Sharon und kein Ende...

Von: , Frage gestellt am Di, 22. Okt 2002

Goller: Ministerpräsident Ariel Scharon hat schon wieder in einem Interview in der britischen Zeitung "The Guardian" gesagt, man wolle "noch eine Million Juden nach Israel holen". Und gleichzeitig wurde erneut Geld für den Ausbau weiterer Siedlungen bewilligt. Die Menschen hier erwarten, dass Scharons Verhandlungsangebot von vornherein nicht gerecht sein wird."

Auszug aus dem ZDF Interview mit Herrn Goller, Leiter der Schule in Beit Dschalla:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0,1872,2000745,00.html

weiter sagte er:
Inzwischen haben wir erfahren, dass von 45 toten Palästinensern der vergangenen Tage allein 22 Opfer unbeteiligte Zivilisten waren.
weiter:
Und ein Schüler wurde an einem Checkpoint verprügelt. Er war gerade mal 14 Jahre alt. Die Soldaten haben ihn gefragt "Wo ist Deine ID-Karte?" Er hat natürlich noch keine, weil man eine ID erst mit 16 bekommt. Da haben sie ihn zusammengeschlagen. Er kam ganz blau hier an.
und noch:
Ich kenne keine Familie und keine Schüler hier, denen nicht auch Land weggenommen wurde, deren Olivenhaine nicht vernichtet wurden

Wie kann Israel da erwarten, dass die P. mit ihnen Frieden schließen?
Das sind doch Zeichen dafür, dass Israel keinen Frieden will!
Grüße
Raimund

27 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Sharon und kein Ende...

    Hallo Raimund,

    ohne Worte eigentlich. Und das geht nun schon seit -zig Jahrzehnten so.
    Das schlimme ist auich noch, daß Araber eigentlich recht einfache Menschen sind, denen jetzt noch jegliche Möglichkeit der Bildung genommen ist. Im Prinzip sind viele bestimmt wie große Kinder.

    vermutet:
    Frank

    • Antwort von nach einer Stunde hilfreich
      Re^2: Sharon und kein Ende...

      hallo Frank,
      na, ich möchte die P. und Araber nicht in den Himmel loben: die sind auch nicht ohne (siehe Hamas).
      Doch haben die P. ihre Probleme unter der il. Knute zu überleben. Und das macht wütend. Und wer wütend ist, handelt sehr oft irrational.
      Besonders wenn er glaubt, dass das Leben so wie er es jetzt gezwungen ist zu leben nicht mehr weitergeht.
      Einige politische Führer nützen das aus um Macht zu erhalten.
      So leid es mir tut, doch ich glaube, wenn die P. nur demonstriert hätten, hätte sich kein Aas um sie gekümmert. Erst die Selbstaufgabe ließ die Welt aufhorchen.
      Hätten wir jetzt eine Supermacht, die nicht gerade von ihren Gegnern so beeinflust wird wie die USA, wäre das Trauerspiel schon lange zu Ende.
      Doch daran hat Israel und die USA überhaupt kein Interesse.
      Solange die USA die augenblickliche macht haben, so lange werden die P. keine Selbständikeit bekommen und vermutlich aus Palästina vertrieben werden.
      Doch auch die Macht eines Staates wie die USA vergeht eines Tages. Nicht währt ewig.
      Und das ist gut so.
      Grüße
      Raimund

      • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
        Re^3: Sharon und kein Ende...

        Hi Raimund

        Die Pal sind doch überall die Alö der Nation. In Libanon, in Syrien, in Königreich Jordanien... keiner willse, alle würden sie am liebste mit allen Mitteln loswerden (Massaker in Jordanien...) aber als Spielkarte gegen Israel von allen Nachbarn benutzt. Benutzt. nicht mehr. Die arabischen Brüder und Freunde lassen sie genauso wie Israel am langen arm verhungern und in lagern vegetieren. Israel ist keinen deut besser oder schlechter als die anderen netten Nachbarn in der jejend.
        Die Palästinenser sin durchaus Opfer, aber nicht NUR. und vor allem nicht nur der Israeliscghen Politik, mindesten genauso der syrischen regionalen Machtpolitik, der Aegyptischen, die Jordanier hatten Schiss das die Pal sie übernehmen und haben daraufhin lieber ein paar 1000 massakriert. All die lieben Freiunde drumherum würden die Pal am liebsten selber loswerden, praktisch ist da natürlich israel als zumindest teilweiser willkommener Sündenbock.
        grüssle HH

        HH [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
          p.s.

          Was Sharon in keiner Weise rehabilitieren soll...

        • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
          Re^4: Sharon und kein Ende...

          Hi Helge,

          kann ich insofern bestätigen, als daß wir Libyer an der Berufsschule hatten. deren "Abi" war gleichtzusetzen mit Abschluß 5. Klasse. Ansonsten mußte man etwas aufpassen. Ärmlich waren die ja nicht.

          Gruß
          Frank

          • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
            Re^5: Sharon und kein Ende...

            Hi Frank

            Stimmt, die Libyer hab ich vergessen, die haben ja Arafat damals aufgenommen, wobei ich das auch für nen eher taktischen zug halte als unvoreingenommene Freundschaft zu den Palästinensern.
            Und bild ichs mir nur ein? - oder hat Muammar die Paläs. nicht irgendwann über die Grenze abgeschobnen... nach dem Arafat schon wieder zurück war?


            Helge [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

        • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
          Re^4: Sharon und kein Ende...

          hallo Helge,
          nicht alle P. sind Flüchtlinge. Mindestens genauso viele sind ansässige. Oder hast Du schon mal von Flüchtlingen gehört, die im Gastland Olivenhaine haben?
          grüße
          Raimund

          • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
            Re^5: Sharon und kein Ende...

            Hi

            Das hab ich nicht behauptet, aber soweit ich weiss lebten zeitweise oder leben immer noch bedeutend mehr als Flüchtl. in lagern, wenn auch u.U. ev schon in der 3tten Generation, in umliegenden "befreundeten" arabischen Staaten, hier in D. oder den USA oder in Dänemark oder Schweden oder (als Sklaven nahezu" in Kuweit als in Paläästina.
            Klar gab es auch in den umliegenden arab. Staaten immer eine ansässige Paläst. Bevölkerungsgruppe. Ein grosses Problem der Palästin. Verwaltungsbehörde ist: wohin mit all jenen, falls sie sich mal auf den Heimweg begeben sollten.... ich hab keine Zahlen zur hand, ein befreundeter Arzt ist Palästinenser (seit etwa 9 J. in D.) und kann mir (glaube ich) trotzdem relativ unvoreingenommen Auskunft geben. übrigens verträgt Hashim sich wunderbar mit meinen russ. jüd. Bekannten... egal, vielleicht gehts nur mit Individuen und unter Aufsicht ;).

            HH [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
      Re^2: Sharon und kein Ende...

      oh ich will das kaffekraenzchen der vereinigsten israelhasser ja nicht stoeren: Das schlimme ist auich noch, daß Araber eigentlich recht
      einfache Menschen sind, denen jetzt noch jegliche Möglichkeit
      der Bildung genommen ist.
      oooooh die armen. sicher ist israel dran schuld. wusstest du dass mohammed ein analphabet war, und dass es nach isl. auffassung schlecht ist, wenn das normale volk den koran lesen keontte? die koennten ja was "falsch" interpretieren, also zb. draufkommen, dass das gar nicht stimmt, dass man juden wegbomben soll, wie der immam immer predigt. da kriegt ja man gleich eine hochachtung vor dieser kultur der gebildeten menschen, denen von ISRAEL bildung verwehrt wird.



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