Amerikanische Auslandspolitik

Von: , Frage gestellt am Di, 2. Nov 1999

Ich nehme kommende Woche an einer "Student Conference on United States Affairs" teil, in der es neben sicherheitspolitischen Themen auch um die US Amerikanische Aussenpolitik geht.

Wuerde gern mal Eure Meinungen zur Aussenpolitik der USA hoeren.

Gruss Anja


34 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
    ehrlich ? möchtest Du ?

    Lies mal den "Moloch" - das trifft's voll !
    Die Yanks betrachten Außenpolitik lediglich als Mittel, noch mehr Völker unter ihre Knute zu zwingen .
    Diese werden zunächst mit den Segnungen der US-"Kultur" beglückt .
    Sind sie dafür nicht anfällig, werden sie eben "befreit"
    Ein moralisches Deckmäntelchen findet sich dann schon !
    Egal ob für die Konföderation, Viwetnam/Korea, Japan oder Deutschland, Mexiko oder Spanien, Kuba, Nicaragua, Panama oder Grenada !:-( whk

  2. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Heuchler

    Ich nehme kommende Woche an einer
    "Student Conference on United States
    Affairs" teil, in der es neben
    sicherheitspolitischen Themen auch um die
    US Amerikanische Aussenpolitik geht.

    Wuerde gern mal Eure Meinungen zur
    Aussenpolitik der USA hoeren.
    Naja. Man könnte sagen, sie predigen Wasser aber trinken Wein. (s. Menschenrechte.)
    Abgesehen davon denke ich, dass vorwiegend Kaufmannsdenken die amerikanische Aussenpolitik lenkt, gepaart mit Machterhalt streben bzw. Einflusserweiterung, was aber letztendlich auch Marktsicherung gleicht.
    Was andere Länder über die USA denken, ist den Regierungen in Washington ziemlich egal, da sie ja keine Bedrohung für sie darstellen und keine Druckmittel haben.
    Hinzu kommt das stetige Vereinfachen von Sachverhalten (s. UNO-Schulden der USA: O-ton eines Senators:"Diese Bürokraten können ja eh nichts bewegen", oder s. damals Vietnam). Dieses SChwar-Weiss-Denken wird natürlich extrem durch die Massenmedien, vordergründig das Fernsehen, begünstigt, sodass es einem amerikanischen Politiker nicht viel nutzen würde, wenn er etwas differenziert darlegt, da ihn das vermutlich Stimmen kosten würde.

    (Ich bin gespannt was Onkel Tom sich diesmal einfallen lässt als Antwort)

    ciao

    • Antwort von nach 16 Stunden hilfreich
      ...wie's scheint...

      (Ich bin gespannt was Onkel Tom sich
      diesmal einfallen lässt als Antwort)

      ciao
      ...erfreuen sich die Yanks hier einer gewissen "Beliebtheit"....

      *fettgrins*

      Hugin

  3. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    Re: geht nicht ohne inland

    amerika - das land der menschenrechte

    um amerika im inneren zu verstehen, sollte man fakten wissen, dass:

    waffen ohne probleme für jeden erwerbbar sind
    in einigen staaten darwins erkenntnisse als gotteslästerung angesehen werden
    man verhaftet wird, wenn man in einem zimmer mit einem andersgeschlechtlichen partner angetroffen wird, und mit dem nicht verheiratet ist.

    usw
    usw
    usw

    im äusseren muss man versuchen zu verstehen, das:

    die usa als einziges land der welt immer noch die ächtung von landminen vor der uno blockiert ( ottawa meeting )

    keinerlei selbstbeschränkungen im energieverbrauch akzeptiert ( rio )

    prinzipiell versucht, europa in kriege hineinzuziehen ( golf, kosovo )
    -----------------------
    diese polemische zusammenstellung sollte doch genuegen, ausreichend material ueber die us zu haben...

    gruss
    khs

    • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
      Re^2: geht nicht ohne inland/So'n schmarn ! ( oT)

      [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  4. Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
    Re: Amerikanische Auslandspolitik

    die amerikanische Außenpolitik ist von extremen Eigennutz geprägt.
    Kein anderes Land - das sich zivilisiert nennt - nimmt so wenig Rücksicht auf andere Staaten und auch auf den eigenen Ruf.
    Woher wohl kommt es sonst, daß in vielen Staaten wo US einfluß herrscht(e), die USA als die Verkörperung des Bösen herhalten muss.

    Besonders interessant finde ich jedoch historisch betrachtet, wie die USA zwischen "Splended Isolation" - frei nach dem Motto: mir egal was die Welt macht, ich brauche Sie nicht - und "Weltmacht die sich überall einmischt" hin und her pendelt.

    Letzteres ist wohl derzeit mal wieder angesagt - aber als letzte überlebende Weltmacht demonstriert sich die Überlegenheit halt besonders gut.
    (Ich möchte hiermit nicht gegen "alles was die AMIs so in der Welt tun" sagen - nur ein bischen mehr Zurückhaltung in manchen Fällen wäre wünschenswert.)

    Ivo

  5. Antwort von nach 15 Stunden hilfreich
    ...das möchtest Du bestimmt nicht...:-)))

    Nur soviel von mir: die Amiländer sind für mich die wahre Pest der Weltgeschichte...

    Hugin [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  6. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Amerikanische Auslandspolitik

    Hi Anja,

    Bei vielen aussenpolitischen Entscheidungen, die die USA trifft, habe ich den Eindruck, sie wissen nicht, was sie tun. Vielleicht liegt es daran, dass sie über Land und Leute der jeweiligen Region zuwenig informiert sind (Es soll ja dort Leute geben, die Europa nicht einmal im Atlas finden).
    Andernfalls könnte man es auch als Ignoranz betrachten. Es ist ihnen völlig egal, was mit den Bewohnern (Eingeborenen) jener Länder geschieht, denen sie ihre "Weltordnung" angedeihen lassen.

    Gruß

    Harald [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  7. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Amerikanische Auslandspolitik

    Hello Anja,

    erstemal eine wunderschoene Reise in das Land der unbegrenzten Moeglichkeiten.

    Schon immer war es besonders schick die USA niederzumachen, immer druff - mir ging es als junger Kerl genau so, der damals vehement wg. der US -Politik in Vietnam auf die Strasse ging und an der Uni die Tassen tanzen liess.

    Hier ists nicht anders: akzeptiert !

    Und dennoch falsch, liebe Anja, denn die Ami's meinen alles was sie treibt todernst aus voller Verantwortung fuer den Rest der Welt; man treibt sie oft dahin, da der Rest eh auf sie schaut und erstmal nichts tut.

    Jeder von uns der in dieser Verantwortung steht macht Fehler, auch die Amis, nobody is perfect, aber sie tun etwas, geben Mut, helfen eigenen Landsleuten wie niemand sonst , jeder Amis kann sich bei Schwierigkeiten 100 % drauf verlassen, dass man ihn rausholt: 100 %ig.

    Die Welt respektiert die USA.

    Und wer so stark und selbstbewusst ist wird besonders von den Schwachen allemal gehasst.

    Das ist bedauerlich, aber normal.
    What shalls.

    Nochmals gute Reise.

    Take it easy.
    Be careful.

    Tschau
    Tom

    P.S. ist es anzunehmen, dass Du hier nach der Reise berichtest, oder ? [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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