bin ich zu misstrauisch?

Von: , Frage gestellt am Fr, 15. Nov 2002

immer im richtigen Augenblick taucht Bi Laden auf. Diesesmal mit Drohungen an D, die ja bekanntlich nicht am Überfall auf den Irak mit,achen wollen.
Seit dem 11.9. sind diese "Ereignisse" genau zeitlich paasend erschienen.
Als Zweifel aufkamen, ob es Araber oder Bin Laden war: ein "vergessenes" Buch, als....
Und jetzt, da immer mehr Staaten abspringen wollen vom Eroberungszug der Ölmultis, Taucht ein Video Bin Ladens auf. Wie am Schnürchen gezogen.
Diese vielen "Zufälle" lassen mich einfach misstrauisch werden.
Ich glaube es einfach nicht.
Kommt jetzt blos nicht damit: wart ab, wenn in D eine Bombe hochgeht, dann glaubst Du!
Nein, dann glaube ich noch lange nicht. Denn für Geld und macht sind die USA, die Interessenkreise und die Ölmultis jederzeit bereit wenn´s sein muss 50.000 Deutsche durch ein fingiertes Attentat zu töten. Dann wird die deutsche Volksseele aufschrein und dann ruft man wieder: "Die Deutschen an die Front!". Und meint damit: "holt uns doch bitte die heißen Kastanien aus dem Feuer. Wir wollen doch so gerne Geld verdienen!"
Grüße
Raimund

17 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 12 Minuten hilfreich
    Re: bin ich zu misstrauisch?

    Hi
    Andere Misstrauische denken, dass das Timing dieser Tonaufnahme vom armen, bedrohten Saddam ablenken soll um Bin Laden wieder ins Visier zu bringen.
    Wer da Vor- oder Nachteile von hat, ich glaub argumentativ begründen könnte man alles. Ich frage mich wer diese Video und Filmschnipsel im archiv hat und immer was passendes zur Hand hat. wer ist alDschasira? Wer steckt dahinter? Irgendwo hatte ich mal was gelesen.....

    aber spekulieren kannst du viel, vor allem ohne informationen ist das alles Spekulation - nur spekulation.

    Genauso wie ich glaube, dass unsere Herren da oben schon lange nicht mehr wissen was sie tun, Panik ist das besserere Wort für das was die Politik nennen. Aber zugeben wirds keiner...

    HH [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 20 Minuten hilfreich
    Re: bin ich zu misstrauisch? Nein !

    Hi Raimund,

    ich glaube nicht, dass Du zu misstraurisch bist. Es fällt schon auf, dass stets vor Entscheidungen plötzlich etwas geschieht.
    Ich möchte trotzdem nicht ausschliessen, dass es sich hier um Zufälle handelt.

    Aber eines ist natürlich klar. Wir haben in DE die Erfahrungen, dass durch den Staat in Celle eine Gefängnismauer gesprengt wurde, um im Bundestag am anderen Tag ein Antiterror-Gesetz durchzusetzen. Und in jüngster Zeit haben wir ja auch den offiziellen Beweis, dass V-Leute in kriminelle Handlungen verwickelt sind, sogar dafür logistische und wirtschaftliche Unterstützung vom Staat erhalten haben, um rechtsradikale Aktionen auszulösen. Und diese Aktionen führten bekanntlich immer wieder zu willkommenen Aktionen. immer im richtigen Augenblick taucht Bi Laden auf. Diesesmal
    mit Drohungen an D, die ja bekanntlich nicht am Überfall auf
    den Irak mit,achen wollen.
    Seit dem 11.9. sind diese "Ereignisse" genau zeitlich paasend
    erschienen.
    Als Zweifel aufkamen, ob es Araber oder Bin Laden war: ein
    "vergessenes" Buch, als....
    Und jetzt, da immer mehr Staaten abspringen wollen vom
    Eroberungszug der Ölmultis, Taucht ein Video Bin Ladens auf.
    Wie am Schnürchen gezogen.
    Diese vielen "Zufälle" lassen mich einfach misstrauisch
    werden.
    Ich glaube es einfach nicht.
    Kommt jetzt blos nicht damit: wart ab, wenn in D eine Bombe
    hochgeht, dann glaubst Du!
    Darüber wäre ich nun nicht einmal erstaunt. Nein, dann glaube ich noch lange nicht. Denn für Geld und
    macht sind die USA, die Interessenkreise und die Ölmultis
    jederzeit bereit wenn´s sein muss 50.000 Deutsche durch ein
    fingiertes Attentat zu töten. Dann wird die deutsche
    Volksseele aufschrein und dann ruft man wieder: "Die Deutschen
    an die Front!". Und meint damit: "holt uns doch bitte die
    heißen Kastanien aus dem Feuer. Wir wollen doch so gerne Geld
    verdienen!"
    Dies wäre zu weit gegangen. Es reicht mir, wenn gestern jemand vor der Presse erklärt, die Juden hätten Angst in DE. Dies in Verbindung mit dem Islam. Und heute sind einige bereits daran, die Türkei aus der EG fern zu halten, damit der Islam verhindert werden kann.

    Gruss Günter

    • Antwort von nach einer Stunde hilfreich
      Re: Ich bin auch misstrauisch

      ich glaube nicht, dass Du zu misstraurisch bist. Es fällt
      schon auf, dass stets vor Entscheidungen plötzlich etwas
      geschieht.
      Ich möchte trotzdem nicht ausschliessen, dass es sich hier um
      Zufälle handelt.
      Wieso da muss es sich doch gar nichts um Zufäle handeln. Bin Laden ist ja in gewisser weise schon ein Politiker. Und da ist es doch ganz normal dass er sich speziell zu Sachen die ihn und seine Belange betreffen öffentlich äussert.
      Würde die USA einen Militärschlag gegen Nordkorea planen und bin Laden würde hier mit rein gezogen werden wäre da zum Beispiel in der Tat Skepsis angebracht. Aber eines ist natürlich klar. Wir haben in DE die
      Erfahrungen, dass durch den Staat in Celle eine Gefängnismauer
      gesprengt wurde, um im Bundestag am anderen Tag ein
      Antiterror-Gesetz durchzusetzen.
      Diese aussage kann ich nur schwer glauben. Kannst du sie irgendiwe verifizieren? Und in jüngster Zeit haben
      wir ja auch den offiziellen Beweis, dass V-Leute in kriminelle
      Handlungen verwickelt sind, sogar dafür logistische und
      wirtschaftliche Unterstützung vom Staat erhalten haben, um
      rechtsradikale Aktionen auszulösen. Und diese Aktionen führten
      bekanntlich immer wieder zu willkommenen Aktionen.
      Dies ist so nicht korrekt. Bezahlt wird ein V-Mann für Informationen nicht für Aktionen, wenn er an solchen teilnimmt ist das seine Privatsache , wobei es natülich sein kann dass er dadurch als V-Mann inakzeptabel werden kann.

      mfg
      SAN

      • Antwort von nach einer Stunde hilfreich
        Re^2: Ich bin auch misstrauisch

        Hi SAN

        >>:Diese aussage kann ich nur schwer glauben. Kannst du sie irgendiwe verifizieren?
        Noch nie was vom Celler Loch gehört?

        Zitat:
        Am 25.7.1978 sprengten niedersächsische Verfassungsschutzbeamten ein Loch in die Mauer der Celler JVA. Die Landesregierung und die Anstaltsleitung wußten Bescheid, Bundesregierung und Polizei nicht. Den Medien wurde vorgeschwindelt, der Anschlag sei ein Befreiungsversuch für SIGURD DEBUS gewesen, tatverdächtig sei KLAUS-DIETER LOUDIL, ein vom Hafturlaub nicht zurückgekehrter Schwerkrimineller. Der Verfassungsschutz hatte sogar zwei Kriminelle angeworben, der andere war MANFRED BERGER. DEBUS aber hatte nicht nur nicht versucht, die beiden für terroristische Zwecke anzuwerben, er war nicht mal selbst RAF-Mitglied.

        Die "Verfassungsschützer" ließen Ausbruchswerkzeug in DEBUS' Zelle schmuggeln, das dort gefunden werden sollte. In einem gestohlenen Auto, das der Geheimdienst von der Polizei in Salzgitter finden ließ, lag neben anderen Gegenständen, die auf eine geplante Gefangenenbefreiung hindeuten sollten, ein gefälschter Paß für DEBUS. Vordruck und Dienstsiegel stemmten aus Einbrüchen bei Behörden. Das Auto, einen Mercedes 350 SL, hatte der Geheimdienst durch den zu allerlei Schmutzarbeiten bereiten Agenten WERNER MAUSS alias RICK alias NELSON alias LAMPE alias FRANKE besorgen lassen. Nach dem vorgetäuschten Befreiungsversuch ließ Anstaltsleiter KÜHLING, obwohl er ja wußte, daß dem ihm zur Resozialisierung anvertrauten Häftling damit Unrecht geschah, die Haftbedingungen für DEBUS erschweren. Während des Anschlags hatte DEBUS arglos im Bett gelegen. Gleich nachher mußte er sich einer Durchsuchung seiner Zelle und einer Leibesvisitation unterziehen. Damit fingen die Schikanen erst an, die er infolge der geheimdienstlichen "Aktion Feuerzauber" zu erdulden hattte, bis er einige Monate später in Hungerstreik trat und kurz vor dem Termin seiner Haftentlassung starb. Bezeichnend ist, daß ein Antrag seiner Anwälte auf Hafterleichterung unter ausdrücklichem Hinweis auf den Sprengstoffanschlag vom 25. Juli 1978 abgelehnt wurde - ein mörderisches Verwirrspiel.
        a.a.O. S. 288

        Die Regierung ALBRECHT stellte die Aktion als mindestens achtfachen Erfolg dar (z.B. Zugang zu Terrorismus, Ausbruch vereitelt, Waffen gefunden), aber jede dieser Behauptungen konnte im Untersuchungsausschuß widerlegt werden. ERNST ALBRECHT vertrat übrigens in einem Buch die Ansicht, Folter sei in bestimmten Situationen ein erlaubtes Mittel, Verbrechen aufzuklären. Was mit DEBUS geschah, war nahe dran. Ein weiterer Geschädigter der Aktionen war der Maurer MANFRED GÜRTH, in dessen Wohnung LOUDIL eingezogen war. Nach LOUDILs Auszug entdeckte man dort eine Bombe, wofür GÜRTH zu drei Jahren Haft wegen Vorbereitung eines Sprengstoffanschlags verurteilt wurde, aber vermutlich hatte LOUDIL die Bombe gebaut. BERGER wurde danach noch oft straffällig, aber 1981 für 30 Straftaten mit sechseinhalb Jahren milde beurteilt, weil "die Tätigkeit für eine niedersächsische Institution es dem Angeklagten unmöglich gemacht hat, sich in die Gesellschaft normal einzugliedern und ein bürgerliches Leben zu führen." Geschädigt wurde auch die vom Verfassungsschutz getäuschte Polizei, die zwei bewaffnete "Ausbrecher" jagte, die immer wieder Tipps bekamen und rechtzeitig flüchten konnten.

        aus... http://www.norbertschnitzler.de/Surftipps/2001_05.ht...

        • Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
          Re^3: Ich bin auch misstrauisch

          Na sehr schön, dies widerlegt aber doch Günthers Aussage dass dies durch den Staat geschehen wäre, denn die Regierung wusste ja gar nichts. Auch der andere Punkt wirkt dann natürlich auch zumindest im Zusammenhang mit der Regierung sehr fraglich. Zudem glaube ich nicht dass Geschehnisse von 1978 mit der Politik der heutigen Regierung noch übermässig viel zu tunhaben.

          Trotzdem danke für die Info, das wurde in der Tat im Geschichtsunterricht nicht drangebracht und damals war ich so in etwa -5 Jahre alt. ^^

          SAN

          • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
            Re^4: Ich bin auch misstrauisch

            Hallo, Na sehr schön, dies widerlegt aber doch Günthers Aussage dass
            dies durch den Staat geschehen wäre, denn die Regierung wusste
            ja gar nichts.
            Fehlinterpretation. Regierung ist natürlich auch die Landesregierung. Und diese wusste Bescheid.

            Auch der andere Punkt wirkt dann natürlich auch zumindest im Zusammenhang mit der Regierung sehr fraglich.
            Zudem glaube ich nicht dass Geschehnisse von 1978 mit der
            Politik der heutigen Regierung noch übermässig viel zu
            tunhaben.
            Dann versuche Dich mal mit der Zeit der Roten Zellen, des Stamokap, der RAF, der unterschiedlichen Gruppen in der Zeit der RAF wie "Holger Meins" zu befassen. Und versuche dann einmal , nicht nur aus der Sicht der Verbrechensbekämpfung, das in jener Zeit "rechtsstaatliche Handeln" zu analysieren. So wie heute die republik mit allen Risiken und Nebenwirkungen ist, war sie bis 1985 nicht. Und bis 1979 erst recht nicht. Trotzdem danke für die Info, das wurde in der Tat im
            Geschichtsunterricht nicht drangebracht und damals war ich so
            in etwa -5 Jahre alt. ^^
            Ich weiss nun Dein Alter nicht. Diese Thema durfte in Schulen bis 1985 nicht angesprochen werden. Ein Lehrer, der sich gewagt hat, hierüber zu diskutieren - ich bin überzeugt - auch heute haben Lehrer vor diesem Thema noch Angst - wäre in jener Zeit in größte Probleme gekommen. Dort wurde alles nieder gemacht mit der Begründung, wer über die RAF diskutiert hat, sei auch gleichzeitig ein Sympatiesant. Noch heute dürfen beispielsweise in Bayern und BW Strafgefangene keine Dokumentationen über die RAF im Fernsehen sehen. Noch heute wird jede Tageszeitung und Spiegel, Stern oder taz schwarz eingefärbt, wenn es Berichte/ Dokumentationen über die RAF gibt.

            Gruss Günter

        • Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
          Re^3: Ich bin auch misstrauisch BRAVO

          Hallo helge,

          eine ausgezeichnet Darstellung der Vorgänge.

          Gruss Günter

      • Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
        Re^2: Ich bin auch misstrauisch

        Dies ist so nicht korrekt. Bezahlt wird ein V-Mann für
        Informationen nicht für Aktionen, wenn er an solchen teilnimmt
        ist das seine Privatsache , wobei es natülich sein kann dass
        er dadurch als V-Mann inakzeptabel werden kann.
        Nun ja, aber war es nicht so, das in D ein Prozess gegen Rechte geplatzt ist, weil sich herausstellte, dass die V - Leute eben nicht nur Informationen geliefert haben, sondern sehr massgeblich die Dinge, die man den Rechten vorwarf, mitinszeniert haben ? ( Hm)

        TOM

        • Antwort von nach 20 Stunden hilfreich
          Re^3: Ich bin auch misstrauisch

          Dies ist so nicht korrekt. Bezahlt wird ein V-Mann für
          Informationen nicht für Aktionen, wenn er an solchen teilnimmt
          ist das seine Privatsache , wobei es natülich sein kann dass
          er dadurch als V-Mann inakzeptabel werden kann.
          Nun ja, aber war es nicht so, das in D ein Prozess gegen
          Rechte geplatzt ist, weil sich herausstellte, dass die V -
          Leute eben nicht nur Informationen geliefert haben, sondern
          sehr massgeblich die Dinge, die man den Rechten vorwarf,
          mitinszeniert haben ? ( Hm)
          Was daran lag dass sie inder Parteihierarchie so weit oben waren dass es eben ohn gar nicht mehr ging. WIe gesagt zu einem solchen Zeitpunkt hätten sie natürlich nicht mehr als V-Männer arbeiten dürfen. Dafür dass diese praktisch vom Staat angeordnet und bezahlt wurde gibt es aber keine Anhaltspunkte.

          SAN



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