem Lohn? Meiner Meinung haben die Gewerkschaften - allen voran die Verdi - viel zu viel Macht in Deutschland.

Hier ein paar Links zur Arbeitszeit in der Schweiz:

http://www.swissworld.org/ger/swissworld.html?siteSe...

http://www.standortschweiz.ch/seco/internet/de/workf...

http://www.justlanded.com/deutsch/switzerland/tools/... (Abschnitt Arbeitszeiten)

Meine Frau arbeitet auch im Schnitt 42h/Woche bei 20 Urlaubstagen im Jahr - nur so als Randinfo.

Gruss

Matthias

41 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Minuten hilfreich
    Re: Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?

    Hallo,
    Meine Frau arbeitet auch im Schnitt 42h/Woche bei 20
    Urlaubstagen im Jahr - nur so als Randinfo.
    ich kenne auch Länder, in denen 15 Tage Urlaub und drei Berufe/Person normal sind. Bei wesentlich schlecherer Bezahlung
    Hilft uns das hier?

    • Antwort von nach 29 Minuten hilfreich
      Re^2: Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?

      Hallo,

      deine Information hilft insoweit, dass sich die Streikenden und die Gewerkschaft mal bewusst machen soll, wie gut es eigentlich deutsche Arbeitnehmer noch haben - ganz im Gegensatz zu anderen Ländern!

      Gruss

      Matthias

      • Antwort von nach einer Stunde hilfreich
        Re^3: Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?

        Hallo,
        wenn man aber nichts tut - dann sind wir auch ganz schnell dort, wo andere Länder jetzt schon sind...

        befürchtet
        Beatrix [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?


    Hallo Matthias!

    Die Streikenden fordern letztlich, daß die Verschuldung der öffentlichen Haushalte weiter steigt oder daß Steuern und Abgaben erhöht werden. Mit dem Hinweis auf die Arbeitsbelastung von Krankenschwestern wird gefordert, daß es beim gewaltigen Personalüberhang in den öffentlichen Verwaltungen bleibt.

    Ein Haufen Leute wollen sich weiterhin in der Hauptsache selbst verwalten, nach Möglichkeit keine erkennbare Leistung bringen und eine ruhige Kugel schiebend lebenslang versorgt sein. Bezahlt werden soll das riesige staatliche Kurhotel von Menschen mit wertschöpfender Arbeit.

    Wer diese Darstellung unsachlich findet, möge vor einer Antwort bitte überlegen, woher zukünftig das Geld für die personell zu üppig ausgestatteten Dienststellen im ÖD kommen soll.

    Die Herrschaften sollen von mir aus streiken, bis sie schwarz werden und bis die verdi-Kasse leer ist. Die zeitnahe Ausschreibung und Vergabe z. B. der Müllabfuhr an die Privatwirtschaft würde viel Geld sparen und hätte darüber hinaus heilsame Signalwirkung.

    Gruß
    Wolfgang

    • Antwort von nach 9 Stunden hilfreich
      Re^2: Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?

      Hallo Wolfgang,

      a) auch ich zahle Steuern wie jeder andere
      b) mach ich heute die Arbeit die vor 10 Jahren noch vier Mann erledigt haben
      und
      c)verdiene ich 25% weniger als ein vergleichbarer Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft und habe einen Reallohnverzicht in den letzten !10! jahren von 7,?% hingenommen im Vergleich zu einem Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft.

      Und da soll man dann auch noch fein die Klappe halten!!! Man hat ja Arbeit!!!
      Wir haben 10 Jahre lang die Klappe gehalten und verzichtet, gebracht hat es nichts. Nicht mal mehr Arbeitsplätze wie von den Arbeitgebern versprochen, im Gegenteil es wurde und wird weiter abgebaut. Aber die Abgaben und Gebühren steigen trotzdem, warum?
      Bestimmt nicht wegen überzogener Lohnforderungen, sondern wegen allgemeiner Verschwendungssucht unseres Staates allgemein. Man kann nicht andere Länder mit Milliarden unterstützen wenn man selber nichts hat!!!

      Nordische Grüße
      Andrea

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?

        Hallo Andrea! b) mach ich heute die Arbeit die vor 10 Jahren noch vier Mann
        erledigt haben
        Daran erkennst Du doch schon, wie überflüssig in Deinem Bereich vor 10 Jahren mindestens drei andere Arbeitnehmer waren.

        Das Problem ist, dass es im ÖD einige Bereiche gibt, in denen auch heute noch ein riesiger Personalüberhang herrscht.
        Und den gilt es durch den sozial verträglichen Personalabbau nach unten zu schrauben, damit die Kosten massiv gesenkt werden! c)verdiene ich 25% weniger als ein vergleichbarer Arbeitnehmer
        in der freien Wirtschaft
        Du kannst Dich darüber beschweren, oder Du kannst in die freie Wirtschaft wechseln! Was ist wohl sinnvoller? und habe einen Reallohnverzicht in
        den letzten !10! jahren von 7,?% hingenommen im Vergleich zu
        einem Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft.
        Belege den Vergleich bitte!
        Aber nimm bitte keinen Arbeitnehmer, der nach IGM-Tarif bezahlt wird, sondern einen, der beim größten deutschen Arbeitgeber beschäftigt ist: Im Mittelstand!!! Und da soll man dann auch noch fein die Klappe halten!!! Man
        hat ja Arbeit!!!
        Wer redet denn von "Klappe halten?"
        Es soll doch verhandelt werden!
        Aber BITTE! Wäre es nicht sinnvoll, wenn zum einen sicherlich der Arbeitgeber offen ausspricht, was dahinter steckt?

        Wäre es nicht sinnvoll, dass offen gesagt wird: Die Kassen sind leer, die Arbeitszeitverlängerung hat einen mittel- bis langfristigen notwendigen Abbau des Personalüberhangs zur Folge, durch den die Kosten massiv gesenkt werden. Als Gegenleistung für diesen Einschnitt versprechen wir aber, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. ?
        Und wäre es nicht sinnvoll, wenn ver.di aufhören würde, mit der Polemikkeule in der Gegend rum zu prügeln?
        Dass ver.di aufhört, irgendwelche Milchmädchenrechnungen zur Berechnung der dadurch entstehenden Minderarbeitsplätze zu publizieren (mit einem Dreisatz ist so etwas wie Personalplanung nicht zu bewältigen)?

        Die sollen sich zusammen an einen Tisch setzen, ehrlich sein und ein mittel- bis langfristiges Konzept erarbeiten, mit dem beide Seiten leben können!
        Mit betriebsbedingten Kündigungen können vermutlich die ÖDler weniger leben - und mit weiteren steigenden Kosten für die Allgemeinheit, unter anderem, weil der Kostenapperat im ÖD nicht vernünftig angepasst wird, kann der Arbeitgeber (und wollen alle anderen) nicht leben! Nicht mal mehr Arbeitsplätze wie von
        den Arbeitgebern versprochen,
        Die Arbeitsplätze haben nicht die AG versprochen, sondern die Gewerkschaften, in dem sie Arbeitszeitverkürzungen durchgedrückt haben und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen begründeten, was völlig sinnentleert ist! Aber die Abgaben und Gebühren steigen
        trotzdem, warum?
        Wegen der Kostenlast, die auf alle verteilt wird! Und ein Teil davon ist nun mal der Personalkostenanteil im ÖD, welcher durch Effektivität und vernünftiger Personal(einsatz)planung (so, wie er heute Teil eines jeden Unternehmens ist, welches überleben will) gesenkt werden kann (eigentlich MUSS!). Bestimmt nicht wegen überzogener Lohnforderungen, sondern
        wegen allgemeiner Verschwendungssucht unseres Staates
        allgemein.
        Ein Personalapperat, wie er im ÖD herrscht, ist Teil dieser Verschwendungssucht! Man kann nicht andere Länder mit Milliarden
        unterstützen wenn man selber nichts hat!!!
        Stelle diese Milliarden doch mal alleine gegen die Personalkosten im ÖD!

        Klar sind es nicht die einzig vermeidbaren Kosten!
        Aber es muss an allen Ecken und Enden gespart werden, wo es möglich ist...


        LG
        Guido

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^4: Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?

          Hi Guido, b) mach ich heute die Arbeit die vor 10 Jahren noch vier Mann
          erledigt haben
          Daran erkennst Du doch schon, wie überflüssig in Deinem
          Bereich vor 10 Jahren mindestens drei andere Arbeitnehmer
          waren.
          Nun überflüssig waren davon vielleicht 2 aber garantiert nicht 3. Das Problem ist, dass es im ÖD einige Bereiche gibt, in
          denen auch heute noch ein riesiger Personalüberhang herrscht.
          Und den gilt es durch den sozial verträglichen Personalabbau
          nach unten zu schrauben, damit die Kosten massiv gesenkt
          werden!
          Zu diesem Bereich gehöre ich nicht, ich bin nicht verbeamtet ich bin einfacher Arbeitnehmer. Und leider hat der Personalabbau genau hier stattgefunden und nicht bei den Beamten. Die Krux ist ja das gerade die die immensen Kosten verursachen, und sie gehören Vertretungsrechtlich nicht zu Verdi. Hier werden zwei verschieden Paar Schuhe in einen Topf geschmissen. Und der Arbeitnehmer darf drunter leiden. c)verdiene ich 25% weniger als ein vergleichbarer Arbeitnehmer
          in der freien Wirtschaft
          Du kannst Dich darüber beschweren, oder Du kannst in die freie
          Wirtschaft wechseln! Was ist wohl sinnvoller?
          Es geht hier nicht darum was sinnvoller ist. Und die freie Wirtschaft muss ja auch erst mal einen Arbeitsplatz für mich anbieten. Andererseits muss aber auch jemand meine Arbeit machen, die macht sich nicht von alleine und schon gar kein Beamter, der hat mit Schreibkram zu tun. und habe einen Reallohnverzicht in
          den letzten !10! jahren von 7,?% hingenommen im Vergleich zu
          einem Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft.
          Belege den Vergleich bitte!
          Aber nimm bitte keinen Arbeitnehmer, der nach IGM-Tarif
          bezahlt wird, sondern einen, der beim größten deutschen
          Arbeitgeber beschäftigt ist: Im Mittelstand!!!
          Sorry, mein Vergleich muss IGM sein weil ich nur dort vergleichbare Arbeiter finde. Ich habe einen Industrieberuf gelernt und nicht Handwerk.
          Und hast du mal versucht als Nicht-Mitglied die Tarifabschlüsse im original-Wortlaut zu erhalten? *bg* geht nicht... ich kann da nur auf die Vergleiche zurückgreifen die ich von Verdi bekomme und die ich bei uns im Intranet finde. Und dann darf ich die aber immer noch nicht als Quelle verwenden :) Und da soll man dann auch noch fein die Klappe halten!!! Man
          hat ja Arbeit!!!
          Wer redet denn von "Klappe halten?"
          Es soll doch verhandelt werden!
          Aber BITTE! Wäre es nicht sinnvoll, wenn zum einen sicherlich
          der Arbeitgeber offen ausspricht, was dahinter steckt?
          Ja er spart bei denen die die Arbeit machen und nicht bei jenen die nur verwalten. Wenn er nämlich bei denen Dienstposten freischaufeln würde, müßte er seine Pansionskasse aufblähen.
          Und über die stillschweigenden Diätenerhöhungen redet man ja nicht. Wäre es nicht sinnvoll, dass offen gesagt wird: Die Kassen
          sind leer, die Arbeitszeitverlängerung hat einen mittel- bis
          langfristigen notwendigen Abbau des Personalüberhangs zur
          Folge, durch den die Kosten massiv gesenkt werden. Als
          Gegenleistung für diesen Einschnitt versprechen wir aber, auf
          betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten.
          ?
          Und wäre es nicht sinnvoll, wenn ver.di aufhören würde, mit
          der Polemikkeule in der Gegend rum zu prügeln?
          Dass ver.di aufhört, irgendwelche Milchmädchenrechnungen zur
          Berechnung der dadurch entstehenden Minderarbeitsplätze zu
          publizieren (mit einem Dreisatz ist so etwas wie
          Personalplanung nicht zu bewältigen)?
          Der Personalüberhang besteht in einem Bereich der nicht oder besser nicht kurzfristig abgebaut werden kann, mal davon abgesehen das nur schwer der Wille dazu erkennbar ist. Und dieser Bereich betrifft nun mal nicht Verdi. Die sollen sich zusammen an einen Tisch setzen, ehrlich
          sein
          und ein mittel- bis langfristiges Konzept erarbeiten,
          mit dem beide Seiten leben können!
          Mit betriebsbedingten Kündigungen können vermutlich die ÖDler
          weniger leben - und mit weiteren steigenden Kosten für die
          Allgemeinheit, unter anderem, weil der Kostenapperat im ÖD
          nicht vernünftig angepasst wird, kann der Arbeitgeber (und
          wollen alle anderen) nicht leben!
          Siehe oben Nicht mal mehr Arbeitsplätze wie von
          den Arbeitgebern versprochen,
          Die Arbeitsplätze haben nicht die AG versprochen, sondern die
          Gewerkschaften, in dem sie Arbeitszeitverkürzungen
          durchgedrückt haben und damit die Schaffung von Arbeitsplätzen
          begründeten, was völlig sinnentleert ist!
          Sorry im Tarifvertrag ist eben dieses damals festgeschrieben worden, aber die öffentlichen Arbeitgeber haben sich nicht dran gehalten wegen des schon damals vorhandenen "Spardrucks". Und sie haben diesen Pakt auf Gegenseitigkeit auch unterzeichnet. Aber die Abgaben und Gebühren steigen
          trotzdem, warum?
          Wegen der Kostenlast, die auf alle verteilt wird! Und ein Teil
          davon ist nun mal der Personalkostenanteil im ÖD, welcher
          durch Effektivität und vernünftiger Personal(einsatz)planung
          (so, wie er heute Teil eines jeden Unternehmens ist, welches
          überleben will) gesenkt werden kann (eigentlich MUSS!).
          Gut es muss verteilt werden, aber die Kosten sind nicht gestiegen weil die Löhne so "immens" gestiegen wären. Sondern weil man damals geglaubt hat mit Früh-Ruhestand bei Beamten usw. was zu erreichen. Dies hatte aber leider zur Folge das die Lasten nur in einen anderen Topf verschoben wurden und zudem noch eine höhere Arbeitsbelastung eintratt so das man dann wieder dazu übergegangen ist Beamte auszubilden und einzustellen und zu verbeamten. Dies wird aber fein unter den Teppich gekehrt, in der aktuellen Diskussion. Man hat die Kosten für eine notwendige Umstrukturierung zu diesem Zeitpunkt gescheut und klammheimlich den Einstellungsstopp aufgehoben. Es standen ja Wahlen an, wer dies jetzt "bezahlen" muss ist klar. Bestimmt nicht wegen überzogener Lohnforderungen, sondern
          wegen allgemeiner Verschwendungssucht unseres Staates
          allgemein.
          Ein Personalapperat, wie er im ÖD herrscht, ist Teil
          dieser Verschwendungssucht!
          Ja, ich sagte ja schon hier werden zwei Sachen gemixt die nichts miteinander zu tun haben. Ich weiß ja auch nicht warum in der Hirachie noch 5 weiter Beamte für mich zuständig sind, zwei würden meiner meinung nach völlig reichen :) Man kann nicht andere Länder mit Milliarden
          unterstützen wenn man selber nichts hat!!!
          Stelle diese Milliarden doch mal alleine gegen die
          Personalkosten im ÖD!
          Denk dran die zu unterteilen in Beamte, Beamte im Ruhestand und Arbeitnehmer. Dann sieht das ganze ganz anders aus. Arbeitnehmer sind da ein verschwindender Anteil.
          Und bitte wenn es darum geht unseren Staat finaziell wieder fit zu machen, dann sollte man bei den Kosten anfangen die nicht Staatstragend sind. Und wie gesagt das sind Milliarden. Klar sind es nicht die einzig vermeidbaren Kosten!
          Aber es muss an allen Ecken und Enden gespart werden, wo es
          möglich ist...
          Ja, aber mit Augenmaß und immer mit dem Blick aufs Ganze. Ich brauch nicht weit zurückdenken und da fällt mir schon ein Grund ein warum wir mehr Krankenhauspersonal brauchen.
          Es gibt noch viel mehr Beispiele, wir reden hier ja über den Streik der Arbeitnehmer und nicht über die Besoldungsverhandlungen der Beamten. Von denen gibt es ja eh immer nur ne kleine Randnotiz.
          Und 42h Arbeitszeit für Beamte ist ein Witz, so manch ein Beamter weiß nicht wie er die Zeit füllen soll ausser das er seine Arbeit langsamer macht als eh schon.

          Nordische Grüße
          Andrea

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Re^5: Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?

            Hi! Nun überflüssig waren davon vielleicht 2 aber garantiert nicht
            3.
            WIRD die Arbeit heute erledigt oder nicht? Zu diesem Bereich gehöre ich nicht, ich bin nicht verbeamtet
            ich bin einfacher Arbeitnehmer.
            Ich habe nicht von Beamten gesprochen, und ich habe ausdrücklich nur von einigen Bereichen gesprochen! Und leider hat der
            Personalabbau genau hier stattgefunden und nicht bei den
            Beamten.
            Beamte kann man nicht freisetzen - Arbeitnehmer schon.
            Also kürzt man dort, wo es geht! Die Krux ist ja das gerade die die immensen Kosten
            verursachen, und sie gehören Vertretungsrechtlich nicht zu
            Verdi. Hier werden zwei verschieden Paar Schuhe in einen Topf
            geschmissen. Und der Arbeitnehmer darf drunter leiden.
            Ich schmeiße nichts in einen Topf! Aber, um darauf Bezug zu nehmen: Ich halte alle Beamte für überflüssig (im Status), die keine Uniform tragen (zivile Bereiche dort natürlich nicht). Es geht hier nicht darum was sinnvoller ist. Und die freie
            Wirtschaft muss ja auch erst mal einen Arbeitsplatz für mich
            anbieten.
            Der Großteil aller in Deutschland Beschäftigten arbeitet NICHT im ÖD! Andererseits muss aber auch jemand meine Arbeit
            machen, die macht sich nicht von alleine und schon gar kein
            Beamter, der hat mit Schreibkram zu tun.
            Ich könnte jetzt ähnlich polemisch antworten, verkneife mir das aber... Sorry, mein Vergleich muss IGM sein weil ich nur dort
            vergleichbare Arbeiter finde. Ich habe einen Industrieberuf
            gelernt und nicht Handwerk.
            OK - mir fällt da ein schnuckeliger Industrietarif ein, nach dem Du sicherlich nicht bezahlt werden möchtest! Nimm mal den Tarif im Steinkohlebergbau - da herrschen ungefähr die gleichen finanziellen Voraussetzungen beim Arbeitgeber!
            IGM ist nun mal halt die Tarifsparte, die mit am bestn vergütet! Und hast du mal versucht als Nicht-Mitglied die
            Tarifabschlüsse im original-Wortlaut zu erhalten? *bg* geht
            nicht...
            Geht relativ problemlos, wenn man ein paar Euro investiert. ich kann da nur auf die Vergleiche zurückgreifen die
            ich von Verdi bekomme und die ich bei uns im Intranet finde.
            Und dann darf ich die aber immer noch nicht als Quelle
            verwenden :)
            Du solltest zum einen nicht alles glauben, was ver.di so verbreitet, zum anderen schau Dir einfach mal andere Tarife im Volltext (genau so googeln) an! Ja er spart bei denen die die Arbeit machen und nicht bei
            jenen die nur verwalten. Wenn er nämlich bei denen
            Dienstposten freischaufeln würde, müßte er seine Pansionskasse
            aufblähen.
            Könnte es sein, dass Du Beamte nicht magst? Und über die stillschweigenden Diätenerhöhungen redet man ja
            nicht.
            Och bitte! Erkundige Dich mal, wie hoch die Personalkosten der Abgeordneten sind! Und dann setze diese Kosten mal in Relation zum Gesamtpaket der ÖD-Personalkosten! Der Personalüberhang besteht in einem Bereich der nicht oder
            besser nicht kurzfristig abgebaut werden kann,
            Hast Du gelesen, was ich schrieb? Da stand etwas von mittel- bis langfristig! Die sollen sich zusammen an einen Tisch setzen, ehrlich
            sein
            und ein mittel- bis langfristiges Konzept erarbeiten,
            mit dem beide Seiten leben können!
            Mit betriebsbedingten Kündigungen können vermutlich die ÖDler
            weniger leben - und mit weiteren steigenden Kosten für die
            Allgemeinheit, unter anderem, weil der Kostenapperat im ÖD
            nicht vernünftig angepasst wird, kann der Arbeitgeber (und
            wollen alle anderen) nicht leben!
            Siehe oben
            Wo oben? Sorry im Tarifvertrag ist eben dieses damals festgeschrieben
            worden, aber die öffentlichen Arbeitgeber haben sich nicht
            dran gehalten wegen des schon damals vorhandenen "Spardrucks".
            Und sie haben diesen Pakt auf Gegenseitigkeit auch
            unterzeichnet.
            Deshalb schrieb ich "durchgedrückt"!
            Eigentlich war jedem, der mal ein Buch über Wirtschaftslehre gelesen hat, klar, dass das nicht realisierbar ist! Gut es muss verteilt werden, aber die Kosten sind nicht
            gestiegen weil die Löhne so "immens" gestiegen wären.
            Belege? Ich sage nicht, dass es ausschließlich dort seinen Ursprung hat, aber es ist ein Teil! Einer, den man kürzen kann! Ja, ich sagte ja schon hier werden zwei Sachen gemixt die
            nichts miteinander zu tun haben. Ich weiß ja auch nicht warum
            in der Hirachie noch 5 weiter Beamte für mich zuständig sind,
            zwei würden meiner meinung nach völlig reichen :)
            Nochmal: Beamte sind nicht kündbar! Also muss man dort ansetzen, wo es geht! Dass Beamte in vielen Bereichen versetzt gehören (Überflüssige Telekom-, Post, und Bahnbeamte könnten hervorragend leichte Bürotätigkeiten bei der Polizei o.ä. erledigen) steht auf einem anderen Blatt!

            Aber um Beamte geht es hier nicht! Denk dran die zu unterteilen in Beamte, Beamte im Ruhestand
            und Arbeitnehmer. Dann sieht das ganze ganz anders aus.
            Arbeitnehmer sind da ein verschwindender Anteil.
            So verschwindend, dass die Arbeitnehmer immer noch mehr als die Hälfte aller Vollzeitstellen im ÖD besetzen?
            http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Indikator...
            Mit den Pensionen gebe ich Dir recht, allerdings gibt es auf der anderen Seite auch das Thema der Rentenempfänger (was auf Grund der absoluten Menge um einiges größer ist).


            LG
            Guido

            • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
              Re^6: Streik im öffentlichen Dienst - Kosten?

              Auch Hi, Nun überflüssig waren davon vielleicht 2 aber garantiert nicht
              3.
              WIRD die Arbeit heute erledigt oder nicht?
              Schön und das nächste mal wird darüber lamentiert das vieles viel zu lange dauert, bzw nicht richtig gemacht wird.
              Es ist nicht die Frage ob die Arbeit gemacht wird sondern wie?
              Aber dies ist den öffentlichen AG völlig schnurz, Hauptsache auf dem Papier stimmts und da sprech ich aus Erfahrung. Zu diesem Bereich gehöre ich nicht, ich bin nicht verbeamtet
              ich bin einfacher Arbeitnehmer.
              Ich habe nicht von Beamten gesprochen, und ich habe
              ausdrücklich nur von einigen Bereichen gesprochen!
              Sry, aber wenn du von Verwaltungsüberhängen sprichst redest du von Beamten im nichttechnischen Dienst und über nichts anderes. Nur ca. 25% dieser Verwaltungsposten sind mit ehemals Angestellten besetzt und Arbeiter hat man bis zur Einführung des TVöD dort gar nicht gefunden. Und leider hat der
              Personalabbau genau hier stattgefunden und nicht bei den
              Beamten.
              Beamte kann man nicht freisetzen - Arbeitnehmer schon.
              Also kürzt man dort, wo es geht!
              Und das gibt einem dann das Recht weiter Beamte einzustellen! Die Krux ist ja das gerade die die immensen Kosten
              verursachen, und sie gehören Vertretungsrechtlich nicht zu
              Verdi. Hier werden zwei verschieden Paar Schuhe in einen Topf
              geschmissen. Und der Arbeitnehmer darf drunter leiden.
              Ich schmeiße nichts in einen Topf! Aber, um darauf Bezug zu
              nehmen: Ich halte alle Beamte für überflüssig (im Status), die
              keine Uniform tragen (zivile Bereiche dort natürlich nicht).
              Aha Uniform erlaubt, na dann bin ich ja beruhigt das du unsere Bundeswehr höher stellst in ihren Aufgaben als öffentliche Krankenhäuser!! Es geht hier nicht darum was sinnvoller ist. Und die freie
              Wirtschaft muss ja auch erst mal einen Arbeitsplatz für mich
              anbieten.
              Der Großteil aller in Deutschland Beschäftigten arbeitet NICHT
              im ÖD!
              Ja aber trotzdem brauch jeder den ÖD, oder etwa nicht? Was tust du wenn du einen Perso brauchst oder zu einer komplizierten Untersuchung in ein Krankenhaus musst. Sorry, mein Vergleich muss IGM sein weil ich nur dort
              vergleichbare Arbeiter finde. Ich habe einen Industrieberuf
              gelernt und nicht Handwerk.
              OK - mir fällt da ein schnuckeliger Industrietarif ein, nach
              dem Du sicherlich nicht bezahlt werden möchtest! Nimm mal den
              Tarif im Steinkohlebergbau - da herrschen ungefähr die
              gleichen finanziellen Voraussetzungen beim Arbeitgeber!
              IGM ist nun mal halt die Tarifsparte, die mit am bestn
              vergütet!
              Nun dort ist mein Beruf nicht angesiedelt, ich bin Elektronikerin!! Ja er spart bei denen die die Arbeit machen und nicht bei
              jenen die nur verwalten. Wenn er nämlich bei denen
              Dienstposten freischaufeln würde, müßte er seine Pansionskasse
              aufblähen.
              Könnte es sein, dass Du Beamte nicht magst?
              Ich muss mit ihnen und unter ihnen arbeiten, mir gefällt ihr Status nicht das ist alles. Und über die stillschweigenden Diätenerhöhungen redet man ja
              nicht.
              Och bitte! Erkundige Dich mal, wie hoch die Personalkosten der
              Abgeordneten sind! Und dann setze diese Kosten mal in Relation
              zum Gesamtpaket der ÖD-Personalkosten! Der Personalüberhang besteht in einem Bereich der nicht oder
              besser nicht kurzfristig abgebaut werden kann,
              Hast Du gelesen, was ich schrieb? Da stand etwas von mittel-
              bis langfristig! Die sollen sich zusammen an einen Tisch setzen, ehrlich
              sein
              und ein mittel- bis langfristiges Konzept erarbeiten,
              mit dem beide Seiten leben können!
              Mit betriebsbedingten Kündigungen können vermutlich die ÖDler
              weniger leben - und mit weiteren steigenden Kosten für die
              Allgemeinheit, unter anderem, weil der Kostenapperat im ÖD
              nicht vernünftig angepasst wird, kann der Arbeitgeber (und
              wollen alle anderen) nicht leben!
              Siehe oben
              Wo oben?
              Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil. Sorry im Tarifvertrag ist eben dieses damals festgeschrieben
              worden, aber die öffentlichen Arbeitgeber haben sich nicht
              dran gehalten wegen des schon damals vorhandenen "Spardrucks".
              Und sie haben diesen Pakt auf Gegenseitigkeit auch
              unterzeichnet.
              Deshalb schrieb ich "durchgedrückt"!
              Eigentlich war jedem, der mal ein Buch über Wirtschaftslehre
              gelesen hat, klar, dass das nicht realisierbar ist!
              Nun wenn man das weiß warum unterzeichnet man sowas dann? Gut es muss verteilt werden, aber die Kosten sind nicht
              gestiegen weil die Löhne so "immens" gestiegen wären.
              Belege? Ich sage nicht, dass es ausschließlich dort seinen
              Ursprung hat, aber es ist ein Teil! Einer, den man kürzen
              kann!
              Nach deiner Meinung anscheinend der einzige. Ja, ich sagte ja schon hier werden zwei Sachen gemixt die
              nichts miteinander zu tun haben. Ich weiß ja auch nicht warum
              in der Hirachie noch 5 weiter Beamte für mich zuständig sind,
              zwei würden meiner meinung nach völlig reichen :)
              Nochmal: Beamte sind nicht kündbar! Also muss man dort
              ansetzen, wo es geht! Dass Beamte in vielen Bereichen versetzt
              gehören (Überflüssige Telekom-, Post, und Bahnbeamte könnten
              hervorragend leichte Bürotätigkeiten bei der Polizei o.ä.
              erledigen) steht auf einem anderen Blatt!

              Aber um Beamte geht es hier nicht!
              Nun Beamte sind nicht kündbar und warum stellt man dann neue ein? Denk dran die zu unterteilen in Beamte, Beamte im Ruhestand
              und Arbeitnehmer. Dann sieht das ganze ganz anders aus.
              Arbeitnehmer sind da ein verschwindender Anteil.
              So verschwindend, dass die Arbeitnehmer immer noch mehr als
              die Hälfte aller Vollzeitstellen im ÖD besetzen?
              http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/Indikator...
              Mit den Pensionen gebe ich Dir recht, allerdings gibt es auf
              der anderen Seite auch das Thema der Rentenempfänger (was auf
              Grund der absoluten Menge um einiges größer ist).
              Nun dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sogar von Dienststelle zu Dienststelle. Aus meiner Dienststelle kann ich nur sagen das nur ein virtel noch AN sind der Rest Beamte und von denen mehr als 50% in der Verwaltung.

              Gruß
              Andrea



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