Antwort von
nach 18 Stunden
hilfreich
Re: zudem...
Hi !
wird bis 2003 erst mal alles beim alten
bleiben.
Den "Klägerländern" geht es ja gar nicht
darum nichts zu bezahlen.
Sie sehen nur nicht ein, warum Sie so
viel bezahlen sollen, daß es selbst
schlechter geht wie manchem Empfängerland
(rein v. der Finanzlage natürlich) - das
finde ich vertändlich.
Genau. Um mehr geht es hier doch gar nicht.
Das System sollte lediglich gerecht gestaltet werden, um für chronische Empfängerländer einen Zwangsanreiz zu sinnvoller Wirtschafts- und Sozialpolitik zu schaffen. Mann soll sich m.E. als Empfängerland nicht mehr einfach nur auf Zahlungen der Geberländer verlassen können, sondern den Erhalt von Ausgleichszahlungen an Maßnahmen knüpfen, die die Länder dazu bewegen, eine mittel- bis langfrisitge Einstellung der Zahlungen zu ermöglichen.
Dazuhin wird der Finanzausgleich
lediglich neu geregelt und nicht
abgeschafft.
...und momentan freuen sich noch ALLE Bundesländer, da jeder denkt, die Neuregelung würde eher in seine Richtung laufen.
Man sieht, dass noch nichts entschieden ist. Noch nicht einmal eine grobe Richtung oder Tendenz.
Von "Ausklinken" kann hier also gar keine Rede sein.
Auch bei den Byern nicht, lieber Reiko !
Es ist doch gar nicht schlecht, derart etablierte Systeme wie den Länderfinanzausgleich ab und an zu überdenken.
Hier geht der Hieb des BVG m.E. auch in Richtung der Stadtstaaten, die ihren Status auf Gedeih und Verderb verteidigen, obwohl sie sich eigentlich, rein pragmatisch gesehen, auch in die sie umringenden größeren BL miteinbringen könnten. Und sei es nur, um ein großes Maß an Verwaltungskosten einzusparen.
Ein föderales System aus 6 - 7 BL würde der BRD gut zu gesicht stehen, oder ?
Gruß,
Mathias