Staatlicher Betrug: die Rentenversicherung.

Von: , Frage gestellt am Fr, 3. Aug 2001

Mahlzeit. Ein Gruß an alle Lesenden.

Warum eigentlich gibt es die Probleme mit der Rentenkasse? Zahle ich nicht genug Beiträge? Wenn ich das mal hochrechne, kriege ich ganz eigenartige Gedanken. Nur mal so im Überschlag: Ich zahle jeden Monat knapp 450,-, mein AG auch. Macht 900,-. Jeden Monat. Wenn ich dieses Geld jeden Monat auf ein Sparkonto mit 4% Verzinsung packe und das 40 Jahre lang, dann ergibt das nach 40 Jahren inkl. Zinseszins ohne eventuelle zwischenzeitliche Gehaltserhöhungen etc. zu berücksichtigen eine stolze Summe von etwas über einer Million(!) Mark. Wenn ich die jetzt wieder insgesamt anlege (zu 4%), dann macht das monatlich einen Zinsertrag von knapp 3.500 DM. Und zwar ohne, das das Grundkapital irgendwie weniger wird. Eigenartig, das ich nach derzeitiger Prognose bei selbem Beitrag nur ungefähr 1.700 DM an Rente kriegen soll. Ich zahl knapp ´ne Million ein. Da müßte ich also, wenn ich mit 65 in Rente gehe, ca. 117 Jahre alt werden, damit das Geld alle ist. Und während dieser Zeit sind noch nichtmal eventuell darauf anfallende Zinsen berücksichtigt. Irgendetwas haut hier nicht hin. Für mich ist das ein ganz klarer vorsätzlicher Betrug, der mir auch noch zwangsweise übergeholfen wird.

Und um diesen Betrug zu unterstützen, soll ich jetzt auch noch zusätzlich Privat was anlegen. Grundsätzlich ist der Gedanke ja nicht verkehrt. Meiner Meinung nach sollte jedoch die Gesetzliche Rentenkasse generell abgeschafft werden. Stattdessen sollte man zu einer Privaten Versicherungspflicht übergehen. Meinetwegen kann man ja die BfA und die LVA´s umfunktionieren. Nur eben mit der Maßgabe, das die Finanzen für die Person vernünftig angelegt werden müssen. Dann haben wir in 40 Jahren ein Volk der Millionäre und keiner müßte mehr zum Soz.Amt rennen.

Wie sehen das andere? Ich bin auf Meinungen dazu gespannt.

So long.

Der Dicke MD.

34 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 57 Minuten hilfreich
    Re: Staatlicher Betrug: die Rentenversicherung.

    Hi,

    ich glaube darüber, dass es sich bei dem Umgang mit der Rentenkasse um Betrug handelt, brauchen wir uns hier nicht die Köpfe heisszureden. Jeden Geschäftmann, der mit den ihm anvertrauten Geldern so verfahren würde, würde man einsperren und den Schlüssel wegschmeissen!

    Allerdings ist meiner Meinung nach noch lange nicht alles ausgereizt. Ich stelle mal ein Theorie (sozusagen ein worst-case-szenario) auf: Irgendwann wird es eine staatliche Rente auf Sozialhilfeniveau geben. Diese wird unabhängig von den eingezahlten Beiträgen sein. Sie wird allerdings erst ausgezahlt werden, wenn alle sonstigen Vermögenswerte (Privatrente, Kapital, Immobilien) des Möchtegern-Rentenbeziehers "aufgezehrt" sind.

    Gruß
    Stefan

    • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
      Re^2: na ja...


      Allerdings ist meiner Meinung nach noch lange nicht alles
      ausgereizt. Ich stelle mal ein Theorie (sozusagen ein
      worst-case-szenario) auf: Irgendwann wird es eine staatliche
      Rente auf Sozialhilfeniveau geben. Diese wird unabhängig von
      den eingezahlten Beiträgen sein. Sie wird allerdings erst
      ausgezahlt werden, wenn alle sonstigen Vermögenswerte
      (Privatrente, Kapital, Immobilien) des
      Möchtegern-Rentenbeziehers "aufgezehrt" sind.

      Hi Stefan,

      das bedeutet also im Umkehrschluss, daß ich, um an 'meine'staatliche Rente zu kommen, mein Haus verkaufen muß?
      Macht irgendwie keinen Sinn, oder?

      Wenn man doch heute schon weiß, was in Zukunft nicht klappt (Rentenauszahlung nach jetzigem System), warum, um alles in der Welt, wird nicht bereits jetzt damit begonnen, bestehende Renten drastisch zu kürzen?
      Ich weiß doch heute schon, daß ich mit 65 keinen Pfennig, äh Cent bekommen werde.
      Gleichzeitig gibt es Rentner, deren monatliche Erträge ziemlich hoch sind. Ja, sicher, die Höhe der Rente ist abhängig von dem, was zu Erwerbszeiten eingezahlt wurde oder von sonstigen erworbenen Ansprüchen. Meine Oma, ein immer gern gewähltes Beispiel, bringt
      es auf eine monatliche Überweisung von DM 2900. Ein paar ihrer Freundinen sogar auf über DM 3000. Das ist sicherlich nicht repräsentativ. Diese zu senken wäre jedoch m.E. nach ein erster Schritt in die richtige Richtung.
      Ich will hier gar nicht das Wort Beamte in diesem Zusammenhang verwenden. Dafür hab ich schon genug 'Haue' in einem anderen Brett bezogen.

      Gruß

      Tom

      • Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
        gibt's schon...

        Hi Stefan,

        das bedeutet also im Umkehrschluss, daß ich, um an
        'meine'staatliche Rente zu kommen, mein Haus verkaufen muß?
        Macht irgendwie keinen Sinn, oder?

        Warum nicht? Diese sog. Immobilienrente, also der Verkauf auf Leibrentenbasis an eine Bank oder Versicherung, gibt es heute schon. In Zukunft wirst du dein Häuschen halt an den Staat verkaufen müssen. Und der lässt dich dafür drin wohnen. Großmütig, nicht? Wenn man doch heute schon weiß, was in Zukunft nicht klappt
        (Rentenauszahlung nach jetzigem System), warum, um alles in
        der Welt, wird nicht bereits jetzt damit begonnen, bestehende
        Renten drastisch zu kürzen?
        Renten kürzen?! Bravo, das ist doch genau das, was die Politiker wollen (aber nicht zu sagen wagen). Einheitsrente, ich hör' dir trapsen!

        Gruß
        Stefan

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re: gibt's schon...

          Hi! das bedeutet also im Umkehrschluss, daß ich, um an
          'meine'staatliche Rente zu kommen, mein Haus verkaufen muß?
          Macht irgendwie keinen Sinn, oder?
          Nein, ist aber nicht abwegig, denn dieser Weg wird, s.u., nicht nur hier ernsthaft diskutiert. Warum nicht? Diese sog. Immobilienrente, also der Verkauf auf
          Leibrentenbasis an eine Bank oder Versicherung, gibt es heute
          schon. In Zukunft wirst du dein Häuschen halt an den Staat
          verkaufen müssen. Und der lässt dich dafür drin wohnen.
          Großmütig, nicht?
          Das Problem hier ist, daß dann ein beträchtlicher Teil an Besitz das Familienvermögen verläßt und in das Vermögen einer Versicherungsgesellschaft übergeht (die sind es, nicht der Staat, die diese Art Rente momentan anbieten). Das heißt also, es findet eine weitere Konzentration der Vermögenswerte auf einige wenige statt und der Besitz der breiten Masse nimmt ab.
          Genau das wollen die Sozis ja nicht.
          Und ich in diesem Fall auch nicht, denn Privatbesitz und der Wille zu privaten Investitionen ist eine maßgebliche Säule unserer Volkswirtschaft. Wenn man doch heute schon weiß, was in Zukunft nicht klappt
          (Rentenauszahlung nach jetzigem System), warum, um alles in
          der Welt, wird nicht bereits jetzt damit begonnen, bestehende
          Renten drastisch zu kürzen?
          Das weiß nur der Wind... Renten kürzen?! Bravo, das ist doch genau das, was die
          Politiker wollen (aber nicht zu sagen wagen). Einheitsrente,
          ich hör' dir trapsen!
          Natürlich. Wenn Raimunds System nicht angedacht wird, ist dies hier nur der andere mögliche logische Schluß.

          Sobald man über Kürzungen der aktuellen Renten spricht wird ständig angemerkt, daß das ja Betrug an den Rentnern wäre, denn schließlich hätten sie ja auch in die RV einbezahlt.
          Nun stellt sich aber die Frage, ob es nicht ein viel schlimmerer Betrug an den heute jungen Einzahlern ist, sie bezahlen zu lassen mit der Gewißheit, deutlich weniger Rente zu bekommen als die von ihnen eingezahlte Summe rechtfertigen würde.
          Daher denke ich, sollte man hier die Last aufteilen und nicht die ganze Misere auf die Generation der heute 30-jährigen abwälzen.
          Ich kann es nur immer wieder wiederholen: ein Vetrag hat 2 Seiten, so auch der Generationenvertrag. In einer Krisensituation müssen eben alle Seiten ihren Teil zu einer Lösung beitragen.
          Und keine Angst: niemand will der Omi mit 700 DM Rente ihre Existenzgrundlage entziehen.
          Hier geht es um die zahlreichen Luxusrentner, die völlig abgekoppelt von der ganzen Misere ihr "wohlverdientes" lockeres Leben führen während junge Leute sich noch nicht mal mehr Kinder leisten, um ihre eigene Altersvorsorge zu treffen.

          Ich weiß, das polarisiert. Aber ist es nicht verständlich, daß man sich als junger Mensch noch mehr betrogen vorkommt als jemand mit DM 3.000 Rente, der sich darüber beschwert, daß seine Rentenerhöhung letztes Jahr zu niedrig war?

          Grüße,

          Mathias

          • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
            Anmerkung

            Hallo Mathias, Hier geht es um die zahlreichen Luxusrentner, die völlig
            abgekoppelt von der ganzen Misere ihr "wohlverdientes"
            lockeres Leben führen während junge Leute sich noch nicht mal
            mehr Kinder leisten, um ihre eigene Altersvorsorge zu treffen.
            Ich weiß, das polarisiert. Aber ist es nicht verständlich, daß
            man sich als junger Mensch noch mehr betrogen vorkommt als
            jemand mit DM 3.000 Rente, der sich darüber beschwert, daß
            seine Rentenerhöhung letztes Jahr zu niedrig war?
            ich will hier nur mal eben eine Kleinigkeit loswerden: Die wenigsten Rentner mit hoher Luxusrente, verprassen diese sinnlos. In den Fällen, die ich kenne, werden nicht unerhebliche Teile der Rente direkt an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Neben dieser freiwilligen "Spenden" an die jüngeren Generationen, gibt es natürlich noch die unfreiwillige Spende im Erbfall. Wer hier also nach niedrigeren Renten schreit, schreit sich im Prinzip selber an.

            Gruß
            Christian

            • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
              Re: Anmerkung

              Hi Christian! Hier geht es um die zahlreichen Luxusrentner, die völlig
              abgekoppelt von der ganzen Misere ihr "wohlverdientes"
              lockeres Leben führen während junge Leute sich noch nicht mal
              mehr Kinder leisten, um ihre eigene Altersvorsorge zu treffen.
              Ich weiß, das polarisiert. Aber ist es nicht verständlich, daß
              man sich als junger Mensch noch mehr betrogen vorkommt als
              jemand mit DM 3.000 Rente, der sich darüber beschwert, daß
              seine Rentenerhöhung letztes Jahr zu niedrig war?
              ich will hier nur mal eben eine Kleinigkeit loswerden: Die
              wenigsten Rentner mit hoher Luxusrente, verprassen diese
              sinnlos. In den Fällen, die ich kenne, werden nicht
              unerhebliche Teile der Rente direkt an die nachfolgenden
              Generationen weitergegeben. Neben dieser freiwilligen
              "Spenden" an die jüngeren Generationen, gibt es natürlich noch
              die unfreiwillige Spende im Erbfall. Wer hier also nach
              niedrigeren Renten schreit, schreit sich im Prinzip selber an.
              Ich tue das sicherlich nicht, denn meine finanziellen Zuwendungen von der alten Generation waren eher gering.

              Des weiteren ist das absolut kein Argument. Die Rente wird zunächst bezahlt, und zwar von den Jüngeren.
              Es wird fast ohne Kürzungen voll drauflosbezahlt, ohne evtl. daran zu denken, die Lasten bereits jetzt schon aufzuteilen.

              Und das stört mich eben sehr.

              Grüße,

              Mathias

  2. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Staatlicher Betrug: die Rentenversicherung.

    Moin, Warum eigentlich gibt es die Probleme mit der Rentenkasse?
    weil wir derzeit ein Rentensystem nach dem Durchleitungsprinzip haben -> sämtliche eingezahlten Beträge werden sogleich als Rente an die Rentner wieder ausgezahlt -> Stichwort: Generationenvertrag Zahle ich nicht genug Beiträge?
    Doch, aber es zahlen im Verhältnis zu den Rentenempfängern nicht mehr genug Leute in die Rentenkasse ein. Wenn ich das mal hochrechne,
    Wenn du diese Rechnung aufmachst, dann berechnest du grob die kapitalgedeckte Rentenversicherung! Diese ist jedoch bislang nicht Prinzip gewesen -> ein Betrug kann ich nicht sehen. Das das System krankt wissen wir alle, deswegen wird ja ab 01.01.02 die private kapitalgedeckte Rentenversicherung gefördert. eventuelle zwischenzeitliche Gehaltserhöhungen etc. zu
    berücksichtigen eine stolze Summe von etwas über einer
    Million(!) Mark. Wenn ich die jetzt wieder insgesamt anlege
    (zu 4%), dann macht das monatlich einen Zinsertrag von knapp
    3.500 DM. Und zwar ohne, das das Grundkapital irgendwie
    weniger wird.
    eben genau das ist das Problem des Übergangs von der jetzigen auf die kapitalgedeckte Rentenversicherung!

    Das System von heute auf morgen umzustellen geht aus finanziellen Gründen nicht! Dazu müßte man zuerst genug kapital zur Verfügung stellen, damit die derzeitigen Renter weiter Rente bekommen könnten -> pro Rentner DM 3500,- x 12 M x 15 Jahre (die zahlen habe ich mir gerade aus den fingern geschätzt, sind also nicht geprüft) -> wäre also pro Rentner ein Betrag von DM 630.000,00 DM!

    Gleichzeitig müßte die geringere Ansparzeit für alle Arbeitnehmer ausgeglichen werden, die bereits in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben -> also im Durchschnitt 15 - 20 Jahre -> ergibt also pro Arbeitnehmer DM 450,00 x 12 x 15 Jahre -> also nochmals DM 81.000,00

    also wäre der Kapitalbedarf (nach meiner Rechnung ohne konkrete Zahlen)

    680.000 DM x Anzahl der Rentner -> (10 Mio) -> 6,8 Biliarden
    81.000 DM x Anzahl der Arbeitnehmer (41 Mio) -> 3,3 Biliarden

    relativ schwierig oder? ;-)


    Gruß
    Daniel

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Stimmt

      Moin, Warum eigentlich gibt es die Probleme mit der Rentenkasse?
      weil wir derzeit ein Rentensystem nach dem
      Durchleitungsprinzip haben -> sämtliche eingezahlten
      Beträge werden sogleich als Rente an die Rentner wieder
      ausgezahlt -> Stichwort: Generationenvertrag
      Aufgrund der fehlenden Beitragszahler, wird im Moment Geld ausgegeben, das noch nicht mal eingezahlt ist! Vor ein paar Jahren, als die Diskussion um die Rente losging, waren es immerhin noch ca. 16 Monate (möchte mich da ber nicht drauf festlegen), die die Rentenkasse Vorsprung hatte. Zahle ich nicht genug Beiträge?
      Doch, aber es zahlen im Verhältnis zu den Rentenempfängern
      nicht mehr genug Leute in die Rentenkasse ein.
      Stimmt, eigentlich sind es sogar zuviele Beiträge für den einzelnen, denn ich bekomme doch demnächst weniger raus, als ich einzahle. Wenn ich das mal hochrechne,
      Wenn du diese Rechnung aufmachst, dann berechnest du grob die
      kapitalgedeckte Rentenversicherung! Diese ist jedoch bislang
      nicht Prinzip gewesen -> ein Betrug kann ich nicht sehen.
      Das das System krankt wissen wir alle, deswegen wird ja ab
      01.01.02 die private kapitalgedeckte Rentenversicherung
      gefördert.
      Stimmt, weil unsere Generation - und irgendein muss in den saueren Apfel beissen - unsere und die der jetzigen Rentner bezahlen muss. Schließlich kann man das nicht radikal umstellen. Oder sollen wir den Rentner heute einfach gar nix mehr geben? Geht leider nicht. schließlich haben die einen Anspruch darauf. eventuelle zwischenzeitliche Gehaltserhöhungen etc. zu
      berücksichtigen eine stolze Summe von etwas über einer
      Million(!) Mark. Wenn ich die jetzt wieder insgesamt anlege
      (zu 4%), dann macht das monatlich einen Zinsertrag von knapp
      3.500 DM. Und zwar ohne, das das Grundkapital irgendwie
      weniger wird.
      eben genau das ist das Problem des Übergangs von der jetzigen
      auf die kapitalgedeckte Rentenversicherung!

      Das System von heute auf morgen umzustellen geht aus
      finanziellen Gründen nicht! Dazu müßte man zuerst genug
      kapital zur Verfügung stellen, damit die derzeitigen Renter
      weiter Rente bekommen könnten -> pro Rentner DM 3500,- x 12
      M x 15 Jahre (die zahlen habe ich mir gerade aus den fingern
      geschätzt, sind also nicht geprüft) -> wäre also pro
      Rentner ein Betrag von DM 630.000,00 DM!

      Gleichzeitig müßte die geringere Ansparzeit für alle
      Arbeitnehmer ausgeglichen werden, die bereits in die
      gesetzliche Rentenkasse eingezahlt haben -> also im
      Durchschnitt 15 - 20 Jahre -> ergibt also pro Arbeitnehmer
      DM 450,00 x 12 x 15 Jahre -> also nochmals DM 81.000,00

      also wäre der Kapitalbedarf (nach meiner Rechnung ohne
      konkrete Zahlen)

      680.000 DM x Anzahl der Rentner -> (10 Mio) -> 6,8
      Biliarden
      81.000 DM x Anzahl der Arbeitnehmer (41 Mio) -> 3,3
      Biliarden

      Ups, da stehts ja.... und ist gut dargestellt.


      mfg Ivo

    • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
      Re^2: Staatlicher Betrug: die Rentenversicherung.

      hallo, Daniel,
      es gibt eine Lösung, doch die wird keine Regierung anpacken!
      Die gesamte Rente wird von der Privatversicherung übernommen (also auch die Sofortrenten). Senkung der Beiträge um ca. 20%. Versicherungspflicht für jeden Bundesbürger (also auch die Selbständigen und Beamten). Damit wäre genügend Geld vorhanden. Das ist jetzt aber nur die Hälfte der des Umstellungsproblems. Wie kommen jetzt diejenigen an ihre Rente, die schon Renter sind, bzw. kurz davor stehen?
      eigentlich ganz einfach: für (festgelegt) 30 Jahre wird die Mehrwertsteuer um 1,5 - 2 % angehoben und dieser damit erhobene Betrag zu 100% für deren Rente verwendet. Auch das könnten die Privatversicherungen übernehmen.
      Ergebnis: die Renten sind auf unbestimmte Zeit gesichert, die bestehenden Renten werden verbessert, der Beitrag ist niedriger.
      Und der wirtschaftpolitsche Teil? Die Einzahler zahlen weniger und haben mehr Geld im Geldbeutel (das laut schreit:lass´ mich ´raus!) und das eingezahlte Geld fließt in die Wirtschaft als Investition. Mit anderen Worten, die Wirtschaft wird ganz kräftig angekurbelt. Und wenn´s der Wirtschaft gut geht, dann geht es den Menschen ebenfalls gut. Und sie geben mehr aus, das geht wieder in die.... Der Kreislauf ist geschlossen.
      Grüße
      Raimund



Keine passende Antwort gefunden? Jetzt eigene Frage stellen!