hi mario
kannte doc-o-matic nicht, habe mich aber eben schlau gemacht. offenbar fügt doc-o-matic automatische kommentare bei methoden ein, die dann zusätzlich erweitert werden können. da die kommentare offenbar in einer eigenen datei gespeichert werden, sollte es schon möglich sein, die automatisch erstellten von den manuellen zu unterscheiden. ist allerdings eine etwas mühsehliche angelegenheit, da man zuerst herausfinden muss, welche kommentararten doc-o-matic insgesammt automaitsch erstellen kann. dann muss man mit aufwändigen suchmustern diese rausfiltern.
ich denke, es ist einfacher, ein kleines beispiel-programm zu erstellen (nur auf funktionen bestehend - keine logik) und dieses automatisch kommentieren zu lassen. anschließend zählt man die anzahl der kommentare, dividiert durch die anzahl der methoden und erhält ungefähr eine durchschnittliche anzahl an kommentarzeilen pro methode.
dann nimmt man ein echtes programm her, zählt die anzahl der methoden (sollte ein klax für das metrik-tool sein), multipliziert mit dem obigen wert und zieht diesen wert von der anzahl der kommentarzeilen ab.
das ergebnis ist zwar bei weitem nicht genau, aber wie schon erwähnt kann selbst ein genau ermittelter wert bestenfalls ein anhaltspunkt sein. sinnvoller wäre es, die automatisch generierte dokumentation von einem anderen programmierer querchecken zu lassen. kennt sich der damit aus, ist die doku ok (egal wie lang), kennt er sich nicht aus, ist die doku müll (wiederum egal wie lang).
erwin