Antwort von
nach 5 Tagen
hilfreich
äh..
Hi Mathias
Hast ja Recht. Das Problem ist nur, dass
diese Vertriebenenverbände immer wieder
die Seiten in den Zeitungen füllen, wenn
sie auf einem Treffen wieder mal diese
Diskussion lostreten. Und diverse dt.
Politiker springen auf den Zug auf und
schleimen sich bei denen ein. Wie gesagt,
ich verstehe nicht, was die alle
eigentlich genau wollen.
Ich kann dir nur ziemlich genau sagen, was sie NICHT wollen, nämlich dahin zurück von wo sie vorher vertrieben wurden, aber bisschen Jammern kann ja nicht schaden.
Das ist m.E. nach recht einfach zu
erkennen.
1.) "Vertriebene"
Diese Leute sitzen im Armenhaus
Osteuropas und der angrenzenden Gebiete
und wollen Cash sehen. Egal wie. Und da
ja bekannt ist, daß 90% der Deutschen
immer noch den Kopf senken, wenn die
Sprache auf WK 2 kommt, bietet das Basis
für die wildesten Forderungen. Man sehe
sich die Begründungen an. Einige
behaupten, sie fühlten sich als Deutsche,
daher brauchen sie Cash und einen roten
Pass. Unsere Politiker sagen: "Klar
Freunde, herzlich willkommen !" Nur das
verstehen die sog. "Vertriebenen" nicht,
da sie nie Deutsch gelernt haben...
Andere sprechen von ihrem Grundrecht auf
Entschädigung und sind 40 Jahre alt.
Wieder andere wollen über diesen Weg
einfach einen Job in Deutschland und
wären vielleicht gar nicht so fehl am
Platze hier.
ich glaube, obige Gruppe ist wohl kaum mit "Vertriebene" gemeint. Es geht doch wohl eher um die Gruppe Deutscher, die nach dem WWII in das kam, was von Deutschland noch übrig geblieben war.
2.) Juden
Vorab: versucht nicht wieder, mich in die
rechte Ecke zu drängen. Es wäre
lächerlich.
In New York sitzen mächte
Interessenverbände der Juden. Vor einigen
Jahrzehnten setzten sie sich zusammen aus
Flüchtlingen, die man für die erlittene
Greuel versuchte, zu entschädigen.
Ich glaube "Flüchtlinge" ist hier wohl ebenfalls nicht ganz treffend. Nennen wir sie doch lieber "Überlebende".
Natürlich mit Geld, da diese Leute,
damals völlig zu Recht, auf ein
Schulterklopfen der Deutschen verzichten
wollten.
Ähm... wie wäre es, wenn man "diesen Leuten" einfach das zurückgibt, was ihnen die Nazis weggenommen haben (Enteignung nannte man das wohl). Also alle Schmucksachen, Häuser, Firmen, Geldkonten und anderen Wertsachen. Natürlich mit der entsprechenden Verzinsung von ca. 40 Jahren. Wär doch eine faire Sache, oder nicht ? Denn...irgendwer muss sich ja damals wohl daran bereichert haben, und das waren mit Sicherheit Deutsche.
Das mit den Greueln dann mal ganz ausser Acht gelassen.
und an
unsere Pflicht, diese auch an der dritten
Generation der geschädigten
Bevölkerungsgruppe wiedergutzumachen.
Daß die meisten dieser Menschen damals
noch gar nicht gelebt hatten, ist dabei
sekundär.
Kannst du dafür mal ein Beispiel nennen ?
Ich denke, man sollte langsam damit
aufhören, die jüngeren Generationen der
Deutschen derart zu beleidigen und den 2.
WK als Mahnmal in die Geschichtsbücher
verbannen.
Wir brauchen diese Sühne nun nicht mehr
zu leisten.
Welche Sühne bitteschön ?
Wer was von uns will, soll
etwas dafür bieten, denn meine Generation
steht dem Austausch mit ALLEN Menschen
positiv gegenüber.
Du meinst, so ein Austausch wie: du gibst mir einen Orientteppich, ich geb dir 2 Wochen jeden Tag einen Pott Reis dafür ?
Es ist einfacher, immer
noch Propagandaaufnahmen von Hitler und
Goebbels im berliner Sportstadion zu
zeigen und zu behaupten, die Deutschen
waren und sind alle (noch) so.
Geschichte hat nun mal die Angewohnheit, sich zu wiederholen. Wieso bist du eigentlich so sicher, dass sich auf deutschem Boden keine ähnliche Diktatur wieder breitmachen kann ? In den letzten 30 Jahren ist es den Deutschen doch immer nur gut gegangen. Selbst Arbeitslose haben ein Lebensniveau, von denen Arbeitnehmer in anderen Ländern nur träumen können. Aber was ist, wenn das mal nicht mehr so weitergeht ? Und wenn irgendwer den Deutschen dann einen Sündenbock für die Misere präsentiert ? Glaubst du dann immer noch, dass unserer Grundgesetz und die Verfassung das aushalten werden ?
Nein, meinetwegen können sie in den Schulen endlos Filme über die deutsche Diktatur und deren produzierte Leichenberge zeigen. Damit auch der Letzte kapiert, wohin so etwas führen kann.
Ohne mich, Freunde, denn ich bin kein
Nazi, sondern ein Weltbürger und habe
alle Länder besucht, über die ich mich
kritisch äußere (außer Ost-Timor).
Definier mal den Begriff Weltbürger. Oder wolltst du sagen: viel gereister Tourist ?
Gruss
Drache