HalloDaniel
Wie Du wissen solltest kann man relativ
leicht ein paar Makros in Assembler schreiben , welche dann
eine Art Basic erlauben . Damit könnte man schneller ein
Programm für Textverarbeitung schreiben.
Es gib keinen Grund eine ganze Programmiersprache neu zu
schreiben und schon garnicht eine so komplexe wie Basic. Basic
ist für die Entwicklung eines Kernels ähnlich gut geeignet wie
HTML und es wäre deutlich einfacher das ganze OS in Assembler
zu schreiben als einen, wenn auch einfachen, Basic-compiler zu
erstellen.
Also da muß ich protestieren . HTML mit Basic zu vergleichen ist vielleicht bei manchen älteren Interpretern zulässig , nicht mehr aber bei modernen Compilern .
Zutreffend ist , das man Schwierigkeiten hätte , einen Compiler für eine bootfähige Sache zu finden .
Wie man Makros oder Unterprogramme schreibt und verwendet , ist aber eigentlich gleich , solange dieselbe Logik , derselbe Programmablauf geschieht . Ich bin aber der Meinung , das falls man sich mit Basic relativ gut auskennt und außerdem mit Assembler kann , dann kommen ein paar Routinen für Basic-Style in Frage . Damit könnte man dann auch leichter das Programm portieren , was aber wegen der unterschiedlichen Maschinen nicht unbedingt Sinn macht .
Du mußt bedenken , das Dir C anscheinend geläufig ist , und das es Dir deswegen möglicherweise selbstverständlich erscheint .
Den bloßen Bootsektor kann man noch mit "debug" erstellen .
Der Bootsector muss in asm geschrieben werdend da er auf
512Byte begrenzt ist, wie (und warum) man dazu "debug"
verwenden soll verstehe ich nicht ganz.
Naja , er könnte mit Debug einen Bootsektor schreiben , der eine Meldung ausgibt . Damit hätte er ein erstes Hurra und bräuchte nichts für aufwendige Werkzeuge bezahlen . Debug nimmt Assemblerbefehle an , aber keine benannten Variablen usw... aber man kann es schaffen , damit auf 512 Byte zu kommen . Ich sagte nicht , das man Debug nehmen "muss" , sondern , "man kann noch" . Hierbei beziehe ich mich auf die Programmgröße des Bootsektors .
Im Bootsektor werden Bios-Routinen aufgerufen , mit denen man
andere Sektoren laden kann .
Für ein spezielles Echtzeitbetriebssystem wäre das ganz gut
und immerhin steht auch das DOS unter Urheberrecht .
Ich fand aber auch "freie Dos-Systeme" , da sind Gruppen ,
welche versuchen , soetwas aufzubauen . Im Internet mal
googlen usw...
Im übrigen werden alle Geräte , die unter Windows oder Dos
einen Treiber benötigen , nicht funktionieren .
Eine einfache Bilddarstellung und ein Laufwerkszugriff müßte
aber gehen .
Alle Geräte benötigen einen Treiber, auch Graphikkarte (!) und
Festplatte. Die Programmierung der meisten Treiber ist nicht
allzu schwer, da man leicht Information und Technische
Spezifikationen findet.
Na da hast Du aber was schönes geträumt ...
Höchstens für eine einzelne Grafikkarte gelingt vielleicht die Programmierung , und das dauert trotzdem lange genug .
Ein einfacher Zugriff auf die Festplatte mittels IDE Protokoll und auf das VGA mittels Bios wäre noch zu schaffen , meine ich .
Ich verstehe übrigens das C nicht besonders und wenn ich was schreibe , dann mit VB 5.0 ( zur Zeit ) und ich muss feststellen , Vb ist schnell genug für vieles auf Pentium100Mghz und VB läßt sich Klasse mit ein bischen Assemblercode gewaltig aufbessern .
MfG