Neuer Thread (Krimskrams von ganz unten)

Von: , Frage gestellt am Sa, 8. Jan 2000

So...
Auf Hannas Bitte (damit sie nicht soviel scrollen muß ;-) ) habe ich einen neuen Thread angefangen und all die unten liegengebliebenen Rudimente meiner Diskussion mit Herbert hier zusammengetragen: Sind jetzt mehr erfolglose Expolitiker in :Staatsbetrieben oder umgekehrt? ;-)
Hmm... ja, der Streicher, der Scholten (bäh!), der Klima (Ok, der war als Manager vielleicht gar nicht so schlecht...) :-) Schaut so aus, aber ich komme ja kaum dazu :auf meine E-Post zu
antworten. Wie soll ich da noch fernsehen?
*hehe*
Ich mach beides gleichzeitig. Der Fernseher läuft praktisch immer, wenn ich vorm PC sitze. ;-) Hmmm... da ist mir wirklich was
entgangen...
Also war das auch so eine Steuersache,
und der Androsch hat die richtigen
Schlupflöcher gefunden?
Hat ganz danach ausgesehen. Jeder hat’s :gewußt, aber keiner konnte es
ihm beweisen. Das war wohl sein Ende als :Politiker. Finanziell ist er jedoch
die Stufen eindeutig raufgefallen.
Hat sich der Androsch nicht mit seinem politischen Ziehvater Kreisky zerstritten und ist deswegen aus der Politik ausgeschieden?



Was mich speziell bei der Krone zum :nachdenken bringt: Macht die Krone
jetzt Politik, indem sie die eine (FPÖ) :oder die andere Partei (SPÖ)
unterstützt, oder schreibt sie wie, nach :ihrer Meinung, die Mehrheit der Leute
denkt?
Hmmm... das ist so wie die berühmte Frage, ob die Henne oder das Ei zuerst da war.
Aber ich denke schon, daß die "Krone" eher meinungsbildend als meinungsfolgend ist. Vor allem, weil ich mir nicht feststellen kann, daß sich die Mehrheit der Österreicher innerhalb relativ kurzer Zeit (wenn auch nur in den Augen von Dichand & Co.) so extrem von Haider-"Fans" zu Klima-"Fans" wandelt.
Vielleicht ist es für den Dichand auch nur ein Spiel, und er will einfach nur sehen, wie mächtig er ist, ohne konkrete Ziele zu verfolgen... Kann man Politik nicht gegen die Krone :machen? (Wer hat das noch
schnell behauptet?) Hainburg ist ja nur ein :(für mich positives) Beispiel.
Ich denke auch, daß die Rolle der "Krone" oft überschätzt wird.

Lingens: Ja, was ist ihm da nur eingefallen... Ich :richtig das Gefühl, er ist da
reingeritten worden. Oder beurteile ich ihn :nur deswegen positiv, weil ich
seine Artikel genossen habe?
Ob er wo reingeritten wurde, weiß ich nicht, aber nach dem, was ich mitbekommen habe, hat er sich ja selbst die meisten Vorwürfe gemacht und hat selbst gesagt, daß er dumm war und einen Fehler gemacht hat. Und da
finde ich erstens die Ideen der ÖVP
besser, und zweitens, daß ÖVP und FPÖ
mehr gemeinsam haben, weshalb diese
leichter zu realisieren wären.
Da hat Haider aber letztens was anderes :behauptet. Er meinte, seine Partei
könnte inhaltlich eher mit der SPÖ als mit :der ÖVP.
Ich denke, das hat er eher gesagt, um sich erstens wieder ins Spiel zu bringen und zweitens der ÖVP wieder etwas Druck zu machen. Gut habe ich die Klima-zitate über Haider :in der Presse gefunden. Er hat
gemeint, mit Haider könnte man ganz gut :reden, bis er ein Mikrofon unter
der Nase hat, oder ein paar 100 Menschen :ihm zuhören.
*g*
Ja, das hat mich auch sehr amüsiert. :-))
Ab und zu kann er ja auch sehr bissig und subtil witzig sein, unser Herr Bundesklima. :-) Mit einer FPÖ, die nicht
ausgrenzt oder hetzt wäre auch ich :einverstanden.
Ach ja, das Ausgrenzen und Hetzen...
Ich bin vielleicht etwas voreingenommen, aber wann hat die FPÖ wenn wie und wo ausgegrenzt und verhetzt?
Mir kommt das langsam eher als ein reines Schlagwort vor...
(Jetzt haben wir aber etwas zum Streiten, oder? ;-) ) Wir werden’s erleben. Es kommt jetzt darauf :an wie viel Prinzhorn zu sagen
hat. Bei seinem ‚Hormone‘-zitat habe ich :mir gedacht: ‚Nur eine Marionette
Haiders‘.
Ok, das könnte man vielleicht unter "Hetzen" subsumieren. ;-)
Könnte...
War aber wirklich eine seltsame Aussage. Von wem er da wohl seine "Informationen" bekommen hat? Wahrscheinlich haben die sich auch
gedacht, daß sie sich den (damals auch
noch langhaarigen) Typen da genauer
ansehen sollten, weil er ein Kärntner
Kennzeichen hat. ;-)
Kann schon sein. Was für ein Glück, daß ich :ein Wiener Kennzeichen habe
;-)
Na, wenn Du Dich da hinsichtlich der Beliebtheit von Inhabern von Wiener Kennzeichen nicht irrst. *g* Das kann natürlich sein. Drogen und Waffen :sind für mich die einzigen
Gründe für gute Kontrollen. Ob da jemand :die eine oder andere Packung
Zigaretten rüber schmuggelt, dafür würde :ich nicht einen Extrazöllner
anstellen.
Ja, sicher, aber oft schmuggelt man ja auch nicht bloß eine Packung. Man liest oft genug von PKWs, die vollgestopft mit Schmuggelzigaretten im Wert von mehreren (Zig-)Tausend Schilling sind. Stimmt. Wenn jemand aber hofft, daß ein :Gericht anders entscheidet als der
Polizist, dann ist er mehr als blauäugig. :Zu meiner Autoradiogeschichte hat
ein befreundeter Jurist gemeint: Wenn Dich :der Richter freispricht, dann
würde das ein Verfahren gegen den :Polizisten bedingen, und das wird
sicher nicht passieren.
Also, da stimmt irgendetwas nicht:
Erstens kommst Du wegen einer solchen Sache nicht vor ein Gericht, sondern die Angelegenheit geht höchstens vor den UVS und allerhöchstens zum Verwaltungs-/ Verfassungsgerichtshof (das sind dann erst Gerichte). Also kommt auch gar kein Richter ins Spiel.
Und zweitens würde ich keinen Grund sehen, ein (Disziplinar- äö) Verfahren gegen einen Polizisten einzuleiten, nur weil seine Rechtsmeinung von der Meinung einer übergeordneten Behöre abweicht (außer man geht von Amtsmißbrauch oä aus)... Ich denke da auch an das Pol Pot –
Regime. Die haben, denke ich, von 6
Millionen Menschen ihrer Bevölkerung 1
Million ermordet.
Ja, ich wäre da wohl auch dran gewesen
(Brillenträger).
Ich auch. Wie verrückt kann ein Regime :sein?
Tja, ich denke, wenn man morden will, dann finden sich immer "Gründe" dafür... Eine Anekdote mag ich noch vom Bundesheer :erzählen. In einer
‚Schulungsstunde‘ kamen die A- und H-Bomben :dran. Der Offizier, der uns
unterrichtete meinte, wenn man den Blitz :sieht, dann müsse man sich unter
einer Decke oder Jacke verkriechen, die :Druckwelle abwarten, mit seinen
Nachbarn Kontakt aufnehmen, und :weiterkämpfen. Kommentare darüber
erübrigen sich, denke ich.
*pfff*
Wenn ich den Blitz überlebe, dann pack ich meine Sachen zusammen und gehe nachhause. Soll sich doch der Herr Offizier dem Feind entgegenwerfen... Hat es nach dem 2. WK nicht auch
Vertreibungen der Deutschen aus Polen
gegeben (so wie in der CSSR)?
Also, zumindest eine Entschuldigung dafür
wäre mE auch angebracht...
Wenn sich Deutschland für seine Untaten :entschuldigt hat dann: Ja,
natürlich! Aber ich weiß nicht, und will es :auch gar nicht wissen, wie diese
blöde Feindschaft entstanden ist. Und :eigentlich kenne ich fast nur nette
Polen und Tschechen.
Also, ich denke, in dieser Hinsicht kann man von D wirklich nichts mehr verlangen. Ich denke da nur an den Kniefall von Willy Brandt in Polen... Ich würde mir Parteien wünschen, die den :Clubzwang abschaffen. Auch
wenn sie dadurch die eine oder andere :Abstimmung im Parlament verlieren
würden, meine Sympathie hätten sie.
Also das wirds mit Sicherheit nie geben. Denn eine Partei könnte sich ja nie auf ihre "Hausmacht" verlassen...
Parteien sind ja auch nur auf Machtgewinn bzw -erhalt ausgerichtet. Ja genau :-) Bei wie vielen geheimen :Abstimmungen mag es das noch
gegeben haben? Bei dieser Wahl ist es ja :nur aufgefallen, weil einer der
Abgeordneten sich nicht an den ‚Clubzwang‘ :hielt. Köstlich war dann
übrigens die Suche nach dem Ausreißer.
*g*
Hehe, ja. :-) Und die Zeit, in der Euro und Schilling
parallel gelten sollen, finde ich auch
viel zu lang. Das soll kurz und
schmerzlos gemacht werden, in 1-2
Monaten, finde ich.
Ja, aber denk‘ doch nur an die vielen :Computerumstellungen. Mir hat mal ein
Großrechnerprogrammierer erzählt, daß bei :jeder Bank bis zu 1 000 000
Programmzeilen umgeschrieben werden müssen. :Und das nur für die Zeit
der Umstellung. Naja, auf der anderen Seite :sichert das wieder
Arbeitsplätze. Nur was wird aus den armen :Programmierern nach der
Umstellung?
Ach, die haben sich ja schon mit dem Y2K-Schwachsinn eine goldene Nase verdient. Und ohne Euro-Umstellung hätten sie auch gar keine Arbeit gehabt.
Und angeblich werden sich ja Wirtschaft und Banken langfristig enorme Kosten ersparen, wenn es nur noch eine Währung gibt. Oder gar nicht
umstellen? Ich finde es schon gut, daß
wir im Währungsverbund sind, aber wie
viel Ersparnis würde es bringen, wenn wir
als Zweitwährung beim Schilling bleiben?
Meinst Du wirklich? Was hätte dann der
Euro für einen Sinn?
Man hätte trotzdem eine einheitliche :Währung, mit der man innerhalb und
außerhalb der EU handeln könnte. Alle :Überweisungen, Auslandsgeschäfte
udergl. können in Euro abgewickelt werden. :Der Schilling wäre nur
Zweitwährung mit der man innerhalb von :Österreich zahlen kann. (So wie es
jetzt ja eigentlich sein sollte).
Ja, aber für diese internationalen Transaktionen könnte man ja gleich auch den Dollar oder die D-Mark etc nehmen. Da würde man ja nicht unbedingt eine neue Währung "erfinden" müssen. Naja, die Briten lassen sich ja wegen
jeder Kleinigkeit Extrawürste von der EU
braten.
Haben sie dabei nicht recht?
Ich weiß nicht.
Entweder man tritt einer Union bei und stellt dann eigene Partikularinteressen hinter das Gemeinschaftswohl, oder man läßt es gleich bleiben.
Sich nur die Rosinen herauszupicken ist in meinen Augen nicht sehr anständig... Ja eh, aber ich denke, die EU würde nicht :auseinanderfallen, wenn die
einzelnen Staaten ein bißchen :Selbstbewußtsein, wie z. B. GB beweisen. In
manchen Dingen geht die Einmischung, meiner :Meinung nach, zu weit. Die
einzelnen Staaten sind ja keine kleinen :Kinder, und wissen daß sie etwas
einbringen müssen, um die positiven Seiten :der EU genießen zu können.
Nur bei manchen Staaten habe ich oft den Eindruck , daß sie mehr einbringen, und bei anderen, daß sie mehr genießen. Österreich würde ich auch eher zur letzteren Gruppe zählen, wenn ich mir das Mittreiben auf der GASP-Welle ansehe... Vielleicht käme dann eine etwas :demokratischere EU heraus? Und die
Menschen wären zufriedener mit der EU.
Demokratischer wird die EU erst werden, wenn aus dem jetzigen unübersichtlichen Vertragswerk endlich eine richtige europäische Verfassung geworden ist, wenn an die Stelle der Kommission eine richtige Regierung tritt, die auch dem EU-Parlamet verantworltich ist, und wenn das Parlament auch Befugnisse hat, wie sie einem Parlament normalerweise zukommen.
Aber gerade für solche Veränderungen müssen die Mitgliedsstaaten viel mehr Rechte und Einzelinteressen aufgeben, als sie es jetzt tun.


So, das wärs... :-)
Gruß
Patrick

24 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
    Re: Neuer Thread (Krimskrams von ganz unten)

    Servus Patrick So...
    Auf Hannas Bitte (damit sie nicht soviel
    scrollen muß ;-) ) habe ich einen neuen
    Thread angefangen und all die unten
    liegengebliebenen Rudimente meiner
    Diskussion mit Herbert hier
    zusammengetragen:
    Die Frauen haben doch einen guten Einfluß auf uns :-) Sind jetzt mehr erfolglose Expolitiker in :Staatsbetrieben oder umgekehrt? ;-)
    Hmm... ja, der Streicher, der Scholten
    (bäh!), der Klima (Ok, der war als
    Manager vielleicht gar nicht so
    schlecht...) :-)
    Wahrscheinlich nicht. Aber daß er jetzt ein ganz passabler Politiker ist, heißt ja nichts. Schaut so aus, aber ich komme ja kaum dazu :auf meine E-Post zu
    antworten. Wie soll ich da noch fernsehen?
    *hehe*
    Ich mach beides gleichzeitig. Der
    Fernseher läuft praktisch immer, wenn ich
    vorm PC sitze. ;-)
    Mache ich auch. Jetzt läuft gerade die ZiB2 Kohl, Schäuble usw... Hmmm... da ist mir wirklich was
    entgangen...
    Also war das auch so eine Steuersache,
    und der Androsch hat die richtigen
    Schlupflöcher gefunden?
    Hat ganz danach ausgesehen. Jeder hat’s :gewußt, aber keiner konnte es
    ihm beweisen. Das war wohl sein Ende als :Politiker. Finanziell ist er jedoch
    die Stufen eindeutig raufgefallen.
    Hat sich der Androsch nicht mit seinem
    politischen Ziehvater Kreisky zerstritten
    und ist deswegen aus der Politik
    ausgeschieden?
    Ja, aber die Steuersache dürfte wohl der Hauptgrund für das Zerwürfnis zwischen Kreisky und Androsch gewesen sein. Kreisky hat wohl gewußt, daß er mit Androsch bürgerliche Wähler beruhigt und eventuell zu SPÖ-Wählern macht, wenn sie mit der ÖVP unzufrieden sind. Entscheidend war wohl: Wie glaubwürdig ist ein Finanzminister, der selbst im Verdacht steht, Steuern zu hinterziehen? Was mich speziell bei der Krone zum :nachdenken bringt: Macht die Krone
    jetzt Politik, indem sie die eine (FPÖ) :oder die andere Partei (SPÖ)
    unterstützt, oder schreibt sie wie, nach :ihrer Meinung, die Mehrheit der Leute
    denkt?
    Hmmm... das ist so wie die berühmte
    Frage, ob die Henne oder das Ei zuerst da
    war.
    Aber ich denke schon, daß die "Krone"
    eher meinungsbildend als meinungsfolgend
    ist. Vor allem, weil ich mir nicht
    feststellen kann, daß sich die Mehrheit
    der Österreicher innerhalb relativ kurzer
    Zeit (wenn auch nur in den Augen von
    Dichand & Co.) so extrem von
    Haider-"Fans" zu Klima-"Fans" wandelt.
    Vielleicht ist es für den Dichand auch
    nur ein Spiel, und er will einfach nur
    sehen, wie mächtig er ist, ohne konkrete
    Ziele zu verfolgen...

    Das ist durchaus möglich... Obwohl er in einem Interview gemeint hat, Macht interessiere ihn nicht. Kann man Politik nicht gegen die Krone :machen? (Wer hat das noch
    schnell behauptet?) Hainburg ist ja nur ein :(für mich positives) Beispiel.
    Ich denke auch, daß die Rolle der "Krone"
    oft überschätzt wird.
    Kann schon sein. Es ist gut, daß die Krone in letzter Zeit nicht mehr so einheitlich ist als früher. Immerhin schreibt Nenning in dieser Zeitung, und dessen Meinung ist ja meist eine Andere als z. B. Staberls. Lingens: Ja, was ist ihm da nur eingefallen... Ich :richtig das Gefühl, er ist da
    reingeritten worden. Oder beurteile ich ihn :nur deswegen positiv, weil ich
    seine Artikel genossen habe?
    Ob er wo reingeritten wurde, weiß ich
    nicht, aber nach dem, was ich mitbekommen
    habe, hat er sich ja selbst die meisten
    Vorwürfe gemacht und hat selbst gesagt,
    daß er dumm war und einen Fehler gemacht
    hat.
    Stimmt, und das nehme ich ihm ab. Was hat er nur an Proksch gefunden? Und da
    finde ich erstens die Ideen der ÖVP
    besser, und zweitens, daß ÖVP und FPÖ
    mehr gemeinsam haben, weshalb diese
    leichter zu realisieren wären.
    Da hat Haider aber letztens was anderes :behauptet. Er meinte, seine Partei
    könnte inhaltlich eher mit der SPÖ als mit :der ÖVP.
    Ich denke, das hat er eher gesagt, um
    sich erstens wieder ins Spiel zu bringen
    und zweitens der ÖVP wieder etwas Druck
    zu machen.
    Ja, das ist natürlich gut möglich. Aber wenn das stimmt würde das nur mein negatives Gefühl für diesen Politiker bestätigen. Gut habe ich die Klima-zitate über Haider :in der Presse gefunden. Er hat
    gemeint, mit Haider könnte man ganz gut :reden, bis er ein Mikrofon unter
    der Nase hat, oder ein paar 100 Menschen :ihm zuhören.
    *g*
    Ja, das hat mich auch sehr amüsiert. :-))
    Ab und zu kann er ja auch sehr bissig und
    subtil witzig sein, unser Herr
    Bundesklima. :-)
    Ja, schon wahr. Ob das den, ich meine das Klima in Österreich verbessert? :-) Mit einer FPÖ, die nicht
    ausgrenzt oder hetzt wäre auch ich :einverstanden.
    Ach ja, das Ausgrenzen und Hetzen...
    Ich bin vielleicht etwas voreingenommen,
    aber wann hat die FPÖ wenn wie und wo
    ausgegrenzt und verhetzt?
    Mir kommt das langsam eher als ein reines
    Schlagwort vor...
    (Jetzt haben wir aber etwas zum
    Streiten, oder? ;-) )
    Oh ja, fein jetzt haben wir uns schon so lange auf’s streiten gefreut. ;-) Oh tut leid, das ;-) ist mir so rausgerutscht, ist ja während eines Streites nicht üblich. Wir werden’s erleben. Es kommt jetzt darauf :an wie viel Prinzhorn zu sagen
    hat. Bei seinem ‚Hormone‘-zitat habe ich :mir gedacht: ‚Nur eine Marionette
    Haiders‘.
    Ok, das könnte man vielleicht unter
    "Hetzen" subsumieren. ;-)
    Könnte...
    Na, da hamas wieder. Und schon versickert unser Streit ... Ich halte so etwas für eine ziemliche (ich wollte nicht extrem sagen) Dummheit. Fremdenfeindlichen Leuten kann so etwas schon in ihrer Meinung bestätigen. Ich frage mich immer, was bezwecken die Strategen der FPÖ damit? War aber wirklich eine seltsame Aussage.
    Von wem er da wohl seine "Informationen"
    bekommen hat?
    JH himself? Wahrscheinlich haben die sich auch
    gedacht, daß sie sich den (damals auch
    noch langhaarigen) Typen da genauer
    ansehen sollten, weil er ein Kärntner
    Kennzeichen hat. ;-)
    Kann schon sein. Was für ein Glück, daß ich :ein Wiener Kennzeichen habe
    ;-)
    Na, wenn Du Dich da hinsichtlich der
    Beliebtheit von Inhabern von Wiener
    Kennzeichen nicht irrst. *g*
    Weiß ich eh. Ich halte mich daher meist an den Spruch: Bahn fahren, Nerven sparen :-) Das kann natürlich sein. Drogen und Waffen :sind für mich die einzigen
    Gründe für gute Kontrollen. Ob da jemand :die eine oder andere Packung
    Zigaretten rüber schmuggelt, dafür würde :ich nicht einen Extrazöllner
    anstellen.
    Ja, sicher, aber oft schmuggelt man ja
    auch nicht bloß eine Packung. Man liest
    oft genug von PKWs, die vollgestopft mit
    Schmuggelzigaretten im Wert von mehreren
    (Zig-)Tausend Schilling sind.
    Ja, OK, aber einen PKW durchsuchen, weil jemand eine Stange Zigaretten mitnehmen könnte?

    Da hat übrigens ein Freund ein Kuriosum gefunden. Angeblich will das EU-Land GB ihren Einwohnern verbieten Bier aus dem EU-Land Frankreich zu ‚schmuggeln‘. Es ist dort billiger und besser. Stimmt. Wenn jemand aber hofft, daß ein :Gericht anders entscheidet als der
    Polizist, dann ist er mehr als blauäugig. :Zu meiner Autoradiogeschichte hat
    ein befreundeter Jurist gemeint: Wenn Dich :der Richter freispricht, dann
    würde das ein Verfahren gegen den :Polizisten bedingen, und das wird
    sicher nicht passieren.
    Also, da stimmt irgendetwas nicht:
    Erstens kommst Du wegen einer solchen
    Sache nicht vor ein Gericht, sondern die
    Angelegenheit geht höchstens vor den UVS
    und allerhöchstens zum Verwaltungs-/
    Verfassungsgerichtshof
    genau, den meinte ich. (das sind dann
    erst Gerichte). Also kommt auch gar kein
    Richter ins Spiel.
    Und zweitens würde ich keinen Grund
    sehen, ein (Disziplinar- äö) Verfahren
    gegen einen Polizisten einzuleiten, nur
    weil seine Rechtsmeinung von der Meinung
    einer übergeordneten Behöre abweicht
    (außer man geht von Amtsmißbrauch oä
    aus)...

    das meinte auch mein Freund nicht. Er meinte, wenn man mir Recht gebe, z. B. daß das Radio nicht zu laut gewesen wäre, hätte der Polizist ja falsch ausgesagt. Ich denke da auch an das Pol Pot –
    Regime. Die haben, denke ich, von 6
    Millionen Menschen ihrer Bevölkerung 1
    Million ermordet.
    Ja, ich wäre da wohl auch dran gewesen
    (Brillenträger).
    Ich auch. Wie verrückt kann ein Regime :sein?
    Tja, ich denke, wenn man morden will,
    dann finden sich immer "Gründe" dafür...
    Schlimm, wenn ein Mörder Staatsoberhaupt wird. Ist der Anteil von Mördern unter Staatsoberhäuptern nicht ein wenig höher als der Durchschnitt anderer Berufsgruppen? Eine Anekdote mag ich noch vom Bundesheer :erzählen. In einer
    ‚Schulungsstunde‘ kamen die A- und H-Bomben :dran. Der Offizier, der uns
    unterrichtete meinte, wenn man den Blitz :sieht, dann müsse man sich unter
    einer Decke oder Jacke verkriechen, die :Druckwelle abwarten, mit seinen
    Nachbarn Kontakt aufnehmen, und :weiterkämpfen. Kommentare darüber
    erübrigen sich, denke ich.
    *pfff*
    Wenn ich den Blitz überlebe, dann pack
    ich meine Sachen zusammen und gehe
    nachhause.
    Soll sich doch der Herr
    Offizier dem Feind entgegenwerfen...
    Ja, wenn er’s bis dahin überlebt ... Hat es nach dem 2. WK nicht auch
    Vertreibungen der Deutschen aus Polen
    gegeben (so wie in der CSSR)?
    Also, zumindest eine Entschuldigung dafür
    wäre mE auch angebracht...
    Wenn sich Deutschland für seine Untaten :entschuldigt hat dann: Ja,
    natürlich! Aber ich weiß nicht, und will es :auch gar nicht wissen, wie diese
    blöde Feindschaft entstanden ist. Und :eigentlich kenne ich fast nur nette
    Polen und Tschechen.
    Also, ich denke, in dieser Hinsicht kann
    man von D wirklich nichts mehr verlangen.
    Ich denke da nur an den Kniefall von
    Willy Brandt in Polen...
    Na gut OK. Dann sollten sich auch P und CZ entschuldigen, auch wenn das, was sie den Menschen angetan haben, lange nicht so schlimm war, wie das was Nazideutschland den Menschen angetan hat. Ich würde mir Parteien wünschen, die den :Clubzwang abschaffen. Auch
    wenn sie dadurch die eine oder andere :Abstimmung im Parlament verlieren
    würden, meine Sympathie hätten sie.
    Also das wirds mit Sicherheit nie geben.
    Denn eine Partei könnte sich ja nie auf
    ihre "Hausmacht" verlassen...
    Parteien sind ja auch nur auf Machtgewinn
    bzw -erhalt ausgerichtet.
    Schon schade. Ist auch nicht ein gutes Bild, das die Parteien uns von ihren Abgeordneten vermitteln, wenn nicht einmal sie ihnen vertrauen. Ja genau :-) Bei wie vielen geheimen :Abstimmungen mag es das noch
    gegeben haben? Bei dieser Wahl ist es ja :nur aufgefallen, weil einer der
    Abgeordneten sich nicht an den ‚Clubzwang‘ :hielt. Köstlich war dann
    übrigens die Suche nach dem Ausreißer.
    *g*
    Hehe, ja. :-)
    Und die Zeit, in der Euro und Schilling
    parallel gelten sollen, finde ich auch
    viel zu lang. Das soll kurz und
    schmerzlos gemacht werden, in 1-2
    Monaten, finde ich.
    Ja, aber denk‘ doch nur an die vielen :Computerumstellungen. Mir hat mal ein
    Großrechnerprogrammierer erzählt, daß bei :jeder Bank bis zu 1 000 000
    Programmzeilen umgeschrieben werden müssen. :Und das nur für die Zeit
    der Umstellung. Naja, auf der anderen Seite :sichert das wieder
    Arbeitsplätze. Nur was wird aus den armen :Programmierern nach der
    Umstellung?
    Ach, die haben sich ja schon mit dem
    Y2K-Schwachsinn eine goldene Nase
    verdient. Und ohne Euro-Umstellung hätten
    sie auch gar keine Arbeit gehabt.
    Und angeblich werden sich ja Wirtschaft
    und Banken langfristig enorme Kosten
    ersparen, wenn es nur noch eine Währung
    gibt.
    Stimmt. Aber, die Banken haben ihre Spesen bei Auslandsüberweisungen ja uns angerechnet. Oder gar nicht
    umstellen? Ich finde es schon gut, daß
    wir im Währungsverbund sind, aber wie
    viel Ersparnis würde es bringen, wenn wir
    als Zweitwährung beim Schilling bleiben?
    Meinst Du wirklich? Was hätte dann der
    Euro für einen Sinn?
    Man hätte trotzdem eine einheitliche :Währung, mit der man innerhalb und
    außerhalb der EU handeln könnte. Alle :Überweisungen, Auslandsgeschäfte
    udergl. können in Euro abgewickelt werden. :Der Schilling wäre nur
    Zweitwährung mit der man innerhalb von :Österreich zahlen kann. (So wie es
    jetzt ja eigentlich sein sollte).
    Ja, aber für diese internationalen
    Transaktionen könnte man ja gleich auch
    den Dollar oder die D-Mark etc nehmen. Da
    würde man ja nicht unbedingt eine neue
    Währung "erfinden" müssen.
    Stimmt, aber da hätte man sich sicher nicht einigen können :-)

    Was mir sonst noch Sorgen macht: Kann man Geldflüsse noch kontrollieren? Was wenn es zur Inflation kommt? Kann man diese riesige Währungsunion noch steuern, wenn was zum schiefgehen beginnt? Naja, die Briten lassen sich ja wegen
    jeder Kleinigkeit Extrawürste von der EU
    braten.
    Haben sie dabei nicht recht?
    Ich weiß nicht.
    Entweder man tritt einer Union bei und
    stellt dann eigene Partikularinteressen
    hinter das Gemeinschaftswohl, oder man
    läßt es gleich bleiben.
    Sich nur die Rosinen herauszupicken ist
    in meinen Augen nicht sehr anständig...
    Ich finde, die einzelnen Staaten haben sehr wohl das Recht sich zu wehren, wenn deren Meinung nach die EU z. B. zu sehr einmischt. Wir leben ja in Demokratien, und auch die Gesetze der EU dürfen, meiner Meinung nach, nicht tabu sein. Natürlich, wenn ein Staat mit seinen Gesetzen zu sehr vom EU-Standard abweicht, sollte auch die EU das Recht haben diesen Staat auszuschließen. Das Bild über die EU hat sich seit der Abstimmung schon geändert. Damals war das Bild der EU eher das einer lockeren Staatsgemeinschaft. Dann kamen die Massengesetzesabschiedungen, um dem EU-Standard zu genügen. Dann kam der Euro. Ich finde, man kann ruhig öfter ja, aber... sagen. Ja eh, aber ich denke, die EU würde nicht :auseinanderfallen, wenn die
    einzelnen Staaten ein bißchen :Selbstbewußtsein, wie z. B. GB beweisen. In
    manchen Dingen geht die Einmischung, meiner :Meinung nach, zu weit. Die
    einzelnen Staaten sind ja keine kleinen :Kinder, und wissen daß sie etwas
    einbringen müssen, um die positiven Seiten :der EU genießen zu können.
    Nur bei manchen Staaten habe ich oft den
    Eindruck , daß sie mehr einbringen, und
    bei anderen, daß sie mehr genießen.
    Österreich würde ich auch eher zur
    letzteren Gruppe zählen, wenn ich mir das
    Mittreiben auf der GASP-Welle ansehe...
    Jetzt muß ich gestehen, daß ich nicht weiß, was Du meinst. Aber es ist ja nicht so einfach. Nicht einmal wenn man unter dem Strich Nettozahler oder Nettoempfänger ist. Vielleicht käme dann eine etwas :demokratischere EU heraus? Und die
    Menschen wären zufriedener mit der EU.
    Demokratischer wird die EU erst werden,
    wenn aus dem jetzigen unübersichtlichen
    Vertragswerk endlich eine richtige
    europäische Verfassung geworden ist, wenn
    an die Stelle der Kommission eine
    richtige Regierung tritt, die auch dem
    EU-Parlamet verantworltich ist, und wenn
    das Parlament auch Befugnisse hat, wie
    sie einem Parlament normalerweise
    zukommen.
    Das wäre zwar begrüßenswert, aber ich glaube, das ist es wovor die meisten Staaten Angst haben. Die EU wäre dann ein wenig unberechenbarer. Aber gerade für solche Veränderungen
    müssen die Mitgliedsstaaten viel mehr
    Rechte und Einzelinteressen aufgeben, als
    sie es jetzt tun.
    Warum eigentlich? Ich denke, man darf den Staaten nicht zu viel Verantwortung wegnehmen. Ich denke, zentrale Verwaltung sollte man so gering wie möglich halten. Es ist schon schlimm, wenn z. B. die EU bestimmen will wie man das Bier in Deutschland, die Pizza in Italien, den Käse in den Niederlanden usw. essen oder trinken soll. Wenn das nicht geschieht, kann man den Menschen viel leichter erklären, warum dann wichtige Maßnamen notwendig sind. So, das wärs... :-)
    auch von mir

    Servus
    Herbert

    • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
      Krimskrams über Staatsbetriebe

      Servus Harald!

      Gewinne, Staatsbetriebe: Du meinst doch den real existierenden
      Sozialismus. Oder gibt’s denn gar keinen
      Unterschied zwischen unseren und deren
      Staatsbetrieben?
      Ja richtig, ich sprach von den Betrieben
      im Osten. Aber die Ideen des Sozialismus
      wurden zumindest ansatzweise auch in
      unsere Staatsbetriebe getragen.
      Ja, aber Gewinn war nicht dezitiert verboten. Ich habe aber keinen Gegenbeweis. Ich kenne keinen Staatsbetrieb, der Gewinn gemacht hat.


      Verantwortlichkeit in Staatsbetrieben: Ja, und so hat’s natürlich nicht
      funktionieren können... War aber nicht
      der einzige Grund. Niemand war wirklich
      verantwortlich.
      Doch doch, verantwortlich waren die
      Politiker. Die haben aber alle Abgänge
      aus dem unerschöpflichen Steuertopf
      beglichen. ;-)
      Und damit wir :-) Hm, jetzt haben wir besprochen, warum der
      real existierende Sozialismus nicht, oder
      so schlecht funktioniert hat. Wie sieht’s
      aber mit der anderen Seite aus? Z. B. im
      Mutterland des Kapitalismus den USA.
      Die hohe
      Arbeitslosigkeit, und damit niedrige
      Kaufkraft bedingt, daß es dort kaum mehr
      Betriebe gibt, die wieder Arbeiter
      einstellen könnten. Und, es gibt ja dort
      Leute, die einen Fulltimejob haben, und
      trotzdem unter der Armutsgrenze leben,
      die tiefer gesetzt ist, als unsere.
      Ich hab ja nie behauptet, dass die andere
      Seite besser sei. Es ist sicher sehr
      schwer, in einer rein auf Kapital
      ausgerichteten Gesellschaft zu leben.
      Deshalb hat der Kommunismus auch so
      großen Anklang in den armen Ländern der
      3.Welt gefunden.
      Aber Volkswirtschaftlich gesehen ist es
      sicher besser, wenn ein Staat nicht nur
      vom Umverteilen träumt.
      Das stimmt.

      Fassen wir zusammen:
      Im real existierenden Sozialismus fehlt der Anreiz etwas zu schaffen.
      Im real existierenden Kapitalismus kommt man nur allzu leicht unter die Räder.
      Wo liegt die goldene Mitte? Haben wir in Österreich mit unserer Sozialpartnerschaft sie entdeckt? Vielleicht ist ja das Gleichgewicht
      zwischen sozialdemokratischem und
      bürgerlichem Lager gar nicht so schlecht?
      Wenn es zu einem echten Gleichgewicht
      kommt, sicher. Derzeit zahlen wir noch am
      sozialistischen Übergewicht der 70er
      Jahre.
      Stimmt leider. Und sollte es jetzt zu einer
      politischen Wende kommen, müssen wir ein
      kapitalorientiertes Budget zusätzlich in
      Kauf nehmen.
      Deswegen finde ich es unsinnig, wenn jetzt noch Geld für irgendwelche Tunnel abgezogen wird. Das belastet unseren Sozialhaushalt noch mehr. Du kennst ja den Unterschied zwischen
      Theorie und Praxis. ;-)
      Ja :-) Ich erinnere mich an den Slogan
      ‚Partei der Anständigen und Tüchtigen‘.
      Ist doch ein schöner Satz!? Als gelernter
      Österreicher frage ich mich natürlich,
      was sie damit sagen wollten.
      Ich hab das so interpretiert, dass jeder,
      der sich als anständig und tüchtig sieht,
      diese Partei wählen soll. ;-)
      So kann man es natürlich auch sehen. Aber das ist ja das 'schöne' an diesen Aussagen. Man kann sie interpretieren, wie man will. Vielleicht bin ich auch schon paranoid,
      und denke bei jedem Slogan der FPÖ, wen
      wollen sie denn nun wieder ausgrenzen?
      Also die Ausgrenzer sitzen, glaube ich,
      woanders. Oder warum ist in jedem
      Wahlkampf die Frage so interessant, ob
      der gerade befragte Politiker auch
      mit Jörg Haider zusammenarbeiten würde?
      Ja natürlich, ist ja so ähnlich wie bei der PDS in Deutschland. In jedem Land gibt es 'Parteien', die schon im vorhinein sagen, mit dieser oder jener Partei ist keine Zusammenarbeit möglich. Haider versucht jetzt regierungsfähig zu werden. Was nützen ihm fast 1/3 der Stimmen wenn keiner mit ihm regieren will?
      OK, warten wir es ab. Aber, ein Politiker, der um Stimmen zu gewinnen die eine Strategie fährt, und um in die Regierung zu kommen, eine andere, ist nicht ganz mein Fall.

      Servus
      Herbert

      • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
        Re: Krimskrams über Staatsbetriebe

        Servus Herbert! Gewinne, Staatsbetriebe:
        Ja, aber Gewinn war nicht dezitiert
        verboten. Ich habe aber keinen
        Gegenbeweis. Ich kenne keinen
        Staatsbetrieb, der Gewinn gemacht hat.
        No na, Gewinne machen sich nicht von selbst. Und wenn sich keiner dafür abrackert,...? Verantwortlichkeit in Staatsbetrieben: Doch doch, verantwortlich waren die
        Politiker. Die haben aber alle Abgänge
        aus dem unerschöpflichen Steuertopf
        beglichen. ;-)
        Und damit wir :-)
        Ja, aber sags nicht weiter ! Fassen wir zusammen:
        Im real existierenden Sozialismus fehlt
        der Anreiz etwas zu schaffen.
        Im real existierenden Kapitalismus kommt
        man nur allzu leicht unter die Räder.
        Wo liegt die goldene Mitte? Haben wir in
        Österreich mit unserer
        Sozialpartnerschaft sie entdeckt?
        Hat eine Zeit lang gut funktioniert. Aber wie soll ein sozialdemokratischer Gewerkschafter seine Forderungen gegen einen sozialdemokratischen Minister durchsetzten?
        Wobei ich noch nichteinmal sicher bin, dass alle gewerkschaftlichen Forderungen berechtigt sind. Und sollte es jetzt zu einer
        politischen Wende kommen, müssen wir ein
        kapitalorientiertes Budget zusätzlich in
        Kauf nehmen.
        Deswegen finde ich es unsinnig, wenn
        jetzt noch Geld für irgendwelche Tunnel
        abgezogen wird. Das belastet unseren
        Sozialhaushalt noch mehr.
        Gestern hab ich gehört, dass das Loch in unserem Budget schon wieder 60 Mrd. oder mehr betragen soll. Es muß also wieder gespart werden, aber wahrscheinlich wieder am falschen Platz ! Aber
        das ist ja das 'schöne' an diesen
        Aussagen. Man kann sie interpretieren,
        wie man will.
        Eben, und wer sie nicht gut interpretiert, zeigt keinen guten Willen. ;-) OK, warten wir es ab. Aber, ein
        Politiker, der um Stimmen zu gewinnen die
        eine Strategie fährt, und um in die
        Regierung zu kommen, eine andere, ist
        nicht ganz mein Fall.
        Aber ein Politiker, der alles daransetzt, um seinen Sessel nicht räumen zu müssen, auch nicht.

        Servus
        Harald

        • Antwort von nach 7 Tagen hilfreich
          Re^2: Krimskrams über Staatsbetriebe

          Servus Harald! Gewinne, Staatsbetriebe:
          Ja, aber Gewinn war nicht dezitiert
          verboten. Ich habe aber keinen
          Gegenbeweis. Ich kenne keinen
          Staatsbetrieb, der Gewinn gemacht hat.
          No na, Gewinne machen sich nicht von
          selbst. Und wenn sich keiner dafür
          abrackert,...?
          Vielleicht würde das einzige helfen, was Staatsbetrieben zuwiderläuft. Manager müssten am Gewinn beteiligt sein. Und natürlich am Verlust. Da würden sich allerdings die Manager sehr gut überlegen, ob sie den Posten annehmen. Verantwortlichkeit in Staatsbetrieben: Doch doch, verantwortlich waren die
          Politiker. Die haben aber alle Abgänge
          aus dem unerschöpflichen Steuertopf
          beglichen. ;-)
          Und damit wir :-)
          Ja, aber sags nicht weiter !
          Pst :-) Ich bestimmt nicht. Fassen wir zusammen:
          Im real existierenden Sozialismus fehlt
          der Anreiz etwas zu schaffen.
          Im real existierenden Kapitalismus kommt
          man nur allzu leicht unter die Räder.
          Wo liegt die goldene Mitte? Haben wir in
          Österreich mit unserer
          Sozialpartnerschaft sie entdeckt?
          Hat eine Zeit lang gut funktioniert. Aber
          wie soll ein sozialdemokratischer
          Gewerkschafter seine Forderungen gegen
          einen sozialdemokratischen Minister
          durchsetzten?
          Wobei ich noch nichteinmal sicher bin,
          dass alle gewerkschaftlichen Forderungen
          berechtigt sind.
          Ich bin der Meinung, daß da ein gewisses Gleichgewicht zwischen Arbeitgebern und –nehmern herrschen sollte. Und sollte es jetzt zu einer
          politischen Wende kommen, müssen wir ein
          kapitalorientiertes Budget zusätzlich in
          Kauf nehmen.
          Deswegen finde ich es unsinnig, wenn
          jetzt noch Geld für irgendwelche Tunnel
          abgezogen wird. Das belastet unseren
          Sozialhaushalt noch mehr.
          Gestern hab ich gehört, dass das Loch in
          unserem Budget schon wieder 60 Mrd. oder
          mehr betragen soll. Es muß also wieder
          gespart werden, aber wahrscheinlich
          wieder am falschen Platz !
          Ganz bestimmt. Was sind für Dich die ärgsten Budgetsünden? Wo wird Deiner Meinung nach am meisten verschwendet, und wo wird zu sehr gespart?

          Für mich sind z. B. sowohl der Semmering- als auch der Wildschweintunnel unnötig. Ich weiß schon, wunder Punkt bei Süd- und Westösterreichern.

          Zu wenig Geld wird für Bildung ausgegeben. Da gab es z. B. in HTL’s Abendkurse, die ersatzlos gestrichen worden sind. Viele Absolventen dieser Kurse haben mit dieser Qualifikation Jobs bekommen. OK, warten wir es ab. Aber, ein
          Politiker, der um Stimmen zu gewinnen die
          eine Strategie fährt, und um in die
          Regierung zu kommen, eine andere, ist
          nicht ganz mein Fall.
          Aber ein Politiker, der alles daransetzt,
          um seinen Sessel nicht räumen zu müssen,
          auch nicht.
          Nein, der natürlich auch nicht.

          Servus
          Herbert

          • Antwort von nach 9 Tagen hilfreich
            Re^3: Krimskrams über Staatsbetriebe

            Servus Herbert! Gewinne, Staatsbetriebe:
            Vielleicht würde das einzige helfen, was
            Staatsbetrieben zuwiderläuft. Manager
            müssten am Gewinn beteiligt sein. Und
            natürlich am Verlust. Da würden sich
            allerdings die Manager sehr gut
            überlegen, ob sie den Posten annehmen.
            Vor allem am Verlust *gg*
            Das würde allerdings der Sache eine andere Dynamik verleihen. ;-) Ich bin der Meinung, daß da ein gewisses
            Gleichgewicht zwischen Arbeitgebern und
            –nehmern herrschen sollte.
            Der Meinung bin ich auch, aber das nützt ja nichts, solange die Anderen sich dieser Meinung nicht anschließen.
            Du weißt, die Menschen sind lauter Egoisten. Jeder denkt immer nur an sich, ich bin der Einzige, der nur an mich denkt. Es muß also wieder
            gespart werden, aber wahrscheinlich
            wieder am falschen Platz !
            Ganz bestimmt. Was sind für Dich die
            ärgsten Budgetsünden? Wo wird Deiner
            Meinung nach am meisten verschwendet, und
            wo wird zu sehr gespart?
            Gespart wird wie immer bei denen, die sich nicht wehren können. Die Frühpensionen sollen um 2 Jahre verlegt werden. Das heißt aber, dass ein Arbeitsplatz länger belegt bleibt und ein Jugendlicher noch schwerer Arbeit findet.
            Die Autofahrer werden auch wieder zur Kasse gebeten. Für mich sind z. B. sowohl der Semmering-
            als auch der Wildschweintunnel unnötig.
            Ich weiß schon, wunder Punkt bei Süd- und
            Westösterreichern.
            Und neue Mautstellen für LKW werden gebaut. Kosten ca.4 Milliarden. Wieviele LKW müssen da fahren, bis das Geld wieder eingenommen wird? Zu wenig Geld wird für Bildung
            ausgegeben. Da gab es z. B. in HTL’s
            Abendkurse, die ersatzlos gestrichen
            worden sind. Viele Absolventen dieser
            Kurse haben mit dieser Qualifikation Jobs
            bekommen.
            Dafür haben wir ausreichend arbeitslose Lehrer.

            Gespart könnte bei den Parteien werden. Die teure Wahlwerbung muß doch nicht aus dem Budget bezahlt werden. Und die Politikergehälter sind auch maßlos.
            Die Gesetzeslawine verursacht auch unnötige Kosten. Patrick weiß bestimmt besser, was es kostet, ein Bundesgesetz in die Praxis umzusetzen.

            Also, wenn man mich frägt, ...
            ...aber mich frägt ja keiner. ;-)

            Servus
            Harald

            • Antwort von nach 9 Tagen hilfreich
              Re^4: Krimskrams über Staatsbetriebe

              Servus Harald! Gewinne, Staatsbetriebe:
              Manager
              müssten am Gewinn beteiligt sein. Und
              natürlich am Verlust.
              Vor allem am Verlust *gg*
              Das würde allerdings der Sache eine
              andere Dynamik verleihen. ;-)
              Ja :-) Und das sollte auch für andere Gebiete gelten: Auch Politiker sollten für Gesetze zur Verantwortung gezogen werden können. Ob sich dann noch jemand wünscht Politiker / Manager zu werden? :-) Ich bin der Meinung, daß da ein gewisses
              Gleichgewicht zwischen Arbeitgebern und
              –nehmern herrschen sollte.
              Der Meinung bin ich auch, aber das nützt
              ja nichts, solange die Anderen sich
              dieser Meinung nicht anschließen.
              Du weißt, die Menschen sind lauter
              Egoisten. Jeder denkt immer nur an sich,
              ich bin der Einzige, der nur an mich
              denkt.
              Naja, wenn das stimmen würde, wären wir nicht so weit, wie wir es heute sind. Aber eines ist richtig, unsere Gesellschaft wird immer egoistischer, und das schadet uns allen. Du weißt ja, die Schweiz ist die Eidgenossenschaft, Österreich ist die Neidgenossenschaft. Ganz bestimmt. Was sind für Dich die
              ärgsten Budgetsünden? Wo wird Deiner
              Meinung nach am meisten verschwendet, und
              wo wird zu sehr gespart?
              Gespart wird wie immer bei denen, die
              sich nicht wehren können. Die
              Frühpensionen sollen um 2 Jahre verlegt
              werden. Das heißt aber, dass ein
              Arbeitsplatz länger belegt bleibt und ein
              Jugendlicher noch schwerer Arbeit findet.
              Die Autofahrer werden auch wieder zur
              Kasse gebeten.
              Ja, leider. Es wird heute vor allem für ältere Menschen schwerer Arbeit zu finden. Und da verlegt man die Frühpension um 2 Jahre nach hinten? Das Sozialklima hat sich weiter verschärft. Immer mehr Arbeitnehmer werden irreguläre Arbeitsverhältnisse gezwungen; Werksverträge usw. Verliert dann jemand diese Arbeit, erhält er nicht einmal Arbeitslosengeld. Man tut sich sehr leicht, wenn man dann sagt; selber schuld.

              Da sind wir wieder bei der Neidgenossenschaft. Viele regen sich z. B. darüber auf, daß Obdachlose Geld bekommen. Wenn man aber erfährt wo, und wie viel Geld unnötig beim Fenster rausgeworfen wird, wäre man froh, wenn es die Obdachlosen bekommen hätten. Für mich sind z. B. sowohl der Semmering-
              als auch der Wildschweintunnel unnötig.
              Ich weiß schon, wunder Punkt bei Süd- und
              Westösterreichern.
              Und neue Mautstellen für LKW werden
              gebaut. Kosten ca.4 Milliarden. Wieviele
              LKW müssen da fahren, bis das Geld wieder
              eingenommen wird?
              Puh, wo bleibt da die Vernunft? Dabei hätte man es gerade bei LKW’s relativ leicht, ohne viel Bürokratie eine Abgabe für Straßen einzuheben. Zu wenig Geld wird für Bildung
              ausgegeben. Da gab es z. B. in HTL’s
              Abendkurse, die ersatzlos gestrichen
              worden sind. Viele Absolventen dieser
              Kurse haben mit dieser Qualifikation Jobs
              bekommen.
              Dafür haben wir ausreichend arbeitslose
              Lehrer.
              Ja, aber um gerecht zu sein, es gibt auch etwas Positives. 600 Arbeitslose im Computersektor erhalten eine ganz gute Ausbildung. Allerdings wurden sie durch eine Prüfung aus 6000 Antragswerbern ausgesiebt. Diejenigen, die die Kurse besuchen, hätten wahrscheinlich ohnehin über kurz oder lang einen Job bekommen. Gespart könnte bei den Parteien werden.
              Die teure Wahlwerbung muß doch nicht aus
              dem Budget bezahlt werden. Und die
              Politikergehälter sind auch maßlos.
              Die Gesetzeslawine verursacht auch
              unnötige Kosten.
              Wie wahr, wie wahr! Patrick weiß bestimmt
              besser, was es kostet, ein Bundesgesetz
              in die Praxis umzusetzen.
              Und wenn wir schon dabei sind, wer weiß, was uns z. B. noch die UNO-City kostet? Also, wenn man mich frägt, ...
              ...aber mich frägt ja keiner. ;-)
              Leider :-)

              Servus
              Herbert

            • Antwort von nach 9 Tagen hilfreich
              Re^5: Krimskrams über Staatsbetriebe

              Servus Herbert! Ja :-) Und das sollte auch für andere
              Gebiete gelten: Auch Politiker sollten
              für Gesetze zur Verantwortung gezogen
              werden können.
              Österreich ist die Neidgenossenschaft.
              Ja, leider. Es wird heute vor allem für
              ältere Menschen schwerer Arbeit zu
              finden. Und da verlegt man die
              Frühpension um 2 Jahre nach hinten? Das
              Sozialklima hat sich weiter verschärft.
              Immer mehr Arbeitnehmer werden irreguläre
              Arbeitsverhältnisse gezwungen;
              Werksverträge usw. Verliert dann jemand
              diese Arbeit, erhält er nicht einmal
              Arbeitslosengeld. Man tut sich sehr
              leicht, wenn man dann sagt; selber
              schuld.

              Da sind wir wieder bei der
              Neidgenossenschaft. Viele regen sich z.
              B. darüber auf, daß Obdachlose Geld
              bekommen. Wenn man aber erfährt wo, und
              wie viel Geld unnötig beim Fenster
              rausgeworfen wird, wäre man froh, wenn es
              die Obdachlosen bekommen hätten.
              Also wie soll ich mit Dir streiten, wenn Du immer meiner Meinung bist ?? ;-) Puh, wo bleibt da die Vernunft? Dabei
              hätte man es gerade bei LKW’s relativ
              leicht, ohne viel Bürokratie eine Abgabe
              für Straßen einzuheben.
              Aber jetzt! Abgaben einheben ohne Bürokratie ?? Ja bei Dir, oh Fremdling, in Deinem Lande! Aber bei uns in Bagdad... Ja, aber um gerecht zu sein, es gibt auch
              etwas Positives. 600 Arbeitslose im
              Computersektor erhalten eine ganz gute
              Ausbildung. Allerdings wurden sie durch
              eine Prüfung aus 6000 Antragswerbern
              ausgesiebt. Diejenigen, die die Kurse
              besuchen, hätten wahrscheinlich ohnehin
              über kurz oder lang einen Job bekommen.
              Und was wird aus den Anderen ? Und wenn wir schon dabei sind, wer weiß,
              was uns z. B. noch die UNO-City kostet?
              Na ja, Denkmalpflege ist nun mal teuer.
              Und die arme UNO kann man mit solchen Dingen doch nicht belasten.

              Servus
              Harald

            • Antwort von nach 10 Tagen hilfreich
              Re^6: Krimskrams über Staatsbetriebe

              Servus Harald! Also wie soll ich mit Dir streiten, wenn
              Du immer meiner Meinung bist ?? ;-)
              Aja, stimmt, streiten wird dann ziemlich schwer. Aber vielleicht springt da wk ein? Puh, wo bleibt da die Vernunft? Dabei
              hätte man es gerade bei LKW’s relativ
              leicht, ohne viel Bürokratie eine Abgabe
              für Straßen einzuheben.
              Aber jetzt! Abgaben einheben ohne
              Bürokratie ?? Ja bei Dir, oh Fremdling,
              in Deinem Lande! Aber bei uns in
              Bagdad...
              Aber man müßte doch nur... Ich vergaß, wo habe ich nur meine Gedanken? Ja, aber um gerecht zu sein, es gibt auch
              etwas Positives. 600 Arbeitslose im
              Computersektor erhalten eine ganz gute
              Ausbildung. Allerdings wurden sie durch
              eine Prüfung aus 6000 Antragswerbern
              ausgesiebt. Diejenigen, die die Kurse
              besuchen, hätten wahrscheinlich ohnehin
              über kurz oder lang einen Job bekommen.
              Und was wird aus den Anderen ?
              Das meinte ich ja. Vielleicht erhalten jetzt gerade die die Kurse, die sie nicht unbedingt brauchen. Wie schwer es ist, an einen Kurs zu kommen, davon kann eine Bekannte von mir berichten. Sie konnte dem AMS glaubhaft machen, wenn sie noch den einen Lohnverrechnungskurs mitmachen könnte, wäre ihr bei einer Firma eine Stelle sicher. Ihr Betreuer versicherte ihr, er glaube ihr, aber diesen Kurs kann er ihr nicht vermitteln. Einen anderen, der in Wirklichkeit teurer ist, aber von meiner Bekannten nicht benötigt wird, schon. Und wenn wir schon dabei sind, wer weiß,
              was uns z. B. noch die UNO-City kostet?
              Na ja, Denkmalpflege ist nun mal teuer.
              Und die arme UNO kann man mit solchen
              Dingen doch nicht belasten.
              Stimmt auch wieder. Ist nicht die USA noch immer ihren Beitrag schuldig?

              Servus
              Herbert

            • Antwort von nach 14 Tagen hilfreich
              Re^7: Krimskrams über Staatsbetriebe

              Servus Herbert! Also wie soll ich mit Dir streiten, wenn
              Du immer meiner Meinung bist ?? ;-)
              Aja, stimmt, streiten wird dann ziemlich
              schwer. Aber vielleicht springt da wk
              ein?
              Von dem habe ich heuer noch gar nichts gelesen. Hoffentlich haben wir ihn nicht beleidigt ;-) Aber man müßte doch nur... Ich vergaß, wo
              habe ich nur meine Gedanken?
              Nu sag schon! Was müßte man?
              Du hast ja gehört was sie wollen:
              Benzinpreis anheben, Autobahnpickerl verteuern, trifft wieder alles die Kleinen!! Das meinte ich ja. Vielleicht erhalten
              jetzt gerade die die Kurse, die sie nicht
              unbedingt brauchen. Wie schwer es ist, an
              einen Kurs zu kommen, davon kann eine
              Bekannte von mir berichten. Sie konnte
              dem AMS glaubhaft machen, wenn sie noch
              den einen Lohnverrechnungskurs mitmachen
              könnte, wäre ihr bei einer Firma eine
              Stelle sicher. Ihr Betreuer versicherte
              ihr, er glaube ihr, aber diesen Kurs kann
              er ihr nicht vermitteln. Einen anderen,
              der in Wirklichkeit teurer ist, aber von
              meiner Bekannten nicht benötigt wird,
              schon.
              Ja ja, St Bürokratius Na ja, Denkmalpflege ist nun mal teuer.
              Und die arme UNO kann man mit solchen
              Dingen doch nicht belasten.
              Stimmt auch wieder. Ist nicht die USA
              noch immer ihren Beitrag schuldig?
              Das weiß ich jetzt gar nicht. Haben wir ihnen vielleicht die Schuld erlassen? Als Entwicklungshilfe oder so ?

              Servus
              Harald



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