Eine Wahl der Programmiersprache

Von: , Frage gestellt am Di, 26. Apr 2005

Hallo, erfahrene Programmier-Experten! :-)

Ich habe bisher ein wenig mit QuickBasic/DOS geübt... Nun will ich gerne
weiter kommen. :-)

Welche Programmiersprache/Version empfehlt Ihr mir und evtl. auch warum?

Sie sollte...

[_] lange Dateinamen kennen/behandeln können,
[_] Parameter case-sensitiv behandeln,
[_] Schwerpunkte bei Zeichenfolgenverarbeitung
[_] und Dateioperationen haben,
[_] einen möglichst begrenzten Sprachschatz besitzen
und
[_] zu ausführbaren Programmen (binär) kompiliert werden können.

Zu viel verlangt? -- Na, ich bin auf Eure Antworten gespannt...

Dank & CU DannyFox64

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 32 Minuten 0 hilfreich
    Re: Eine Wahl der Programmiersprache

    Hallo, Hallo, erfahrene Programmier-Experten! :-)
    hm, das nehme ich jetzt mal nicht so ernst... Welche Programmiersprache/Version empfehlt Ihr mir und evtl.
    auch warum?
    Was willst du denn machen? Programmieren lernen, oder kleine Progrämmchen schreiben, die dir die Arbeit erleichtern? Mit oder ohne grafischer Oberfläche? Welches Betriebssystem? [_] lange Dateinamen kennen/behandeln können,
    Können im Prinzip alle, die nicht total veraltet sind [_] Parameter case-sensitiv behandeln,
    Was für Parameter? Argumente an der Kommandozeile oder was? Oder meinst du, dass die Variablen case-sensitive sind?
    Das ist auch bei den meisten der Fall [_] Schwerpunkte bei Zeichenfolgenverarbeitung
    perl, oder aus der gleichen Familie: python, ruby. [_] und Dateioperationen haben,
    haben im Prinzip auch alle modernen Programmiersprachen. [_] einen möglichst begrenzten Sprachschatz besitzen
    Wieso? ich habe oft gelesen, dass eine Sprache einfacher zu lernen sein soll, wenn sie wenige Befehle hat, aber ich halte das für Unsinn. Wenn man keine Befehle hat, die die Aufgaben erledigen, dann gibt es eben Bibilitheken dafür.

    Um trotzdem zu antworten: mit wenigen Befehlen kommen z.B. C, C++, Eiffel und Java aus. In den vier genannten gibt es z.B. nicht mal ein "print" oder so, das ist alles in Bibiliotheken organisiert. [_] zu ausführbaren Programmen (binär) kompiliert werden
    können.
    aus den oben genannten "nativ" nur C, C++, Eiffel. Aber zmindest für Java und perl gibt es Compiler, die executables erstellen. Zu viel verlangt?
    Es gibt nicht die Programmiersprache. Wenn dir die Stringverarbeitung wichtig ist nimm perl, wenn dir schnelle executables wichtig sind nimm C, wenn du programmieren willst z.B. Pascal...

    Grüße,
    Moritz

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: Eine Wahl der Programmiersprache

      Hallo Moritz! Hallo, erfahrene Programmier-Experten! :-)
      hm, das nehme ich jetzt mal nicht so ernst...
      ...erfahrener als meiner-einer. ;) Was willst du denn machen? Programmieren lernen, oder kleine
      Progrämmchen schreiben, die dir die Arbeit erleichtern? Mit
      oder ohne grafischer Oberfläche? Welches Betriebssystem?
      So klein wird das Progrämmchen, das ich "brauche" nicht sein. Es geht mir um eine rasche Datenerfassung in ca. 40 bis 45 Datenfeldern und zunächst die Ausgabe als *.csv-Datei.

      Grafische Oberfläche ist zu vernachlässigen, bei der Frage nach dem BS aber würde mich ein leichtes Portieren selbstverständlich freuen... (siehe unten). [_] lange Dateinamen kennen/behandeln können,
      Können im Prinzip alle, die nicht total veraltet sind
      [_] Parameter case-sensitiv behandeln,
      Was für Parameter? Argumente an der Kommandozeile oder was?
      Oder meinst du, dass die Variablen case-sensitive sind?
      Das ist auch bei den meisten der Fall
      ...die Kommandozeilen-Parameter meinte ich tatsächlich. [_] Schwerpunkte bei Zeichenfolgenverarbeitung
      perl, oder aus der gleichen Familie: python, ruby.
      Tja, Perl... [_] und Dateioperationen haben,
      haben im Prinzip auch alle modernen Programmiersprachen.
      [_] einen möglichst begrenzten Sprachschatz besitzen
      Wieso? ich habe oft gelesen, dass eine Sprache einfacher zu
      lernen sein soll, wenn sie wenige Befehle hat...
      Das ist ein Argument, das sich abschlagen lässt. Nur der "Gewalt von 1000 vordefinierten Funktionen" gegenüber zu stehen bzw. zu sitzen, würde ich halt nicht mitmachen wollen. Und ich gebe Dir sicher auch mit dem folgenden Recht: ...aber ich halte das für Unsinn.
      Wenn man keine Befehle hat, die die Aufgaben
      erledigen, dann gibt es eben Bibilitheken dafür.

      Um trotzdem zu antworten: mit wenigen Befehlen kommen z.B. C,
      C++, Eiffel und Java aus. In den vier genannten gibt es z.B.
      nicht mal ein "print" oder so, das ist alles in Bibiliotheken
      organisiert.
      Kein "print"? - Das ist fast unvorstellbar für mich. *g* [_] zu ausführbaren Programmen (binär) kompiliert werden
      können.
      aus den oben genannten "nativ" nur C, C++, Eiffel. Aber
      zmindest für Java und perl gibt es Compiler, die executables
      erstellen.
      Tja, Perl... Zu viel verlangt?
      Es gibt nicht die Programmiersprache. Wenn dir die
      Stringverarbeitung wichtig ist nimm perl, wenn dir schnelle
      executables wichtig sind nimm C, wenn du programmieren willst
      z.B. Pascal...
      ...Perl, glaube ich wird es. :-)

      Dass Perl auch zu exe-files ausserhalb einer Webserver-Umgebung (CGI-BIN) kompiliert werden kann, war mir bislang unbekannt. (Ist dem tatsächlich so?) Grüße,
      Moritz
      Ich danke Dir! - Jetzt weiss ich zumindest, wonach ich suchen kann...

      Grüsse & CUL8R DannyFox64

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Eine Wahl der Programmiersprache

        Hallo, ...erfahrener als meiner-einer. ;)
        vermutlich. Ich habe übrigens auch mit QBasic angefangen. Und habe ganz schön geschluckt als ich hier: http://en.wikiquote.org/wiki/Edsger_Wybe_Dijkstra
        etwas nettes über Basic-Programmierer gelesen habe... Grafische Oberfläche ist zu vernachlässigen, bei der Frage
        nach dem BS aber würde mich ein leichtes Portieren
        selbstverständlich freuen... (siehe unten).
        Dann bieten sich prinzipiell Skriptsprachen an, da man sie nicht auf jeder Plattform neu kompilieren muss, oder Bytecode-orientierte Sprachen (Java z.B.) [_] Schwerpunkte bei Zeichenfolgenverarbeitung
        perl, oder aus der gleichen Familie: python, ruby.
        Tja, Perl...
        *g* [_] einen möglichst begrenzten Sprachschatz besitzen
        Wieso? ich habe oft gelesen, dass eine Sprache einfacher zu
        lernen sein soll, wenn sie wenige Befehle hat...
        Das ist ein Argument, das sich abschlagen lässt. Nur der
        "Gewalt von 1000 vordefinierten Funktionen" gegenüber zu
        stehen bzw. zu sitzen, würde ich halt nicht mitmachen wollen.
        Und ich gebe Dir sicher auch mit dem folgenden Recht:
        Wenn wir schon bei perl sind: nach kurzem lesen überfliegen der Liste der eingebauten Funktionen schätze ich, dass perl ca. 200 derselben hat. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, man benötigt wirklich nur einen kleinen Bruchteil davon... Kein "print"? - Das ist fast unvorstellbar für mich. *g*
        Naja, ob man jetzt
        System.out.println("Hello world"); (Java)

        oder

        #include <iostream.h>
        ...
        cout << "Hello world\n"; (C++)

        oder eben

        print "Hello World\n"

        schreibt ist Gewöhnungssache... Dass Perl auch zu exe-files ausserhalb einer
        Webserver-Umgebung (CGI-BIN) kompiliert werden kann, war mir
        bislang unbekannt. (Ist dem tatsächlich so?)
        such mal mit google nach perlcc. Wenn ich mich richtig erinnere ist das der compiler für perl. Ich selbst habe es noch nie probiert...
        Und was das CGI-BIN angeht: nur weil da ein "BIN" im Namen ist, heisst das noch lange nicht, dass es "waschechte" Binaries sind.
        Im "normalen" perl-Betrieb wird ein Skript beim Ausführen in einen Bytecode kompiliert, es ist also nicht mehr ganz die klassische Skriptsprache. Ich danke Dir! - Jetzt weiss ich zumindest, wonach ich suchen
        kann...
        Hol' dir noch andere Meinungen ein. Ich liebe nun mal perl und tendiere dazu, es schönzureden *g*

        Grüße,
        Moritz

        • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Wahl der Programmiersprache - Perl et al.

          Hallo Moritz! ...erfahrener als meiner-einer. ;)
          vermutlich. Ich habe übrigens auch mit QBasic angefangen. Und
          habe ganz schön geschluckt als ich hier:
          http://en.wikiquote.org/wiki/Edsger_Wybe_Dijkstra
          etwas nettes über Basic-Programmierer gelesen habe...
          Nun, ja, was hinter dem Link steckt, kann man so oder so interpretieren. Zumal meine Kenntnisse in einem regulärem Englisch nicht gerade besonders sind. Würde mich freuen, einmal wirklich über ein deutsches Schulenglisch hinaus zu kommen -- ich meine, was das Reden und Verstehen an sich betrifft. :-? Wenn wir schon bei perl sind: nach kurzem lesen überfliegen
          der Liste der eingebauten Funktionen schätze ich, dass perl
          ca. 200 derselben hat. Davon sollte man sich aber nicht
          abschrecken lassen, man benötigt wirklich nur einen kleinen
          Bruchteil davon...
          Also 200 Funktionen von Perl sind im Ggs. zu 1500+ von Excel-Basic u.ä. überschaubar. IMHO die wesentl. Perl-Funktionen dürften auch die Zahl von 50 kaum überschreiten, oder irre ich da? Kein "print"? - Das ist fast unvorstellbar für mich. *g*
          Naja, ob man jetzt
          System.out.println("Hello world"); (Java)

          oder

          #include <iostream.h>
          ...
          cout << "Hello world\n"; (C++)

          oder eben

          print "Hello World\n"

          schreibt ist Gewöhnungssache...
          Sehe ich genauso. Dass Perl auch zu exe-files ausserhalb einer
          Webserver-Umgebung (CGI-BIN) kompiliert werden kann, war mir
          bislang unbekannt. (Ist dem tatsächlich so?)
          such mal mit google nach perlcc. Wenn ich mich richtig
          erinnere ist das der compiler für perl. Ich selbst habe es
          noch nie probiert...
          Dank für den Tipp. Und was das CGI-BIN angeht: nur weil da ein "BIN" im Namen
          ist, heisst das noch lange nicht, dass es "waschechte"
          Binaries sind.
          Im "normalen" perl-Betrieb wird ein Skript beim Ausführen in
          einen Bytecode kompiliert, es ist also nicht mehr ganz die
          klassische Skriptsprache.
          Hol' dir noch andere Meinungen ein. Ich liebe nun mal perl und
          tendiere dazu, es schönzureden *g*
          Aber klar doch!

          Leute! Mehr Meinungen!!! Auffi! Los geht's!

          CU DannyFox64 *g*

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Eine Wahl der Programmiersprache

        ...Perl, glaube ich wird es. :-)
        Vielleicht wäre Python eine Alternative?
        Bietet auch mächtige Stringfunktionen und ist recht leicht zu erlernen, wenn man schon etwas programmieren kann.

        dazu gibts AFAIK py2exe oder diverse Installer, die direkt ausführbare Windows-Propgramme erstellen.

        LG
        Stuffi

        • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Programmiersprache Python + py2exe a.Windows

          Hi, Stuffi! Vielleicht wäre Python eine Alternative?
          Bietet auch mächtige Stringfunktionen und ist recht leicht zu
          erlernen, wenn man schon etwas programmieren kann.

          dazu gibts AFAIK py2exe oder diverse Installer, die direkt
          ausführbare Windows-Propgramme erstellen.
          Danke, danke, werde ich mir einmal er-google-n... :-)

          Bericht folgt aber einige Zeit später...

          CUL8R,
          DannyFox64

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Eine Wahl der Programmiersprache

        Dass Perl auch zu exe-files ausserhalb einer
        Webserver-Umgebung (CGI-BIN) kompiliert werden kann, war mir
        bislang unbekannt. (Ist dem tatsächlich so?)
        Es geht, aber dem Resultat nach passiert da nichts anderes, als dass das Skript mit dem Interpreter und benötigten Modulen zusammen in eine ausführbare Datei gepackt wird. Das funktioniert noch nicht mal besonders gut. Auf einem halbwegs vernünftigen System laufen Perl-Programme als normale Skripte schon flott genug, solange man nicht irgendwelchen mathematisch anspruchsvollen Kram macht.

        Ansonsten kann ich eigentlich nur noch sagen, dass ich Perl mag und Python... naja, verabscheue.

  2. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: Eine Wahl der Programmiersprache

    Hallo, Welche Programmiersprache/Version empfehlt Ihr mir und evtl.
    auch warum?
    versuche es mal mit Pascal (unter DOS) und wenn Du das
    kennengelernt hast, dann nimm Delhi.
    Das ist für den Anfänger und Gelegenheitsprogrammierer
    eine wunderbare Sache.
    Programm incl. Hilfe in Deutsch, recht einfach und schnell
    zu erlernen, gutes Tutorial, Onlinehilfe .... , Sie sollte...

    [_] lange Dateinamen kennen/behandeln können,
    [_] Parameter case-sensitiv behandeln,
    [_] Schwerpunkte bei Zeichenfolgenverarbeitung
    [_] und Dateioperationen haben,
    [_] einen möglichst begrenzten Sprachschatz besitzen
    und
    [_] zu ausführbaren Programmen (binär) kompiliert werden
    können.
    Und das ist eines der besten Vorzüge. Man compiliert im
    einfachsten Fall ein exe-File, das man nur noch starten
    braucht (wie unter DOS und doch voll Windowskompatibel).
    Diese ganze Installations- und Anmeldemüll und ominöse
    DLL und OCX'e fallen erstmal weg.
    Gruß Uwi

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Eine Wahl der Programmiersprache

      Hallo Uwi! Welche Programmiersprache/Version empfehlt Ihr mir und evtl.
      auch warum?
      versuche es mal mit Pascal (unter DOS) und wenn Du das
      kennengelernt hast, dann nimm Delhi.
      Du meinst "Delphi"? Das ist für den Anfänger und Gelegenheitsprogrammierer
      eine wunderbare Sache.
      Sicher, sicher, aber ich habe andererseits auch keine Jahre Zeit alles wichtige zu lernen. Ich kann Dir auch nicht den Umfang meiner Vorstellungen erzählen, was ich am allerliebsten "damit" bewerkstelligen würde... das täte unter anderem auch den Rahmen der Postings sprengen und würde wieder sehr in Richtung von "Gesinnungskampf" führen...


      Programm incl. Hilfe in Deutsch, recht einfach und schnell
      zu erlernen, gutes Tutorial, Onlinehilfe .... ,
      In der Tat, das ist von Vorteil. [_] zu ausführbaren Programmen (binär) kompiliert werden
      können.
      Und das ist eines der besten Vorzüge. Man compiliert im
      einfachsten Fall ein exe-File, das man nur noch starten
      braucht (wie unter DOS und doch voll Windowskompatibel).
      Diese ganze Installations- und Anmeldemüll und ominöse
      DLL und OCX'e fallen erstmal weg.
      Hmm! Windoz-kompatibel! Gut! Und eben ein Kompakt-EXE-File. Gruß Uwi
      Gruss und Dank zurück,

      CU DannyFox64



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